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Season 3

von olischulu
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
15.03.2015
28.06.2015
16
73.852
4
Alle Kapitel
33 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.03.2015 2.895
 
A/N:

Entgegen Summer Glaus Aussage bezüglich der Dauer von Johns Aufenthalt in der Zukunft habe ich die Probanden schnellstmöglich wieder in die Vergangenheit bringen wollen, da meiner Meinung nach nur dort eine sinnvolle fortsetzung der serie angesiedelt werden kann. Wie dem auch sei, dauert dies noch etwas.
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Episode 3.02

Kapitel 1

Atemlos stand John mit dem Rücken zu dem deaktivierte Terminator währen dieser hinter ihm zu Boden krachte.

Nach einem langen Blick auf den Chip sah er zur Seite auf den T1001. „Wir müssen reden", sagte John entschlossen.

Catherine Weaver nickte nur. Beide gingen in Richtung der staunenden Menge.

Während die Leute vor dem T1001 furchtsam zurückwichen ging Savannah zu ihrer ‚Mutter' und nahm sie zärtlich in die Arme. Erstaunt erwiderte die Maschine die Geste mit einem feinen Lächeln.

Währenddessen wurde John von Sarah umarmt. Hinter Sarah stand Allison und starrte ihn mit glänzenden Augen an. ‚Bitte lass sie sich nicht in mich verlieben', dachte John nur. Zu sehr wühlte der Schmerz über Cameron in ihm.

Noch immer Sarah haltend drehte John den Kopf und sah James Ellison an. „Können wir irgendwo reden?" Ellison beantwortete die Frage mit einem Nicken und ging dann voran durch die Menge.

Sie erreichten einen kleinen Saal, der offensichtlich als Kapelle diente.

John ging durch bis zum Altar und starrte dann auf die Jesus-Figur, die an dem Kreuz hing.

Als die kleine Gruppe eingetreten war verschloss James Ellison die Tür, nicht ohne einen Blick in die Menge zu werfen, in der er Kyle und Derek Reese sehen konnte, die miteinander Tuschelten.

Sein letzter Blick galt Allison, deren Blick noch immer starr auf John gerichtet war.

Nachdem sich Jeder außer Catherine Weaver einen Stuhl genommen hatte, versammelte sich die kleine Gruppe im Halbkreis vor dem Altar.

John drehte sich langsam um und lies seinen Blick über die Gruppe schweifen. An Catherine Weaver blieb sein Blick hängen. „Wofür genau habe ich mein Leben riskiert?"

„Wenn Du ihren Chip wieder haben willst, braucht John Henry Ersatz."

John nickte und sah dann seine Mutter an. „Habe ich mein Leben umsonst riskiert? Hast Du ihren Körper zerstört?" Angst schwang in seiner Stimme mit.

„Nein." An Sarahs Stelle hatte James Ellison geantwortet.

John sah ihn erstaunt an.

„Catherine Weaver hat Vorkehrungen getroffen, um John Henry samt der Elektronik zu verlegen. Statt seiner wollten wir Cameron an den geheimen Ort bringen. Außerdem haben wir sie mit Mr. Murchs Hilfe vollkommen wiederhergestellt obwohl ich da meine Bedenken hatte aber Deine Mutter kann sehr überzeugend sein."

Erstaunt sah John Sarah an. Sollte sie wirklich Cameron beschützt haben. Dann sah er den Blick in ihren Augen. Dieser Blick, eine Mischung aus Liebe und Bewunderung war etwas was er aus tiefster Seele Hasste. Er wusste sofort, sie hatte Das für den Retter der Menschheit getan und nicht etwa für ihren Sohn.

„Leider blieb uns keine Möglichkeit den Transport durchzuführen also haben wir sie mit dem Ganzen Equipment im Zeira Cord Gebäude versteckt," fuhr Ellison fort.

„Ich hatte einen geheimen Raum im Zeira Corp. Gebäude einrichten lassen," warf der T1001 ein."

Ellison fuhr fort. „Cameron bekam wie John Henry eine Schnittstelle am Hinterkopf.

Auf dem Rechner befanden sich aber nur noch die Unterprogramme für das Gebäudemanagement, von der KI keine Spur."

„Warum hat John Henry sich nicht einfach auf den Chip kopiert?" Fragte John Catherine Weaver.

"Würdest Du wollen, dass Du ein zweites Mal existierst?"

„Manchmal schon," murmelte John.

„Ist sie..., ist Cameron noch intakt?" John sah den T1001 nicht an als dieser antwortete.

„Definitiv Ja. Eigentlich ist John Henry wie Skynet ein lernfähiger Virus. Sie wird ihre Persönlichkeit behalten haben, ihre Grundprogrammierung wird aber anders wird nicht länger Skynets Befehle in sich tragen."

„Und ihre...ihre..." John brachte die Frage nicht zu Ende. Dafür hatte die Maschine verstanden.

„Ihre GEFÜHLE sind intakt."

Bei dem Wort ‚Gefühle' Waren alle Köpfe hochgeruckt.

Jetzt lächelte Catherine Weaver. „Die letzten Entwicklungen von Skynet liefen darauf hinaus, uns Gefühle zu geben. Leider erkannte Skynet schnell seinen Irrtum und lies die Meisten von uns Terminieren. Gefühle verleihen uns die Fähigkeit selbst zu entscheiden."

„Du hast Gefühle?" Ungläubig sah Savannah das an, was lange ihre Mutter gewesen war.

„Absolut korrekt. Meine Primär-Mission war es John-Henry zu erschaffen. Meine Sekundär-Mission war es meine Tochter großzuziehen. Ich denke, ich habe Dich wirklich liebgewonnen."

Ein ungläubiges aber freudiges Lächeln lag auf Savannahs Gesicht.

„Welche Art von Gefühle?" Fragte John zweifelnd aber hoffnungsvoll."

„Ärger, Frustration, Langeweile, Zuneigung, sind Teile der Grundprogrammierung. Liebe und Hass sind nicht programmiert, es liegt aber im Bereich des Möglichen, diese zu entwickeln."

Triumphierend sah John seine Mutter an.

Sarah rutschte unbehaglich tiefer in ihren Stuhl. Es fröstelte sie auf einmal. Ihr war sofort klar was Johns Blick bedeuten sollte. Jetzt war sie sich nicht mehr so sicher, ob es klug gewesen war Cameron nicht zu zerstören. Cameron und John würden noch näher zusammenrücken. Ihr Sohn und eine Maschine. Sarah schüttelte nur den Kopf. Zu erschreckend waren die Möglichkeiten.

Kapitel 2

Noch bevor John weiter reden konnte wurde die Tür aufgerissen.

„Die Jäger sind zurück!" Rief ein Junger Mann, der sofort wieder verschwand.

John warf James Ellison einen fragenden Blick zu, worauf dieser sagte: „Die Jäger sind eine Truppe, die uns mit Nahrungsmitteln versorgt. Sie ziehen los und durchsuchen alle Gebäude nach irgendetwas Essbarem. Leider ist es uns nicht möglich genug Nahrung selbst herzustellen. Meistenteils teilen sich mehrere Leute eine Armeeration. Bald wird es nichteinmal mehr dafür ausreichen. Oft kehren die Jäger erfolglos zurück oder haben gar noch irgendwelche Streuner aufgelesen, die auch noch durchgefüttert werden müssen".

Interessiert ging John zur Tür und die Anderen folgten ihm.

Sie beobachteten eine Prozession von etwa einem Dutzend Soldaten.

Zwischen den Soldaten liefen einige zerlumpte Gestalten.

Als einer der Soldaten direkt auf Derek und Kyle zuging, erkannte John sie wieder.

„Jesse", stieß John hervor, bekam aber gleichzeitig den Ellbogen seiner Mutter in die Rippen.

Auf seinen halb wütenden, halb fragenden Blick hin deutete Sarah auf eine der zerlumpten Gestalten. John musste schon sehr genau hinsehen, um unter dem Dreck die Person zu erkennen. Klein, kräftige Statur und völlig verdrecktes aber erkennbar blondes Haar.

„Riley?!" John hatte lauter gesprochen als beabsichtigt.

Das Mädchen blieb nicht stehen, beobachtete ihn aber im Vorbeigehen.

Auch Derek, Jesse und Kyle hatten den Ausruf gehört. Derek deutete auf John und Sarah. Als er auf Catherine Weaver deutete riss Jesse die Waffe hoch, wurde aber von Derek am Schießen gehindert.

Dies war Alles von John nicht wahrgenommen worden. Er starrte noch immer hinter Riley her, die auch ihn immer wieder mit Blicken bedachte.

Dann verschwand der kleine Trupp um eine Gangbiegung und John ging nachdenklich zurück zum Altar.

Minuten vergingen, in denen John mit gesenktem Kopf dastand und kein Wort sagte.

Plötzlich holte er tief Luft und hob den Kopf. Übergangslos setzte er dort an, wo er Minuten zuvor aufgehört hatte.

„Mom, wie lange nach meiner...", er zögerte kurz, „Reise, bist Du mir gefolgt?"

„Ziemlich genau 4 Monate haben die Vorbereitungen gedauert. Außerdem war es ziemlich schwierig, die richtige Einstellung für die Zeitmaschine herauszufinden. Mr. Murch musste alles aus den Computerprotokollen herauslesen."

„Und wie geht es jetzt weiter?" John sah Catherine Weaver an.

„Primär müssen wir John-Henry finden".

„Warum ist er überhaupt hier?" John stellte die Frage mehr zu sich selbst, trotzdem antwortete Catherine Weaver.

„Er versucht mehr über seinen Bruder herauszufinden."

„Skynet?" Auf die Frage Johns nickte der T1001 nur.

„Haben S..., hast Du schon eine Spur von ihm entdeckt?" John musste sich wiedereinmal vergegenwärtigen mit wem er sprach.

„Er scheint wohl Serrano Point anzusteuern. Dort gibt es mit Sicherheit eine Möglichkeit Kontakt zu Skynet herzustellen. Wenn er allerdings einem Trupp Terminatoren in die Hände läuft ist Alles aus. Auch deshalb war dein Terminator so wertvoll für uns. Nicht nur dass sie den Zielort kennt, sie verfügt auch über das notwendige Wissen da Draußen zu überleben."

Nach diesen Worten verwandelte sich Catherine Weaver in ihre flüssige Form und verschwand um eine Ecke. Einen Moment später hörte man eine spitzen Schrei. Als Der T1001 zurückkehrte hing die hilflose Allison zappelnd in ihrem Griff. Unbemerkt war sie der Gruppe durch einen Seiteneingang in die Kapelle gefolgt.

„Lass sie los!" John hatte einen ärgerlichen Unterton in der Stimme. Er ging zu Allison, die auf dem Boden kauerte und hockte sich vor sie. „Du weißt, was man mit Spionen macht?" Fragte John mit deutlichem Zeichen von Ärger in der Stimme.

Allison hat sich bei seinen Worten zusammengeduckt. Angst und Tränen standen in ihren Augen, Was John gleich milder zu stimmen schien. Er griff unter ihre Achseln und zog sie hoch. „Ist schon gut, Niemand hier wird Dir etwas tun."

Bei dem Wort 'Niemand' warf er Catherine Weaver einen bezeichnenden Blick zu, was die mit verdrehen der Augen quittierte.

Allison warf John einen Blick zu, in dem Hoffnung stand. Als sie in sein lächelndes Gesicht sah warf sie sich an seine Brust und fing an zu schluchzen. John warf einen hilflosen Blick auf Sarah, die darauf aber nur mit einem Schulterzucken reagierte.

Kapitel 3

„Derek schickt mich." Leise kamen die Worte von Allison, nachdem ihr Schluchzen verstummt war. „Er wollte, dass ich in Erfahrung bringe was ihr hier zu bereden habt."

„Und, genug gehört?" Diesmal war es Sarah, die deutlichen Ärger in ihrer Stimme erkennen lies.

Nicht genug, dass sie viel Kraft aufwenden musste, um sich nicht in Kyles Arme zu werfen, jetzt musste sie sich auch noch Gedanken über einen möglichen Verrat der Beiden machen, zumal diese Jesse anwesend war, ein Faktor den Sarah nicht unterschätzte.

Sie wusste genau, würden Derek und Kyle eine Dummheit begehen..., sie warf einen kurzen Seitenblick auf Catherine Weaver, würde der T1001 ein Blutbad anrichten.

„Geh zu Derek und sage ihm, er, Kyle und Jesse sollen herkommen." John hatte einen klirrenden Unterton, den Sarah noch nie an ihm wahrgenommen hatte.

Aktuell schien er seine Wut noch im Zaum halten zu können aber es schien als stände er kurz vor einem Ausbruch.

Allison nickte nur und ging zur Tür, warf noch einen kurzen Blick auf die Gruppe, verharrte etwas länger bei Catherine Weaver und verließ dann die Kapelle.

John sah wieder auf das Kreuz über dem kleinen Altar.

Minuten vergingen und Sarah fragte sich schon, was da so lange dauerte, während Ellison und Savannah sich sichtlich immer unbehaglicher fühlten.

Plötzlich öffnete sich die Tür und Allison kam herein. Um ihren Bauch war ein Gürtel mit Sprengstoff gebunden. Den Zünder hielt sie in der Hand.

Hinter ihr betraten Kyle,Derek und Jesse den Raum. Jeder von ihnen hielt eine Waffe auf Allison gerichtet.

Auf Allisons Gesicht spiegelte sich Angst aber auch Entschlossenheit wieder. „Wenn wir angegriffen werden, werden sie mich erschießen und die Sprengladung geht hoch."

„Allison, was soll das bedeuten?" John hatte die Augenbrauen zusammengezogen.

„Ihr seid Verräter, Graue, ihr arbeitet mit Maschinen. Ich habe vorhin genug mitbekommen um zu wissen, dass eine von Euren Maschinen auf dem Weg nach Serrano Point ist, um Skynet Bericht zu erstatten."

Trotzig hatte Allison diese Worte hervorgestoßen.

John holte tief Luft und lies für einen Moment den Kopf hängen. Dann umrundete er Allison und ging ohne Angst auf Kyle zu, bis er direkt vor der Mündung der Pistole stand.

„Kyle, erinnerst Du Dich an die Zeit vor dem Tag der Abrechnung an den 28 Februar 2007?"

Kyle dachte einen Augenblick nach, schüttelte dann aber den Kopf „Da war ich noch klein."

John sah Derek an. „Und Du?" Derek schüttelte ebenfalls den Kopf.

„Ich war im Park, es war mein Geburtstag."

„Unsinn, so alt bist Du doch gar nicht," warf Derek ärgerlich ein.

Unbeirrt fuhr John fort. „Ich sah zwei Jungen Baseball spielen. Der größere von Beiden Hatte ein Trikot an, auf dem hinten ein Name stand...Reese."

Dereks Augen wurden größer.

John fuhr fort, „als ein Baseball in meine Richtung flog habe ich ihn aufgehoben. Der kleine Junge lief auf mich zu und ich habe ihm den Ball wiedergegeben. Erinnert Ihr euch an den Mann, der hinter mir auf der Bank saß?"

Kyle zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen.

Jesse wurde unruhig. „Derek, was soll der Unsinn, er ist noch gar nicht alt genug um dagewesen zu sein. Lasst uns das jetzt hier erledigen."

Derek schüttelte den Kopf als wolle er etwas abschütteln. Er starrte vor sich ins Leere. „Ich erinnere mich wieder. Ich erinnere mich an die zwei Personen der eine sah aus wie Du." Derek blickte jetzt in Johns Richtung. „Der andere saß lässig mit dem Rücken zum Tisch. Er hatte ein Eis am Stiel in der rechten Hand, das bereits tropfte. Ich dachte noch, was das für eine Verschwendung ist. Ich... „ Derek lies seine Waffe fallen" Ich erinnere mich an das Gesicht des Mannes! Das war ich! Ich saß dort auf der Bank."

Unglaube spiegelte sich in den Augen von Kyle und Jesse wieder.

„Derek was soll das?" Jesse hatte ihn an der Jacke herumgezogen.

„Jesse Baby, ich weiß es ganz genau. DAS GESICHT DES MANNES WAR MEINS!"

Kapitel 4

Stille herrschte in dem kleinen Saal.

Minutenlang starrte Derek vor sich hin. Kyle strengte sein Gehirn an, konnte sich aber nicht an diese Zeit zurückerinnern.

Jesse lief unruhig mit der Waffe in der Hand hin und her, gelegentlich einen finsteren Blick auf Derek werfend.

Allison stand, noch immer mit dem Zünder in der Hand in der Mitte des Raumes. Schweiß drang ihr aus allen Poren und ihre Knie zitterten schon eine geraume Weile.

„Leute?" Leise kam der Ruf von ihr. Als Niemand reagierte nahm sie ihre letzte Kraft zusammen und rief laut: „LEUTE!"

Alle Augen richteten sich auf sie.

„Könnte mir mal jemand sagen, was wir jetzt machen. So allmählich kann ich nicht mehr stehen und der Zünder..."

Mit einem schnellen Griff nahm John ihr den Zünder ab.

Niemand hatte bemerkt, wie er sich Allison genähert hatte.

„SHIT!" kam ein Ausruf von Jesse, die fast im selben Augenblick die Waffe hochriss, als sie ein Kerzenleuchter von hinten gegen den Kopf traf.

Verwirrt blickten alle Anwesenden auf das völlig verdreckte Mädchen, das gerade Jesse niedergeschlagen hatte.

Leicht geduckt, wie ein sprungbereites Tier, näherte sich Riley John, der wie erstarrt neben Allison stand.

Ihre Augen starr auf John gerichtet, umrundete sie diesen einmal und blieb dann vor ihm stehen.

John musste sich eisern beherrschen, um nicht vor ihrem intensiven Körpergeruch zurückzuweichen.

Allison hingegen verzog angewidert das Gesicht, bis sie plötzlich ohnmächtig wurde.

John gelang es gerade noch, Allison mit einem Arm aufzufangen, bevor ihr Fall ihm den Zünder aus der Hand reißen konnte.

Fast augenblicklich war Kyle hinzu gesprungen, entschärfte schnell den Zünder und nahm dann Allison aus Johns Armen.

„Woher kennst Du meinen Namen?" Wollte die verdreckte Gestalt vor John wissen.

Abrupt sah John sie an. Sprachlos stand John vor ihr. Übelkeit kam in ihm hoch, als er ihren Mundgeruch wahrnahm.

Gleich darauf stiegen Tränen in seine Augen, als er daran dachte, wo er Riley zuletzt gesehen hatte.

„Ich weiß viele Dinge" Antwortete John nach ein paar Sekunden.

Als Riley fragend das Gesicht verzog fügte er schnell hinzu: „Wir werden uns um Dich kümmern. Savannah?"

Savannah Weaver, die die ohnmächtige Allison wieder aufgeweckt hatte sah John an.

„Kümmere Dich bitte um Riley. Sie muss vor Allem Anderen Baden und Zähne putzen wäre auch ganz wichtig.

Savannah erhob sich und ergriff Riley am Arm, die John keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, auch nicht als Savannah sie mit sich zog.

Sarah hatte ihren Sohn die ganze Zeit über bewundernd angestarrt. Ihren John, der übergangslos in eine Führerrolle geschlüpft war, wenn auch zunächst nur für diese kleine Gruppe.

Nachdem John Riley beobachtet hatte, wie diese von Savannah weggezerrt wurde, erinnerte sich plötzlich wieder an Jesse.

Als er zu dem Platz blickte, wo sie hätte liegen müssen, war nichts mehr von ihr zu sehen.

Sollte vielleicht Catherine Weaver... John blickte in Richtung des T1001 und erschrak, bei dem Anblick, der sich ihm bot.

Der T1001 in der Gestalt von Catherine Weaver stand erstarrt auf einem Fleck und bewegte sich nicht.

Als John sie am Arm berührte fühlte sich dieser erstarrt an.

Erst als er sie einmal umrundet hatte, bemerkte er ein kleines Gerät an der Vorderseite ihrer Kleidung.

Ein Gerät, das er noch nie gesehen hatte und das auch augenscheinlich nicht dorthin gehörte.

Er löste das kleine offensichtlich selbsthaftende Gerät und betrachtete es genauer. In einer Einbuchtung des Gerätes war ein kleiner Kippschalter untergebracht. Ohne zu zögern bewegte John den Schalter, nur um schnell zurückzuspringen, als der T1001 fast übergangslos zum Leben erwachte.

Ihr Arm schoss vor und eine metallene Lanze traf die Wand, an der Jesse zuvor gestanden hatte.

Ärgerlich verzog die Maschine das Gesicht. Dann erblickte sie das Gerät in Johns Hand und näherte sich diesem mit wütendem Gesichtsausdruck.

John hingegen warf ihr das Gerät schnell zu, das Catherine Weaver mit einem kurzen Druck ihrer Hand in Elektronikschrott verwandelte.

Auf Johns fragenden Gesichtsausdruck erläuterte sie kurz: „Ein Störsender von Skynet, entwickelt, um unsere Bewegung zu hemmen. Diese Frau muss ein Grey sein, nur so kann sie in den Besitz des Gerätes gekommen sein.


(ENDE Episode 3.02)
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