Go ask Alice

von Rune
GeschichteAllgemein / P16
24.03.2015
27.03.2015
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Ich richtete mich von der letzten der fünf Leichen auf und begegnete den Blicken der beiden Lebenden in der Pathologie. Der Dr. Walids war nüchtern, der von Detective Chief Inspector Maude Lloyd, Islington Murder Investigation Team, finster.
 
"Nichts", verkündete ich. Aber ich hatte auch nicht wirklich damit gerechnet, etwas zu finden. Der jüngste Todesfall lag drei Tage zurück, der älteste vierunddreißig. Sollte es Vestigia gegeben haben, war deren Halbwertszeit längst überschritten.
 
DCI Lloyd murmelte etwas, das wie "nutzloser Hokuspokus" klang. Ihr Handy klingelte. Sie verließ den Obduktionssaal mit einem Heben der Hand, das bei gutem Willen als Abschiedsgruß, bei schlechtem als Abwinken über die verschwendete Zeit gedeutet werden konnte.
Dass das Folly sich überhaupt in den Fall mischen durfte, war der Intervention Stephanopoulos’ zu verdanken, die ihrer Kollegin wohl zu einer besseren Aufklärungsquote hatte verhelfen wollen. Ich bezweifelte, dass diese die Anstrengung zu schätzen wusste. Mir sollte es egal sein: Lloyd hatte mir bei meinen Ermittlungen freie Hand zugesichert, solange ich mich bedeckt hielt, sie nicht behinderte und jede meiner Kapriolen - ihr Wort - auf das Konto meiner Abteilung ging.
 
Ich wandte mich wieder der Leiche auf dem Untersuchungstisch zu. Emily Ziegler, Tänzerin aus Denver, Colorado.
Wer meinte, Tote sähen aus als würden sie nur schlafen, hatte offenbar nur solche gesehen, die ein Bestatter bereits mit allen Tricks für die Beisetzung hergerichtet hatte. Es gab jedoch Ausnahmen. Emilys Gesicht hatte eine nahezu unheimliche Ähnlichkeit mit dem Sheryl Lees als Laura Palmer aus der berühmten Twin Peaks-Szene. Friedlich, wie schlafend, nur die Blässe verriet, dass sie nicht mehr lebte. PHT laut Dr. Walid. Plötzlicher Herztod bei Sportlern, ein so häufig auftretendes Phänomen, dass es ein eigenes Kürzel bekommen hatte.
 
Im Grunde nichts, was darauf hinweisen würde, dass wir hier einen Falcon-Fall vor uns hatten. Wäre da nicht der Umstand, dass außer Emily noch vier weitere Tänzer in einem Abstand von nicht ganz fünf Wochen ebenfalls an Herzversagen verstorben, und alle fünf Tote als Gasttänzer am Theater Sadler’s Wells beschäftigt gewesen waren.
 
"Es gibt von Ihrer Warte aus nichts Merkwürdiges an diesen Fällen?", erkundigte ich mich bei Dr. Walid.
 
Der Schotte streifte seine Handschuhe ab und machte sich daran, die Hände zu waschen.
 
"Ungewöhnlich ist allenfalls, dass der PHT eher bei besonders hoher Belastung während einer Wettkampfsituation auftritt. Nicht bei der gewohnten Anstrengung eines Trainings. Der andere übliche Faktor, wie zugrundeliegende Herzkrankheiten, ist hier ebenfalls auszuschließen. Professionelle Tänzer werden allein aus versicherungstechnischen Gründen vor Beginn und während ihrer Laufbahn auf ihre physische Eignung hin gründlich untersucht. Die Herzen dieser fünf waren so kerngesund, wie Herzen es nur sein können."
 
"Gibt es aus medizinischer Sicht irgendetwas, was die fünf Personen gemeinsam hatten?", fragte ich, wieder ohne große Hoffnung auf eine positive Antwort.
 
"Entzündete Sehnen und abgenutzte Gelenke", bemerkte Dr. Walid trocken, "Aber ich denke, das meinten Sie wohl nicht."
 
"Drogen?"
 
"Nur die üblichen Spuren von Analgetika, die Leistungssportler gerne einsetzen. Keine annähernd letale Menge, nur die handelsüblichen Mittel. Und bei allen fünf verschiedene Cocktails. Tut mir leid, wenn ich Ihnen in dieser Hinsicht nicht weiterhelfen kann, Peter. Wenn Sie mich jetzt entschuldigen würden, im OP wartet ein Magenulkus auf mich. Alles Weitere von Interesse steht sicherlich in den Berichten des sehr kompetenten Kollegen."
 
Ich dankte ihm und machte mich auf, um zum Tatort zu fahren, in der Hoffnung, dort eventuelle Spuren von Vestigia zu finden.
He. Spuren von Vestigia. Dass das in meinen eigenen Ohren komisch klang zeigte wohl, dass ich mit meinen Lateinstunden gute Fortschritte machte. 
 
Londons Stadtteil Islington ist für genau drei Dinge bekannt: Für das Stadium des FC Arsenal, das Gefängnis, sowie den Theaterkomplex Sadler’s Wells.
Das Gefängnis war vor allem deshalb berühmt, weil es der direkte Nachfolger von Coldbath Fields war, das Guantanamo Queen Victorias, berüchtigt für seine unmenschlichen Haftbedingungen. Sadler's Wells war ebenfalls wegen seines Alters prestigeträchtig. Zwar gab es das aktuelle Gebäude erst seit 1998, aber an seinem Standort hatte es seit dem 17. Jahrhundert immer wieder Theater mit wechselhafter Geschichte gegeben.
 
Der aktuelle Gebäudekomplex war ein Machwerk aus Backstein und Glas, der wie ein Keil zwischen den Straßenzügen der Rosebery Avenue und des Arlington Way saß. Er beinhaltete nicht nur mehrere Zuschauersäle, Proberäume und all das, womit sein abgerissener Vorgänger ebenfalls hatte aufwarten können, sondern verfügte zudem über Konferenzräume, Vortragsbühnen, mehrere Bars und Cafés, Speisezimmer für private Empfänge, sowie über Säle und Bereiche, die für Kunstausstellungen genutzt wurden.
 
Nachdem ich endlich einen Parkplatz gefunden hatte, überquerte ich die Straße und trat unter dem auf den Gehweg ragenden Stück Scheinfassade inklusive des nutzlosen Pseudobalkons hindurch. Keine Ahnung, warum mir ausgerechnet jetzt die Studie in den Sinn kam, nach der mehr als neunzig Prozent der britischen Bevölkerung moderne Architektur ablehnte.
 
Sofort als ich das Foyer betrat, bemerkte ich eine Veränderung. Ich blieb stehen, spürte diesem Empfinden nach wie einem Begriff, der einem auf der Zunge liegt, aber einfach nicht klar ins Bewusstsein treten will. Ich weiß nicht, ob ich es Vestigium nennen sollte, dafür war es zu schwach, zu diffus.
Was immer es war, es hinterließ bei mir den Eindruck, es hätte sich bei meinem Eintreten mehr geändert als nur Luftdruck, Geruch und Temperatur. Vielleicht war ich aber auch nur zu übersensibel geworden, oder bildete mir etwas ein, weil ich etwas erwartete.
Möglicherweise lag es einfach nur am schlechten Feng Shui des Gebäudes: Wenn ich jemals eines betreten hatte, das den Begriff 'unharmonisch' verdiente, dann dieses - und sei es allein deswegen, weil das Architekten-Team versucht zu haben schien, auf wirklich jeden rechten Winkel zu verzichten.
Am Empfang zeigte ich meinen Ausweis vor und bevor ich noch mein Anliegen erklären konnte, tauchte der Manager für Öffentlichkeitsarbeit auf, so als hätte die Rezeptionistin einen verborgenen Notfallknopf für den gedrückt. Nach einigem Blabla über die Unannehmlichkeiten, die es bedeutete, die Polizei im Haus zu haben, stellte mir der Manager eine Volontärin zur Seite, die meine Fragen beantworten und mich zu den Räumlichkeiten führen sollte, in denen die Tänzer umgekommen waren.
 
Lloyds Team war längst wieder abgezogen, es herrschte Buissness as usual. Und so sollte es auch bleiben, wie mir der Manager nachdrücklich ans Herz gelegt hatte. Das Haus konnte keine negative Publicity brauchen und die Tänzer sollten sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.
Richtig. Es war ja nicht so, als sei der Tod von fünf Kollegen irgendwie wesentlich.
 
Es wunderte mich, dass die Presse noch keinen Wind von diesen Fällen bekommen hatte. Doch das mochte daran liegen, dass die Tänzer keine wichtigen Positionen innegehabt, und nicht zum Ensemble gehört hatten. Zudem waren sie alle Ausländer gewesen. Positiv war auch, dass diesmal nicht mit der Einmischung des FBIs zu rechnen war: Keiner der Verstorbenen stammte aus einem so einflussreichen Umfeld wie James Gallagher.
 
Die Volontärin, Evangeline-nennen-Sie-mich-Effi, war eine Studentin der Theaterwissenschaft, die sich zwar im Gebäude auskannte, aber keinen der Toten gekannt hatte und darum auch keine meiner diesbezüglichen Fragen beantworten konnte. Ich war auf das Wenige angewiesen, das mir Stephanopoulos erzählt hatte, bevor ich von ihr quasi in die Arme ihrer unwilligen Kollegin geschubst worden war. Emily Ziegler und Sara Graham waren mit einer Woche Abstand in Proberaum II gestorben. Julio Costello in der Garderobe, Mia Brown in Proberaum VI und Ramon Rodriges auf der Herrentoilette im dritten Stock.
 
Effi führte mich die Treppe hinauf zum Proberaum II und öffnete vorsichtig die Tür.
Der Blick in den dahinterliegenden Saal zeigte mir eine Szene, die klischeehafter nicht sein konnte: Verspiegelte Wände mit Haltestangen davor, ein Klavierspieler in der Ecke und jede Menge junger Frauen in weißen Trikots, Strumpfhosen und Tutus, die unter dem strengen Blick eines dürren Mannes mittleren Altes eine Choreografie auf Zehenspitzen einübten. Als er den Mund öffnete um Anweisungen zu bellen, war ich fast enttäuscht, dass er keinen französischen oder russischen Akzent hatte, sondern klang wie ein Dockarbeiter aus dem East End. Er warf Effi und mir bei unserem Eintreten einen scharfen Blick zu, ignorierte uns dann jedoch.
 
Effi dirigierte mich in eine Ecke, in der wir nicht im Weg waren und schloss die Tür.
Ich versuchte mich zu konzentrieren. Der typische Fitnesscenter-Gestank nach Schweiß und Talkum war sicher echt und kein Vestigium. Möglicherweise hätte ich mehr Glück, wenn ich direkt auf dem Platz stünde, an dem Emily und Sara gestorben waren. Aber um herauszufinden, wo der genau war, müsste ich erst einmal den Bericht der Kollegen durchgehen.
 
"Sie proben für La Bayadère", teilte mir Effi flüsternd mit, "ein klassisches Ballett zur Musik von Léon Minkus. Morgen ist die Generalprobe, darum tragen sie schon ihre Kostüme. Sind sie nicht fantastisch?"
 
Als ob ich das beurteilen könnte. Während alle anderen zurück in den Hintergrund getreten waren, hatten sechs der Tänzerinnen die Arme vor den Körpern überkreuzt und hielten die Hände ihrer Nachbarinnen. Als Einheit hüpfen und trippelten sie so im Takt der Musik und machten andere komplizierte Dinge mit ihren Beinen. Als die Tänzerin, die der Tür am nächsten war, ihren freien Arm schwungvoll empor warf, flog etwas Glitzerndes durch die Luft und schlitterte über den Boden. Ich trat vor und hob es auf. Ein Bettelarmband mit drei Charmes - einem Herz, einem Schuh und einer runden Plakette. Die Tänzerin ließ mit einem kleinen Schrei ihre Nachbarin los und rannte zu mir. Ich reichte ihr das Schmuckstück und sie nahm es mit einem dankbaren Lächeln, um es ihm Ausschnitt ihres Trikots zu verstauen. Die anderen Tänzerinnen starrten sie entgeistert an, und bevor ich mich noch fragen konnte, warum, brüllte der Leiter: "Annushka! Raus! Verdammt, du bist raus! Das darf ja wohl nicht wahr sein!"
 
"Das war mein Talisman, Maître!", verteidige sie sich, während sie zurück in die Reihe hastete um ihre Position wieder einzunehmen.
 
Der Mann schnitt eine Grimasse, ließ es aber darauf beruhen. Er gab dem Klavierspieler ein Zeichen, die Sequenz wieder von vorne zu beginnen.
 
"Un, deux, trois... Herrgott, Melanie, dein Aplomb! Sieh mich an! Sieh mich an! Kinn hoch!"
 
Ich bedeutete meiner Begleiterin, dass wir gehen konnten, hier vermochte ich vorerst nichts festzustellen.
Auf dem Flur stieß Effi geräuschvoll die Luft aus. "Oh, Mann! Keine Ahnung, warum Burke seine Meinung doch noch geändert hat und sie weitermachen lässt. Er hat das echt schon öfters durchgezogen - Tänzer direkt vor der Premiere aus der Aufführung geschmissen! Und das nur, weil die die Proben unterbrochen haben! In der Hinsicht ist er wie ein Feldwebel, dessen Soldaten nur bei einer Ohnmacht aus der Reihe treten dürfen. Einmal hat er ein Mädchen weitertanzen lassen, das Durchfall hatte. Sie musste proben, während ihr Tränen und ... na ja ... anderes herunter liefen." Effi verstummte, wohl als ihr klar geworden war, dass sie ihre Aufgabe als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit gerade nicht sonderlich gut erfüllte.
 
Noch auf dem Gang vor Proberaum VI wurden wir von wummernden Bässen begrüßt. Hier war nichts von Ballett zu erkennen, die Szene erinnerte mich eher an das Remake von Fame. Keine Fragen, bitte - meine damalige Flamme hat mich ins Kino geschleppt. Effi erklärte, dass es sich hier um eine Mischung aus zeitgenössischem Tanz und Kathak, einem indischen Tanzstil handelte. Die Aufführung sei Gegenstück und Ergänzung zu La Bayadère, in dem Indien ja auch die Hauptthematik sei.
 
Bei dem Lärm und Gewusel hatte ich noch weniger eine Chance mögliche Vestigia zu entdecken, darum bat ich meine Begleiterin, mich zu der Garderobe zu führen, in der Julio Costello gestorben war. Dort angekommen dankte ich Effi, und nach ein paar Sekunden wurde ihr klar, dass ich ihre weitere Begleitung nicht mehr benötigte, da sie weder mit in die Männerumkleide, noch später mit aufs Herrenklo kommen konnte.
 
Der Umkleideraum erinnerte mich an die Sammelumkleidekabine meiner alten Schule: Ein Vorraum mit Bänken, von denen die Farbe abblätterte und Reihen billiger Blechspinde, daran anschließend ein schlauchförmiger Raum, dessen Platz bis aufs Letzte ausgenutzt wurde. Statt einzelner Tische gab es zwei Theken-ähnliche, die sich über die gesamte Länge der Längswände erstreckten. In der Mitte stand ein weiterer, ebenso langer Tisch, der von einer beidseitigen Spiegelwand mittig getrennt wurde, so dass hier noch mal ebenso viele Personen Platz fanden, wie an den Wänden.
 
Obwohl gerade einmal ein Dutzend Personen anwesend waren, schien der Raum überfüllt. Einige Blicke folgten mir, als ich eine Runde drehte, aber niemand sprach mich an. Jemandes Smartphone spielte blechern Rap-Musik, der Besitzer sang lautlos mit. Zwei der Tänzer lieferten sich einen Zickenkrieg, während ihr Nachbar ungerührt in einem Magazin blätterte. Ich musste einer Gruppe Männern ausweichen, die offensichtlich die Zeit vergessen hatten, denn sie sprangen plötzlich fluchend auf und sprinteten zur Tür.
Schminkutensilien und Kleidungsstücke lagen auf den Tischen, offene Rücksäcke und Taschen teilten sich den Boden mit überquellenden Papierkörben.
Nur ein Platz war frei von dem Zeug. Selbst die dünne Puderschicht, die auf allem anderen lag, hatte hier jemand weggewischt. In der Mitte dieses freien Platzes stand ein Blumenstrauß. An der Vase lehnte ein Passfoto. Jemand hatte mit Kajal groß auf den Spiegel darüber geschrieben: "Stay away!"
 
Ich zückte mein Handy und machte mehrere Fotos von der Szene. Es roch nach alten Socken, Deo, Schminke und schalem Zigarettenrauch. Ich konnte nicht sagen, ob ich etwas spürte, denn da war immer noch dieses ... Hintergrundrauschen, das ich wahrnahm, seit ich das Theater betreten hatte. Nightingale hatte mir Vestigia einmal als etwas wie ein Nachbild erklärt: Das Äquivalent zu dem optischen Effekt, der sich einstellte, wenn man in ein helles Licht sah und danach die Augen schloss. Wenn ich bei dem Vergleich blieb, war es hier, als würde ein Stroboskop unaufhörlich aufblitzen. Zu schwach, als dass ich die Quelle oder Lichtfarbe oder sonst etwas erkennen konnte, aber zu aufdringlich, als dass ich etwas anderes sah.
 
Mein Besuch auf der Herrentoilette im dritten Stock brachte ebenfalls keine polizeilich relevanten Ergebnisse.
 
Zurück am Empfang bat ich einen Zuständigen zu sprechen, mit dem ich abklären konnte, wann ich außerhalb der regulären Öffnungszeiten noch einmal kommen könnte, um alle Räume in Ruhe zu untersuchen. Ich wurde wieder an den Manager verwiesen, der mich nach einigem Lamentieren darüber, dass meine Kollegen doch schon alles auf den Kopf gestellt hätten, an den Leiter des Gebäudemanagements, aka Hausmeister verwies. Der sah die Sache wesentlich lockerer. Er verriet mir, um welche Zeit hier am wenigstens los war und dass ich einen Generalschlüssel von ihm bekäme, solange ich mit dem das Haus nicht verließ.
 
Als ich das Foyer durchquerte, kam mir eine Gruppe Tänzer entgegen, die auf die Treppen zustrebten.
 
"Peter? Peter Grant?! Was machst du denn hier?"
 
Ich drehte mich zu dem Sprecher um. Es dauerte einige Sekunden, bis ich ihn erkannte. Kwame Ngozi. Er hatte im selben Wohnblock gewohnt und war in der Middle School in die Parallelklasse gegangen.
 
"Hey, Kwame." Wir gaben uns die Hand, er strahlte übers ganze Gesicht, offensichtlich erfreut über den Umstand, dass ich mich an ihn erinnerte. "Ermittlungen", beantwortete ich seine ursprüngliche Frage.
 
"Ermittlungen? Nein!" Er stolperte einige Schritte zurück und presste sich beide Hände auf die Brust. "Sag nicht, du bist zu den Bullen gegangen!"
 
"Ich fürchte doch."
 
"Ich fass' es nicht! He, ich hab gerade Pause. Hast du Lust, mit was trinken zu gehen?"
 
"Immer", entgegnete ich.
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