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Magi in der modernen Welt?

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 Slash
Matal Mogamett OC (Own Character)
26.03.2015
11.05.2018
51
73.796
6
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01.01.2016 1.053
 
Am nächsten Morgen wachte ich dadurch auf, dass etwas Kaltes an meinem Rücken war, erschrocken schreckte ich hoch. Jumiji und Sam sahen mich erschrocken an. Plötzlich kam mir eine Idee. Ich setzte mich schnell auf und nahm meinen Stab in die Hand. Sam wollte etwas sagen, doch ich bedeutete ihr, zu schweigen. Mit meinem Stab ließ ich eine Flamme erscheinen. Das Eis schmolz problemlos und schnell hatte ich eine flache Platte formen können. „Saiga, du bist genial! Die könnten wir als kleine Flöße benutzen. Somit laufen wir nicht in Gefahr, von den Schlingpflanzen erwischt zu werden!“ Grinsend sah ich Sam an. „Bingo“ Jumiji half mir die Eiskristalle so zu halten, dass ich sie richtig formen konnte. Als wir drei fertig hatten, legten wir eins vorsichtig aufs Wasser und waren begeistert, als es schwamm. Auch als Jumiji sich daraufstellte, gab es keine Probleme.
Begeistert gingen auch Sam und ich an den Rand des Sees, doch gerade als Sam auf eine kleine Anhöhe trat, zerbrach diese und ein riesiger Krebs kam zum Vorschein. „Sam!“ schrie Jumiji panisch und kam wieder an Land. Er zückte sein Schwert und hakte die Zange ab, die Sam fest umschlungen gehalten hatte. Schnell rannte ich zu Sam und brachte sie außer Reichweite, während Jumiji versuchte den schnellen Schlägen dieses Ungeheuers auszuweichen. Ich musste schon zugeben, dass er sehr geschickt war.
Plötzlich zielte Sam mit ihrer Waffe auf den Kopf des Monsters und schoss. Ich war mir auch sicher, dass sie den Schädel getroffen hatte, jedoch prallte die Kugel einfach ab. Den Moment Unaufmerksamkeit jedoch nutze Jumiji, um dem Monster noch zwei Beine abzuhacken. Sam zielte erneut, während ich sie stützte. Ich war mir sicher sie hatte eine gebrochene Rippe. Diesmal traf Sam genau in ein Auge des Monsters, woraufhin es wild durch die Gegend wankte. Als Jumiji eine gute Gelegenheit sah, stieß Jumiji in den Bauch des Monsters. Daraufhin erschlaffte es und als Jumiji sein Schwert wieder herauszog, zersprang das Monster in tausend kleine goldene Funken. Ich bemerkte zwei blaue Vielecke auf dem Boden, die Jumiji aufhob. „Ich glaube die brauchen wir noch.“ Ich nickte.

Irgendwie hatten wir es trotz meiner Kopfschmerzen und Sams gebrochener Rippe heil über den See geschafft. Dort sahen wir, wofür die blauen Vielecke gut waren. Sie dienten als Schlüssel. Kaum hatten wir sie an ihren Platz getan, öffnete sich das riesige goldene Tor. Als wir es durchtraten, fanden wir uns in einer riesigen zerstörten Stadt wieder. „Wo zur Hölle sind wir?“ fragte Jumiji erstaunt und sah beeindruckt die Stadt an, denn man konnte sehen, dass es hier einst prächtige Gebäude gegeben haben muss. „Ich glaube wir müssen da hoch.“ Sam deutete auf eine weitere goldene Tür auf einem hohen Gebäude inmitten dieser Geisterstadt. „Ok, wir fliegen.“ Sam sah mich geschockt an. „Aber kannst du dass den schon wieder?“ Ich nickte ernst. „Ich schaff das schon. Es ist ja nicht so weit und meine Kopfschmerzen sind auch nicht mehr so schlimm.“ Nach einigen Sekunden stimmte sie schließlich zu.
Kurze Zeit später waren wir sicher wieder gelandet und durchtraten erneut ein großes goldenes Tor. Ein achteckiger Stern war darauf abgebildet. Dahinter war erneut ein vereister Raum und überall lagen Gegenstände aus Stein. Während Sam und Jumiji sich erstaunt umsahen, ging ich auf eine Kette zu, die an einem Eiskristall hing. Ich spürte eine große Macht in ihr, konnte es jedoch nicht zuordnen. Als sie ich berührte, verwandelte sich augenblicklich alles, was zu vor Stein gewesen war, in Gold und Silber sowie Edelsteine. Plötzlich ertönte eine Stimme hinter uns. „Wer soll der König werden?“ erstaunt drehten wir uns alle wieder um und ging vor Schreck ein paar Schritte zurück, denn da war plötzlich ein riesiger blauer Wolf, der irgendwie etwas Menschliches an sich hatte. Auch besaß er sechs Augen, wovon zwei weiß und die anderen schwarz waren. Jumiji ging schützend vor uns mit gezücktem Schwert. „Was bist du!“ Der Djinn, so wie ich vermutete, sah Jumiji überrascht an. Dann lachte er. Langsam schrumpfte er und sah nun eher aus wie eine große blaue Katze. Entspannt legte sich das Wesen auf seinen Bauch und betrachtete uns. „Ich bin Valefor, der Djinn von Falschheit und Prestige. Ihr seid doch hier um meine Macht zu bekommen, nicht wahr Magi?“ Valefor sah mich direkt an. Ich nickte, nun nicht mehr ängstlich. Valefor wiederholte seine Frage. „Also, wer wird der König, Magi. Der Junge hier, oder doch das Mädchen?“ Ich sah Jumiji unsicheren Blick. Wie ich es mir gedacht hatte, war er sich Sam nicht so sicher wie ich. Er steckte sein Schwert weg. Dann drehte er sich zu sam um und sah sie ernst an. „Ich muss zugeben ich habe eher an dir gezweifelt, dass tue ich auch jetzt noch, jedoch muss ich zugeben, dass du sehr schlau bist und Situationen gut und ruhig einschätzen kann, im Gegensatz zu mir. Schließlich wäre ich ohne dich Tod.“ Sam war überrascht und sah bescheiden zu Boden. „Ohne dich würden wir hier aber auch nicht stehen.“ Jumiji nickte. „Genau, deswegen habe ich eine Bitte. Lass mich dein Schwert werden.“ Überrascht sahen alle Jumiji an. Auch Valefor. Stotternd bejahte Sam seine Frage. Dann drehte sich dieser wieder zu Valefor um. „Ich glaube sie haben mich gehört, Herr Djinn. Sam soll Königin werden!“ Valefor nickte. „So soll es sein. Auch wenn ich zugeben muss, noch nie ein solches Gefäß bewohnt habe, hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit. Mal sehen was ihr im Gegensatz zu Sinbad machen könnt.“
Verwirrt sah ich Valefor an. „Sinbad? War das nicht ein Märchen.“ „Ja, er war doch irgendwie ein Pirat.“ Ergänzte Sam. Valefor sah uns an, als kämen wir vom Mond. „Von wem redet ihr bitteschön? Ich meine den großen Sinbad, der sieben Dungeons bezwungen hat. Sag bloß den kennt ihr nicht?“ Wir schüttelten alle den Kopf. Valefor senkte enttäuscht den Kopf, als hätten wir ihm gesagt, dass wir nicht schreiben könnten. „Nun, dann werde ich euch irgendwann mal seine Geschichte erzählen, doch jetzt müsst ihr erstmal gehen, bevor die nächsten diesen Dungeon betreten.“ Um uns herum erschien ein leuchtender achteckiger Stern und gerade als der Raum um uns verschwand, erschien ein achteckiger Stern auf Sams Pistole. Als nächstes fanden wir uns inmitten von Säcken mit Gold und Silber in einer Senke wieder. Um uns herum schneite es sehr heftig. Plötzlich hörte man eine Stimme durch den Wind. „Was ist passiert?“
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