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She isn't allowed to love him

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Justin Bieber OC (Own Character)
21.03.2015
06.12.2021
62
73.330
1
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.11.2021 1.069
 
Justins Sicht:
Ich legte meine Schlüssel auf die Kommode und schrie nach meiner Mum. Totenstille. Anscheinend war sie nicht Zuhause und auch sonst keiner kam an die Tür gerannt, um mich zu begrüßen. Ich zog meine Schuhe aus und schmiss meine Jacke auf das Sofa. Ich ließ mich in den gemütlichen Sitz fallen und schloss für einen kleinen Moment die Augen. Nicht mal die Arbeit hatte mich von den Gedanken an Lindsay abhalten können. Obwohl ich mir vornahm mich von ihr fernzuhalten. Sie will mich nicht mehr. Ich liebe dich nicht mehr… Dieser Satz ging mir in Dauerschleife durch den Kopf. Ich konnte es nicht glauben, dass sie das zu mir gesagt hatte. Wie sie mir dabei in die Augen gesehen hatte. Es hatte sich angefühlt, als hätte sie mein Herz mitgenommen. Nichts in mir kam mir noch lebendig vor. Nichts in mir hielt mich davon ab, Alex nicht nochmal zusammen zu schlagen. Ich war mir so sicher, dass er damit was zu tun hatte. Sie hatte das nicht wirklich ernst meinen können. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Niemand außer dieses Mädchen war für mich wichtiger. Nichts im Leben hätte mich mehr verletzten können, als das. Ich liebe dich nicht mehr… Tränen füllten meine Augen und mein Körper fing an zu zittern. „Ich liebe dich doch Baby“, schluchzte ich und fuhr mir durch die Haare. Ich hatte alles verloren. Ich hätte es nie zulassen dürfen, das sie zu diesem Mistkerl muss! Ich bin der schlechteste Freund der Welt. Warum würde sie mich auch überhaupt noch wollen? Plötzlich klingelte das Telefon und ich riss vor meine Augen auf. Ich wischte mir die Tränen weg und nahm langsam den Hörer ab. „Ja?“, sagte ich monoton. „Hey ist hier Justin?“, fragte eine weibliche Stimme. „Ja“. „Ich bin Lindsays Cousine, bitte leg nicht auf, ich muss dringend mit dir reden…es geht um sie“, sagte sie. Sie weckte meine Neugier. Meine Hände zitterten und meine Augen füllten sich wieder mit Tränen. „Was ist mit ihr?“, fragte ich aufgeregt. „Ich weiß, was sie zu dir gesagt hat, sie hat mit mir geredet. Sie ist wirklich verzweifelt. Sie liebt dich so sehr Justin, sie will dich einfach nur schützen“, sprach sie. Ich konnte ihren Worten erst keinen Glauben schenken. Warum sollte sie das zu mir gesagt haben? Warum sollte sie mich anlügen. Mein Herz raste unglaublich. Ich wollte nur noch die Wahrheit wissen. „Was ist passiert, wie geht’s ihr verdammt?“, fragte ich etwas lauter, als ich eigentlich wollte. „Das weiß ich selbst nicht genau, sie klang echt als würde sie verzweifeln. Ruf sie an, du bist der Einzige dem sie richtig vertraut und sich wohl fühlt.. sie braucht dich, mehr als denn je“, sprach sie. „Danke dir“, sagte ich und wollte eigentlich nur noch auflegen, um mit meinem Engel zu sprechen. Ich wollte ihre Stimme hören. Ich wollte sie umarmen. Ich wollte ihr sagen, dass ich sie liebte und ihr verzieh. Ich wollte sie einfach nur küssen und nie wieder los lassen…

Lindsays Sicht:
Alex hatte mich den ganzen Nachmittag begleitet und nicht aus den Augen gelassen. Irgendetwas ging in ihm vor, das ich nicht erklären konnte und mir Angst machte. Er war wieder mit mir heraus gegangen und ich merkte mir die Straße und Hausnummer in der das Haus von ihm stand, doch ich wusste nicht, was mir das nützen sollte. Kate könnte mich hier nicht rausholen, ohne das es jemand merkt. Alex und ich liefen viele Geschäfte ab und ich suchte für meine Cousine ein kleines Weihnachtsgeschenk aus, womit ich sie erfreuen wollte.  Beruhigen wollte, wäre eine bessere Umschreibung, eine Entschuldigung für die ganzen Unannehmlichkeiten. Wir waren gerade aus einem Laden raus, als Alex nach meiner Hand griff und sie so fest hielt, als würde ich mich wehren und versuchen zu fliehen. Doch ich würde mich nicht mehr wehren. Denn was mit mir ist, ist egal. Ich atmete tief durch und betrat mit ihm den nächsten Laden, in dem Alex mir sehr vielen Kleidern zum Anprobieren gab. Ich nahm die Kleider und ging Richtung Umkleiden, wobei ich mir ein längeres blaues Kleid aus einem Ständer noch mitnahm. Ich zog jedes einzeln an und präsentierte sie Alex. Ich war egal. Ich hielt mir das meerblaue Kleid, das ich mir selber rausgesucht hatte, vor dem Körper. Schon längst hätte ich mich komplett aus Justins Leben halten sollen, einfach das tun was meine Eltern mir gesagt haben. Ich hätte so vielen Menschen das Leben erleichtert und mein eigenes nur zerstört. Ich hätte Justin niemals verletzt. Meine Hand verkrampfte sich um den Stoff. Aber gegen die Liebe, die einen Körper erfasst und Dinge tun lässt, die man sonst nie machen würde… gegen Liebe konnte man nichts machen. „Alex, ich hätte gerne dieses Kleid.“ Argwöhnisch zog er seine Augenbraue hoch und drehte sich zu einer Verkäuferin um. „Haben sie das gleich Modell noch einmal in rosa oder rot?“ Fragte er diese mit einem breiten Lächeln. „Du Missverstehst mich, ich hätte gerne genau dieses. In dieser Farbe.“ Alex kam mir sehr nah und beugte sich zu mir herunter. „Frauen sollten kein blau tragen.“ Innerlich verdrehte ich meine Augen und übergab mich bei meiner Tat. Vorsichtig küsste ich seine Wange. „Bitte“, flüsterte ich und ging ein Schritt zurück. Langsam nickte er überrascht und nahm mir das Kleid aus der Hand. Er ging wieder zu der Verkäuferin und übergab ihr das Kleid, welches er gleich bezahlte. Ich schruppte mit meiner Handfläche ein paar Mal über meine Lippen und beobachtete ihn. In mir ging etwas vor, das ich auch nicht beschreiben konnte.
Wir waren gerade wieder im Haus angekommen, als mein Handy klingelte. Ich stellte die Tüten in den Gang und holte es heraus. Das Display zeigte mir Justins Nummer und ich ließ vor Schrecken beinah das Handy fallen. „Wer ist es, meine Liebe?“, fragte Alex, der hinter mir stand. „Me-eine Cousin-e“, stotterte ich und drückte das Handy an meine Brust, während es weiter seine Melodie abspielte. Warum rief er mich an? War es vielleicht ein Versehen? Was soll ich nur tun? Langsam blickte ich an mir herab und blieb an meiner Hand stehen, die das Handy fest umklammerte. Plötzlich wurde ich mit dem Rücken gegen die Wand gepresst. Alexander starrte in mein Gesicht als würde er irgendwas suchen. Eine Reaktion oder sonst etwas. Erschrocken blickte ich hoch und ließ das Handy fallen, das mit einem leisen, dumpfen Knall auf dem Boden aufschlug. Die Melodie verstummte.
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