Mittendrin

von Krasawaza
KurzgeschichteDrama / P16 Slash
Dewey Malcolm Reese
21.03.2015
21.03.2015
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Das ist meine erste ff. Also seit nicht zu hart mit mir ;) und lasst vielleicht ein kommi da


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Malcom telefonierte mal wieder mit Stevie. Es war immer gleiche, leidige Thema. Malcom´s Homosexsualität. Stevie war der einzigste der bescheid wusste. Der Junge wollte seinen besten Freund ermutigen es seiner Mutter zu sagen, doch Malcom blockte dies wehement ab. Er wollte es Lois nicht erzählen. Malcom wusste noch nicht, dass er sich wünschen, würde dieses Gespräch nie geführt zu haben.
Stevie versuchte es derweil weiter Malcom zu ermutigen, doch vergebens.
Der Junge dachte einfach, dass wenn er es seiner Mutter sagte sie es seinem Vater sagen würde und dieser würde ihn hochkant rausschmeißen.
Stevie versuchte ihm jedoch klar zu machen, dass Malcom´s Eltern tolerant genug waren, dass sie ihren eigenen Sohn nicht rausschmissen. Der Braunhaarige hattes sich jedoch so sehr in seine Theorie verrannt, dass er diese Möglichkeit nicht in betracht zog.

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Der nächste Morgen brach an und Malcom fühlte sich wie gerädert. Er hatte die ganze Nacht von dem Jungen Geträumt in den er sich verliebt hatte. Der Braunhaarige war traurig, da er wusste das sein Schwarm auf Mädchen stand und somit Hetero war.
Es deprimierte ihn immer mehr, träumte er doch jede Nacht von dem Jungen.
Malcom stand schlecht gelaunt auf und zog sich um. Er war erstaunt, dass Reese schon weg war und dass Dewey auf ihn wartete. Der Braunharrige war fast fertig mit umziehen, als sein kleiner Bruder ihn ansprach.

"Malcom ich habe gestern etwas interessantes erfahren."
Der angesprochene zog die Augenbraue hoch. Er hatte echt keine Ahnung, was sein Bruder meinte. Sein Gehirn schlief noch und er wollte endlich etwas essen. Malcom wollte grade seinen Bruder Auffordern weiter zu sprechen, als dieser genau das tat.

"Ich habe gestern erfahren, dass du Schwul bist. Was glaubst du sagen Mum und Dad dazu?"
Dewey hatte ruhig gesprochen und Malcom erstarrte. Hatte er doch gedacht, dass niemand zu Hause war. Er hätte nie darüber gesprochen, wenn jemand zu Hause war. Das hatte er nie getan. Dewey musste sich eingeschlichen haben. Vielleicht war er auch durch das Fenster in ihrem Zimmer gestiegen, wie es die Brüder öffters taten.

"Du kannst es ihnen nicht sagen." sagte Macolm verzweifelt.
"Warum nicht."
"Sie würden mich doch glatt rausschmeißen." Das Genie wurde panisch und wusste nichte mehr was er tun konnte. Er wollte nicht weg.
"Dann kannst du mich schon nicht mehr ärgern und verprügeln."
"Ich tue alles was du willst, nur sag es niemanden."

Nach dieser Aussage grinste Dewey fies und Malcom erkannte, dass er in eine Falle getappt war. Doch er konnte nicht riskieren, dass sein Bruder etwas erzählte.

"Wenn du es mir schon so anbietest kannst du meine Hausaufgaben und Hausarbeiten übernehmen.
Ach und wenn ich Haussarrest bekommen sollte nimmst du die ganze Schuld auf dich."
"Spinnst du. Das kann ich nicht machen."

Dewey grinste und drehte sich zur Tür. Er öffnete sie und rief ihre Mutter.

"Okay, Okay. Ich mache es." sagte Malcom niedergeschlagen und ergab sich seinem kleinen Bruder.
Ihre Mutter kam derwil ins Zimmer und sah nicht begeistert aus. Sie wollte grade fragen was los war als Dewey ihr zuvor kam.

"Mum Malcom ägert mich." es war glatt gelogen und Malcom war erstaunt, wie gut sein Bruder log. Er wusste nicht mal, dass Dewey dies konnte, er selbst konnte es nicht. Malcom konnte jedoch nicht weiter drüber nachdenken, denn seine Mutter meckerte ihn lautstark an und verpasste ihm auch gleich noch einen Tag Hausarrest. Er ergab sich widerwillig seinem Schicksal und versuchte es erstmal mit ´gute Miene zum bösen Spiel´.

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Drei Wochen war dies nun her und Malcom war Körperlich und Seelisch am Ende seiner Kräfte. Er hatte in den drei Wochen nur einen Tag keinen Hausarrest gehabt. Mit doppelte an Hausaufgaben und Hausarbeiten kam er kaum noch hinterher. Nachts konnte er nicht schlafen, weil er von einem unerreichbaren Jungen träumte und wachte daher oft mit Tränen in den Augen auf.

Mittlerweile konnte man ihm den Stress und den Schlafmangel ansehen. Er war blass und hatte tiefe, dunkle Augenringe.
Essen tat er kaum noch und nahm dadurch auch stark ab. Er hatte keinen ruhigen Tag mehr. Am Wochenende arbeitet er immer noch bei Lucky Aide, doch auch dort hatte man bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Den Chef jedoch interessierte es nicht und gab Malcom, weil er zum wiederholten mal die Ware falsch sortierte, eine Abmahnung. Dafür bekam er wieder ärger von seiner Mutter.

Jedesmal wenn er Haussarrest bekam zerrbrach etwas in ihm. Seine Eltern glaubten Dewey vorbehaltlos. Malcom ließen sie nicht mal die Chance sich zu verteidigen. Er DURFTE und dank Dewey KONNTE er sich nicht verteidigen. Es war bitter. Seine Eltern glaubten dem Blonden alles ohne es zu hinterfragen. Aber nicht nur seine Eltern, auch Reese glaubte Dewey mehr, wie ihm.

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Lois und Hal machten sich Sorgen um ihrem dritten Sohn. Er sah mittlerweile aus wie eine wandelne Leiche aus und stellte ständig irgendwelchen Unsinn an. Sie gaben ihm schon Hausarrest ohne Ende, doch es nutzte nichts.

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Nicht nur Lois und Hal machten sich Sorgen, sondern auch dessen älterer Bruder Reese.
Er hatte die Änderung im Verhalten seines Bruders schon früher, wie seine Eltern bemerkt. Nur hatte er sie erst ignoriert. Erst vor einer Woche hatte er realisiert, dass nichts so war wie es schien.

Dewey war aus ihrem gemeinsamen Zimmer gekommen und hatte ihn geholt.
Der Blonde hatte ihm gesagt, dass Malcom an seinen Sachen war und sie im Zimmer verteilte.
Reese ging ohne Dewey in ihr Zimmer und sah seine Kiste auf seinem Bett. Der Inhalt war im ganzen Zimmer verstreut und teilweise zerstört. Dort bewahrte er seine Persönlichen und Privaten Dinge auf. Malcom saß Seelenruhig am Schreibtisch und machte Hausaufgaben. Er sah nicht danach aus, als hätte er grade das Zimmer verwüstet. Reese bemerkte dies jedoch nicht. Er zog seinen Bruder vom Stuhl und Malcom landete unsanft auf dem Boden. Malcom keuchte kurz, doch gab keinen weiteren Ton von sich.

Reese war über ihm und hob die Faust. Der Schwarzhaarige wollte grade zuschlagen, als er ihm auffiel, dass sich Malcom nicht wie üblich verhielt. Er wehrte sich nicht. Malcom´s Arme lagen locker neben seinem Kopf, doch er benutzte sie nicht. Resse sah zu seinem Bruder herab. Sein blick blieb an den Augen hängen und er erschauderte. Die Augen zeigten keine Emotion. Sie waren leer und Ausdruckslos. Früher hatten sie bei einem Streit Angriffslustig gefunkelt und Malcom hätte sich gewehrt.

Reese senkte die Faust und packte seinem Bruder an den Kragen seines Hemdes. Er schrie ihn an, dass Malcom seine Sachen aufräumen sollte und nie wieder anfassen sollte.

Der Schwarzhaarige rannte aus dem Zimmer und versuchte die gefühlslosen Augen aus seinem Kopf zu bekommen. Er hatte keinen Erfolg. Als er Abends wieder in ihr Zimmer ging waren seine Sachen wieder aufgeräumt in der Kiste unterm Bett.

Seit diesem Zwischenfall hielt er sich im Hintergrund und beobachtete. Er ließ sich auch nicht mehr von Dewey holen, nur um dann Malcom zu verprügeln. Reese war froh darüber. Mit dem was er in dieser einen Woche erfahren hatte, überdachte er den Zwischenfall und gestand sich ein, Malcom unrecht getan zu haben.

Eine Woche lang war er hinter Malcom hinterher geschlichen. Es war erschreckend wie einfach sich Malcom von Dewey fesseln lassen konnte. Nur wollte Reese auch wissen warum. Er beobachtete immer wieder wie Dewey etwas anstellte und Malcom die Strafe bekam. Es schmerzte ihn zu sehen, das Malcom fast Täglich Hausarrest hatte und sich nicht wehrte. Immer bekam er ein oder zwei Tage, doch was Reese grade sah, waren nicht nur ein oder zwei Tage, nein, dies würde mindestens eine Woche sein und wenn er in betracht zog, dass seine Eltern Malcom, für den mist der letzten Tage, als Schuldigen sahen, würde sein Bruder einen Monat bekommen.


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Malcom saß vor dem Fernseher und bemerkte nicht, dass Dewey hinter ihm stand und fies grinste.
Er sah nur noch wie etwas an ihm vorbei zischte und hörte wie es krachte. Geschockt blickte er auf den Fernseher, welcher nun ein Loch in der Scheibe hatte. Er wusste dass gab riesen Ärger und ein blick über seine Schulter sagte ihm, dass er die Schuld dafür bekam. Das einzigte was er tat bevor Dewey es ihren Eltern sagte, war erschöpft und resignierend die Augen zu schließen.
Als seine Mutter ihn anschrie zerbrach wieder ein Teil in ihm. Für ihn gab es niemanden in der Familie dem er vertraute. Francis war zu weite weg und Malcom müsste ihm alles erzählen und das wollte er nicht. Er lief mit hängendem Kopf in sein Zimmer und legte sich auf das große Bett. Dewey folgte ihm grinsend.

"Oh Malcom hast du schon meine Hausaufgaben gemacht?" Maclom schüttelte lediglich den Kopf.
"Dann mach sie! Ach und ich sollte Heute den Müll rausbringen. Also weisste du was du zu tun hast oder willst du das Mum und Dad erfahren, wie abartig du bist?" wieder schüttelte Malcom den Kopf nur diesmal heftiger. Dewey verließ das Zimmer und Malcom brach zusammen. Er drückte sein Gesicht in sein Kissen und weinte. Am Anfang hatte er noch gedacht er kam aus dieser Sache wieder raus, doch er war aussichtlos, ihm fiel einfach nichts ein und sein genialer Verstand arbeitet unter diesem heftigen Stress auch nicht richtig. Er war das erste mal richtig verzweifelt.

Malcom spürte eine Hand auf seiner Schulter und zuckte erschrocken zusammen. War Dewey etwa wieder gekommen. Nein das konnte nicht sein Malcom hatte die Tür nicht gehört. Die Hand rüttelte leicht und er drehte sich um und sah Reese.

"Malcom warum wehrst du dich nicht?"
"Ich weiß nicht was du meinst." schrie Malcom seinem Bruder ins Gesicht und schlug die Hand von seiner Schulter. Er setzte sich an den Schreibtisch und machte Dewey´s Hausaufgaben. Reese wendete sich ab. Er wusste, dass sein Bruder extrem sturr war. Er musste einfach bis Morgen warten, denn Dewey hatte ein Vorspiel und ihre Eltern gingen mit Jamie hin. So waren er und Malcom alleine. Vielleicht konnte er dann etwas aus Malcom heraus bekommen.

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Am nächsten Morgen hörte sich Malcom die Belehrungen seiner Mutter am Frühstückstisch an. Lois hatte schweren Herzens Reese das Kommando übergeben, da Malcom in letzter Zeit zu viel anstellte.
Reese sah seine Mutter mit einer Ernsthaftigkeit an, die sie nicht kannte. Nachdem Frühstück brachen sie auf. Reese sollte darauf achten, dass Malcom nicht das Haus verließ, doch der Braunhaarige hatte nicht vor abzuhauen. Er wollte ausschlafen und die Ruhe genießen.

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Malcom legte sich grade in sein Bett, als die Tür aufging. Er seufzte genervt.

"Malcom, warum wehrst du dich nicht!"
Bevor angesprochener antworten konnte, war Reese über ihm und pinnte ihn auf dem Bett fest. Malcom wehrte sich nicht. Er hatte einfach nicht mehr die Kraft dazu. Der Nahrungsmangel und der fehlende Schlaf machten ihn Körperlich fertig.

"Sag es mir!" forderte der Schwarzhaarige ihn weiter auf. Reese hatte den ganzen Tag Zeit und Malcom war nicht in der körperlichen und geistigen Verfassung lange durch zu halten. DOch der Braunhaarige gab nicht so leicht auf.

"Ich weiß nicht was du meinst!"
"Doch das weißt du ganz genau. Was hat Dewey mit dir gemacht!"
"Ich kann es dir nicht sagen! Du würdest mich hassen." flüsterte Malcom zu schluss und schloss seine Augen, nur um nicht weiter in die bittenden Augen seines Bruders zu schauen.

"Ich werde dich nicht hassen. Du bist mein Bruder." sagte Reese und hoffte die richtigen Worte gefunden zu haben. Als Malcom seine Augen öffnete sah er nicht als Ehrlichkeit in ihnen.
Er seufzte und dachte nach. Schlimmer konnte es auch nicht mehr werden und wenn Reese es ihren Eltern sagte und raus flog hatte er seine ruhe. Malcom selbst traute sich immer noch nicht es ihnen zu sagen und er wollte nicht, dass Dewey es ihnen sagte. Dewey würde bestimmt eine erfundene Geschichte erzählen und alles viel schlimmer machen.

Er seufzte noch einmal und fing leise an zu sprechen. Reese lockerte seinen Griff und blickte geschockt auf seinen Bruder. Es war unglaublich, was sich Dewey geleistet hatte und Reese würde wütender.

Als Malcom aufhörte zu sprechen liefen ihm die Tränen über das Gesicht und tropften aufs Bett. Er hatte Reese alles erzählt. Seine Ängste und seine Gefühle.

Reese kletterte von seinem Bruder und setzte sich auf die Bettkante. Er war geschockt. Die Brüder hatten sich gegenseitig schon ziemlich viel angetan, doch nie kam einer auf die Idee einen der anderen zu erpressen. Er war wie eine Grenze. Natürlich hatte jeder von ihnen schon etwas erfahren, womit man einen der anderen erpressen konnte, doch diese Grenze hatte bisher niemand überschritten. Sie hatten sich gegenseitig verprügelt, sich Streiche gespielt und sich lächerlich gemacht, doch niemals erpresst. Dewey hatte damit eindeutig eine Grenze überschritten, die er nie hätte überschreiten sollen

Als Reese sich auf die Bettkante setzte schloss Malcom ergeben diee Augen. Sein Bruder starrte aus dem Fenster und Malcom dachte, dass Reese sich etwas ausdachte um ihn fertig zumachen.
Umso überraschter war er als Reese wieder anfing zu sprechen.

"Ich hasse dich nicht. Eher hasse ich Dewey, weil er es gewagt hatte dich zu erpressen." sagte Reese sanft und Malcom schlurzte auf. Er hätte nie zu träumen gewagt, dass sein Bruder oder sonst jemand aus der Familie, ihn akzeptierte. Reese drehte sich zu seinem Bruder um und nahm ihn in den Arm.
Malcom´s Körper fing an zu kribbeln und er genoss die Umarmung. Reese strich ihm sanft über den Rücken. Als er bemerkte, dass sein kleiner Bruder sich beruhigt hatte, löste er die Umarmung.

"Du musst es Mum und Dad erzählen."
"Nein ich kann nicht. Ich habe doch grade erzählt, dass Dewey mich nur deswegen erpressen, weil ich mich nicht traute. Ich habe angst vor ihrer Reaktion. Sie werden mich rausschmeißen und dann bin ich alleine." sagte er, auch wenn er sich alleine durchschlagen konnte, wollte er es nicht. Malcom hatte tatsächlich ein Familienmitglied, dass nicht gegen seine Homosexualität hatte.

"Und wenn sich dich rausschmeißen werde ich mit dir gehen." diese Worte erwärmten Malcom´s Herz und er lächelte.

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Abends kam der Rest der Familie Wilkerson nach Hause. Malcom stocherte in seinem Essen. Seine Mutter hatte während der Heimfahrt angerufen und Reese aufgefordert das Abendessen zu machen. Es schmeckte, wie alles von Reese, ausgezeichnet, doch Malcom hatte, wie so oft keinen Hunger. Reese hatte weiter versucht ihn zu überreden es ihren Eltern zu sagen, doch Malcom hatte jedesmal abgeblockt, wenn er dieses Thema ansprach. Kaum war Malcom aufgestanden und ins Zimmer gegangen änderte sich Reese´ Gesichtsausdruck von gelassen zu völlig ernst.

"Mum wieso hast du Malcom Hausarrest gegeben? Ich habe gesehen wie Dewey den Fernseher kaputt gemacht hat." sprach der Schwarzhaarige ernst und sah seiner Mutter ind die Augen.

"Und warum sollte Malcom hinnehmen, dass er Hausarrest bekommen hat, wenn es Dewey war?" fragte Hal. Lois blickte derweil zu einem sehr blassen Dewey.

"Dewey hat Malcom erpresst."
Lois zog eine Augenbraue hoch und sah wie Dewey noch blasser wurde und kurz darauf wütend zu Reese blickte.

"Dewey mit was hast du Malcom erpresst?" fragte Lois scharf und Dewey wusste nun kannte er nicht mehr lügen.

"Malcom ist ein abartiger Homo. Er wollte es euch nicht sagen." Reese sprang auf und wollte Dewey, über den Tisch hinweg, eine reinhauen. Er war richtig wütend. Seine Mutter hielt ihn jedoch auf.

"WAS? DU HAST DEINEN BRUDER ERPRESST WEIL ER SCHWUL IST? MALCOM KOMM AUF DER STELLE HER!" es dauerte nicht lange und der gerufene stand in der Küche. Er besah sich seine Familie. Doch bevor er realiesieren konnte was hier los war, sprach seine Mutter.

"Malcom Reese sagte Dewey hat dich erpresst, stimmt das?" geschockt riss Malcom die Augen auf und realiesierte nun was hier los war.

"Verräter!" zischte er seinem Bruder zu und rannte zurück in das Schlafzimmer.

"Dewey du hast Hausarrest bis zum Lebensende. Du wirst dir ab sofort das Zimmer mit Jamie teilen, damit du deinen Bruder nicht mehr erpressen und beleidigen kannst. Hast du mich verstanden?" Lois hatte gefährlich leise gesprochen und Dewey nickte wütend. Lois lief Malcom hinter und sah, dass dieser einen Koffer packte. Sie runzelte die Stirn.

"Was machst du da?"
"Ich pack. Ich weiß, dass ihr mich rausschmeißt also pack ich meinen Koffer."
"Wir schmeißen dich nicht raus." dieser Satz ließ Malcom erstarren und er drehte sich langsam zur Tür um. Dort standen seine Mutter und sein Vater. Lois lächelte leicht und auch sein Vater sah nicht wütend aus.

"Dein Hausarrest ist aufgehoben und Dewey wird ins Zimmer von Jamie ziehen. Du wirst die leider das große Bett mit Reese teilen. Sofern ihr beide einverstanden seid." Malcom standen die tränen in den Augen er lief auf seine Mutter zu und krallte sich in ihre Bluse. Er ließ seinen Tränen freien lauf und seine Mutter legte ihre Arme um ihn. In solchen Momenten wusste Lois wieder warum sie Mutter war und lächelte Hal an.

Malcom war glücklich. Er durfte hier bleiben. Für war das alles was zählte.

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Es war eine Woche her  und Malcom und Reese hatten sich daran gewöhnt zusammen in einem Bett zu schlafen. Wobei Malcom sich die ganze Zeit schon ein Bett geteilt hatte.
Es war Freitag auf Samstag Nacht, als sie beide wach im Bett lagen. Das Licht hatte sie schon ausgeschalten, da sie keine Lust mehr hatten aufzustehen. Dewey hatte wieder ein Vorspiel, das er nicht verpassen durfte. Diemal war es weiter weg und ihre Eltern hatte beschlossen dort zu übernachten. Es war den beiden egal. Reese hatte lecker gekocht und Malcom fand langsam wieder seinen Appetit. Sie hatten gescherzt und gelacht. Nun schwiegen sich an, bis Reese das Schweigen brach.

"Malcom bist du eigentlich verliebt?"
"Ja." mehr sagte er nicht. Es reichte, dass sein Bruder wusste, dass er verliebt war. Er musste nicht auch noch erfahren in WEN, denn das war eine Katastrophe.

"In wen?"
"Geht dich nichts an." kaum ausgesprochen war sein Bruder über ihm und pinnte ihn wieder auf dem Bett fest.

"Sag es mir!"
"Warum sollte ich?"
"Ich will wissen wen ich verprügeln muss, wenn er dich verletzt." dieser Satz nahm Malcom den Wind aus den Segeln. Er öffnete den Mund und schloss ihn wieder.

"Sag es mir!" schrie der Schwarzhaarige und schüttelte seinen Bruder durch. Malcom sagte immernoch nichts.

"Sag es! Ich muss wissen, ob er dich gut behandelt."
"Er hat grüne Augen und schwarze Haare. Er ist einfach lienswürdig, aber manchmal verprügelt er mich."

"WAS? Sag mir sofort wer es ist! Ich werde ihn sowas von verprügeln!"
"Du kannst dich nicht selbst verprügeln." flüsterte Malcom und schloss die Augen. So sah er nicht, das überraschte Gesicht von seinem Bruder.

Reese löste seinen Griff und nahme das Gesicht seines Bruder in die Hände. Malcom öffnete die Augen und blickte direkt in die Augen von Reese. Dieser kam langsam näher und Malcom konnte den heißen Atem auf seinen Lippen spüren. Er atmete zitternd und voller Erwartung ein.
Reese strich nochmal zärtlich mit dem Daumen über die Wange seines Bruders ehe er seine Lippen auf Malcom´s legte. Sanft fing er an seine Lippen zu bewegen.
Der Braunhaarige keuchte in den Kuss hinein und Reese lächelte. Er strich vorsichtig mit der Zunge über die Lippen seines Bruders, der bereitwillig seinen Mund öffnete. Es entbrannte ein Zungenduell, das sie aus Sauerstoffmangel wieder lösen mussten.

"Ich werde dich nie wieder verprügeln. Nie wieder!" versprach Reese und Malcom glaubte ihm. Er war zu benebelt von den Kuss, dass Reese alles sagen konnte und Malcom würde ihm glauben.

Sanft und vorsichtig legte sich Reese auf Malcom und keuchte. Er war erregt und das konnte Malcom fühlen. Der Jüngere war froh, dass es dunkel war, denn er errötete. Reese schob sanft das Schlafshirt hoch, um die warme und weiche Haut zu streicheln. Malcom keuchte erneut.

Eine weile streichelten und liebkosten sie sich, bis Malcom es unterbrach. Er war noch nicht soweit und Reese verstand ihn. Er würde warten.

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Fin