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Another Hetaoni

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P12
England Italien Süd-Italien
30.03.2015
08.05.2017
36
37.448
 
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30.03.2015 1.433
 
Hallo! Mein Name ist Wales!  Heute hatte mir England versprochen, dass wir zusammen Amerika besuchen gehen. Deshalb habe ich mir schnell passende Klamotten zusammen gesucht und habe sie angezogen. Gerade als ich aus meinem Zimmer wollte, klingelte mein Handy. „Hallo, Wales am Apparat?“ „Uhm, Wales? Ich bin es, England.  Ich kann doch nicht mit dir zu Amerika gehen. Da ist was dazwischen gekommen.“, erklärte der Anrufer, während ich aus meinem Zimmer in Richtung Haustür lief. „… Kann ich nicht einfach zu dir kommen?“, fragte ich ihn. „Nein!“ „Wie-?“ „NEIN!“, schrie er mich an und plötzlich hatte er aufgelegt.
Was hatte er auf einmal? Ich musste der Sache auf den Grund gehen! Also zog ich mir schnell eine Jacke und Schuhe an und rannte aus meinem Haus. Ich hoffte England hat es nicht schon wieder mit seiner Magie übertrieben! Das macht er ständig und dann bin es meistens ICH die, die ihn wieder befreien muss. So ist es immer! Einmal, zum Beispiel, hatte er fast sein Haus abgebrannt! Naja, ich will zwar nicht angeben, aber ich bin viel vorsichtiger mit meiner Magie.
Auf dem Weg zu England habe ich Amerika angerufen um ihn zu fragen was mit England los ist. Vielleicht weiß er es ja, schließlich sind die beiden, nach Englands Meinung, beste Freunde. Ich wählte seine Nummer und drückte auf die grüne Wähltaste.
„Hallo?“, fragte mich Amerika. „Hello, ich bin’s Wales. Weißt du wieso England heute nicht mit mir zu dir gehen wollte?“, fragte ich ihn ernst. „Yes of Course! Er geht heute mit mir und den anderen Alliierten und den Achsenmächten zu einer gruseligen Villa. Italien hatte mir zuvor davon erzählt und wir wollten unbedingt herausfinden ob die Gerüchte stimmen, die erzählt werden!“ „Darf ich mitkommen?“ „Nein, lieber nicht. Es wäre zu gefährlich“, sagte plötzlich eine Stimme hinter mir. „Uhm, ich ruf dich später zurück!“, sagte ich zu Amerika und legte auf.
„England! Was machst du hier?“, fragte ich ihn verwirrt.
„Wohnen, wonach sieht es denn sonst aus?“, lachte er.
Ich sah mich um und tatsächlich, ich war schon bei Englands Zuhause. „Oh, hehe. Naja, ich wollte dich eigentlich fragen wieso du nicht mit mir zu Amerika kannst, aber jetzt weiß ich es schon.“
„Und wenn deine nächste Frage lautet ob du mitkommen darfst, lautet meine Antwort: NEIN!“, schimpfte England mit mir.
„Aber wieso?“, schniefte ich.
„Es könnte gefährlich werden! Ich habe echt schlimme Gerüchte gehört, kleine. Ich will nicht dass du verletzt wirst! Was würde Schottland dazu sagen, wenn sie merkt dass ich dich in Schwierigkeiten bringe, sie würde mich köpfen…“, erklärte England und sah mich besorgt an.
Ich wollte eigentlich noch was sagen, ließ es aber doch.
„Geh doch zu Schottland und spiel ein wenig bei ihr.“, lächelte England.
„Hey! Ich bin nicht mehr klein! Behandle mich nicht so!“, schrie ich ihn an.
England lächelte aber nur, gab mir einen Kuss auf die Stirn, wuschelte mir durchs Haar und ging weg.
Ich wollte ihm heimlich folgen, aber nachdem er so Nett war, konnte ich doch nicht einfach gehen. Schließlich bin ich eine Lady und Ladys verstoßen keine Regeln (!), so wie England immer zu mir sagt.
Also lief ich zu meiner Schwester Schottland. Insgesamt habe ich 3 Geschwister:
England, Schottland und Nord Irland. Zuerst zu England, meinem „Nii-sama“.  Ich liebe ihn wirklich über alles und würde alles tun, dass er sich nicht in Gefahr bringt. Doch manchmal muss ich mich zusammen reißen, wie er immer sagt, und ihn mal in Ruhe lassen. Einmal habe ich ihn ausversehen mit meiner Schrotflinte in den Arm geschossen. Es war kein schönes Erlebnis! Seitdem kommt es mir so vor, als ob er Abstand hält, komisch nicht wahr?
Dann komme ich noch zu meinen Schwestern, erst einmal Schottland.
Sie ist ein wenig älter als ich und sie versteht sich mit den meisten. Nur England kann sie nicht so ganz leiden. Sie hatte ihn angeschrien: „Wenn du ihr nicht diese Schrotflinte gegeben hättest, wärst du auch nicht verletzt worden! Und kleine Mädchen dürfen sowas noch nicht einmal in den Händen halten!“ oder „Magie gibt es doch nicht! Hör auf deiner kleinen Schwester solche Lügen aufzutischen.“
Ich hab sie echt gern, doch sie ist ein wenig streng mit England. Wenn ich jemanden, „wegen England“ verletzte oder mich selber verletzte, gibt es Streit zwischen den beiden.
Und dann wäre noch meine ältere Schwester Nord Irland. Sie hasst mich aus irgendeinem komischen Grund. Sie hasst aber nicht nur mich, sondern auch Amerika, Frankreich, Russland, … kurz gefasst: Alle die England nicht leiden können. Nur Schottland, welche auch ihre ältere Schwester ist, hat sie unglaublich gern. Naja und ihren Halb-Bruder Irland.
Sie reitet unglaublich gerne und ist ein typisches Mädchen. Mehr gibt es aber auch nicht über sie zu erzählen.

Ich bin noch eine ganze Weile gelaufen, da es nicht der kürzeste weg war. Doch nach einer knappen Ewigkeit, bin ich doch angekommen.
Vor Schottlands Haustür habe ich mich noch zu Recht gemacht und habe angeklopft. Nach einigen Sekunden hat sie mir die Tür aufgemacht.
„Ah, Wales!“, schrie sie freudig und umarmte mich fest. „Hallo, Schottland!“, lächelte ich. Sie nahm mir meine Jacke ab und hing sie an einen Hacken, sie fragte mich wie ich mit meinem Walisisch zurechtkomme. „Naja, es ist eine schwierige Sprache, die meisten aus meinem Land schaffen es gar nicht sie zu sprechen, doch ich kann ja auch Englisch. Also ist es kein Problem! Und wie sieht es mit deinem Schottisch aus?“, erklärte ich. „Besser als gedacht. Hey, möchtest du Tee?“, fragte sie mich und ich nickte gierig.
Sie lief in Richtung Wohnzimmer und ich folgte ihr. Sie zeigte lächelnd auf den Sessel und ich saß mich auf ihn.
Einige Minuten später kam Schottland mit einem Tee-Service zurück. Sie stellte die Sachen auf den Kaffee-Tisch und goss mir einen Tee ein.
„Weißt du eigentlich wohin England möchte?“, fragte ich sie.
„Nein, nicht wirklich. Aber das Interessiert mich auch nicht.“, lachte sie.
„Er will in eine gruselige Villa gehen.“, erklärte ich ihr, doch sie hörte nicht zu.
Plötzlich klingelte es an der Tür. „Sie ist da!“, lächelte Schottland und lief in die Eingangshalle. Ich sah ihr nur hinter her und blieb sitzen. Mein Tee wurde langsam leer und ich goss mir noch einen ein.
„Schau mal wer hier ist, Wales!“, schrie Schottland aus der Eingangshalle.
Ich hatte schon eine Ahnung wer das sein könnte.
„Hallo, Wales!“, sagte Nord Irland, die auf einmal aus der Tür kam.
„Ja, ja Hallo…“, sagte ich genervt und habe sie einfach nicht beachtet.
„Was ist denn los Wales? Du bist genervter als sonst!“, sagte sie.
„Tz, ich bin nicht genervt, sondern du! Und jetzt verschwinde!“, schrie ich sie an.
„Was hat sie denn?“, fragte Nord Irland Schottland.
„England ist ohne sie weg gegangen und nun ist sie sauer. Dass sie so schnell sauer wird, haben wir England zu verdanken…“, seufzte Schottland.
„ICH WERDE NICHT SCHNELL sauer...“, schrie ich und schlürfte meinen Tee weiter. Und genau sowas passiert  IMMER  wenn N. Irland da ist.
„Naja, also. Ich gehe dann mal wieder nach Hause! Ich muss noch Drage, Füttern! Tschüss!“, verabschiedete ich mich, machte einen Knicks und zog mir meine Schuhe und Jacke wieder an.
„Warte doch, Wales!“, sagte N. Irland und folgte mir, „Ich bin doch erst gekommen, genau wie du! Bleib doch noch ein wenig!“
„Als ob ich mit dir hier bleiben würde!“, grummelte ich und verließ das Haus. Ich meine immer noch, dass sie mich hasst. Ich weiß nicht wieso, aber sie ist total gemein zu mir.
Ich machte mich also wieder auf den Weg nach Hause um Drage zu Füttern. Er ist mein kleiner Roter Drache, der mich meistens verfolgt.
Ich habe ihn von jemand ganz Netten geschenkt bekommen, ich glaube es war Norwegen. Von ihm habe ich auch den Namen, denn auf Norwegisch heißt „Drage“ Drache. Heute Morgen hat er noch geschlafen und ich wollte ihn nicht aufwecken, weshalb ich ihn einfach in seinem Körbchen gelassen hatte.
Dieses Mal nahm ich eine Abkürzung um zu mir zu kommen.
Ich frage mich ob England nicht schon wieder zurück ist? Naja, wahrscheinlich nicht. Während er weg ist, könnte ich mich mit anderen Nationen treffen.


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Diese Geschichte spielt aus der Sicht zweier Charaktere!
Dabei ändert sich bei jedem Kapitel die Sichtweise zwischen Wales und Schottland. (Die Charaktere werden jeweils von mir und meiner kleinen Schwester verfasst, das bedeutet: Wales=meine Schwester ; Sct = Ich )
Die Zeit überlappt sich, das heißt: im nächsten Kapitel kann aufgegriffen werden, was geschehen ist, oder es wird gezeigt, was bis zu diesem Zeitpunkt der andere Charakter gemacht hat.  
Ich hoffe ihr blickt da durch und viel Spaß beim lesen. :)
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