My little Sweetheart

KurzgeschichteRomanze / P12
Echizen Ryoma
04.04.2015
04.04.2015
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Mit einem Zischen versprach sein Lieblingsgetränk die Abkühlung, die er jetzt dringend benötigte. Der Trainingsplan von Inui führte ihn erwartungsgemäss an neue Grenzen. Diese Herausforderungen zu meistern und zu übertreffen übten einen enormen Reiz auf ihn aus. Er musste noch viel besser werden wenn er erst Fuji, Tezuka und schliesslich seinen Vater besiegen wollte. Die blauen Haare kitzelten ihn am Arm und lösten zu der Kälte der Dose eine Gänsehaut aus. Er zog sich die Kappe tief ins Gesicht um weder sie noch die Sonne sehen zu müssen, das alles lenkte ihn nur ab. Das Gitter in seinem Rücken hatte er genug Halt um nicht zu Boden zu sinken wie es Momo und Kaidoh getan hatten. Fuji dieser Minimalist wirkte noch immer so frisch wie vor Trainingsbeginn. Seinen Blick spüre er stets sehr deutlich und auch jetzt starrte er zu ihnen hinüber. Aber solange er sich nicht einmischte war es Ryoma egal. Die Stille zwischen ihnen tat ihm gut, dennoch schielte er kurz zu ihr rüber. Sie genoss die Sonnenstrahlen sichtlich, reckte sich ihnen entgegen und ein zufriedenes Lächeln schmückte ihre Züge. So mochte er es. Unaufdringlich, einfach, nicht ablenkend. Sakuno hatte ihn abgelenkt, ständig. Ihre Haare, ihre Schüchternheit, er half ihr zwar noch immer wenn sie den Schläger schusselig wie sie war völlig falsch hielt, aber es war lästig. Momoko hingegen spielte kein Tennis. Teilte seine Leidenschaft für diesen Sport nicht und das war ein Segen, mit dem er nicht gerechnet hatte. Kein Joggen zu zweit während dem er seinen Schritt anpassen musste, niemand der ihn mit Fragen zu Dingen quälte, die für ihn selbstverständlich waren. Dafür eine Dose Ponta, wenn er sie brauchte. Aus diesen Gründen akzeptierte er, dass sie neben ihm am Zaun lehnte. Das ihr Handrücken seinen streifte.
Ooishi rief sie wieder zur Ordnung, verkündete wer gegen wen spielen würde. Ein Match gegen Inui, das war lehrreich und auch wenn er sich endlich einem richtigen Match mit Fuji sehnte ein guter Ersatz. Eine Hand hielt ihn am Arm zurück und er blickte sich zu ihr um. Sie nahm ihm die Dose aus der Hand und umfasst sie mit beiden Händen wie einen Schatz. Natürlich, das war viel praktischer als sie auf der Bank stehen zu lassen, Momo oder Kikumaru schafften noch den Inhalt zu verschütten über irgendwelche Schläger oder Taschen. Er richtete seine Kappe und sah verblüfft zu wie sie selbst einen Schluck von seinem Getränk nahm und so glücklich lächelte, dass er spürte wie seine Wangen rot wurden. Doch eine Ablenkung, so ein indirekter Kuss. Irgendwann würde er sie wirklich Küssen. Vielleicht.
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