Der Mann, den Ich Liebe

GeschichteAllgemein / P18
Alexander "Xander" Harris Buffy Summers Rupert Giles Willow Rosenberg
31.03.2015
07.06.2018
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Willow und Xander verabschiedeten sich von der Blonden.
„Das du dich ja bei mir meldest, wenn du angekommen bist,“ schniefte die Rothaarige und wischte sich die Tränen am Jackenärmel ab.
„Ja meld dich bei ihr!“ Bestätigte Xander sie.
Die Blonde nickte ruhig und sah sich um, in der Hoffnung dass sie noch ihre Mutter irgendwo sah.
Fehlanzeige.
„Soll ich euch was von drüben mitbringen?“, wollte sie von ihren Freunden wissen.
„Dich!“ Sprachen Willow und Xander gleichzeitig.
Die Blonde lächelte die beiden an und nickte. Obwohl ihr nicht zum Lachen zu Mute war, immerhin war das ein Abschied auf unbestimmte Zeit.
Ihr Flug wurde ausgerufen und sie sah beide an.
Sie umarmte beide und drückte ihnen einen kurzen Kuss auf die Wange. Gerade als sie sich von ihnen trennte, hörte sie ihren Namen von jemanden rufen.
„BUFFY!“
Benannte drehte sich um und sah ihre Mutter auf sie zukommen, schnell drückte sie Willow ihre Handtasche in die Hand und lief auf ihre Mutter zu.
„Es tut mir leid was ich dir gestern Abend gesagt habe!“ Entschuldigte sich ihre Mutter. Sie drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Wange und hatte Tränen in den Augen.
Sie tupfte die Wangen ihrer Mutter mit dem Ärmel ihres Pullovers trocken und verabschiedete sich von ihr.
„Danke Mum, ich melde mich sobald ich gelandet bin.“
Sie drückte sie noch einmal fest an sich und trennte sich danach von ihr. Von Willow nahm sie sich ihre Handtasche, drückte ihre Freunde ein letztes Mal und reihte sich dann in die Schlange ein.
Nicht Weinen!, dachte sie als sie sich das letzte Mal umdrehte und ihrer Familie zu winkte.
Willow, die sich an Xander festhielt und bitterlich weinte.
Xander, der Willow festhielt und ihren Kopf streichelte und mit den Tränen rang.
Und zu guter Letzt, ihre Mutter, die mit roten Augen Buffy nachsah und sie traurig anlächelte.
Kaum saß sie im Flugzeug, auf ihren Platz, weinte sie sich die Augen aus dem Kopf.
Als sie sich beruhigt hatte, waren sie schon längst unterwegs nach England.


Die erste Bekanntschaft, die sie mit London gemacht hatte, war: Regen! Zum Glück hatte sie einen Schirm in ihrer Handtasche.
Mit Schirm und Koffer bepackt, suchte sie sich ein Taxi, als sie eines gefunden hatte, stieg sie ein und gab dem Fahrer die Adresse.
Nun war sie nur noch eine halbe Stunde von ihm Weg. Die Fahrt, durch die City, war nicht sehr aufregend, vielmehr langweilig, sodass sie einschlief.
Ihr Taxifahrer weckte sie am Zielort.
Buffy bedankte sich bei ihm und gab ihm sein Geld, mit sehr hohem Trinkgeld.
Er bedankte sich bei ihr, stellte den Koffer raus und verabschiedete sich von seiner Kundin.
Nach dem das Taxi weg war, setzte sie sich in Bewegung und ging auf das kleine Häuschen zu. Von drinnen erkannte sie Licht und sie wusste, das ER zuhause war.
Mit zitterigen Fingern betätigte sie die Türklingel. Nur wenige Augenblicke später wurde ihr die Tür aufgemacht und sie sah in das Gesicht ihres Wächters.
Kaum sahen sie sich an, da fielen sie sich auch schon in die Arme.
„Giles!“ brachte Buffy glücklich raus.
„Buffy!“ hauchte er ihr gegen den Hals und zog ihren Duft ein.
Buffy bekam dadurch eine leichte Gänsehaut und hielt sich an ihm fest.
Zehn Minuten standen sie so da, erst dann bemerkten sie den Regen, der erneut eingesetzt hatte.
Giles bat sie ins Haus und sie folgte ihm stumm ins Innere.
Im inneren roch es nach alten Büchern und sie musste leicht lächeln.
Oh Willow, wie recht wir beide doch hatten, dachte die junge Frau, die von ihrem Wächter ein Handtuch gereicht bekam.
„Wenn du willst, kannst du erst mal duschen.“
„Danke“, flüsterte die Blonde und folgte ihm mit dem Koffer.
„Lass dir so viel Zeit wie du willst...“ Sie sahen sich beide an. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du hier bist“, flüsterte er leise und küsste ihre Stirn.
„Ich auch nicht!“ gestand sie ihm ehrlich.
Er ließ sie alleine zurück und sie sah sich in dem Bad um, selbst hier lagen Bücher verstreut rum, was sie erneut zum Lächeln brachte.
Sie nahm sich neue Kleidung aus dem Koffer und legte sie auf den Hocker, drüber legte sie das Handtuch und zog sich dann aus. Als sie unter der Dusche stand und das heiße Wasser an ihren Körper herab lief, fühlte sie sich gut und hing ihren Gedanken nach.

Rupert, the Ripper, Giles lief in der Küche auf und ab, mit den Gedanken bei Buffy. Er musste sich kurz schütteln um wieder klar im Kopf zu werden.
Als er sich beruhigt hatte, begann er mit dem Kochen. Er hatte noch eine Nudelsuppe vom Vortag, die er nur warm machen brauchte.
Gerade als die Suppe kochte, kam Buffy in die Küche getapst. Sie lächelte ihn an.
„Kann ich dir helfen?“
„Unten im Schrank,“ er deutete rechts neben sich, „stehen Teller, kannst du zwei rausholen?“
Sie nickte und holte die Teller raus, Giles reichte ihr noch zwei Löffel. Die Blonde stellte alles auf den Tisch.
Giles legte einen Untersetzer in die Mitte und stellte den dampfenden Topf drauf.
„Möchtest du was trinken? Ginger Ale, Tee oder Wein?“, wollte der Wächter von ihr wissen.
„Tee bitte.“
„Okay.“
Er holte zwei Tassen aus dem Schrank und hing in jede einen Teebeutel, dann nahm er den Wasserkocher und befüllte ihn mit Wasser und setzte ihn auf. Auf den Tisch stellte er noch eine Dose mit Zucker, zwei Teelöffel und eine Suppenkelle. Nun brauchte er nur noch drauf warten, dass das Wasser kochte. Als es kochte, goss er es in die Tassen und stellte sie auf den Tisch, dann füllte er Buffy und sich die Suppe auf die Teller und setzte sich ihr gegenüber.
„Guten Appetit“, sprach er und lächelte sie an.
Beide aßen still die Suppe und nippten an ihren Tees.
Nach dem Essen wusch er ab, Buffy half ihm dabei.
„Hast du dich schon bei deiner Mum gemeldet?“
Entgeistert sah sie ihn an und verneinte.
„Wenn du willst, kannst du das Telefon im Flur benutzen.“
„Kann ich dann gleich bei Willow anrufen?“
Er nickte und sie ließ ihn in der Küche alleine stehen.

Beim dritten Freizeichen wurde, auf der anderen Seite, abgenommen.
„Mum ich bin gut angekommen“, begann sie gleich zu erzählen. Vom anderen Ende der Leitung hörte sie nur wie ihre Mutter aufatmete.
„Das ist gut, hattest du einen guten Flug?“
„Ja Mum.“, lächelte die Blonde, als sie die Stimme ihrer Mutter vernahm.
„Weißt du schon wie lange es dauert?“
„Nein.“
Ihre Mutter ging immer noch davon aus, dass sie hier einen Auftrag auszufüllen hatte. Im Grunde lag sie da fast richtig, aber nur fast. Sie selbst hatte sich den Auftrag gegeben Giles wieder mit nach Sunnydale zu bringen.
„Aber Giles wird dir doch helfen oder?“
„Bestimmt.“
„Dann ist gut.“
Beide Frauen schwiegen sich an.
„Ich hör jetzt auf, ok?“
„Ja, aber wenn du wen zum erzählen brauchst, ruf mich bitte an, egal wie spät es bei euch ist okay?“
„Natürlich Mum. Ich hab dich lieb“, sprach sie leise in den Hörer.
„Ich dich auch Buffy.“
Buffy legte auf und wischte sich eine Träne von der Wange.
Giles stand in der Tür und sah sie an.
„Alles gut bei dir?“
„Ja“, erwiderte die Blonde lächelnd, dann nahm sie den Hörer wieder auf. Sie wählte die Nummer von Willow.
„Buffy?“, kam es müde von den anderen Seite.
„Ich bin gut angekommen und bin auch schon bei Giles.“
„Das ist schön, hast du schon geschlafen?“
Die Blonde hörte ein Rascheln, ein Zeichen das sich die Rothaarige aufgesetzt hatte.
„Ja im Flugzeug und im Taxi, aber ich lass mir gleich von Giles mein Zimmer zeigen.“
„Und wie ist es so?“
„Was meinst du?“
„Na bei ihm, seit ihr euch schon...“
„Nein!“
Sie wurde rot.
„Gut, ich dachte schon.“
Willow, sie war die Einzige, die wusste warum sie zu Giles, nach London, gereist war.
„Das würde ich dir nicht am Telefon sagen, außerdem steht Giles neben mir“, flüsterte sie den Rest in den Hörer.
„Oh! Sag ihm hallo von mir.“
Sie sah zu Giles. „Hallo von Willow.“ Er nickte kurz. „Zurück.“
„Zurück“, grinste die Blonde ihren Wächter an.

Warum hat sie gerade geflüstert und ist rot geworden? Stellte sich der Wächter selbst die Frage und sah ihr beim telefonieren zu. Als sie auflegte und ihn ansah, wusste er bereits, dass er sich nicht einfach so gehen lassen konnte.
Er umarmte sie von hinten und zog ihren Duft ein.
Buffy's Herzschlag beschleunigte sich um ein dreifaches, als sie seine Arme um ihren Bauch spürte.
Sie drückte sich mit dem Rücken gegen ihn.
Der Engländer küsste ihren Scheitel und flüsterte, „Wir sollten morgen reden. Ich zeig dir jetzt dein Zimmer.“
Sie nickte stumm und sehnte sich gleich nach seiner Wärme, da er sich von ihr getrennt hatte.
Er nahm ihren Koffer, den sie nach dem Duschen in den Flur zurück gestellte hatte, und brachte ihn in die zweite Etage. In der oberen Etage waren vier Räume. Eine Tür stand auf und sie warf einen Blick rein, es waren Regale an den Wänden und in ihnen, oh Wunder, waren Bücher. In der Mitte des Raumes stand ein Schreibtisch mit Bildern auf der Tischplatte, einer Schreibtischlampe und einem Stuhl dahinter.
„Das ist mein Arbeitszimmer, wenn du magst, kannst du dir da ein Buch holen. Stell es aber bitte wieder an seinen rechten Platz, wenn du fertig bist.“
„Mach ich“, lächelte sie ihn an und er zeigte auf die Tür daneben.
„Das ist das kleine Bad.“
„Ah okay.“
„Gegenüber vom Arbeitszimmer befindet sich dein Zimmer und daneben ist gleich meines.“
Er sah sie kurz an, machte ihr dann die Zimmertür auf und stellte den Koffer rein.
„Du bist bestimmt müde, schlaf dich aus. Wir sehen uns morgen.“
Sie ging ins Zimmer und sah ihn an.
„Gute Nacht, Rupert.“ Sie schloss schnell die Tür und lehnte sich dagegen.
Noch nie hatte sie ihn beim Vornamen genannt, weswegen sie leicht errötet war.

„Gute Nacht, Rupert.“
Er drehte sich zu ihr um und sah, dass die Tür bereits geschlossen war.
Rupert, hallte es in seinem Kopf. Noch nicht mal bei Jenny klang sein Name so wundervoll. Dabei hatte er sie auch geliebt, bloß bei Buffy war das anders. Buffy liebte er von Anfang an.
„Gute Nacht, Buffy.“ Er ging in sein Zimmer und legte sich auch hin.


Zwei Tage war sie nun schon hier bei ihm. Langsam kamen sie sich näher. Eine Berührung hier und eine da.
Zu tief saß noch der Schmerz den Angel bei ihr ausgelöst hatte, auch bei Giles saß der Tod von Jenny noch tief in den Knochen. Auch wenn alles schon mehr als ein Jahr her war.
Giles war nie soweit mit Jenny gegangen, wie sie mit Angel.

Sie waren in seinem Wohnzimmer und sahen Fern. Na ja Buffy sah Fern, Giles las ein Buch und sah ab und an mal zum TV.
Buffy lag mit ihren Kopf und einem Kopfkissen auf seinem Schoß und musste ab und zu lachen, da sie eine Britische Comedy sah.
Langsam wurde es spät und Giles merkte die Müdigkeit in seinen Gliedern. Er klappte das Buch zu und sah dann zu der stillen Blondine.
Sanft strich er ihr das blonde Haar aus dem Gesicht und sah das sie schlief. Er schmunzelte leicht bei dem Anblick und er beschloss noch ein wenig weiter zu lesen. Der Engländer hob das Kopfkissen an und stand vorsichtig auf.
Er warf noch Holz ins Feuer und goss sich noch mal Wein ins Glas, dann hob er wieder das Kopfkissen und setzte sich wieder hin. Von der Rückenlehne zog er die Decke und deckte damit seinen Gast zu, danach nahm er sein Buch wieder zur Hand und las weiter.

Das Feuer im Kamin knisterte vor sich hin, und die Blonde wurde munter. Sie sah auf und sah das ihr Wächter schlief, vorsichtig nahm sie ihm das Buch aus der Hand, welches er fest umklammert hatte und legte es zur Seite.
„Giles?“, flüsterte sie leise und legte ihm einen Hand an die Wange. Sie spürte seine Bartstoppeln und strich seine Konturen nach.
Buffy setzte sich auf und flüsterte seinen Vornamen.
Er machte seine Augen auf und sah sie an. Es trennten sie nur wenige Zentimeter, ob es jetzt nun am Alkohol lag oder an ihr, konnte er nicht genau sagen, er küsste sie einfach.
Kurz erschrak sie, erwiderte den Kuss dann aber.
Er hatte ihr eine Hand in den Nacken gelegt und zog sie noch fester an seine Lippen.
Die Blonde krabbelte über seinen Schoß und strich sanft mit ihrer Zunge über seine Lippen. Er öffnete seine Lippen und hieß ihre Zunge willkommen.
Seine Hände entwickelten ein Eigenleben und legten sich sanft auf ihre Hüften. Sie schoben sich selbstständig unter ihr Shirt und streichelten ihren durchtrainierten Bauch und langsam zu ihren Brüsten hinauf.
Erregt stieß ihre Zunge gegen seine und forderte diese zu einem kleinen Kampf auf.
Sie schmeckte noch den Wein, den er getrunken hatte. Als sie sich trennten, waren beide leicht gerötet.
Giles hatte seine Hände mittlerweile wieder Unterkontrolle und hatte sie auf ihren Hüften gelegt.
„Das war... Es tut mir...“ Sie legte ihm einen Finger auf den Mund und lächelte leicht.
„Sag nichts, bitte.“ Sie schmiegte sich an ihn und spürte seine Erregung an ihren Schritt und merkte, dass sein Herz raste, genauso wie ihres.
Nachdem sich die Herzschläge der Beiden beruhigt hatten, stand Buffy auf und sah ihn, mit müden Augen, an.
„Ich... ich leg mich hin. Nacht Giles.“ Sie drehte sich um und ging.
Giles hatte sich, nachdem sie den Raum verlassen hatte, die Hand ins Gesicht gelegt und lächelte leicht.
Nun war er sich sicher, dass er sie nicht alleine nach Sunnydale oder sonst wo hingehen lassen konnte. Er wollte bei ihr und mehr als nur ihr Wächter sein. Ihm war der Altersunterschied egal, aber ihr?
Müde stand auch er auf, trank den letzten Schluck vom Wein aus und wollte sich auch hinlegen. Vor ihrer Tür blieb er stehen und klopfte an. Als sie ihn herein bat, lag sie bereits im Bett und sah von ihrem Handy auf.
„Bis morgen Buffy“, lächelte er verlegen und schloss die Tür sofort wieder.

Als es an ihrer Tür klopfte, wusste sie bereits, dass es Giles war. Wer sollte es auch sonst sein? dachte sie sich und bat ihn herein.
So wie er dort in der Tür stand, bereute sie es etwas, das sie nicht noch weiter bei ihm gegangen war, immerhin hatte sie ja seine Erregung gespürt.
„Bis morgen Buffy“, sagte er kurz und schloss die Tür wieder.
Sie sah wieder zu ihrem Handy und las ihren Text noch einmal durch.
Willow, ich glaube Giles empfindet genauso wie ich. Sie drückte auf Senden und legte dann ihr Handy weg und schloss die Augen. Sie schlief auch schon gleich ein.
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