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Another Hetaoni

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P12 / Gen
England Italien Süd-Italien
30.03.2015
08.05.2017
36
37.448
 
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02.04.2015 1.319
 
Schottlands Sicht

Binnen weniger Minuten war ich bereits am See und setzte mich auf eine Bank. Es würde etwas dauern, bis Romano hier ankommt, also entschloss ich mich etwas spazieren zu gehen. Mir kam in den Sinn, dass Wales mehr als sonst außer Fassung war, aufgrund des verschwundenen Englands. Es konnte mir ja eigentlich egal sein, was er so trieb, doch letztendlich machte ich mir doch ein wenig Sorgen um meinen Bruder. „Jetzt kann ich nur hoffen, dass Wales ihm nicht hinterher läuft“, dachte ich laut nach. Bei dem Gedanken wurde mir doch etwas Unbehagen. Ich zückte mein Mobiltelefon aus der Tasche und wählte die Nummer meiner Schwester. „Ahh Wales? Ja ich bin es“, begrüßte ich mich und entschuldigte mich für den Anruf, da wir uns ja erst gesehen haben. „Ich wollte bloß fragen wo du so eilig hin gestürmt bist… ah du bist in Liechtenstein? Gut na dann viel Spaß n.. warte wen hast du getroffen?“, fragte ich doch hörte ihre Antwort nicht mehr da mich jemand von Hinten erschrak. „Du Idiot erschreck mich doch nicht so“, sagte ich und lächelte Romano zu. Dieser sah mich nur mit großen Augen an, wurde Rot und drehte sich weg. „Nagut, ich muss dann mal auflegen. Grüß Liechtenstein von mir. Good Bye!“, verabschiedete ich mich und wand mich wieder zu Romano. „Kann es sein das dein Bruder sich mit England trifft?“, fragte ich ihn, um gleich auf den Punkt zu kommen. „N…nein das glaub ich nicht. Zumal er viel zu viel Angst vor dem Idioten hat. Und außerdem hat er irgendwas von Japan und dem Kartoffelfresser gesagt“, sagte Romano nachdem er sich wieder gefasst hat. „Nun… auch wenn deine Sympathie gegenüber Deutschland nicht die vertrauteste ist denke ich das Italien bei ihm ganz gut aufgehoben ist. Sollte er sich in den nächsten Tagen und Wochen nicht melden kannst du ja versuchen ihn zu erreichen“, versuchte ich Roma die Situation zu erklären. „Für gewöhnlich würde ich mir ja nicht solche Sorgen machen… aber irgendwas war anders an Veneciano, verdammt nochmal…“, fluchte Romano vor sich hin. Ich sah ihn mit großen Augen an. „Wie ungewohnt süß von dir, dich so um deinen Bruder zu sorgen!“, sagte ich und lächelte ihn aufmunternd an. Er wurde nur wieder rot und als er antwortete war seine Stimme lauter: „Ach es kann mir doch egal sein was mit dieser Heulsuse los ist! Soll er doch bei dem Kartoffelfresser bleiben!“  Ich schüttelte nur belustigend den Kopf. Wir liefen einige Runden um den See und ich schaffte es ihn auf etwas andere Gedanken zu bringen. Vielleicht war es keine gute Entscheidung seine Sorgen so abzutun, doch kannte ich Deutschland und war mir sicher Italien würde in seiner Nähe nichts zustoßen. „Hay, wie wäre es wenn wir Spanien besuchen gehen? Ich habe die Sonne schon so lange nicht mehr gesehen!“, sagte ich begeistert und musste an die Regnerischen Tage hier in Schottland denken. „S…Spanien?“, fragte Romano gleichzeitig etwas genervt, sowie auch etwas enttäuscht. „A….aber wenn wir nach Spanien wollen… d..dann müssen wir durch Frankreich….“, sagte er etwas angespannt und ich lachte auf. „Wir können auch per Schiff rüber fahren“, sagte  ich mit einem Grinsen. „Können wir nicht einfach hier bleiben?“, fragte er mich und ich gab schließlich nach. „Hast du Hunger?“, fragte ich weiter. „Nun ja…. Oh Gott ,bleib bloß weg von der Küche! Wenn du magst kann ich was kochen, oder… oder wir gehen doch zu Spanien…“, antwortete er, doch bereute seine Worte. „Dann ist es beschlossen! Auf nach Spanien!“, sagte ich mit einem Grinsen, griff nach Romas Hand und lief in Richtung des Hafens.
In Spanien angekommen schaffte ich es Romano bis hin zu Spanien nachhause zu zerren. „Oi!  Spanien! Bist du zuhause?“, rief ich freudig. Von Romano kam kein Laut. „Schottland bist du das?“, hörte ich den Spanier fragen und in der nächsten Sekunde kam er schon um die Ecke. „Ach und Roma hast du auch mitgebracht!“, freute er sich und kam auf uns zu. „Wir sind nur vorbei gekommen um was zu essen“, murmelte Romano, doch Spanien war auf etwas ganz anderes fixiert. „Sagt mal, ist das zwischen euch jetzt offiziell?“, fragte er ganz aus dem nichts heraus und deutete auf unsere Hände. Schnell ließen wir einander los und machten instinktiv einen Schritt zur Seite. „D…Das geht dich nichts an Idiot! Verdammt“, fluchte Romano und ich merkte wie ich Rot anlief. „Zurück zum Essen… kochst du uns was Schönes Spanien?“, fragte ich um das Thema zu wechseln. „Hmm, das würde ich gerne… doch ich müsste zunächst noch in den Garten und die Tomaten fertig ernten, danach können wir gerne zusammen etwas kochen“, antwortete mir der Spanier und vergaß bereits seine vorherige Frage. Letztendlich gesellten wir uns zu ihm und fingen an die Tomaten zu ernten. Es war eine schöne, wenn auch ungewohnte Arbeit und ich genoss die Zeit in der Sonne. „Ähm Spanien?“, nutzte ich die Gelegenheit als Romano gerade weit genug war um uns nicht zu hören. Er sah mich fragend an. „Weißt du vielleicht etwas darüber wohin die Achsenmächte oder England heute hingegangen sein könnten? Sowohl meine kleine Schwester als auch Roma schienen sich da ziemliche Sorgen zu machen…“, ich sprach leise. Spanien sah mich etwas unverwandt an. „Nun… ich kann dir nichts Genaues sagen, aber soweit ich weiß sind sowohl Achsenmächte als auch  Alliierten heute Morgen aufgebrochen. Sie scheinen irgendwelchen Gerüchten gefolgt zu haben und besuchen irgendeine Gruselvilla“, ich sah Spanien mit großen Augen an. So war das also. „Woher weißt du das?“, fragte ich ihn weiter. „Sie haben bei der Weltkonferenz davon gesprochen, doch es schien mir nicht weiter interessant“, antwortete er mir. Ich nickte und bedankte mich für seine Antwort. Als wir mit der Ernte fertig waren stand die Sonne bereits sehr tief. „Aus dem Mittagessen wurde wohl ein Abendessen“, sagte ich belustigend. „Du kannst froh sein, dass wir dir hierbei geholfen haben Idiot. Sonst wärst du nie fertig geworden, verdammt!“, schrie Romano zu Spanien, doch dieser lachte nur auf. „Es ist schon fast wie damals, oder nicht?“, sagte er und Romano wurde rot im Gesicht, er drehte sich fluchend um und ging in Richtung des Hauses. Kichernd folgte ich ihm hinein und Spanien tat es uns gleich. „Als Belohnung werde ich euch ein Mahl vom feinsten zubereiten!“, sagte Spanien mit einem großen grinsen auf den Wangen und ging in seine Küche. Roma und ich machten es uns auf dem Sofa bequem. „Dieser Bastardo, lässt uns hier den halben Tag arbeiten!“, fluchte Romano, doch ich lachte bloß auf. „Wenigstens konnte man sich so etwas ablenken. Und außerdem konnte ich den halben Tag lang die Sonne auf der Haut zu spüren, ein wundervolles Gefühl“, sagte ich und lächelte warm. Ich merkte wie Romano nach meinen Worten wieder Rot wurde, doch ich schenkte dem keine Beachtung. „In Italien scheint auch die Sonne…“, murmelte er und ich nickte. „Zudem findet man in Italien allerlei wunderschöner Bauwerke. Ein so faszinierendes Land“, stimmte ich ihm bei und hörte nicht auf zu lächeln. „hmm...Hay Schottland?“, fing Romano an und wand sich zu mir. „Ja?“, fragte ich Glücklich und merkte wie er langsam auf mich zukam. Ich bemerkte, was er vorhatte und bekam mit einem Schlag Herzrasen und einen Roten Kopf. Idiot was soll das plötzlich. Ich schloss die Augen und konnte nichts anderes als mein Herz pochen hören. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander Entfernt als plötzlich die Stimme des Spaniers erklang. „Listo! Ihr werdet erstaunt sein, wie gut die frischen Tomaten sich machen!“, sagte er als er durch die Tür kam und Romano und ich uns blitzschnell zwei Meter von einander weg setzten. „Was ist denn mit euch los?“, fragte er verwirrt und stellte das essen auf den Tisch vor und. „G…Garnichts Idiot!“, sagte Romano provokativ und Spanien zuckte bloß mit den Schultern. Er setzte sich zwischen uns und wir begangen zu essen. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es schon sieben Uhr abends war.
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