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Loads of Trouble

von MiraiShu
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
21.03.2015
07.08.2018
94
358.866
125
Alle Kapitel
291 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
17.10.2015 2.737
 
Hallo ihr Lieben!
Auf euren Wunsch hin werden die wöchentlichen Updates ab heute hoffentlich jeden Samstag kommen. ;) Wir bedanken uns für die Reviews!

Ein schönes Wochenende!
Emma & Mirai



Kapitel 31: Get it, he's Mine!

Nick stellte gerade das Frühstückstablett auf Phils Beine, als eben dieser einen empörten Laut von sich gab.
„Es regnet", erklärte er sich, schob beleidigt die Unterlippe vor.
„Ja, das soll in der Tat vorkommen", schmunzelte Nick, biss in sein Brötchen. „Dann hast du zumindest eine Ausrede dafür, wirklich den ganzen Tag im Bett zu bleiben."
Ein Grinsen huschte auf die Lippen des Jüngeren, denn eben diesen Gedanken hatte er auch gerade gehabt... Und nicht nur diesen Gedanken. Gab es etwas schöneres als an einem verregneten Tag in einem warmen Bett zu liegen? Obendrein mit dem Mann, den man am meisten liebte? Gab es etwas schöneres als sich in die warmen Arme seines Freundes zu kuscheln, während sich die Bettdecke weich um einen schmiegte? Gab es etwas schöneres als in aller Stille und nur umgeben von den Geräuschen des Unwetters, Zweisamkeit zu genießen? Gab es etwas schöneres für ihn als sein ganzes Leben und ganz besonders diesen einen Tag nur mit Nick Tyler zu teilen?
„Bleibst du dann die ganze Zeit bei mir?", fragte er leise, schmiegte sich an die Schulter des Älteren. Eine andere Antwort als Ja würde er ohnehin nicht mehr akzeptieren. Zu viele Illusionen, Fantasien, märchenhafte Tagträume konnten mit einer einzigen Zurückweisung zusammenbrechen... Doch Nick gab ihm lediglich einen kleinen Schubs in die falsche Richtung.
„Klar! Aber  ich muss gleich ein Mal meine Mum anrufen, ja? Danach sind es nur noch wir beide und das Bett!"


Phil stand irgendwann doch auf, als die Gesprächsfetzen, die aus der Küche drangen einfach nicht abebben wollten, ging unter die Dusche. Er verstand nicht viel von dem, was Nick sagte. Weder akkustisch, noch vom Inhalt. Wahrscheinlich ging es um Medikamente, ihren Gesundheitszustand und vielleicht erzählte Nick ja auch ein bisschen was von den ersten Urlaubstagen... Auch wenn Phil sich nur schwer vorstellen konnte, dass er Loreen etwas vorschwärmen würde. Wenn überhaupt würde er von den gewöhnungsbedürftigen Kutschen reden und von dem vielen Sand und dem etwas zu kaltem Wasser. Doch Phil war sich sicher, dass Nicks Mutter ihren Sohn gut genug kannte um die waren Ereignisse an seiner Stimme hören zu können. Die wirklich schönen Dinge, nicht das Neue. Sondern das, was sich für immer als Erinnerung einbrennen würde. Phil nahm sich vor, nicht eine Sekunde von allem zu vergessen. Außer ihren Streit am Vorabend. Aber er wollte sich immer in selber Intensität daran erinnern können, wie gut ihm die Insel getan hatte, wenn er schon längst zurück in seinem Alltag war. Alltag. Für diesen Augenblick wirkte das Wort gar nicht mehr so fremd.
Phil kuschelte sich erneut unter seine Bettdecke, schloss seine Augen und döste langsam ein.


„Was willst du denn hier?" Nick sah den Italiener skeptisch an, der sich direkt an ihm vorbei in die Küche schob, nachdem Nick die Tür nach dem zweiten Klingeln etwas widerwillig geöffnet hatte.
„Zu Phil, was sonst? Ich hab ein bisschen nachgedacht."
„Schön für dich", erwiderte Nick bissiger, als es hätte klingen sollen, folgte ihm. Was dachte dieser Mann sich eigentlich dabei, einfach rein zu kommen?! Er wohnte hier nicht! Na ja, vielleicht hatte er das mal... Als er noch mit Phil zusammen gewesen war. Aber Pepe gehörte der Vergangenheit an und da sollte er gefälligst bleiben!
„Sein wir doch mal ehrlich", begann Pepe wieder, verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich hab gestern mit ihm gesprochen. Lange genug. Auch ohne dich, seinen Schießhund. Du machst ihn absolut nicht glücklich!" Wie bitte?! „Also, wo ist er?"
„A, geht dich das gar nichts an! Und B, hast du keine Ahnung von ihm und mir also verpiss dich wieder!"
Nick wusste nicht, wie laut oder leise er wirklich gesprochen hatte, aber sein Inneres kochte, während sein Kopf ihm stetig einredete, dass es keine gute Idee war, jetzt sauer zu werden. Doch Pepe sah ihn überheblich an, meinte in spöttischem Ton: „So? Gleich so aggressive Worte? Wer schreit hat Unrecht. Oder du hast eingesehen, dass ich recht habe." Ruhig ein- und ausatmen... „Du hast ihn doch gestern gesehen! Er hat mit mir geredet und gelacht. So viel und so schön gelacht." Nicht provozieren lassen, Phil war auf seiner Seite... „Ich mag sein Ex-Freund sein, aber unsere Verbindung ist so viel tiefer. Ich war sein Erster. In so vielen Beziehungen. Und Phil legt wert darauf, das weißt du. Man muss ihm Dinge geben" Hände lockern, keine Fäuste. Keine Fäuste, verdammt! „Dinge, die du ihm niemals geben wirst." Nicht auch noch in diese Augen sehen... So spöttische, braune Augen... „Was denkst du eigentlich, womit du ihn verdient haben willst, huh?" Er sollte einfach seine verdammte Klappe halten...! „Du bist nichts im Vergleich zu mir." Und das war zu viel! Nicks Faust fand Pepes Gesicht, noch bevor sein Verstand die Bewegung wahrgenommen hatte. Ein leichter Schmerz fuhr durch seine Knöchel, als er auf harte Wangenknochen stieß. Erst das leise Aufkeuchen des Italieners nahm ihm wieder den Nebel von den Augen, den er zuvor nicht einmal bemerkt hatte. Und dann war da eine Faust in seiner Magengrube und harte Fliesen unter seinem Körper. Fliesen, die sicher blaue Flecken auf seinem Rücken hinterlassen würden. Der größere Mann war binnen Sekunden über ihm und Nick konnte gerade so seinem nächsten Schlag ausweichen. Pepe zischte, als seine Faust stattdessen den Boden traf, gab einen überraschten Laut von sich, als Nick ihn herum rollte, auf seinem Bauch saß, ihm erneut ins Gesicht schlug. Der Fuß an seinem Hinterkopf, die ungeahnte Gelenkigkeit des Älteren trafen Nick ebenso unvorbereitet, wie der darauf folgende Schlag auf seine Nase. Das taube Schmerzgefühle versetzte seinen Kopf in eine Art Vakuum, bis er warmes Blut aus seiner Nase tropfen fühlte, das Rauschen in seinem Kopf eine wahnsinnige Geschwindigkeit annahm und  sich zu dem hämmernden Schmerz in seinem Kopf gesellte. Er wollte etwas sagen, etwas zischen, ihn beschimpfen, ihn beleidigen, Druck abbauen, doch kein Wort fand den Weg über seine Lippen oder überhaupt aus seiner Kehle heraus. Stattdessen war es seine Faust, die ausdrückte, wofür er kein Wort mehr kannte.


Phil wurde von dumpfen Geräuschen geweckt, dass aus der Küche drang. Dann Worte, Stimmen. Nick..? Pepe! Er erhob sich, schlüpfte zu T-Shirt und Shorts in eine Jeans und tappste die Treppe herunter. „Nick?!"


Nick hatte sich wieder auf die Beine gekämpft, Pepe am Kragen gepackt, der noch halb auf dem Boden kniete. Er konnte seine Bewegung nicht mehr bremsen, als er dem Italiener einen letzten Schlag verpasste, doch im selben Moment, in dem seine Faust das verletzte Gesicht traf, traf sein Blick Phils. Weit aufgerissene, helle, blaue Augen, so panisch und schockiert. Nick brach es das Herz.

Phil packte seine Jacke vom Haken, schlüpfte so gut es ging in seine Turnschuhe und lief aus dem Haus. Die Haustür blieb offen, aber das kümmerte ihn nicht. Ein leichter Nieselregen und viel Wind schlugen ihm ins Gesicht, doch auch das kümmerte ihn nicht. Seine Socken waren durch die dünnen Schuhe noch schneller durchweicht als seine Hose. Aber es war einfach zu viel. Nick hatte Pepe geschlagen. Ja, er hatte teilweise gehört, was der Italiener gesagt hatte, aber Nick hatte ihn einfach geschlagen und verprügelt. Er hatte seine Kontrolle verloren, er hatte seinen Verstand aussetzen lassen und damit nicht nur Pepe, sondern auch Phil verletzt. Er war wie Rick. In diesem Moment, in diesem Ausdruck seiner Augen, als er Pepe angesehen hatte, war er Rick so erschreckend ähnlich gewesen.
Phils Schuhe gruben sich in den nassen Sand, als er den Strand entlang rannte, nach Luft schnappte. Der salzige Geruch des Meeres war nicht angenehm, er brannte in seiner Lunge. Er wollte weg! Weg von der Insel, weg von Pepe und auch weg von Nick. Er hatte Angst. Angst, die sich in seinem inneren zu einer blinden Panik schürte. Nick war wie Rick. In seinem Inneren war er ihm so ähnlich. Auch, wenn er es nicht wollte, er würde es nicht ewig verhindern können. War es dann nicht nur noch eine Frage der Zeit bis diese Wut auch Phil erreichte...?
Er ließ sich in einen Strandkorb sinken, der ebenfalls vom Regen nass war, doch das machte keinen Unterschied mehr. Der Himmel war grau, doch er weinte nicht mehr, als Phils erste Träne über seine Wange lief. Er musste sich der Sache stellen. Bevor er es alles zu spät war. Annike, seine Therapeutin hatte es gesagt. „Du darfst die Dinge nicht einfach rollen lassen, wie einen Stein." Doch es war so schwer sich davor zu werfen, wenn die Gefahr bestand, einfach zermalmt zu werden.


„Phil! Phil, warte!" Der Ruf war schon lange zu spät und das wusste Nick auch, dennoch ließ er Pepe los, stürzte zur Tür, nur um den Rücken seines Freundes hinter der Düne verschwinden zu sehen. „Fuck!" Es war ein lauter, wütender Ausruf und doch so kraftlos. Nick wischte sich mit dem Handrücken unter der Nase lang. Es blutete noch immer. Warum hörte das nicht auf?! Pepe erschien neben ihm, sah noch schlimmer aus als Phil damals nach Mikes Attacke.
„Vergiss es, er will dich jetzt nicht sehen."
„Aber dich, ja?!" Nick griff nach seinen Schuhen. Er konnte Phil nicht einfach alleine lassen. Er hatte es versprochen. Ob es dem Jüngeren nun gefiel oder nicht.
„Wir werden sehen." Pepe schob sich an ihm vorbei, lief los. Ein erneuter Fluch verließ Nicks Lippen bevor er die Haustür hinter sich zu zog, dem Italiener folgte.


„Phil?!"
„Philito, wo bist du?!"
„Phil! Bitte!"
Angesprochener schnaubte leise, als er die Stimmen der beiden Männer hörte. Sie hatten ihn offensichtlich bis zum Strand verfolgt. Der Mann, den er liebte. Und der Mann, den er geliebt hatte. Und sie beide hatten seine Gefühle betrogen. Auf so schändliche Art und Weise... Phil erhob sich, stapfte ihnen mit wütendem Gesichtsausdruck entgegen. Die beiden verliehen ihrer Wut Ausdruck, ja? Dann konnte er das auch! Und er war wütend! Verletzt und so unendlich wütend, weil er diese Hilflosigkeit nicht mehr ertragen konnte.
„Wie alt seid ihr eigentlich?! Könnt ihr euch nicht benehmen wie Erwachsene?! Ich weiß nicht mal, warum ihr euch prügelt. Es gibt absolut keinen Grund dafür!"
Der Gesichtsausdruck der beiden Männer hätte ihn unter anderen Umständen vielleicht sogar zum Lachen gebracht. Trotzdem sah er auch die Erleichterung in Nicks Gesicht. Erleichterung und eine Menge Blut. Weder Nick, noch Pepe sagte ein Wort, doch das war auch besser so. Phil schnappte seinen Freund am Handgelenk, spürte das Taumeln, als er ihn mit sich zog, den Weg durch den Sand wieder zurück.
„Und du, hau bloß ab!", zischte er im Vorbeigehen zu Pepe. „Das hätte ich nicht von dir erwartet! Verpiss dich!" Pepe ließ er wie den sprichwörtlich begossenen Pudel stehen, mit Nick erreichte er nach wenigen Minuten das Ferienhaus. Er hätte ihn nicht einfach stehen lassen könne. So nass, so verletzt, so... schuldbewusst? Nein, er hatte Mitleid mit seiner körperlichen Verfassung! Alles andere hatte Nick im Augenblick nicht verdient! Eigentlich hatte er gar kein Mitleid verdient! Aber wem wollte er etwas vor machen?
„Verarzten kannst du dich jawohl selbst!" Er stellte seinen Freund in der Küche ab, lief dann die Treppe hoch. Er brauchte Distanz. Viel Distanz und ein heißes Bad. Es war alles einfach so viel zu viel.

Nick ging in die Küche, taumelte leicht, nachdem Phil ihn losgelassen hatte. Das Blut aus seiner Nase hatte mittlerweile eine dicke Kruste bis zu seinem Hals hinunter gebildet und auch sein T-Shirt war nicht mehr unbedingt  sauber. Er stützte sich an sie Spüle, drehte das Wasser auf und hielt seinen Kopf darunter um das Scharlachrot abzuwaschen. Dann brauchte er noch einen Moment um durchzuatmen, bevor er nach oben ins Schlafzimmer ging. Vom Flur aus konnte er das Plätschern der Badewanne hören, doch er wollte sich erst einmal ein sauberes T-Shirt anziehen bevor er sich zu Phil wagte. Er hatte gesehen, wie entsetzt der Jüngere gewesen war und verdammt, er war auch ziemlich sauer. Dabei war der Urlaub bis hierher so schön gewesen.
„Phil?", fragte er leise, nachdem er an die Badezimmertür geklopft hatte.
„Hau ab!" Die Kraftlosigkeit und gleichzeitig die Entschlossenheit ließen Nick kaum einen Zweifel daran, dass Phil das ernst meinte. Und auch nicht daran, dass er ohnehin keine Wahl hatte, weil die Tür abgeschlossen worden war. Langsam ließ der Ältere sich auf den Boden sinken, seinen Kopf gegen das Holz fallen. Er konnte Phil verstehen. Und doch tat seine Reaktion irgendwo weh... Er hatte das doch für sie beide getan. Er hatte ihre Beziehung schützen wollen. Mehr nicht.
„Ich liebe dich", hauchte er leise, obwohl er sicher war, dass Phil es nicht hören konnte. Doch entweder hatte er sich geirrt, oder der Zufall wollte es einfach so, denn im nächsten Moment vernahm er ein leises Geräusch von Wasser, dann das Tappsen von Füßen auf Fliesen, der Schlüssel wurde umgedreht, dann gingen die Schritte etwas schneller zurück Richtung Badewanne. Nick rappelte sich auf, öffnete die Tür vorsichtig ein Stück. Phil hatte einfach ein wahnsinnig weiches Herz...
„Phil?"
Sein Freund antwortete nur mit einem Brummen, hatte sich bereits wieder bis zum Kinn im Schaum versinken lassen.
„Es tut mir leid." Nick trat ein, schloss die Tür hinter sich wieder.
„Will ich hoffen."
Nick leckte sich über die Lippen, taxierte seine Schuhe, die nass und sandig waren und sicher eine Menge Dreck im Haus hinterlassen hatten. Aber sein Blick fiel auch auf den Haufen von Phils Kleidern, die unordentlich auf dem Boden lagen. Seine Schuhe zu unterst, dann seine Hose, seine Shorts, sein T-Shirt.
„Er... Er meinte, du würdest niemals richtig glücklich mit mir werden-..."
„Ich hab ihn gehört", schnitt Phil ihm das Wort ab. „Und ich hätte ihn raus geschmissen, da kannst du dir sicher sein, aber das ist kein Grund so zu reagieren!"
Nick biss sich auf die Lippe. „Das war keine Absicht. Aber ich konnte nicht länger-... Tut mir leid." Ihm war ganz und gar nicht wohl dabei, wenn Phil derartig sauer auf ihn war. Dann waren seine Reaktionen zu unberechenbar. Und so schaffte er es auch nicht, seinen Blick zu erwidern, als der Jüngere weiter sprach, dieses mal ruhiger: „Du machst mir Angst, wenn du so bist, wie vorhin, Nick."
Der Ältere biss sich auf die Unterlippe. „Das wollte ich nicht, Phil." Er sah ihn mit verzweifelten Blick an. „Er hat mich so wütend gemacht und... Ich weiß nicht."
Phil seufzte leise. „Ich weiß. Aber du weißt doch, dass er unrecht hat, oder?"

Das leichte Schulterzucken seines Freundes überraschte ihn, ebenso sein Schweigen. Phils Augen weiteten sich. Was wollte Nick damit sagen?! Dass er ihn nicht mehr glücklich machen wollte? Dass Phil ihn vielleicht nicht mehr glücklich machte?!
„Du wirkst selten wirklich glücklich", murmelte Nick, sah noch immer so aus, als würde er lieber die Bodenfliesen zählen, als Phils Blick zu erwidern.
„Aber... du weißt warum das so ist!"
„Ja, ich weiß. Aber ich kann es nicht ändern und... ich erinnere dich an ihn."
„N-Nur wenn... wenn du so bist wie heute." Phil biss sich auf die Lippe, sah nun ebenfalls wieder weg, beobachtete den Schaum, der sich auf dem Wasser langsam aufzulösen begann und winzige Regenbogen in kleinen Bläschen erzeugte.

Und solange du nichts über früher weißt. Doch das würde er nicht laut aussprechen. Er musste nicht noch weiter in diesem Thema herum hacken, wenn Phil es zur Ausnahme mal nicht tat. Er atmete tief ein, sah dann wieder zu dem nackten, jungen Mann.
„Ich werde dich mal wieder in Ruhe lassen." Er drehte sich um, legte gerade seine Hand auf die Türklinke, als Phil leise seinen Namen sagte. „Hm?"
„Ich liebe dich und ich bin glücklich mit, ich will niemand anderen. Keinen Pepe oder sonst wen. Und das wichtigste ist: Ich vertraue dir."
Am liebsten hätte Nick ihn aus der Badewanne gehoben und geküsst! Doch stattdessen nickte er nur leicht und biss sich auf die Lippe. Er vertraute ihm, aber er war wütend. Vermutlich brauchte er Zeit. Mehr oder weniger viel Zeit. Nick konnte nur hoffen, dass es wenig war, denn seine Geduld war ebenso schlecht wie seine Beherrschung und er wusste, worin ein solches Szenario enden konnte...
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