Wenn der Regen fällt

von Vicktoria
GeschichteAllgemein / P16
Jiraiya Konan Nagato OC (Own Character) Tsunade Yahiko / Pain
14.03.2015
17.10.2020
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17.10.2020 2.953
 
A/N: Ja, ich weiß, Naruto ist eigentlich durch die Prüfung gefallen und hat sie erst später nachträglich bestanden. Bei mir ist es nicht der Fall. Die Teams werden teilweise neu gemischt und ehe ihr euch in den Kommentaren aufregt. Mir ist bekannt, dass eigentlich nur 9 Schüler zu Genin befördert wurden, aber bei mir sind es mehr.

Betaleserin: Tessa Heronstairs
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Die drei Jahre Akademie verflogen förmlich und alle Schüler waren aufgeregt, denn als sie heute aufwachten, war der Tag der Tage gekommen. Sie würden ihr Können zeigen und dann würden sie endlich ihren Teams zugeteilt. Natürlich hofften alle, sie würden mit ihren Freunden in einem Team sein. Lediglich die Mädchen, besonders Ino und Sakura, hofften, in ein Team mit Sasuke zu kommen und beteten zu Kami, sie wären nicht mit Naruto in einem - wobei Ino Naruto inzwischen mochte und vermutlich auch mit diesem als Teamkamerad zufrieden wäre, nachdem sie vor drei Jahren die Wahrheit erfahren hatte, warum das Dorf den Jungen so sehr hasste. Inzwischen trainierte sie mit Naruto und einigen anderen zusammen unter Jiraiya. Naruto war sogar recht gut, wenn er richtig angeleitet wurde, auch wenn er immer noch jede Menge Unsinn anstellte. Die Begründung, Ino wolle es sich nicht mit einem Sannin verscherzen, hatten alle akzeptiert und eigentlich machten nur noch wenige Schüler Naruto das Leben schwer. Vor allem Sasuke und natürlich Sakura. Es kostete Ino auch heute noch Selbstbeherrschung, nicht einfach hinzugehen und allen die Wahrheit zu sagen. Damit würde sie Naruto nur dem Zorn Iwagakures aussetzen, für das, was sein Vater dem Dorf versteckt zwischen den Felsen im dritten Shinobi-Weltkrieg angetan hatte.

Misao war das egal, sie hoffte insgeheim auf Ren und Miharu als Teammitglieder. Sie verstanden und ergänzten sich ziemlich gut. Miharu war die jenige, die gerne voran stürmte. Ren behielt gerne den Überblick und sie selber versuchte irgendwie die beiden im Zaum zu halten. Aber der Hokage bestimmte zusammen mit dem Lehrer die Teams und so konnte es auch passieren, dass sie mit Sasuke in ein Team kommen könnte. Etwas, von dem sowohl der Uchiha als auch sie absolut nicht begeistert waren. Wobei, dann noch mit Sasuke und entweder Ino oder Sakura in einem Team. Hölle.

Die Klasse füllte sich und bis auf Naruto waren alle da. Etwas verwirrt blickte Misao sich um. Was war da nur los? Hatte er verschlafen? Wenn er nicht bald auftauchte, dann musste er das Jahr wiederholen. Sie hatte durchgezählt, dann gäbe es nur ein Zweierteam. Es sei denn, mehrere versagten innerhalb der Prüfung, was sie aber nicht glaubte. Höchstwahrscheinlich Shikamaru, aber dem schien es eh egal zu sein, ob er bestand oder nicht. Der war sowieso unmotiviert.

Es klingelte und im nächsten Moment stürmte Naruto in die Klasse. Erleichtert atmete Misao aus. Alle waren da, das bedeutete, vielleicht musste doch keiner die Klasse wiederholen oder gar von vorne anfangen. Dann trat endlich Iruka ein und ging nach vorne. Die Schüler standen auf und erhoben sich, ehe sie sich verbeugten. Iruka begann zu sprechen.

„Wie ihr alle wisst, ist heute eure Abschlussprüfung an der Akademie. Jedoch werden nur neun von euch zu Genin befördert. Der Rest-“ Die Tür flog auf und Izumo stürmte rein.

„Iruka, eine wichtige Nachricht vom Hokage!“, rief er und der Klassenlehrer so wie die Schüler sahen verwirrt zu dem Chunin, welcher normalerweise mit Kotetsu das Haupttor bewachten. Allein die Tatsache, dass nur Neun Genin werden würden, hatte eingeschlagen wie eine Lehmbombe aus Iwagakure. Was hatte dann einer der Wächter vom Haupttor hier verloren? Was hatte der Hokage für eine wichtige Nachricht? Iruka nickte und folgte Izumo nach draußen, welcher ihm vor der verschlossenen Tür erzählte, was der Hokage beschlossen hatte.

„Ganz sicher? Siebenundzwanzig statt Neun!?“, hakte Iruka nach, lehnte sich an die Wand und fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht.
„Ja und noch was, du allein teilst die Teams ein. Du kennst sie am besten, Iruka.“
„Vermutlich wird Naruto es eh nicht packen, von daher wird er wohl eine weitere Ehrenrunde drehen, aber danke für die Information. Dieses Jahr haben fast alle Schüler das Potenzial, großartige Genin zu werden.“ Izumo nickte.

„Genau deswegen ja. Der Hokage glaubt, wir brauchen so viele Genin, da eine große Gefahr auf das Dorf zukommt. Welche genau, kann er nicht sagen, aber er glaubt, ein Unglück würde das Dorf bald ereilen“, kam es von Izumo, als er sich verabschiedete und aufmachte, zurück an das Haupttor. Iruka sah dem Entschwindenden nach und atmete tief durch, beruhigte seine Nerven und betrat wieder die Klasse. Er ging zu seinem Platz zurück und war sich sicher, es würde jetzt gleich einen Tumult geben.
„Also, wie ihr wisst, sagte ich ja, am Ende der Prüfung werden Neun von euch zu Genin befördert. Der Hokage hat aber entschieden, dass dieses Jahr Siebenundzwanzig von euch Genin werden. Deswegen war auch Izumo da, um mir dies mitzuteilen.“

Ein Raunen lief durch die versammelten Schüler und sie alle begannen wild zu tuscheln und zu flüstern, denn die Chancen, dass sie mit ihren Freunden in ein Team kamen, waren soeben rapide gestiegen, wenn sie fast alle befördert würden.

„Aber vorher werde ich euch die Prüfung erläutern. Zuerst ein schriftlicher Test, über die Geschichte Konohas. Danach werde ich euch in Nin-Jutsu prüfen und danach in Tai-Jutsu. Wenn das geschafft ist, werdet ihr in eure Teams eingeteilt - Jedenfalls die Siebenundzwanzig von Euch, die bestanden haben.“

Schweigen breitete sich in der Klasse aus und alle sahen zum Sensei, doch der verteilte Blätter, auf denen die Fragen für den schriftlichen Teil standen. „Kein Abschreiben“, kam es von Iruka und auf sein Zeichen hin drehten die Schüler die Blätter um und begann, die Fragen zu beantworten. Misao grinste, als sie einige der Fragen las und diese Hauptsächlich mit der Gründung des Dorfes zu tun hatten.

Als die Zeit um war, sammelte er die Blätter ein und lächelte, ehe er meinte: „Das Jutsu, welches ihr vorführen müsst, ist das Bunshin no Jutsu.“ Alle stöhnten, als sie hörten, sie sollten einen Doppelgänger benutzen. Ein paar warfen hämische Blicke zu Naruto. Obwohl sie dieses grundlegende Jutsu bis zum Umfallen geübt hatten, hatte der Waisenjunge es nicht einmal geschafft, einen Doppelgänger von sich zu erzeugen - von seiner weiblichen Version mal ganz zu schweigen. Nun, umso besser. Er würde schon mal keinen der Siebenundzwanzig Plätze belegen. Die Schüler sollten sich, nach den Nachnamen sortiert, in einer Reihe aufstellen, was bedeutete, Sasuke kam erst nach Misao dran, da deren Familienname mit S anfing. Der erste war dementsprechend Shino Aburame, gefolgt von Enma Ai, dann Choji Akimichi. Sakura freute sich, da sie vor Ino-Tussi dran war und so Sasuke ihr Können zeigen konnte. Die Schlange der Schüler wurde kleiner und schon allzu bald waren Miharu und Ren dran. Die Aufregung der noch verbliebenen Schüler bezüglich der Doppelgänger stieg und viele ließen sich von der Nervosität anstecken. Schließlich war Misao an der Reihe, gefolgt von den anderen Schülern, bis schließlich erst Sasuke und dann Naruto die Doppelgänger vorführten. Sasuke erntete natürlich jede Menge Anerkennung und Lob und sah zu Naruto. Er war sich fast sicher, dass dieser erneut versagen würde, wie all die Male zuvor. Die Klasse hielt den Atem an, denn Naruto machte mehrere Fingerzeichen. Doch statt der Fingerzeichen Schaf, Schlange und Tiger für die Doppelgänger, machte er die Fingerzeichen, die man brauchte, um einen Schattendoppelgänger zu beschwören, und sofort erschien einer von ihnen neben dem Original.

Der Großteil der Klasse so wie Iruka waren sprachlos, als sie dieses Nin-Jutsu sahen, da es zudem auf B-Rang-Niveau war. Das bedeutete, man brauchte eine Menge Chakra, da er eine exakte Kopie des Originals war. Selbst Hinata mit ihrem Byakugan und Sasuke mit seinem Sharingan konnten den Schattendoppelgänger nicht vom echten Naruto unterscheiden. Wie und wann hatte er das gelernt? Es dauerte, doch dann fing Iruka sich und fasste seine Gedanken in Worte.

„Wann hast du? Wie hast du?“, wollte er wissen und wirkte immer noch leicht verwirrt. Dass ausgerechnet dieser Chaot so ein Nin-Jutsu schon beherrschte... Er konnte es einfach nicht verstehen.
„Cool, oder? Ich hab das in der Schriftrolle von Misaos Vater gefunden. Er hat Misao, Ren, Miharu, Ino und mich trainiert, wenn er denn im Dorf war. Ich hab’s eigentlich nur gelernt, damit ich zeitgleich in der Schule und bei Ichirakus Ramen sein kann. Echt jetzt“, antwortete Naruto grinsend und holte Iruka aus seinen Gedanken. „Hab ich bestanden?“, fragte er weiter.
„Die Aufgabe war eigentlich ein einfacher Doppelgänger“, fing Iruka an. „Da es aber die gesteigerte Form des Bunshin no Jutsu ist“, Iruka machte eine Pause, „würde ich sagen, du hast gute Chancen zu bestehen - aber erst nach der Tai-Jutsu Prüfung!“, fügte Iruka hinzu.

Naruto freute sich tierisch und einige wenige aus der Klasse stöhnten. Sie zeigten damit, es wäre ihnen lieber gewesen, er hätte versagt. Blieb zu hoffen, dass sie nicht mit ihm in ein Team kamen. Lediglich Sasuke wirkte unzufrieden, denn nun war ein weiterer Konkurrent aufgetaucht. Er hatte den Uzumaki-Bengel immer für einen Idioten gehalten, aber jetzt... Er konnte schon ein B-Rang Nin-Jutsu, das, wenn es stimmte, von Misaos Großonkel, dem Hokage der 2. Generation, Tobirama Senju, erfunden worden war. Er knurrte und war hin und her gerissen, ob er mit Naruto und Misao in einem Team sein wollte oder nicht. Einerseits würde er so vielleicht erfahren, woher Naruto so viel Chakra hatte und was für Jutsus in der Schriftrolle von Misaos Vater standen. Andererseits würde es ihm immer wieder vor Augen halten, dass er nicht der einzige gute Genin war. Zudem war sein Status als Geschenk Kamis an die Shinobi Konohas auch in Gefahr. Denn genauso fühlte er sich und so wurde er auch behandelt. Wie ein Geschenk Kamis.

Nun ging es nach draußen und zum letzten Teil der Prüfung: Tai-Jutsu. „Bereit die ersten Kämpfer sind Kagari Inuzuka und Taga Aisaka“, rief Iruka die beiden nach vorn. Sie stellten sich hin, begrüßten sich kurz und fixierten sich aus verengten Augen. Miracle, die vor Kagari stand, knurrte, sträubte das Fell an ihrem Hals und auch ihre Rute war drohend erhoben.

„Was hat sie denn? Sie ist wohl kein sonderlich großer Katzenfreund“, stellte Taiga fest, welche ja von den Ninja-Katzen aufgezogen worden war.

„Beginnt!“, rief Iruka und sprang weg, als der Fuchs auch schon losrannte und Kagari Fingerzeichen machen wollte, sich aber besann und ebenfalls bereit war anzugreifen. Taiga hingegen stürmte ebenfalls los, ihr Holzschwert erhoben und bereit, den Fuchs damit wegzuschleudern. Gerade als Taiga ausholte, schnappte Miracle nach dem Holzschwert und schloss ihre Kiefer darum. Kurz darauf spielten die beiden Tauziehen, wobei sich Taiga nach hinten lehnte, um ihr Schwert zu befreien.

„Miracle, aus!“, rief Kagari und die Füchsin öffnete ihre Schnauze, ließ das Holzschwert los und Taiga verlor das Gleichgewicht. Sie stolperte rückwärts, landete unsanft auf dem Hosenboden und sah beleidigt weg, wie alle Katzen, wenn diese in ihrem Stolz gekränkt waren. Die Klasse konnte nicht anders als zu lachen.
„Na warte“, knurrte Taiga, sprang auf und rannte, das Schwert erhoben, auf Miracle los.
„Ausweichen, Mädchen!“, rief Kagari und ihre Füchsin sprintete los, während Kagari auf Taiga zu rannte. Als sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren, rannte Miracle zwischen den Beinen Taigas hindurch. Taiga schrie kurz und ein Schlag in den Magen brachte sie zur Besinnung, als sie Kagari sah, die vor ihr stand, breit grinsend.
„Du bist seltsam. Kein Hund, aber auch kein Fuchs, und doch verhältst du dich wie ein einer“, sprach Taiga, dann landete sie auf dem Boden und hielt sich den Magen. Sie wusste genau, wann sie geschlagen war, und gab auf. Vor allem, da ihre Zieheltern, die Ninja-Katzen, sie seit ihrer Kindheit warnten, Füchse würden Jagd auf Katzen machen und diese mitunter töten und fressen. „Sieger: Kagari Inuzuka!“, rief Iruka und beide machten die Geste der Versöhnung.

Alle beglückwünschten die beiden zu dem Kampf, wobei einer nur desinteressiert wegsah. Es war ein Junge mit weißen Haaren, der alle für unterlegen hielt, und nur in Sasuke einen ebenbürtigen Gegner sah.
„Nächste Kampf: Sakura Haruno gegen Mizore Shirayuki“, verkündete Iruka und Mizore, die gerade einen Lolli in den Mund genommen hatte, sah erstaunt auf. Beide traten vor.

„Viel Glück ihr beiden“, rief Misao. Die anderen Genin sahen sich an und begannen zu reden. Zwar war Sakura eine gute Schülerin, aber in Sachen Kämpfen nicht unbedingt die Beste. Vereinzelt kamen schon Bemerkungen, selbst Naruto hätte bessere Chancen gegen Mizore.

„Ach ja? Euch werd ich es zeigen!“, rief Sakura sauer, als sie Mizore gegenüberstand und der Kampf begann. Sakura rannte auf Mizore zu, welche ebenfalls losrannte. Sakura holte aus. Mizore duckte sich und schlug Sakura in den Magen, dann nutzte sie ihr rechtes Bein, um Sakura den Halt zu nehmen. Unsanft landete Sakura, wie zuvor Taiga, auf dem Hosenboden.

„Sieger ist Mizore Shirayuki“, verkündete Iruka und inzwischen waren sich alle klar, bloß nicht Sakura und Naruto im Team - wobei wohl viele den unheimlichen Waisen Sakura vorziehen würden, wenn auch nur wegen seines Patenonkels und der potenziellen Chance, von einem Sannin zu lernen.

Die restlichen Kämpfe verliefen ziemlich ähnlich. Sie endeten entweder mit einem klaren Sieger oder einem Unentschieden. So besiegte Naruto überraschend Yahiko, indem Naruto eine kleine Abwandlung von Mizores Taktik gegen Sakura nutzte. Kiba und Amaya verloren beide, da Akamaru von Miracle abgelenkt wurde und lieber mit der Füchsin kämpfte, welche eigentlich nur Amayas zahme Siamratte, die vor Schreck aus einer Tasche gesprungen war, fangen und fressen wollte.

Asami gewann gegen Shikamaru, der einfach liegen blieb und meinte, es würde nerven. Chōji mit seiner fülligen Masse gewann gegen Chizuru, welche einfach nur wie ein kleines Kind weggerannt war. Ino besiegte Yuno indem sie dieser sagte, sie könne die Körper anderer kontrollieren und damit diese machen lassen, was sie wollte. Dies hatte bei Yuno den Forscherdrang geweckt, und sie hatte nicht darauf geachtet, was Ino tat. Erst als diese angriff und ihr einen Schlag an die Schulter und dann einen Tritt in die Kniekehle verpasste, war es ihr aufgefallen, dass sie etwas vergessen hatte

Aimi gewann gegen Monsuta, indem sie diesem kurzerhand einen Schlag gegen die Schläfe und zeitgleich einen Tritt zwischen die Beine verpasste, bei dem dieser sich vor Schmerz krümmte.
„Aimi! Das war unnötig! Das sind Übungskämpfe. Du kannst doch keinen Shinobi aus deinem Dorf so behandeln!“, rief Iruka, der etwas hinter Aimis Namen schrieb und Monsuta auf das Krankenzimmer schickte.
„Ist doch nichts passiert“, kam es von Aimi und sie wandte sich ab, während Monsuta Irukas Rat folgte.

Emma Ai gewann gegen Ren, indem sie ihre Insekten benutzte, um diesem das Chakra zu entziehen. Shinichi und Miharu erzielten ein Unentschieden, da sie sich gegenseitig ermüdeten und zu Boden sackten.

Danach traten erneut Misao und Sasuke gegeneinander an. Iruka wirkte besorgt und erinnerte sich an den letzten Kampf der beiden vor drei Jahren, als Misao nach Konoha gekommen war. Hoffentlich schlug der jetzt nicht wieder in einen richtigen Kampf um. Das konnte bei den beiden schnell gehen, vor allem da Misao zu wissen schien, wie man Sasuke reizen konnte.

„Bereit für eine Niederlage, Senju?“, wollte Sasuke wissen und schon begannen Ino und Sakura, Sasuke anzufeuern, während einige begannen, Misao anzufeuern, darunter Hinata. Schon waren zwei Sprechchöre zu hören, die entweder den einen oder anderen Namen riefen. Ino war zwar immer noch für Sasuke, aber sie hatte zusammen mit Misao, Ren, Miharu und Hinata Naruto angefeuert, was für einige seltsame Blicke gesorgt hatte. Aber alle glaubten es war nur um es sich nicht mit Jiraiya zu verscherzen.

„Wenn einer verliert, dann du törichter Narr“, kam es von Misao und Sasuke knurrte. Das konnte doch nicht wahr sein. Was hatte sie nur mit dem töricht? Es langte schon, dass Itachi ihn so immer wieder genannt hatte. Doch natürlich schien Sasuke nicht zu merken, dass Misao ihn zu einer unüberlegten Handlung verleiten wollte, denn Misao rannte los und schlug mit dem Ellenbogen nach Sasuke, um ihn zu treffen. Dieser wich nur aus und formte Fingerzeichen, dann griff er an, mit dem Katon: Goukakyuu no Jutsu. Dem Jutsu der flammenden Feuerkugel.

Misao wich aus und grinste breit, als sie den Sensei rufen hörte: „Hört beide sofort auf!“ Beide sahen zu Iruka. „Sasuke, du hast ein Nin-Jutsu benutzt, obwohl Tai-Jutsu dran ist. Du bist durch die dritte Prüfung gefallen“, kam es von Iruka und entsetzt starrten nicht nur der Uchiha, sondern auch seine Fangirls zum Sensei.

„Das ist nur die Schuld Misaos, sie hat ihn abgelenkt und provoziert, dass er sich nicht konzentrieren konnte“, rief Sakura. Die blonde Senju warf einfach ihren Pferdeschwanz zurück und ging an den Rand, damit die nächsten beiden einen Tai-Jutsu Kampf machen konnten. Sasuke schmorte vor Zorn und Sakura ebenfalls. Giftig sahen Sasuke und Sakura zu Misao, die sich neben Ren, Miharu und Naruto niedergelassen hatte, während Yahiko Kagaris Fuchs Miracle streichelte und die Füchsin die Nähe Narutos suchte.

Aki gewann gegen Hinata, da diese einfach zu schüchtern war, um auch nur ernsthaft zuzuschlagen. Ren, der schon gegen Emma verloren hatte, verlor in einem zweiten Kampf gegen Shino, da dieser, wie auch Emma, seine Insekten nutzte, was die anderen sich fragen ließ, ob die beiden nicht miteinander verwandt waren. Danach kam der letzte Kampf, in dem Jun gegen Akuma kämpfen durfte. Der Kampf der beiden war ziemlich spannend und tatsächlich schaffte Akuma es, Jun sogar etwas in Bedrängnis zu bringen, doch diese wollte sich nicht geschlagen geben. „Das reicht!“, mischte sich Iruka ein, auch wenn er kaum glaubte, Jun würde Akuma ernsthaft verletzen.

„Ja, Sensei“, kam es von ihr und beide machten die Geste für die Versöhnung, bevor sie an den Rand gingen. Alle Tai-Jutsu-Kämpfe waren ausgetragen und damit die Prüfung zu Ende. Gemeinsam gingen sie zurück in die Klasse, wo Iruka ihnen verkünden würde, wer bestanden hatte und welche Schüler nun als Genin zusammen in einem Team waren.
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