Ame & Yuki - Das Wolfsmädchen

von Ever
GeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character)
17.03.2015
17.03.2015
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Anime: Ame & Yuki - Die Wolfskinder


Der Wagen rollte über die von Schlaglöchern übersäte Straße und schleuderte mich in meinem Sitz hin und her. Was für ein Glück, dass ich angeschnallt war. Ich warf einen Blick auf die Fahrerseite, wo mein Vater saß und möglichst versuchte die Schlaglöcher auszuweichen.
„Es war eine dumme Idee aufs Land zu ziehen, Papa.“, sagte ich und verschränkte meine Arme.
„Miyako... Ich hab dir das schon mehrmals erklärt warum wir hier her ziehen.“
Ich rollte mit den Augen und sah wieder aus dem Fenster. An uns zogen grüne Wälder und saftige Wiesen vorbei. Ja, mein Vater hatte es mir schon dutzende Male erklärt.
Er hatte vor kurzen ein Landhaus erworben und sich in den Kopf gesetzt selbst darin zu wohnen.
Wir fuhren an Feldern vorbei, die die Anwohner bewirtschaften. Ab und zu sah man ein paar Leute auf den Feldern arbeiten.
Ich lehnte meinen Kopf an die Scheibe und schloss halb die Augen. Die Gegend konnte ich mir in der nächste Zeit genauer ansehen.
„Bald sind wir da.“, hörte ich meinen Vater sagen. „Dir wird es hier sicher gefallen.“
Bestimmt, dachte ich und ließ mich von etwas braunes und haariges ablenken, dass kurz bevor wir um eine Kurve fuhren aus dem hohen Gras hüpfte. Ich setzte mich gerade auf und runzelte die Stirn. Ein Hund? Ich drehte mich ein wenig, um aus der Rückscheibe von unserem Geländewagen zu sehen. Ich hoffte, dass Tier würde noch um die Ecke kommen, bevor wir zu weit weg sind. Doch die Hoffnung starb. Es war nicht verwunderlich, dass Tiere auf dem Land frei rumliefen. Aber dieser Hund sah aus wie ein Wolf. Aber die waren in Japan ausgestorben.
Kurze Zeit später fuhren wir eine Einfahrt hoch. Der Anblick von unserem  neuen Haus war nicht gerade atemberaubend.
„Willkommen in unserem neuem Zuhause, Miyako.“, verkündete mein Vater, als er den Wagen zum Stehen brachte. Ich schwieg und schnallte mich ab. Ich wusste immer noch nicht, was ich davon halte aufs Land zu ziehen. Dadurch wurde ich aus meinem Umfeld gerissen und verlor meine Freunde.
Ich stieg aus dem Geländewagen und atmete die frische Landluft ein.
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