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Noch unbekannt

von Daikira
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Beth Chapman Duane "Dog" Chapman Duane Lee Chapman Leland Chapman Lyssa "Baby Lyssa" Chapman Tim Chapman
28.03.2015
15.09.2015
49
92.589
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Dieses Kapitel
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10.09.2015 2.434
 
Es verging einige Zeit bis ich mich dazu entschloss Ian auszuquetschen wann sie denn zurück sein würden.

-Hey Ian.....was meinst du....wann hast du Feierabend?-
-Meinst du wirklich mich? Oder nicht doch eher den langhaarigen Zottel ;-)?-
-Ehrlich gesagt.....den Zottel....ich wollte ihn heute gerne noch sehen.....-
-Kann dir nicht sagen wann hier Schluß ist. Heute geht's ein bisschen zur Sache. Die Jungs haben schon mehrere Häuser auf den Kopf gestellt.....Soll ich dir schreiben wenn wir zurück in's Büro fahren? Wir fahren in einem Auto....:-p -
-Ich kann dir gar nicht genug danken Ian!!!!!!! <3 -
-Kein Thema Puppe! Ich meld mich wenn wir auf dem Rückweg sind!-

Sofort ging ich zu meinem Kleiderschrank und überlegte was ich anziehen sollte.

Es sollte etwas spezielles sein....etwas was er von mir noch nicht kannte und etwas, was definitiv nach Sex aussah! Reden konnten wir später immernoch!

"Wo ist Hayley wenn man sie braucht...." murmelte ich vor mich hin und durchwühlte weiter meinen Kleiderschrank.

Ich hatte nicht viele Röcke aber die die ich fand reihte ich auf meinem Bett auf um sie nacheinander anzuziehen.

Schlussendlich entschied ich mich für einen dunkelblauen Faltenrock und zog dazu ein dunkelblaues einfarbiges Oberteil an, bei dem der Stoff auf einer Seite an der Schulter lässig herab hing.
Dazu gab es die passenden dunkelblauen Overknee-Strümpfe die Dave mir mal gekauft hatte.

-Scheiß egal von wem ich die habe!-

Als Schuhe hielten, wie auch sonst meist, Chucks her. Das gab dem ganzen ein lockeres Erscheinungsbild.

Vor dem Spiegel hielt ich inne und betrachtete mich.

-Heiße bitch!- lachte ich innerlich.

Als Alltagsoutfit würde ich das niemals tragen......aber ich wollte Leland schliesslich auch was bieten....ihn überraschen.....und mitten in der Nacht würde mich eh keiner wahrnehmen wenn ich eben vom Parkplatz bis in's Büro sprang.

Nachdem ich mich auch noch ein wenig geschminkt hatte, was ich ja sonst auch eher selten tat, schmiss ich mich zurück auf die Couch und starrte in die Glotze.
Wie zu erwarten lief nur Müll.

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nicht einzuschlafen doch mein Körper hatte anderes vor......


Panikartig schlug ich die Augen auf als mein Handy sturmklingelte.

-Oh Gott! Wie lange hatte ich geschlafen? Zu lange?-

Es war Ian!

-Verdammt!-

"Ja?" hob ich ab.
"Man! Was machst du? Ich habe dir vor einer Ewigkeit geschrieben!!!" Ian klang sauer.
"Sorry...ich bin irgendwie eingeschlafen...."
"Eingeschlafen? Spinnst du? Schwing deinen Arsch zum Büro! Wir sind gleich zurück. Er hat nur eben an der Tankstelle angehalten um sich was zum futtern zu kaufen!"
Mit diesen Worten legte Ian wieder auf.

Schnell sprang ich auf, merkte das das nicht gut für meinen Kreisluaf war und ging in's Bad.
Mein Blick fiel durch das Badezimmerfenster.

"Mistwetter!" fluchte ich.
Es regnete immer noch......wie beinah schon den ganzen Tag.

Kurz checkte ich mich im Spiegel. Man sah mir an das ich verschlafen war aber ich war mir sicher das man das in ein paar Minuten nicht mehr sehen würde.
Routinemäßig griff ich nach meinem Autoschlüssel der auf dem kleinen Tischchen neben der Haustüre lag.

Ich wog ab ob ich fahren oder laufen sollte.

Es war nicht sehr weit, nur ein paar Gehminuten.....meinen Wagen würde er bestimmt bemerken und der Überraschungsmoment wäre dahin....

-Laufen!- war das einzige was mir dazu einfiel.

Ich ergriff den Regenschirm, zog mir meinen schwarzen, langen Regenmantel an und verschwand durch die Haustüre.

Der Wind ging böig.
Meine Jackentasche vibrierte.
Ian.
-Er räumt die Westen ein. Wir hauen ab. Viel Spaß *kicher*-

Ich grinste. Spaß würde ich heute definitv noch bekommen.....
Ein Ruck ging durch meinen Regenschirm, eine Windböe hatte ihn umgekrempelt.

"Scheiße!" fluchte ich laut.
Der Regenschirm war hinüber.
Schnell lief ich los, stopfte ihn in die nächste Mülltonne und lief im Stechschritt zum Büro.
Meinen Mantel hielt ich dabei festumklammert.

Wenn der Regen schon alles oberhalb meiner Schultern ruinieren würde, so wollte ich doch wenigstens mit trockenen Sachen dort auftauchen.

Ian hatte recht. Alle waren weg, keines der Auto's stand mehr dort....ausser Leland's Hummer.
Es brannte Licht.
Auf leisen Sohlen näherte ich mich der Hintertüre....

Leland POV

Die heutige Jagd war nicht ganz so reibungslos verlaufen wie die anderen zuvor. Der Typ hatte sich echt Mühe gegeben uns zum Narren zu halten!

Trotzdem hatten wir ihn bekommen.

Ich sah auf meine Uhr als ich die letzten Westen wegräumte. Meine behielt ich an da ich eh vor hatte sie morgen reinigen zu lassen.

Es war bereits 3 Uhr in der Früh.

-Grace jetzt anzurufen wäre mehr als blöd...- gestand ich mir selber ein und schloss den Schrank mit den Utensilien ab.

-Hatte ich da gerade etwas gehört?-

Ich horchte auf.
Erneut ein Geräusch. Hatte jemand die Türe bewegt?

Rücklings und angespannt bis in die Haarspitzen verliess ich den kleinen Raum.

Ich staunte nicht schlecht als ich sah wer sich da Zutritt in unsere Räumlichkeiten verschafft hatte.

Ich sagte nichts. Ich konnte nichts sagen. Ich konnte einfach nur glücklich lächeln.

Okay, vielleicht lag ein kleines belustigtes Grinsen auf meinen Mundwinkeln.
Grace stand vor mir....wie ein begossener Pudel.


POV Ende


-Jetzt starr mich doch nicht so an du Idiot!- schimpfte ich.

Doch ich sah wie glücklich er war mich zu sehen. Seine Augen leuchteten.

Mit einladenden, leicht ausgebreiteten Armen kam er auf mich zu.
Ich ging ihm entgegen und er schloss mich in seine Arme.

Ohne etwas zu sagen begann ich ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu verwickeln.
Ich wollte mehr. Hier und jetzt! Reden konnte man später!

Immer und immer wieder forderte ich einen neuen Kuss, liess seine Lippen nicht von den meinen weichen.
Meine Hände wanderten über seine Weste, seinen Oberkörper hinauf bis zu seinem Nacken.
Mit leichtem Druck versuchte ich ihm klar zu machen das ich mehr wollte.
Behutsam löste er sich und versuchte zwischen den Küssen etwas zu sagen.

"Wolltest du....nicht reden?" nuschelte er und küsste mich erneut.
"Halt deine Klappe....reden können wir später..." hauchte ich grinsend gegen seine Lippen.

Er erwiderte ebenfalls mit einem süffisantem Grinsen gegen die meinen.

Mit schnellen, hektischen Bewegungen half er mir mich von meinem nassen Mantel zu befreien.

"Wow!" entfuhr es ihm als er sah was ich darunter trug.
"Was geht denn hier ab Miss Jackson?" er biss sich grinsend auf die Unterlippe.

Anscheinend hatte ich erneut seinen Geschmack getroffen....

"Ich weiß nicht.....sagen sie es mir.....Mister......Chapman....Bin ich jetzt verhaftet?" hauchte ich ihm lüstern in sein Ohr während ich immer wieder über seine Weste und die Marke strich.

Ich konnte spüren wie ihn das anturnte, wie sich sein Körper anspannte.......das beginnende Spiel schien ihm zu gefallen.

"Ich würde sagen......ja...." knurrte er leise gegen meinen Hals.


Blitzschnell ergriff er einen meiner Unterarme, drehte ihn mir auf den Rücken und stiess mich gegen die Wand. Noch bevor ich wusste was geschah klickten hinter mir die Handschellen.

Es tat nicht weh. Ganz und gar nicht....aber es war geil. Der kalte Stahl um meine Handgelenke fühlte sich gut an.....Eine ganz neue Erfahrung.

"Sie sind verhaftet Miss Jackson...." grinste er hinter mir in mein Ohr.

Klar, ich hätte eine Diskussion beginnen können warum,wieso,weshalb.....aber das hätte das ganze Spiel ruiniert!

Mit einem leichten Ruck drückte er mich noch näher an die kalte Wand.
Er küsste meinen Nacken, meinen Hals, meine freiliegende Schulter und begann gleichzeitig mit seinen Händen meinen Körper zu berühren.

Mein Atem wurde schwerer.

Er fuhr mit seiner linken Hand unter mein Shirt und begann meine Brüste zu streicheln, neckte meine Brustwarzen indem er leicht hinein kniff.
Jedesmal entlockte es mir ein scharfes Zischen.

Die andere Hand wanderte derweilen unter meinen Rock....in mein Höschen.....
Es tat so gut ihn so nah bei mir zu haben.... ihn endlich wieder spüren zu können.....

Ein leises aber hohes stöhnen entfuhr mir als er begann mit seinen Fingern in mich einzudringen.
Vorsichtig und ganz behutsam spielte er mit meinem ganzen Körper......


Als ich kurz davor war vor lauter Geilheit irre zu werden, liess er von mir ab und drehte mich zu sich herum.
Bestimmend drückte er seinen Körper gegen den meinen und küsste mich voller Feuer.

Er unterbrach den Kuss und lächelte mich schief an.
Abwartend und provokant blickte ich ebenso zurück.

Der Kopfgeldjäger legte mir seine Hände auf die Schultern und übte leichten Druck aus.
Ich sollte mich also hinknien und hatte schon so eine Ahnung was da als nächstes kommen würde.

"Aber Mister Chapman...." grinste ich provokant als ich auf meinen Knien angelangt war.
"Halt deine Klappe....reden können wir später!" gab er meinen zuvor gesagten Satz lächelnd, lüstern wieder.


Er öffnete seine Hose. Ich konnte es ja nicht. Rein theoretisch war ich ihm schutzlos ausgeliefert......und das machte mich noch mehr an.

Mit einem leisen Rascheln fiel seine schwarze Hose zu Boden.....was ich sah gefiel mir und ich konnte es nicht mehr abwarten bis er mich endlich richtig nehmen würde!

Vorsichtig begann ich sein bestes Stück zu küssen. Mit seinen muskolösen Armen stützte er sich an der Wand hinter mir ab.
Ich umschloss die Spitze seiner Errektion mit meinen Lippen und liess ihn ganz langsam in meinen Mund gleiten.

"Oh fuck..." stöhnte er leise und rauh auf.

Immer und immer wieder bewegte ich meinen Kopf nach vorne und hinten um ihm noch größere Lust zu bereiten.

Er war es, der nun auch diesen Teil nach einigen Minuten unterbrach.
Wortlos ergriff er mich an den Oberarmen, zerrte mich in die Höhe und führte mich zu der Couch auf der die anderen sonst sassen.

Auf dem Weg dorthin hatte er sich seiner Schuhe und Hose komplett entledigt.

Ich blieb vor der Couch stehen und er öffnete hinter mir sehr schnell und geschickt die Handschellen um sie mir nun vorne herum anzulegen.
Dann lief er um mich herum und setzte sich auf die Couch.


"Na komm schon!" forderte er mich zwinkernd auf und ich tat was er wollte.
Ganz langsam liess ich mich auf ihn nieder und ihn in mich eindringen.

Es tat so gut. Ich konnte es nicht beschreiben.

Zuerst langsam aber immer schneller werdend ritt ich ihn. Seine Hände huschten ruhelos über meinen gesamten Körper. Immer wieder trafen sich unsere verklärten Blicke.

Ein Stöhnen folgte dem anderen.

Leland umschloss seine Arme um meine Hüfte, drehte gekonnt unsere Position so das ich nun unten lag. Mit einem Griff hob er meine Arme, so das nun die Kette der Handschellen in seinem Nacken lagen.

Ich strich sanft über seine Wange, soweit die Handschellen das zuliessen und sah ihm tief in die Augen während er erneut in mich eindrang.

Das hatte ich schon lange gebraucht!

Langsam begann er sich zu bewegen. Mein Körper wollte mehr, ich wollte mehr, mein Herz wollte mehr, meine Triebe wollten einfach einen Orgasmus auf den ich nicht mehr allzu lange warten musste!


"Besorg's mir..." flüsterte ich in sein Ohr und er kam der Bitte nach.

Er stiess heftiger, fester zu, die Ketten der Handschellen mussten sich bereits in sein Fleisch geschnitten haben.....

Mit einem, im Vergleich zu vorher, lauten Stöhnen kam ich zum Höhepunkt und musste auch nicht mehr lange auf ihn warten.


Nur noch zwei, drei Stösse dauerte es, bis auch er endlich kam....und diesmal sogar richtig heftig....
Er krallte sich mit seinen Fingern in die Sofalehne hinter mir bis ich dachte sie zerbricht und stöhnte ziemlich laut auf.

Ausser Atem sah er mich an. Ohne seinen Blick von mir zu lösen griff er sich in den Nacken, nahm die Handschellen in die Hand und duckte sich so darunter hervor das ich meine Arme endlich wieder bei mir hatte.
Zufrieden lächelnd stand er auf, wühlte kurz in seiner Hose herum und kam zurück.

Er hatte den Schlüssel geholt, öffnete die Handschellen und grinste vor sich hin.

"Was ist?" wollte ich wissen.
"Nichts. So sehe ich aus wenn ich glücklich bin!" grinste er mich dann an.
Ich erwiederte es ebenso.

Ja, auch ich war in diesem Moment glücklich.....

Da ich nicht wollte das er beim küssen den Geschmack seines eigenen Penis im Mund hat, ging ich auf Toilette und gurgelte ein paar mal mit kaltem Wasser. So war ich halt. Ich dachte immer mit!
Meine Gedanken jagten sich. Wie sollte ich das Gespräch gleich eröffnen? Was sollte ich sagen?


Als ich zurückkehrte sass er bereits wieder bekleidet auf dem Sofa und rauchte.

Das einzige was ich mir noch überstreiffen musste war mein Oberteil und das Höschen das er mir beinah vom Leib gerissen hatte.
Etwas verlegen sah er mich an.

"Wie schauts jetzt mit reden aus?"
"Öhm..okay..." entgegenete ich und setzte mich neben ihm.

Auch ich zündete mir eine Zigarette an.
"Also? Was geht jetzt mit uns beiden?" fragte ich ihn einfach mal locker grade heraus.

Ich sah ihm an das ihn das überrumpelte.

"Ich ähm...weißt du...ich...."

-Du bist so sau doof Grace!- maulten meine Gedanken.
Wahrscheinlich hatte ich mir zuviel erhofft! Typisch!

Er machte einen Rückzieher. Das vernahm ich seiner Stimme.

Instinktiv stand ich auf.

"Hey...hey!!" beschwichtigte er mich und stand ebenfalls auf.
"Ich kann nicht so gut mit Worten.....das weißt du doch..." lächelte er mir beruhigend zu.

Ich hatte bei ihm wohl einen Drang zur Überreaktion.
Mir wurde schlecht. Meine Knie zitterten.
Er sollte ganz einfach mit der Sprache herausrücken bevor ich explodieren würde vor Aufregung!!!

"Ich will das du bleibst....nicht nur heute Nacht......nicht nur morgen.....sondern als....naja...als meine Freundin....ich meine....meine feste Freundin, Partnerin...nicht mehr nur als meine Affaire.....Ich will dich bei mir haben....in meinem ganzen Leben....ich will das mein Vater es weiß, das meine Exfrau es weiß, das meine Kinder es wissen, meinetwegen die ganze verkackte Welt....."


Einen Augenblick fragte ich mich ob ich träumen würde als er mir mit seinen weichen Augen entgegen sah.....

Da ich eh nicht wusste was ich sagen sollte, küsste ich ihn einfach. Ich hoffte das war Antwort genug.

"Ist das jetzt ein Ja oder ein Nein?" grinste er schelmisch.
"Du bist ein Idiot!" lächelte ich erneut und küsste ihn wieder.
"Ab jetzt nicht mehr!" war seine Antwort.


Ich glaubte nun endgültig fest daran, dass wir das hinkriegen würden mit uns.

Jetzt mussten wir es nur noch schaffen das ganze seinem Vater zu unterbreiten ohne das er uns die Schädel einschlagen würde.....
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