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Noch unbekannt

von Daikira
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Beth Chapman Duane "Dog" Chapman Duane Lee Chapman Leland Chapman Lyssa "Baby Lyssa" Chapman Tim Chapman
28.03.2015
15.09.2015
49
92.589
2
Alle Kapitel
66 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.09.2015 1.007
 
Hey ihr lieben!
Hier nur ein kleines Kapitel um die Gedanken und Gefühle von Leland nach dieser Nacht auszudrücken ;-)

Das nächste ist in Arbeit :-)
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Leland POV

Etwas schepperte laut und riss mich aus meinem Schlaf. Ich kannte das Geräusch und stand entnervt auf.

Meine ersten Schritte waren etwas wackelig da ich, nachdem Grace abgehauen war, noch ordentlich mit meinen Kumpels weiter getrunken hatte.

Es war mal wieder mein Sonnenschirm auf dem Balkon der zu Boden geworfen wurde.
Die Sonne ging gerade auf doch man konnte sie nicht sehen. Das Wetter war sehr stürmisch.

"Blödes Mistding..." fluchte ich leise und begann ihn zusammen zuklappen.

Während ich versuchte den Schirm zu bändigen dachte ich an die vergangene Nacht.

Ein kleines Schmunzeln huschte über meine Lippen als ich an die blonde junge Dame dachte die sich gestern versucht hatte an mich ranzumachen nachdem Grace weg war.
Ich hatte sie nach einem kurzen Gespräch freundlich an Lex weitergeleitet....und siehe da, sie war mit ihm verschwunden!

Ein wenig stolz war ich schon auf mich. Eigentlich liess ich mir sowas nicht entgehen.

Doch es kam nur noch darauf an das Grace mir verzieh......und das würde nicht klappen wenn ich mich weiterhin wie ein reudiger Vollidiot verhielt!

Bevor ich mich erneut in's Bett warf sah ich kurz auf mein Handy. Irgendwie hatte ich gehofft sie hätte mir schon geschrieben doch dem war nicht so.

Ich träumte selten, doch diesmal begann mein Traum im Palm Beach.
Im Traum verbrachte ich den Abend freudig mit meinen Freunden....dann tauchte Grace auf....
Wie in der Realität auch, ging ich mit ihr zum Strand, redete mir alles von der Seele so gut ich eben konnte...doch sie lehnte ab. Sie lehnte meine Entschuldigung ab, meine Worte, mich....sie lehnte mich ab......

Als ich wieder erwachte machte sich eine bedrückende Stimmung in mir breit.
Erneut raffte ich mich aus dem Bett hoch und schleppte mich in die Küche.

-Kaffee!-

Gähnend schaltete ich die Maschiene ein um mir eine große Tasse Kaffee zu machen.
Nachdem ich mir die braune Brühe eingegossen hatte piepste mein Handy auf.

Ich liess mich in meinen Sessel sinken, schaltete den Fernseher ein und checkte das piepsende Handy.

-Hey Bra! Lebste noch ;-)? -

Das war mein Bruder....

-Jo. Alles klar hier. Gerade aufgestanden. Wie gehts dir?-
-Gut. Dad will uns später im Büro sehen. Kommst du?-
-Klar.....wann?-
-Gegen 20 Uhr.-
-Um wen geht's?-
-Schick ich dir per Mail!-

Dabei beliess ich es.
Heute Abend würde ich bis spät in die Nacht arbeiten müssen.

Ich starrte auf den Fernseher. Die Nachrichten liefen. Ich sah das sich die Lippen des Sprechers bewegten, hörte aber keinen Ton.
Ich war taub, benebelt von meinen Gedanken.
Alles drehte sich. Immer schneller. Mein Herz raste.

Sie musste den Brief schon längst gelesen haben! Wieso kam keine Meldung von ihr?

Hatte sie sich nun im klaren Kopf dazu entschieden mich zu verachten? Mich zu ignorieren? Mich zu strafen? Sogar zu hassen?

Beinah bekam ich das Gefühl meine Gedanken würden mich umbringen....innerlich umbringen....

Ich hasste Gefühle! Sie waren wie ein zweischneidiges Schwert! Manchmal sogar wie ein verdammt scharfes zweischneidiges Schwert! Von jetzt auf gleich konnte es einen zerteilen.....

Mit einem Ruck stand ich auf und ging duschen, zog mich danach an und begann meine Wohnung zu putzen!
Irgendetwas musste ich einfach tun um mich abzulenken!

Nach einer gefühlten Ewigkeit, während ich gerade den Boden wischte, piepste mein Handy erneut.

Mit tausend Gedanken im Kopf lief ich schnellen Schrittes  zum Wohnzimmertisch auf dem mein Handy lag....zu schnell.

Mein Hirn hatte vergessen das ich gerade nass gewischt hatte und somit riss es mich hart zu Boden.
Ich rutschte aus und knallte voller Wucht zuerst mit dem Oberkörper und dann mit dem Kopf auf den Boden auf.

Zuerst wurde mir schwarz vor Augen, dann sah ich Sterne....
Benommen lag ich noch kurz so da.

"Verdammte Scheiße..." knurrte ich und rappelte mich hoch.

Alles begann sich leicht zu bewegen und ich rührte mich für den Moment nicht vom Fleck.

-Lass das um Himmels Willen keine Gehirnerschütterung sein....- dachte ich noch kurz und packte nach meinem Jochbein.

Ein scharfes Zischen entfuhr mir. Das tat verdammt weh.

Kurz warf ich einen wütenden Blick auf mein Handy das noch einige Meter von mir entfernt lag, drehte mich um und ging in's Badezimmer.

"Na sauber....."

Ich betrachtete mich im Spiegel. Mit spitzen Fingern tastete ich die Wunde ab. Ich war fester aufgeknallt als ich gedacht hatte denn auf meinem Jochbein klaffte eine kleine Platzwunde.

Wahllos griff ich nach einem Handtuch, benetzte es mit Wasser und begann das Blut an und um die Wunde zu entfernen.
Genervt stützte ich mich mit meinen Händen am Waschbeckenrand ab und sah mir im Spiegel entgegen.

Nun sah ich mir die Wunde genauer an und wusste das ich um einen Krankenhausbesuch nicht drumherum kommen würde.
Die Platzwunde, auch wenn sie nicht sonderlich groß war, musste genäht werden....es sei denn ich hätte eine schöne große Narbe haben wollen.....

Ich entschied mich dazu mein Gesicht nicht durch eine weitere Narbe zu verunstalten und setzt mich in meinen Wagen.
Bevor ich losfuhr sah ich mir die Nachricht an die zuvor angekommen war.

-Hey....alles gut? -

Das war Grace!

Wäre ich nicht so unfassbar genervt von meiner eigenen Trotteligkeit gewesen, hätte ich wahrscheinlich vor Freude getanzt.

-Hi....ja, alles gut. Fahre gerade in's Krankenhaus....Nicht's schlimmes. Wie geht's dir?-
-Krankenhaus? Was ist passiert? Brauchst du Hilfe?-

Mitleid wollte ich nicht. Damit konnte ich noch nie umgehen.

-Nein. Alles okay. Ich bin nur......blöd gestürtzt....Ich werd's überleben ;-) -
-Wann können wir uns sehen und miteinander reden?-

Meinte sie tatsächlich reden? Oder Sex? War mir auch egal. Auf beides hatte ich bock!

-Sobald ich aus dem Krankenhaus bin, okay?-
-Okay...halt mich auf dem laufenden!!-
-Mach ich....-

Auch wenn mein Herz mir bis zum Hals schlug, beruhigte es mich zu wissen das sie mich sehen wollte.

Ich nahm mir vor ab jetzt alles richtig zu machen!

POV Ende
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