Der Schleier fällt

von Leni16
GeschichteAllgemein / P12
Sophie Koch Sören Petersen Susanne Kaspary
30.03.2015
01.08.2017
10
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Das ist meine erste FF also seid nachsichtig mit mir… Ach ja Grammatik und Rechtschreibfehler könnt ihr behalten, wen ihr welche findet.:)

Emma, Emma, Emma? Immer lauter  hörte ich wie mein Name gerufen wurde. Ich erschrak, als mir klar wurde wo ich mich befand. Ich saß im Klassenzimmer und mein Deutschlehrer nahm mich schon wieder dran. Machte es ihm Spaß Schüler dran zu nehmen, die sich nicht meldeten. Früher, früher war ich eigentlich in allen Fächern sehr gut .Aber jetzt, jetzt war ich einfach zu erschöpft für die Schule .Ich schaltete vorsichtig meine Musik aus und sah ihn an. Emma, warum ist die Lage in der Julia sich befindet so aussichtslos? Ich überlegte, sollte ich sagen was ich dachte? Ich kehrte in mich, wenn es falsch ist was ich sage, werden sie alle über mich lachen. Also entschied ich  mich für die sicherer Methode, nichts sagen. Ich zuckte unsicher mit den Schultern. Meine Geste genügte ihm, er sah mich mitleidig an. Warum schaute er mich immer so an? Er hat doch nichts bemerkt? Nein er kann einfach nichts bemerkt haben, wie auch? Ich bin ja nur eine von vielen. Er war schon immer mein Lieblingslehrer, sein Unterricht machte mir immer am meisten Spaß. Besonders die Theater-Ag die er leitet. Theater spielen war schon immer meins. Beim Theater konnte ich jemand anderes sein. Nicht Emma, ich war frei, ich konnte sein wer ich will. Ich liebte es mir selber eine Person auszudenken. Zusammen mit  Paul, meinem besten Freund konnte ich meine große Leidenschaft ausleben. Doch jetzt macht mir selbst, dass keinen Freude mehr. Ich nahm mir vor die Stunde wenigstens so auszusehen als ob ich, am Unterricht teilnehmen würde. Meine Gedanken schweiften immer wieder ab  und ich konnte mich einfach nicht auf das Thema konzentrieren. Das Buch hatte ich zwar gelesen aber ich konnte  mich nicht dazu durchringen etwas dazu sagen. Meine Gedanken kreisten immer nur um ein Thema, ein Thema das mich sehr beschäftigte. Plötzlich stieß mich meine Sitznachbarin an, Lilli war eine kleine zierliche Person, dumm aber herzenzgut. Erschrocken sah ich sie an, sie deutet nach vorne. Vor mir stand mein Lehrer, er schaute zwischen mir und meinem Blatt hin und her. Ich legte ein neues Blatt auf das mit Kritzeleien beschmierte Blatt und legte meine Hand drauf. In der Hoffnung er würde es nicht sehen. Ich zwang mir ein Lächeln aufs Gesicht. Mit diesem falschen Lächeln schaute ich in an. Er nahm meine Hand legte diese bei Seite und nahm das beschmierte Blatt, er sah es sich genau an. Dann ging er mit dem Blatt in der Hand zu seinem Pult. Die ganze Situation war mir  so  unendlich peinlich. All meine Mitschüler bekamen es mit. Ich sehnte mir ein Loch, in dass ich mich verkriechen könnte her. Ich versuchte in der Klasse so unauffällig wie möglich zu sein, damit bloß niemand mit bekam, dass ich mich veränderte. Was mir zum größten Teil der Zeit auch sehr gut gelang Denn ich wenn mal in der Schule war, saß ich da und hörte Musik, las ein Buch, träumte  oder schlief. All diese Sachen hatten natürlich ihre Konsequenzen, ich war von einen 1,2  Schnitt auf einen 3,5 Schnitt runtergerutscht. Ich verbrachte die restliche Zeit der Stunde damit die letzte Zeit Revue geschehen zu lassen. Wie ich es von 115 Kilogramm auf 70 Kilo geschafft habe, was natürlich nicht bedeutet, dass ich aufhörte abzunehmen, Mittlerweile lag mein Gewicht bei schweren 60 Kilogramm. Ich hatte 55 Kilogramm abgenommen. Ich wurde ständig drauf an gesprochen wie ich es geschafft habe abzunehmen, ich zuckte jedes Mal stumm mit den Schultern. Es war mein Geheimnis.


Plötzlich gongte es und packte schnell meine sieben Sachen zusammen. Ich wollte so schnell es geht hier weg, weg von der peinlichen Situation und weg von den anderen. Ich hatte jetzt Mittagspause. Ich wollte wie jede Pause mit Paul in den Park, der nur wenige geh Minuten von der Schule entfernt war gehen. Es war uns kleinen zwar nicht gestattet den Schulhof zu verlassen, das war uns aber ziemlich egal. Ich war schon fast aus der Tür als mein Deutschlehrer, der auch mein Klassenlehrer mich an die Schulter faste und mich bat kurz zu warten. Ich hatte mal so keine Lust auf ein Gespräch mit ihm. Wie ich Berührungen hasste. Paul versprach vor der Tür zu warten. Als alle Schüler draußen waren schloss er dir Tür und bat mich, mich zu setzen. Ich saß ihm gegenüber. Und er sah mich schweigend an. Das hatte ich nun davon, warum hatte ich, mich denn nicht gemeldet oder besser aufgepasst, naja jetzt war es eh alles geschehen. Ich musste jetzt noch mehr aufpassen, dass ich nichts Verdächtiges oder Unüberlegtes sagen würde. Emma sagte er, was ist denn nur los mit dir? So kenn ich dich gar nicht. Deine Fachlehrer kamen zu mir und sagten, dass du nicht mehr mitarbeitest. Ich und die anderen machen sich große Sorgen um dich. Na toll und jetzt, ist mir doch egal, ob ich euch sorgen macht. Kümmert euch um euren Lehrplan und dann ist gut. Ihr seid doch zur Wissensvermittlung da und nicht um euch Sorgen zu machen. Trotz dieser Überzeugung rutschte ich wie ein kleines Kind auf dem Stuhl hin und her und schwieg. Emma du weißt, dass du mir vertrauen kannst. Ich bin immer für dich da, doch dazu musst du mit mir reden. Ich habe mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Koch über dich geredet und mit ihr einen Termin für dich ausgemacht. Du kannst es dir aussuchen entweder du redest jetzt mit mir oder gleich mit Frau Koch. Ich schüttele nur mit dem Kopf. Doch Emma, ich kenn dich jetzt seit vier Jahren und ich weiß, dass du von dir aus nicht um Hilfe bittest. Ich merke doch dass du dich verändert hast und dass es dir nicht gut geht. Nein Herr Weiß, ich möchte nicht mit Frau Koch reden. Ich werde auch wieder richtig am Unterricht teilnehmen und mich melden aber ich brauche keine Hilfe. Meine Hände zitterten und meine Stimme war nur brüchig. Er legte seine Hand auf meine und sah mir tief in die Augen. Emma es geht mir nicht darum wie oft du dich meldest oder wie gut du mitarbeitest. Es geht mir nur um dich. Emma weißt du, Kinder die dich mag, erziehe ich leib und dich erziehe ich besonders lieb. Diese Worte brachten meine hart aufgebaute Fassade zum bröckeln, ich musste sie aufrecht erhalten. Ich durfte nicht zulassen, dass mein Lehrer sie zum einstürzen brachte. Ich sprang auf, nahm meine Tasche und rannte aus dem Klassenraum. Paul, der vor der Tür auf mich wartete sah ich überrascht an.


Ich sagte nur, lass uns hier verschwinden, wir liefen gemeinsam in den Park. Dort steckte ich mir eine Zigarette an und wir setzten uns auf eine Parkbank. Paul ist deshalb ein so guter Freund, weil er keine Fragen stellt. Na toll wie es aussah, sprachen all meine Lehrer über mich. Mit dieser Frau Koch oder ihrem Kollegen hatte ich mit Sicherheit nicht vor zu sprechen.  Auch wenn es mir eben noch gelang meine Fassade aufrecht zu erhalten, bei ihr oder ihrem Kollegen würde es mir mit Sicherheit nicht gelingen.  Paul und ich rauchten schweigend unsere Zigaretten vor uns hin, klingelte mein Handy, ich sah auf den Display 6 Anrufe in Abwesenheit, warum habe ich die anderen nicht bemerkt. Ich schaute nach, wessen Nummer es war. Es war wie sollte es anders sein, die Nummer von Herrn Weiß. Ich sah auf den Display als mir auffiel, das der Unterricht in wenigen Minuten beginnen würde. Paul und ich gingen schnellen Schrittes zur Sporthalle. Früher war ich viel zu fett für den Sportunterricht, doch heute war ich eigentlich sehr gut. Sport mit Herrn Weiß, na klasse. Eigentlich sollte ich ja zu Frau Koch gehen. Ich dachte nicht einmal im Traum daran.


----ich würde mich sehr über Reviews freuen. -------

Leni
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