Anders als gedacht

von Lillerich
GeschichteAllgemein / P12
Felix Brummer / Kummer Karl Schumann Max Marschk OC (Own Character) Steffen Israel / Tidde Till Brummer / Kummer
12.03.2015
13.04.2016
31
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Herzlich Willkommen zu meiner ersten FF. Wie gesagt, ich stehe am Anfang und teste das mal aus. Ich hoffe es gefällt euch! Die Geschichte ist frei erfunden! Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen. Danke, viel Spaß!!!
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Wieder sind wir auf dem Weg zum Festival. Tobi hat dieses Jahr das Mädchenauto erwischt und singt mit uns schnulzigen 90'er Jahre Pop. Als endlich die Spice Girls ertönen, biegen wir schon auf den Parkplatz ab und treffen den Rest der Bande. Wir sind wie schon die letzten Jahre mit 15 Leuten beim Sputnik Spring Break. Ich steig aus, zünd mir die erste Zigarette an und nehm einen ordentlichen Hieb Festivalluft. Hatte ich das vermisst, der Winter war einfach dieses Jahr zu lang. „Lil! Kannst du dich auch mal behilflich machen und den Mist zum Camp tragen?“, reißt mich Ju aus meiner Träumerei raus. „Alles klar“, murmel ich und fang an mich wie einen Esel zu beladen. Als dann endlich alles steht und wir es uns gemütlich machen, versink ich schon wieder in Erinnerungen und bin abwesend. Mir geht das immer noch nicht aus dem Kopf, das eine Beziehung nach 6Jahren so enden kann. Ja klar, wir waren schon von vorne herein so unterschiedlich, aber wir haben es schließlich geschafft 6Jahre zusammen zu verbringen. Es kann nicht alles schlecht gewesen sein. Aber etwas stimmte einfach nicht. Sonst wären wir ja noch zusammen. Aber gut, lieber so, als das es immer weiter ging. Konsi hat mich einfach betrogen. Ich muss das einfach verstehen. Konsi hat mich betrogen, mir es sofort gesagt und ist abgehauen. Gut. Zum Glück bin ich doch nicht zu ihm gezogen. Ju hat Recht gehabt,etwas komisch war er schon immer. Er ist ein ruhiger Kerl, mürrisch und nicht unbedingt extrovertiert. Ich, Lil, bin das komplette Gegenteil. Mama nennt mich Sonnenschein, weil ich immer lache und zu jedem gleich einen Draht hab. Mist, hätte ich auf Ju gehört, wär mir einiges erspart geblieben. Aber Ju kennt mich eben, mir kann man keine Meinung eintrichtern, ich bin ein Dickschädel und muss erstmal selber auf die Fresse fliegen, bevor ich einsehe, das es anders besser gewesen wäre. So bin ich nun mal. Die Trennung ist schon 5Monate her und ich sitz da und denk nur an sowas. Deswegen hab ich erstmal Abstand von Kerlen genommen, bis auf meine Gang. Die Runde ist die gleiche, wie die letzten Jahre eben auch. Mein bester Freund Ju, Tobi, Ole, Marius, Lars, Viktor, Hubi, Nils und die Mädels Kathrin, Sina, Franka, Jula, Nina, Caro und ich. Ein stumpfer Gegenstand trifft meinen Kopf. Klar, das kann nur von Ju gekommen sein. „Hey werf mir mein Feuerzeug mal wieder rüber und denk nicht so viel nach, das ist alles so lange her und du hast dich so sehr auf das Festival gefreut. Oh, das ist untertrieben, du hast uns die letzten Tage nur damit genervt! Also komm, ab jetzt beginnt die Spaß-und-anti-Konsi-oder-auch-egal-was-dir-schon-wieder-im-Kopf-rumschwirrt-Zone!“, ruft mir Ju grinsend entgegen und wirft mir im selben Zug ein Bier rüber. Ich mach das Bier auf und denke über Ju´s Worte nach. „Ahhhh, nicht nachdenken!!!“, sagt Ju energisch, „Wenn du jetzt nicht gleich damit aufhörst, werf ich dir das nächste mal eine der Zeltstangen gegen den Kopf!“ Stimmt, er hat ja recht. Ok ab hier beginnt die SUAKOAEWDSWIKR-Zone! Erhaben steh ich auf, heb mein Bier und frage feierlich in die Runde, wann wir endlich das erste Flunkyball-Tunier starten, schließlich hab ich einen Titel zu verteidigen. Am ersten Abend spielen noch keine Bands, daher ist genug Zeit um das Flunkyball-Tunier ehrenwürdig zu veranstalten. Ganz klar, erstmal Mädchen gegen Jungs. Tobi liegt schon im Bett, also 7 gegen 7, passt. Die erste Runde ist ja nie schwer, da schmeckt noch alles. Ich bin gleich fertig, Nina und Franka mit mir. Zum Schluss steht nur noch Caro gegen Viktor und Hubi da, aber auch die macht Caro platt. 1:0 für uns. Yay. Dann dürfen wir uns 4 Spieler raussuchen von den Jungs und sie umgekehrt. Natürlich bin ich nicht dran, denn jeder weiß,wie gut ich in diesem Spiel bin. Wieder gewonnen, 2:0! Und so spielen wir ein paar Runden. Nach einem 4:2 für uns, setzen wir uns einfach zusammen und trinken noch ein, zwei Bier und ein paar Tequila. Schließlich steigt langsam die Müdigkeit in mir hoch und wir Mädels gehen in unsere Zelte. Jeder weiß, das morgen das Festival erst richtig los geht und das wird anstrengend, aber gut, sehr gut!
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