Mischling

GeschichteMystery, Übernatürlich / P12
Kagome Sesshoumaru
30.03.2015
24.05.2020
128
127.163
16
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23.05.2020 1.031
 
Kapitel 126. Hellblaue Kugel

Die Mischlingsdämonin versteht das zwar, aber dennoch laufen Mayu, Suzuna, Tamaku, sowie Sato noch da draußen rum und Kagome will sie so schnell wie möglich in Sicherheit wissen.
Shima ist ihr dafür auch sehr dankbar, nur was machen sie mit Minto?

Kagome weiß es nicht und Shima meint, das sie sich schon um ihre Schwester kümmern wird und Kagome sich ganz auf die Suche der anderen konzentrieren kann. Kagome braucht keine Sekunde um zu verstehen, das Shima weiß, das sie noch nicht hier bleiben kann. Dankbar sieht Kagome ihre Freundin an und sie fühlt sich als ob ihr eine Last von den Schultern genommen wird. Mittlerweile sind alle hier ihre Familie, aber Kagome fällt es schwer alle als Schwestern und Brüder zu sehen. Bis jetzt sind es eher Verwandte und Freunde. Mit der Zeit wird sich das bestimmt noch weiter entwickeln.
Shima schickt sie nun zu Aikana und Kagome erinnert sich, das die Anführerin mit ihr sprechen wollte. Die Dämonin vor ihr lächelt geheimnisvoll und will nichts darüber verraten was Aikana mit ihr besprechen will. Ist es doch nicht über Tamaku?
Kagome geht durch die Flure und folgt Aikanas Geruch bis zu ihrem Arbeitszimmer. Kurz klopft sie sanft an den Türrahmen, bevor sie die Schiebetür zu Seite schiebt und eintritt. Sie hat schon gerochen das Aikana alleine ist und diese hat sie bestimmt auch schon gerochen. Sie betritt einen kleinen länglichen Raum und sieht nach links. Dort stehen außer einem Tisch in der Mitte, einem Regal hinter dem Tisch und zwei Sitzkissen, nicht viel. Kagome sieht aber auch hier und da, wo Schubladen in der Wand versteckt sind und eine Stelle am Boden hohl zu sein scheint.
Die Dämonin lächelt sie an und fragt nach, wie es um Minto steht. Kagome setzt sich vor ihr auf das Sitzkissen und erzählt ihr das sie jetzt schläft und was sie mit Shima besprochen hat. Die Anführerin des Clans nickt, bevor sie Kagome auch ihre Ansicht von Minto berichtet. Sie und Shima haben sich abwechselnd um Minto gekümmert, wenn sie nichts zu tun hatte. Ihr zu Seite stehend haben sie Zeit mit ihr verbracht, aber sie war niemals so offen, wie sie es mit Kagome ist. Die Dämonin murmelt nur, wenn wir doch nur ein Junges hätten.
„Ein Junges?“, fragt Kagome verwundert.
Aikana lächelt verträumt und erzählt was für ein Theater immer alle gemacht haben, wenn es Junge gab. Sie erinnert sich gerne an die Zeit, wie jeder in Gedanken nur bei den kleinsten war und sie das einzige Gesprächsthema waren. Wie sich alle mit größter Freude um sie gekümmert haben und sich fast schon darum stritten, Zeit mit den Kätzchen zu verbringen. Die Schüler wären niemals abgehauen, wenn es Junge gäbe, da sie lieber auf die Kleinen aufpassen und kuscheln wöllten. Wenn sie älter wären, wöllten alle mit ihnen spielen und ihnen Sachen bei bringen.
Manchmal vergisst Kagome das Aikana die älteste Dämonin im Clan ist und sich noch an frühere Zeiten erinnert.
„Das hört sich wirklich schön an.“, lächelt Kagome und Aikana nickt.
„Das war es auch, aber zurück zum Thema über das ich eigentlich mit dir reden wollte.“, meint sie und holt aus einer Holzschachtel etwas hervor.
Kagome bestaunt wie Aikana eine hellblaue Kugel aus der Schachtel hervorholt und sieht sie fragend an. Die Katzendämonin vor ihr grinst als hätte sie die größte Entdeckung der Menschheit … der Dämonenheit in ihrer Hand.
„Und das ist?“, will Kagome nun wissen.
Grinsend lehnt sie sich zu Kagome nach vorne und flüstert sie schon fast: „Das worüber wir gesprochen haben.“, als würde sie ihr gerade Drogen anbieten. Kagome kann die ernste Stimmung nicht mehr aushalten und muss lachen.
„Ehrlich, bitte, was ist das.“
Leicht enttäuscht, aber grinsend sieht Aikana sie an. „Ich habe unsere Pläne in die Tat umgesetzt.“, meint sie und sieht Kagome wartend an.
Pläne? „Oh.“, kann Kagome nur sagen, als ihr einfällt, worüber Kagome mit Minto an ihrer Seite, das letzte Mal mit Aikana gesprochen hat. Die Verbesserung der Kommunikation.
„Wie funktioniert es?“, will Kagome nun mit leuchtenden Augen wissen und Aikana grinst noch mehr. Die Dämonin überreicht ihr eine zweite Kugel aus der Schachtel. Kagome begutachtet ihre hellblaue Kugel, während Aikana sie ihr erklärt. Wir haben in den Kristall Yoki fließen lassen und einen Tropfen Harz des Illusionsbaumes getropft, danach haben die beiden fähigsten Dämonen für Feinarbeit, also Shima und Junji, feine Inschriften in die oberste Schicht des Kristalls geritzt, bevor diese mit Klebstoff versiegelt wurden.
„Da drin ist also ein Kristall?“, will Kagome zuerst wissen und hält sich die Kugel vor ihr rechtes Auge, wobei sie das linke zukneift.
„Ja, aber nur ein sehr schwacher, weswegen er erst mal nur einmal benutzt werden bevor er kaputt geht.“, erklärt Aikana etwas wehmütig. Kagome sieht zu ihr, bevor sie wieder die Kugel ansieht und eine Menge Fragen hat, von der Versiegelung bis hin zu der eingravierten Inschrift. Sie lässt sich auch erklären, wie sie funktioniert und wie lange eine Nachricht sein kann. Aikana erklärt ihr, das die Kristalle die Nachricht speichern und der Harz die Kristalle miteinander verbindet. Natürlich ist all das nur möglich, weil die Inschrift und das Yoki von Aikana in der Kugel verarbeitet wurden. Die Mischlingsdämonin hat nach dem sie sich alles angehört hat viele Ideen, die die beiden besprechen. Von der Idee keinen Kristall, sondern ein Stück Ast, vom Baum der Illusionen zu nehmen, die sich wiederfinden und eine direkte Verbindung aufbauen können, bis hin zu anderen Formen und der Art sie als Kette tragen zu können, damit sie nicht verloren gehen können. Aikana kann sich das mit der direkten Verbindung nicht ganz vorstellen, da es ja sowas wie ein Radio oder Handy auch noch nicht gibt. Dennoch findet sie die Idee klasse und auch ihre Augen funkeln.
Während sie reden, hat Kagome auch die Idee Talismane an alle zu verteilen, die wie Vögel kurze Nachrichten verschicken können. Diese Kugel ist ja im Moment nur zu einmaligen Benutzung und nicht wirklich für die Kommunikation geeignet, sondern eher für Gefahrensituationen.
Nur weiß sie noch nicht, wie die Talismane einander finden sollen, aber da hat Aikana schon eine passende Idee. Gemeinsam arbeiten sie noch lange an den Talismanen und Kugeln und arbeiten weitere Pläne aus.
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