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DON - Ein Killer mit Herz

Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
28.03.2015
15.04.2015
22
49.548
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28.03.2015 1.772
 
Durch das monotone Klingeln meines Weckers wurde ich aus meinen Träumen gerissen. Genervt schlug ich meine Augen auf, während ich noch halb verschlafen nach dem Störenfried tastete, um diesen verstummen zu lassen.
Für einen kurzen Moment schweifte mein Blick zur digitalen Anzeige, meines Weckers.
„Es ist doch erst 7.00 Uhr in der Früh“, dachte ich mir, als ich auch schon meine Augen wieder schloss, um weiter zu schlafen.
„Martina!“, wurde ich durch die laute Stimme meiner Mutter erneut aus meinem Schlaf gerissen und sofort schlug ich meine Augen auf.
„Was!“, rief ich zurück, als auch schon die Tür zu meinem Zimmer geöffnet wurde und meine Mutter im Raum stand.
„Wann geht dein Flug noch einmal?“, wollte sie von mir wissen und fragend sah sie mich an.
„Um 10.00 Uhr.“, antwortete ich ihr, während ich auf die Uhr blickte, die auf meinem Nachtkästchen stand.
„Ich habe ja noch ganze 2 Stu…“, erschrocken unterbrach ich meinen Satz, als ich sah, dass es bereits 8.45 Uhr war.
Mit einem erschrockenen Schrei, sprang ich aus dem Bett, wobei ich mich mit den Füßen im Laken verhedderte und mit dem Gesicht voran zu Boden fiel.
„Aua.“, fluchte ich, rappelte mich jedoch gleich wieder auf und stürmte aus meinem Zimmer, um ins Badezimmer zu gelangen. In Rekordzeit, erledigte ich meine Morgentoilette und machte mich fertig.
Ehe ich das Bad verließ, schnappte ich mir meine Zahnbürste, meine Gesichtscreme und meine Haarbürste. Voll beladen rannte ich in mein Zimmer zurück, wo ich alles in meine Reisetasche warf und mich dann meinem Kleiderschrank zuwandte.
Ohne lange darüber nachzudenken, was ich anziehen sollte, griff ich nach einer schwarzen, kurzen Hose, und einem schwarzen, ärmellosen Top. Rasch zog ich die Klamotten an, griff dann noch schnell mein Kolkata Knight Riders Cap und setzte es mit dem Schild nach hinten auf.
Bevor ich das Zimmer verließ, blickte ich noch einmal in meinen Spiegel und betrachtete mich.
„Indien, ich komme.“, grinste ich mein Spiegelbild an, packte dann meine Reisetasche und verließ den Raum.
Meine Mutter wartete bereits unten auf mich, um mich endlich zum Flughafen zu bringen.
Wir verließen das Haus und während meine Mutter abschloss, verstaute ich schon einmal mein Gepäck im Kofferraum.
„Mama, komm endlich.“, rief ich ihr zu, setzte mich in den Wagen und versuchte mir nicht noch mehr Stress zu machen.
Bereits nach wenigen Sekunden, war meine Mutter ebenfalls in den Wagen gestiegen, startete den Motor und fuhr dann los.
Die gesamte Fahrt über, blickte ich schweigend aus dem Fenster und hoffte innerlich, dass ich den Flug nach Frankfurt noch erwischte.
Ich war ein riesengroßer Bollywood Fan und wollte schon immer einmal nach Indien. Vielleicht würde es mir während meines dreiwöchigen Urlaubs gelingen, einen der berühmten Schauspieler kennenzulernen, wobei ich dies jedoch nicht glauben konnte. Aber träumen konnte ich davon trotzdem.

„Wir sind da. Nun beeil dich aber.“, meinte meine Mutter, als sie ihren Wagen direkt vor dem Flughafengebäude parkte.
„Ja, das werde ich.“, entgegnete ich ihr, nahm meine Mutter noch einmal in den Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, ehe ich aus dem Wagen stieg. Ich trat zum Kofferraum, öffnete diesen und griff nach meiner Reisetasche.
„Tschau. Bis in drei Wochen.“, meinte ich noch einmal, schloss den Kofferraum und machte mich dann mit schnellen Schritten auf den Weg ins Gebäude hinein.
Mit meinem Gepäck, rannte ich durch das Gebäude um noch rechtzeitig zum Check In zu gelangen und meinen Flug zu erwischen.
Laut dem Flugplan gab es zwei Zwischenstopps. In Frankfurt und dann noch einmal in München, ehe es dann endlich nach Mumbai ging.
Außer Atmen kam ich beim Check In an und ließ die Sicherheitskontrolle über mich ergehen.
„Ich hoffe ich habe es noch rechtzeitig geschafft.“, dachte ich mir, als die Kontrolle auch schon vorbei war und mir gesagt wurde zu welchem Gate ich gehen musste.
Ich bedankte mich freundlich bei dem jungen Mann, verabschiedete mich und rannte dann weiter zum Gate.
Dort angekommen, gab ich mein Ticket ab und bereits wenige Sekunden später konnte ich in den Flieger steigen.
Von einer Stewardess wurde ich zu meinem Sitzplatz gebracht. Dankend verstaute ich meine Tasche und ließ mich dann erschöpft in den Sitz fallen.
Ich nahm mir mein Handy, schaltete es in den Flugmodus und steckte dann meine Kopfhörer an das Gerät, um während des Fluges ein wenig Musik zu hören.

Bereits nach eineinhalb Stunden landete der Flieger in Frankfurt.
Ich stand auf, nahm mir meine Reisetasche und verließ dann die Maschine.
Mit den anderen Passagieren lief ich über das Rollfeld in das Flughafengebäude. Im Gebäude blickte ich erst einmal auf die Anzeigetafeln, um festzustellen, wohin ich gehen musste.
„Für den Flug nach München, muss ich zu Gate 5.“, dachte ich mir und kurz darauf blickte ich mich nach dem Gate um.
Rasch hatte ich Gate 5 entdeckt und sofort machte ich mich auf den Weg dorthin.
Erneut musste ich durch die Sicherheitskontrolle, doch ich hatte damit keine Probleme und nach einigen Minuten, konnte ich mich auf dem Weg zum Flieger machen.
Ein weiteres Mal, ließ ich mich in den Sitz sinken, nahm mein Handy und hörte Musik.
„Noch ein Zwischenstopp und dann geht es endlich nach Indien.“, dachte ich mir und innerlich überkam mich bereits eine große Vorfreude.
Ich blickte aus dem Fenster und sah zu, wie sich der Flieger langsam in Bewegung setzte und an Geschwindigkeit zunahm, ehe die Maschine endlich abhob und immer höher stieg.

Der Zwischenstopp in München verlief ebenfalls problemlos und nach zwei Stunden Wartezeit, saß ich endlich im Flieger nach Mumbai.
„Nun kann der Urlaub endlich beginnen.“, dachte ich mir voller Vorfreude, als ich mich auch schon in meinen Sitz zurücklehnte und mich von dem stressigen Tag erholte.

Nach einem langen Flug, landete der Flieger endlich auf indischen Boden.
Ich schnallte mich ab, stand auf und verließ langsam die Maschine. Als ich festen Boden unter den Füßen hatte, blieb ich für einen kurzen Moment stehen und zog tief die indische Luft in meine Lungen.
„Endlich.“, dachte ich mir, als ich mich auch schon auf den Weg zur Gepäckausgabe machte. Ich schnappte mir meine Tasche und ging dann aus dem Gebäude.
Vor dem Gebäude blieb ich erst einmal stehen und blickte mich nach allen Seiten um, auf der Suche nach einem Taxi.
Es dauerte nicht lange, da hatte ich eines gefunden und sofort ging ich mit meinem Gepäck auf den jungen Taxifahrer zu.
„Namaste.“, begrüßte ich den Inder mit einem freundlichen Lächeln und nachdem er mich ebenfalls mit einem freundlichen Lächeln begrüßt hatte, fragte ich ihn, ob er mich zum Hotel Pearl Residency fahren könnte.
„Steig ein. Ich bin Rajeev.“, stellte er sich mir dann vor und reichte mir seine Hand.
„Ich bin Martina.“, antwortete ich ihm, ergriff seine Hand und stieg dann in den Wagen. Rajeev stieg ebenfalls ein, und ehe ich mich versah, raste er auch schon durch den dichten Stadtverkehr.
Fasziniert von der Kultur, den Menschen und allem anderen, blickte ich während der Fahrt aus dem Fenster.
„Was macht eine so hübsche junge Dame wie Sie, in Indien?“, wurde ich von dem Taxifahrer aus den Gedanken gerissen und fragend, sah er mich durch den Rückspiegel an.
„Ich mache hier die nächsten drei Wochen Urlaub.“, erklärte ich und wandte meinen Blick wieder zum Fenster.
„Und wissen Sie schon, was Sie alles machen möchten?“, wollte Rajeev von mir wissen und für einen kurzen Moment, blickte ich ihn fragend an.
„Ich gehe doch davon aus, dass Sie sich hier einige Sehenswürdigkeiten ansehen wollen. Wie das Gate of India oder vielleicht sogar das Mannat?“, half mir der junge Mann auf die Sprünge und grinste mich an.
Peinlich berührt nickte ich, was den Taxifahrer zum Lachen brachte.
„Wenigstens einer, der Spaß hat.“, entgegnete ich, musste jedoch ebenfalls lachen.

„Hier sind wir. Das Pearl Residency Hotel.“, meinte Rajeev nach einiger Zeit und stoppte den Wagen.
Ich bezahlte die Fahrt, bedankte mich höfflich bei dem jungen Fahrer, schnappte mein Gepäck und stieg dann aus.
„Warten Sie!“, hielt mich der junge Mann auf und fragend blickte ich ihn an.
„Wenn Sie jemanden benötigen, der Sie durch die Stadt fährt, rufen Sie mich an.“, meinte er und reichte mir eine kleine Karte.
„Das werde ich machen, danke.“, verabschiedete ich mich von ihm, wandte mich um und ging ins Hotel.
Staunend blickte ich mich um. Die Hotellobby war groß. Links von mir, befand sich die Rezeption, während sich rechts von mir ein paar Tische und Stühle befanden, auf denen sich die Leute niederlassen konnten. Mir gegenüber war noch eine Treppe die in die oberen Stockwerke führte und die Gäste zu den Zimmern brachte.
Nur langsam ging ich auf die Rezeption zu, wo ich freundlich von einer jungen Inderin begrüßt wurde.
Ich erzählte ihr, dass ich für die nächsten drei Wochen ein Zimmer gebucht hätte und sofort sah die junge Frau in ihrem Computer nach.
„Ja, hier haben wir es.“, meinte sie, blickte mich wieder an und reichte mir einen der vielen Zimmerschlüssel.
„Frühstück gibt es täglich von 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr.“, sagte sie mir noch und dankend nickte ich ihr zu.
„Willkommen im Hotel Pearl Residency, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.“, verabschiedete mich die junge Frau, während ich meine Tasche nahm und mich auf den Weg zu meinem Zimmer machte.

Mein Zimmer lag im vierten Stock und als ich dort ankam, musste ich erst einmal verschnaufen und tief Luft holen.
Ich nahm den Zimmerschlüssel und schloss die Tür auf. Bevor ich das Zimmer jedoch betrat, tastete ich nach dem Lichtschalter und betätigte diesen.
Nach wenigen Sekunden wurde das Zimmer von einem angenehmen Licht erhellt und langsam trat ich in den Raum.
Ich fand dass das Zimmer sehr schön eingerichtet war.
Direkt neben der Tür befand sich ein weiterer Raum, der nach meiner Vermutung ins Badezimmer führte.
In der hinteren, rechten Ecke, befand sich das Bett, während in der anderen Ecke ein Kleiderschrank stand. Zwischen Bett und Schrank, war ein kleines Fenster, das einen tollen Ausblick auf die Stadt bot.
Müde und erschöpft von der langen Reise, ging ich auf das Bett zu und stellte erst einmal meine Reisetasche daneben ab.
„Ich werde nachher auspacken.“, beschloss ich, während ich mir meine Schuhe auszog.
Ich ließ mich in die Matratze fallen und schloss für einen Moment meine Augen, als ich auch schon eingeschlafen war.

Als ich wach wurde, schien bereits die Morgensonne in mein Hotelzimmer und ausgeruht, streckte ich erst einmal meine Glieder.
Voller Energie, sprang ich aus meinem Bett und blickte mich mit einem breiten Grinsen im Gesicht um.
Ich konnte es nicht glauben, dass ich endlich in Indien angekommen war und tatsächlich meinen Urlaub hier verbringen würde.
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PS: Ich würde mich wahnsinnig über ein paar Reviews von Euch freuen. :D
LG CoolAssassin
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