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Silber das dritte Buch der Träume

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Grayson Spencer Henry Harper Jasper Grant Olivia "Liv" Silber
02.04.2015
02.09.2015
27
21.486
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02.04.2015 616
 
Nach dem Umzug mit meiner Mutter, meiner kleinen Schwester Mia und unserem Kindermädchen Lottie nach London waren wir mit der Familie des Freundes meiner Mutter zusammen gezogen. Ernest Spencer und seine nunmehr 18-jährigen Zwillinge Florence und Grayson hatten uns hatten uns in ihrem Haus aufgenommen. Wir waren mittlerweile wie eine richtige Familie inklusive eines interfamiliären Zickenkrieges zwischen Florence, Mia und mir. Doch mit meinem neuen Stiefbruder Grayson hatte ich schnell Freundschaft geschlossen. Dank ihm und seiner Freunde hatte ich nämlich das größte Abenteuer meines Lebens erlebt und wanderte noch immer nächtlich durch die Traumkorridore, die sie mir gezeigt hatten. Und genau in einem dieser Korridore stand ich jetzt und konnte meinen Ohren nicht trauen. Eigentlich hatte ich mich nur mit meinem Exfreund Henry treffen wollen, um zu sehen, ob wir noch einen zweiten Anlauf für unsere Beziehung wagen wollten, aber da war Anabel aufgetaucht und hatte vorgeschlagen, dass wir uns mit ihr verbünden sollten. Mit IHR ?!? Nachdem sie versucht hatte mir mit einem Jagdmesser die Halsschlagader aufzuschlitzen und jetzt wieder aus der Psychiatrie entlassen worden war, sollten wir ihr noch vertrauen und uns mit ihr verbünden? Und das gegen ihren Exfreund Arthur, der die Traumkorridore inzwischen terrorisierte und versucht hatte meine Schwester Mia so zu manipulieren, dass sie sich im Schlaf das Leben nahm. Ich traute ehrlich gesagt beiden nicht.
Da sowohl Henry als auch ich noch schweigend dastanden und Anabel entsetzt anstarrten, drehte sie sich lachend weg und rief uns im gehen über die Schulter noch zu: „Überlegt es euch. Wir sehen uns.“
Ich drehte mich grade zu Henry um, um ihn nach seiner Meinung zu fragen, als alles schwarz wurde und ich aufwachte.
Ich blinzelte in die Dunkelheit um mich herum und versuchte herauszufinden, was mich geweckt hatte. Langsam gewöhnten sich meine Augen an das Licht was von der Straßenlaterne draußen herein fiel und ich fing an Konturen zu erkennen. Die Tür stand offen, obwohl ich mir sicher war sie vorm Schlafen gehen geschlossen zu haben. Das schien mir seltsam und langsam kam in mir eine Erinnerung hoch, von einem Morgen, an dem die Tür auch offen war. Damals hatte ich die Schuld auf Spot geschoben. Aber jetzt erkannte ich auf dem Stuhl neben meinem Bett eine menschliche Silhouette. „Grayson?“
Erschrocken zuckte er zusammen. „Entschuldige Liv. Ich habe Spot raus gelassen und wollte nur mal sehen, ob bei dir alles gut ist. Bin wohl eingeschlafen.“ Bei diesen Worten war er aufgestanden und verließ jetzt fluchtartig mein Zimmer bevor ich noch etwas sagen konnte. Seltsam. Mit einem Seufzer drehte ich mich um und schaute auf meinen Wecker. Noch 10 Minuten bis zum Klingeln. Ich beschloss ganz in Ruhe und ausgiebig zu duschen, bevor die anderen auch aufstanden und mir das Bad streitig machten. Erfrischt und angezogen machte ich dann auf dem Weg in die Küche noch bei Graysons Zimmer halt. „Grayson? Wir müssen reden.“ Er hatte nur kurz aufgeschaut, als ich die Tür öffnete, blickte bei meinen Worten aber schnell nach unten. „Echt Liv, es tut mir leid, dass ich in deinem Zimmer war. Ich mach mir halt Sorgen.“ Überrascht ließ ich mich auf das Bett neben ihn fallen. „Das ist auch sehr lieb von dir. Ich mir aber auch und deshalb müssen wir jetzt reden.“ Jetzt war er es, der verdutzt aufsah. „Wir haben letzte Nacht Emily aus deiner Traumtür kommen sehen. Sie wurde wohl von Arthur angeheuert und versucht dich zu manipulieren.“  Jetzt sah er nachdenklich aus. „Das erklärt natürlich die Träume, die ich… ach nicht so wichtig.“ „Grayson“  ich sah ihn eindringlich an „ich weiß, dass du damit nichts mehr zu tun haben möchtest, aber du musst deine Tür unbedingt besser schützen. Jeder Trottel kann dreimal Ydderf sagen.“
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