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Do or die

GeschichteDrama, Fantasy / P12
Brenda Jorge Gallparga Minho Newt OC (Own Character) Thomas
13.03.2015
17.01.2016
31
87.279
10
Alle Kapitel
148 Reviews
Dieses Kapitel
24 Reviews
 
 
13.03.2015 2.011
 
Soo :D
Willkommen zurück oder willkommen zum zweiten Teil meiner Maze Runner FF.
Ich habe nicht viele Worte, also fangen wir gleich an und machen`s nicht so lang.
Das ist das erste Kapitel und nicht so lange, ich weiß, aber die anderen werden wieder länger, versprochen :P
Ich hoffe das euch dieser Teil der Geschichte auch gefällt, lasst mir Reviews da, wie ihr das Kapitel fandet.^^
Sonst wünsche ich euch noch einen schönen Abend und ein erholsames Wochenende!

Lg Amelie



Noch bevor ich meine Augen öffnete, wusste ich, das jemand in unserem Schlafsaal war. Ich konnte das Knarzen von der Tür her hören, als jemand sich Teresas und meinem Bett näherte. Obwohl sämtliche Alarmglocken in meinem Kopf schrillten, schaffte ich es gerade mal meine Augen offen zu halten. Es war entweder mitten in der Nacht oder früh am Morgen. Auf jeden Fall sah ich nichts. Dunkelheit. Überall um mich herum Dunkelheit. Knarz. Da schon wieder! Diesmal waren die Geräusche noch näher als vorher. Wer war das? Einer der Lichter? Vielleicht Newt? Sofort musste ich darüber nachdenken, warum ich direkt an ihn gedacht hatte...
„Aua...!“, zischte plötzlich eine Stimme und meine Nackenhaare stellten sich auf. Das war nicht Newt. Das war auch keiner von den Lichtern. Die Stimme klang dunkel und irgendwie verzerrt.
„Halt deine Klappe, oder willst du das die Mädchen aufwachen und Alarm schlagen...?!“, zischte eine andere Stimme, genauso verzerrt wie die andere und ich setzte mich kerzengerade auf. Nun war die Dunkelheit unser Vorteil. Flink schlüpfte ich aus meinem Bett und tastete mich nach der Leiter vor, die Hoch zu Teresa führte.
„Man sieht hier aber nicht mal die eigene Hand vor Augen...!“, zischte wieder eine Stimme, diesmal nur ein paar Meter neben unserem Stockbett. Kalter Angstschweiß bedeckte meine Stirn und ich ertastete Teresas Gesicht. Vor Anspannung hielt ich die Luft an und als sie sich erschrocken bewegen wollte, hielt ich ihr den Mund zu. Geräuschlos ließ ich mich neben sie fallen.
„Ich bins. Hier stimmt was nicht...!“, hauchte ich fast tonlos an ihr Ohr. Beinahe hätte ich aufgeschrien als sich eine Hand auf meine an Teresas Mund legte, aber es war Teresa selbst. Vorsichtig ließ ich meine Hand sinken, stets darauf bedacht keinen Mucks zu machen. Diese Stimmen, ganz offensichtlich waren es zwei Männer, brauchten bei der Dunkelheit bestimmt nicht mehr allzu lange um das Bett zu finden, aber einige Sekunden hatten wir noch.
Etwas kaltes streifte meine Hand und ein Schauer lief mir über den Rücken. Dicht vor mir konnte ich Teresas Atem spüren, langsam und leise, genauso vorsichtig wie ich. Sie hatte mir ein Messer in die Hand gedrückt. Schwach, ganz schwach konnte ich Teresas Gesicht vor mir erkennen, meine Augen hatten sich schnell an die Dunkelheit gewohnt. Mit einigen Blicken in Richtung der gesichtslosen Fremden, machte sie mir klar was sie vorhatte. Wie sollten sie überrumpeln. Stumm nickte ich und dann verharrten wir regungslos. Einige Sekunden passierte nichts. Diese Stille war fast zum verrückt werden!
„Hab sie...!“, ertönte plötzlich die Stimme von dem ersten Mann wieder und ich schnappte erschrocken nach Luft. Vor mir legte Teresa einen Finger auf den Mund. Nervös biss ich mir auf die Lippen und versuchte mich zu beherrschen. Jetzt durfte ich keinen Fehler machen.
Eine Hand streifte meinen Fußknöchel und ich wusste das es nicht Teresa war. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich Teresa ins Gesicht, erwartete irgendeine Hilfe von ihr. Sie schenkte mir einen beruhigenden Blick und zählte mit den Fingern bis drei.
Eins. Die Hand wanderte von meinem Knöchel bis kurz vor meine Knie.
Zwei. Einen Moment war sie verschwunden, dann tauchte sie wieder auf, diesmal an meinem Rücken. Voller Angst biss ich mir fester auf die Lippen und schmeckte Blut in meinem Mund.
Drei. Die Hand erreichte nun meinen Hinterkopf, bereit meinen Mund zuzuhalten.
Mit lautem Geschrei sprangen Teresa und ich auf. Schnell packte ich die Hand und sprang auf den dazugehörigen Körper. In völliger Dunkelheit landete ich auf einem Bauch, der in irgendeinen komisch gummiartigen Stoff eingepackt war, und stieß erschrocken Luft aus meinen Lungen, als ich mit meiner linken Hand falsch aufkam.
„Was zum...?!“, fragte eine überrumpelte Männerstimme und das Licht im Zimmer ging mit grellem Schein an. Obwohl das Licht mit blendete, hielt ich dem Mann unter mir das Messer von Teresa an die Kehle. Einige Sekunden musste ich blinzeln, dann öffnete ich meine Augen und erstarrte. Die beiden Männer hatten beide komisch aussehende Schutzanzüge an und auch von ihren Köpfen waren durch die Masken, die sie trugen, nur die Augen zusehen. Teresa hatte sich den anderen Mann geschnappt und drückte ihn mit einem weiteren Messer an der Kehle gegen den großen Kleiderschrank in dem Schlafsaal.
„Wer seid ihr?! Was macht ihr hier?!“, fauchte sie sofort und ich musterte den Mann unter mir. Entgegen meiner Erwartungen, dass er sich vielleicht wehren würde, lag er still auf dem Boden und betrachtete mich aus blauen, stechenden Augen.
„Antwortet mir!“, zischte Teresa hinter mir. Es hatte keinen Zweck. Diese beiden würden nichts sagen. Gerade wollte ich es Teresa mitteilen und vorschlagen, das wir die Jungs holen sollten, als etwas hartes an meinen Kopf gehalten wurde.
„Keinen Mucks oder ihr seid tot.“, sagte eine kalte Stimme und ich ließ vor Schreck das Messer fallen. Mir wurde eine Pistole an den Hinterkopf gehalten! Auf einmal konnte ich Teresa hinter mir erstickt aufschreien hören und als ich mich trotz Warnung umdrehte, sah ich sie bewusstlos am Boden liegen. Im Raum waren weitere drei Gestalten aufgetaucht, eine davon erhob sich mit einem metallenen Gerät in der Hand, dass sie gerade Teresa an den Kopf gehalten hatte.
„Was habt ihr mit ihr gemacht?!“, zischte ich hysterisch, dann wurde mir ein nasser Fetzen Stoff mit beißendem Geruch vor die Nase gehalten und der Raum vor mir verschwamm. Ich fiel in grenzenlose Dunkelheit.

„Was sollen wir jetzt mit ihr machen? Sie ist doch nutzlos geworden, oder nicht?“
„Sollten wir nicht erstmal die Chefin fragen, bevor wir etwas entscheiden?“
„Du hast doch ihre Anweisungen gehört, sie wollte nur dieses andere Mädchen, Teresa. Was wir mir der hier machen sollen hat sie zwar nicht gesagt, aber wenn sie sie am Leben behalten wollen würde, hätte sie das gesagt, meinst du nicht auch?“
„Vielleicht hast du Recht...“

Müde blinzelte ich und erhaschte einen kurzen Blick auf das Zimmer in dem ich lag. Überrascht keuchte ich auf. Ich kannte es! Aus einem Traum von mir! Der Raum in dem ich mich befand, war derselbe saubere und gepflegte Raum, in dem ich in meinem Traum mit der blonden Frau gewesen war. In diesem Moment fiel mir auch auf, das es dieselbe Frau gewesen war, die uns nach dem Labyrinth in Empfang genommen hatte. Warum war mir das nicht aufgefallen?
Jemand beugte sich über mich.
„Sie ist wach.“, meinte die Stimme der Person, die mich mit ausdruckslosem Gesicht musterte. Es war derselbe Mann mit den stechend blauen Augen aus unserem Schlafsaal. Sofort erschien eine weitere Person. Wieder ein Mann. Beide Männer hatten braune Haare und waren breiter gebaut, aber während der Mann mit den stechend blauen Augen eher Angst einflößend wirkte, machte der andere den Anschein als wäre er erfreut mich zu sehen.
„Oh man...!“, presste der netter wirkende Mann hervor, ich taufte ihn kurzerhand George, da er wegen seiner Stupsnase und seinen fröhlichen Grübchen wie einer aussah. Der andere, Jake passte perfekt, grunzte nur genervt. Doch davon ließ sich George nicht aus der Ruhe bringen. Lächelnd sah er mir ins Gesicht.
„Hallo. Du bist Liliana, richtig?“, fragte er freundlich und ich hätte am liebsten gekotzt. Was wollte er von mir? Warum war er so freundlich, wo er doch gerade Teresa und mich entführt hatte?! Diese Freundlichkeit konnte nicht echt sein, ich durfte niemandem hier trauen. Stumm kämpfte ich einfach nur dagegen an, ohnmächtig zu werden. Die Luft in diesem Raum war aber so stickig, dass es ganz leicht sein konnte, dass...
„Meine Herren. Bitte treten sie ein bisschen zurück.“, ertönte eine ruhige aber schneidende Frauenstimme und beide Männer traten hastig ein paar schritte von mit zurück. Die blonde Frau aus meinem Traum und von der komischen Zentrale nach dem Labyrinth stand vor mir. Ja, sie war es wirklich, sie war da, lebendig.
„Sie...sie wurden getötet!“, rutschte es mir heraus, eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen nichts zu sagen.
„Ruhig. Alles nach dem anderen, Liliana.“, meinte sie mit beruhigender Stimme und ich schaffte es nicht mehr meine Augen offen zu halten. Doch ein teil von dem Gespräch der drei konnte ich noch aufschnappen.
„Was sollen wir mit ihr machen?“
„Na was wohl, schickt sie zurück.“
„Zurück? Werden die anderen nicht verwundert sein, wenn ein Mädchen fehlt und das andere da ist? Außerdem wird sie den Jungen von uns erzählen!“
„Bitte beruhigen sie sich, ich habe alles geplant. Sie wird sich an nichts mehr erinnern, wenn wir sie zurückschicken.“
„Aber, wie...?“
„Lassen sie mich nur machen. Das Mädchen ist die Variable, die wir nicht unter Kontrolle haben, aber sie wird uns einen großen Schritt weiterbringen.“
Dann verlor ich mein Bewusstsein zum zweiten Mal.

Wild nach Atem ringend erwachte ich auf kaltem Boden und versuchte panisch mich irgendworan zu orientieren. Wo war ich? Hier in dieser Dunkelheit konnte man kaum die Hand vor Augen erkennen...
Langsam beruhigte ich mich und fuhr mir mit einer Hand durch die Haare. Ich hatte wohl irgendetwas Geträumt, konnte mich aber nicht daran erinnern. Es musste aber ein Alptraum gewesen sein, sonst würde ich nicht so aufwachen.
Mit einem komischen Gefühl sah ich mich um und versuchte meine Umgebung zu erkennen. Irgendetwas stimmte hier doch nicht. Dann wurde es mir mit einem Mal klar. Ich war nicht in dem Bett, in dem ich eingeschlafen war! Auch konnte ich Teresa nicht atmen hören, was vermutlich daran lag, das ich auch nicht in dem Schlafsaal war, aber wo war ich dann?!
Trotz meiner aufkommenden Nervosität stand ich mit wackeligen Knien auf und stieß mir den Kopf an etwas hartem an. Fluchend hielt ich mir eine Hand an meinen vor Schmerz pochenden Hinterkopf. Mit der anderen Hand ertastete ich ein Regal wenige Zentimeter über meinem Kopf. Na toll... Wenigstens war meine Angst nach diesem Schrecken fast verklungen. Ich bemerkte einen schmalen streifen Licht auf dem Boden. Anscheinend Licht, das durch eine angelehnt geöffnete Tür fiel! Vorsichtig schlich ich darauf zu und schon nach wenigen Metern konnte ich leises Stimmgemurmel hören.
„Wer bist du?“ Das war ganz klar Thomas Stimme! Irgendwo in mir drin flammten Hassgefühle auf, doch ich verbannte sie weit nach unten. Thomas hatte aus blinder Wut gehandelt, ich durfte ihn nicht dafür hassen. Trotzdem hatte er Gally geschlagen...
Alles war wieder da und mein Herz zog sich bei dem Gedanken an Chuck und Gally zusammen. Schwer schluckte ich meine Tränen herunter und schlich weiter nach vorne. Wenigstens wusste ich jetzt, das ich immer noch bei den anderen in dem komischen Gebäude der fremden Retter war. Vielleicht hatte ich geschlafwandelt?
„Wer ich bin? Wer seid ihr?“ Diese Stimme kannte ich nicht, aber sie gehörte ganz klar einem Jungen.
„Jetzt mach mal schön halblang, Alter. Wir sind ein paar mehr als du. Also sag uns verdammt noch mal sofort, wer du bist!“, meinte eine andere Jungenstimme barsch und mein kaputtes Herz machte einen Sprung. Newt! Schnell schlich ich weiter und war fast bei der Tür angekommen.
„Von mir aus. Ich heiße Aris. Wollt ihr sonst noch was wissen?“, meinte die fremde Jungenstimme erneut, er sprach mit einer unüberhörbaren Trotzigkeit in der Stimme, das es mich fast rasend machte, obwohl er gar nicht mit mir redete und ich ihn nicht kannte, diesen Aris...
„Wie bist du hierhergekommen? Wo sind die beiden Mädchen, die letzte Nacht hier geschlafen haben?“, fragte Newt und in seiner Stimme lag eine Spur Nervosität. Machte er sich Sorgen? Ich war doch hier... Aber Teresa, war sie verschwunden? Völlig verwirrt tappte ich über den kalten Boden zu der Tür und stieß sie vorsichtig auf. Helles Licht blendete mich und als ich wieder normal sehen konnte, merkte ich die verwunderten Blicke der Lichter auf mir.
„Hier bin ich doch. Was ist los?“, meinte ich leise und sah sie fragend an. Was ging hier vor sich?
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