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Daddy-Calum Hood FF

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Calum Hood
02.04.2015
20.07.2016
54
84.079
11
Alle Kapitel
150 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
02.04.2015 793
 
Daddy-Calum Hodd FF

Kap. 1

„Mommy!! Mommy aufstehen!!” Erin’s sanfte Stimme reißt mich aus dem Schlaf. Ich drehe mich um und schaue in ihr lächelndes Gesicht. Ihre dunklen haare sind verwuschelt und sie schaut mich mit ihren dunkelbraunen Augen aufmerksam an. „Guten Morgen Süße! Gut geschlafen?“ Ich wuschle ihr durch ihre Haare während ich mich aus meiner Decke wickele.
„Jaaaaa!“, ruft sie und rennt mit ihrem Teddy, welchen sie die ganze Zeit umklammert hielt, aus dem Zimmer und schmeißt die Tür hinter sich ins Schloss. Das ist eine Angewohnheit von ihr und ich höre schon wenig später die Stimme meiner Mum, die bestimmt wieder mit ihr schimpft. Dagegen helfen tut es aber nicht. Ich lächele und gehe ins Bad, das direkt an mein Zimmer angrenzt. Als ich in den Spiegel schaue, sehe ich eine fast 21 Jahre junge Frau mit langen braunen Haare, blauen Augen und Augenringen. Ich mache mir meine Haare zu einem unordentlichen Dutt und nehme erstmal eine ausgiebige Dusche. Als das Wasser auf meinen Körper prasselt, werde ich allmählich wach. Ich denke an gestern Abend. Meine Freundinnen Marie, Lisa und ich haben einen Mädelsabend veranstaltet und wollten eigentlich zusammen bei Marie in der Wohnung übernachten aber ich bin später nach Hause gefahren, weil wir uns gestritten haben. Marie ist seit über 3 Jahren mit meinem Zwillingsbruder Lenny zusammen und vor ein paar Monaten sind die beiden zusammengezogen und auch Lisa ist seit ein paar Wochen mit einem Typen namens John zusammen und die beiden wollten mich dazu drängen, auch mal wieder mit jemandem auszugehen, aber ich wollte und will es immer noch nicht. Seitdem ich mit Erin schwanger geworden bin, hatte ich keinen Freund und auch kein Date mehr. Nicht seit….
Die Stimme meines Vaters reißt mich aus meinen Gedanken: „Issy!!! Du bist schon fast eine viertel Stunde unter der Dusche! Komm endlich runter sonst werden die Pancakes kalt!“ Schnell drehe ich das Wasser ab und ziehe mir eine Jogginghose und ein T-shirt an.
Langsam gehe ich die Treppe runter, Richtung Küche. Ich will nicht mit meinen Eltern reden, denn Gestern bin ich nach dem Streit spät abends nach Hause gekommen und habe alle Versuche meiner Eltern, die ein Gespräch mit mir anfangen wollten, abgeblockt.
Als ich in die Küche komme, sitzen sie zu dritt am Küchentisch. Meine Mutter streicht gerade Nutella auf ein Brötchen und Erin trinkt ihren Kakao während mein Vater in seiner Zeitung liest. Ich versuche ein freundliches Lächeln, was aber eher eine Grimasse wird und setze mich zu ihnen. Ich bekomme Maries Worte nicht mehr aus meinem Kopf.

Flashback:
Hör mir zu: Ich wette, er hat dich schon längst vergessen. Während du hier sitzt und noch immer Hoffnung hast, dass er nach 4 Jahren, 4 Jahren Issy, zu dir zurück kommt, sitzt er irgendwo in L.A. oder wo auch immer, schreibt Songs und hat ab und zu einen One- Night- Stand. Wenn das so weitergeht, das du keinen Jungen mehr richtig an dich ranlässt, wirst du für immer als allein erziehende Mutter im Haus deiner Mutter bleiben. Du darfst nicht so verklemmt sein sondern musst einfach mal alles vergessen und Spaß haben!“

Als sie sagte, ich wäre verklemmt, schmiss ich die Zeitschrift, in der ich gerade irgendeine Reportage las, auf den Couchtisch und verschwand so schnell wie möglich aus der Wohnung. Lisa versuchte noch, mich mit ein paar Worten zu trösten, aber das machte das Ganze nur noch schlimmer.
„Guten Morgen Schätzchen! Gut geschlafen?“ Meine Mum stellte einen Teller mit Pancakes, die nur noch lauwarm waren, vor mich hin und lächelte mich an. Ich war ihr und meinem Dad dankbar, dass sie nicht gleich nachfragen, was passiert war und ich bin froh, dass Erin nichts von alldem weiß. Nachdem ich etwas Essen hinuntergewürgt hatte, räume ich den Tisch ab und meine Mum bringt Erin zu ihrer Freundin Michelle, mit deren Mutter ich ausgemacht hatte, das die beiden am Wochenende zusammen spielen dürfen. Ich will gerade in mein Zimmer gehen, da fällt mir der Karton im Flur auf. Ich sollte ihn auf den Boden schaffen. Ich nehme ihn und steige die Treppen nach oben, bis ich auf dem Boden bin. Es liegt überall Staub rum und als ich den Karton etwas unsanft auf den Boden stelle, wird er aufgewirbelt, was zur Folge hat, dass ich niesen muss und mich abstütze. Dadurch fällt ein Karton auf den Boden und der ganze Inhalt fällt heraus. Als ich sehe, um welchen Karton es sich handelt, stockt mir der Atem. Ich dachte, dass ich diese Sachen nie wieder würde sehen müssen…
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Hallihallo!! Ich bin gerade echt aufgeregt, denn das ist meine erste FF und ich bin gespannt, wie ihr sie findet. Ich fände es toll, wenn ihr ein Review dalassen würdet. Ich nehme auch Kritik an. :)
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