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★Lυllαby ★

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P12 / MaleSlash
Dr. Helen Magnus Nikola Tesla
12.03.2015
22.04.2015
26
67.876
6
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21.03.2015 2.488
 
Helen schlug mit wild pochendem Herzen die Augen auf.
Ein Zittern fuhr durch ihren auf der Couch sitzenden Körper.
"Oh mein Gott! Ich kann mich wieder an alles erinnern!" Euphorisch und mit der neu gewonnenen Erkenntnis nun klarer sehend, ließ sie die Hand der kleinen Gestalt vor sich los.
Sofort verarbeitete das nun nicht mehr angezapfte Gehirn der Ärztin, die vertrauten Sinneseindrücke.
Sie befand sich -natürlich- noch immer in Nikolas Haus in Smiljan, genauer gesagt, saß sie in seinem Wohnzimmer.
Die vorher durch den Flash-Back/Erinnerung empfundenen Gefühle, wie Angst, Wut, Hilflosigkeit und Ohnmacht, ebbten schließlich ab, bis sie letztlich ganz verschwanden.
Ihre beschleunigte Atmung und der Herzschlag, normalisierten sich schließlich.
Dianna Whitrows, Ramón, die SCAS&H-CORPORATION und Dakaras traurige Vergangenheit, waren auf einmal sehr präsent.
Die taffe Gelehrte konnte sich an jedes noch so kleine Detail erinnern.
"Dakara! Es hat funktioniert! Ich...", sprudelte es aufgeweckt aus Magnus, welche das Mädchen von den Erlebnissen berauscht an der Schulter packte und sanft zu schütteln begann.
Doch plötzlich hielt die Erwachsene abrupt inne...
Das vorher schon recht blasse Gesicht der Vierjährigen, schien nun aschfahl.
Zudem war die rosige Farbe auf ihren Wangen gänzlich verschwunden, als hätte sie einfach jemand, von jetzt auf nachher, ausradiert.
Die in einer Schneidersitzposition dasitzende, in einen niedlich aussehenden, rosa Hausanzug gekleidete, junge Dame, hockte mit weit aufgerissenen, lavendelfarbenen Augen da.
Der gesammte, kindliche Leib, regte sich nicht das kleinste bisschen.
Ihre langen, rabenschwarzen Locken, welche ihr bildschönes, makelloses, puppenhaftes Antlitz untermalten, klebten ihr jetzt unangenehm an den Schläfen und der Haut.
Die winzigen Hände hatten sich, nachdem sie von der Engländerin losgelassen wurden, mit den Fingernägeln voran, fest in den bordeauxroten Stoff des Untergrundes gekrallt.
Ihr ganzer Körper schien von einem dünnen Schweißfilm bedeckt.
Doch das, was der ausgebildeten Medizinerin augenblicklich einen Schock versetzte, ... war das Blut, welches ihrem Schützling sogleich in einem kleinen Rinnsal, aus der Nase lief.
"D... Da... ka... ra? ... Was ist mit dir?" stammelte die Schönheit mit der leicht goldgelben Haut beunruhigt und beließ vorsichtig ihre Hand auf der Schulter des Kleinkindes.
Gerade als Helen dachte, dass sie ein flüchtiges Augenzucken oder einen Laut aus dem weit geöffneten Mund des Lichtbringer-Wirts vernahm, fiel diese auf die Seite und fing unkontrolliert zu zucken an.

"Nikola! Komm schnell!" schrie die Unsterbliche.
Angst und Entsetzen schwang in ihrer Stimme mit.
In der Sekunde eines Augenaufschlags, tauchte der Serbe im Wohnzimmer auf.
"Wo brennt's denn? Was...?" setzte er mit genervtem Ton an, stoppte jedoch, als er seine Freundin über den vor ein paar Minuten noch unversehrten, gesunden Leib der Kleinen gebeugt vorfand.
Der Vampir gesellte sich sofort zu seinen beiden Gästen.
"Scheiße! Was ist mit ihr?"
Er konnte nicht anders, als fassungslos auf den vor ihm zitternden und  heftig keuchenden Kinderkörper zu schauen.
Zwei große, weit aufgerissene Amethystaugen, starrten ihm hilflos entgegen, während sie sich wild umher rollte und anfing qualvoll zu stöhnen.
"Ich weiß es nicht! Es könnte möglicherweiße ein Krampf sein. Stell dich da vorne an die Kante und pass auf, dass sie nicht von der Couch fällt!" trug ihm die Ursprungsblut-Trägerin auf, setzte sich näher zu der Betroffenen und fing an beruhigend auf sie einzureden.
Tesla tat, was sie ihm aufgetragen hatte.
"Soll ich sie nicht lieber festhalten? Das ist ja kaum mit anzusehen!" gab er nervös von sich und beäugte die kleine Patientin mitleidig.
Es brach ihm fast das Herz, das Kind so leiden zu sehen.
Ihre Gliedmaßen überstreckten sich, nur um dann anschließend wieder zu erschlaffen.
Er hatte zudem Angst, dass sie ersticken könnte.
"Nein! Du könntest sie verletzten, wenn du sie festhältst! Wir müssen abwarten, bis sie ausgekrampft hat. Keine Sorge, in zwei bis drei Minuten, sollte das von selbst aufhören. Wir können nur versuchen, ihr gut zuzureden. Ich behalte ihre Atmung im Auge. Hör zu, wenn sie ggf. aufhört zu atmen, muss ich sie reanimieren! Wir wechseln uns dann ab, verstanden? Ich drück dann und du beatmest, okay?" erklärte ihm die Doktorin fachmännisch und fixierte aufmerksam den sich unregelmäßig heben und senkenden Brustkorb der  jungen Lady.
Kobaltblaue Sehorgane, welche mit silber-grauen Sprenkeln versehen waren, bohrten sich entschlossen in smaragdfarbene.
"Okay. Geht klar, Helen!"
Das mochte der Physiker mit den abstehenden Haaren so an der Brünetten:
Sie behielt auch in solchen Situationen stets einen klaren Kopf und reagierte immer genau richtig.
Helen Magnus war schon irgendwie für ihre Coolness und die unerschütterliche Ruhe, die sie dann ausstrahlte, zu  bewundern.

Nach drei Minuten, lösten sich schließlich die spastischen Muskelzuckungen.
Nach Luft ringend und zutiefst erschöpft, lag das Mädchen da.
Vorsichtig drehte sie die Ältere auf den Rücken, legte den Kopf ein wenig erhöht auf ihrem Schoß ab und strich dem Kleinkind zärtlich ein paar der schwarzen Haarsträhnen aus dem schweißnassen Gesicht.
"Ist schon gut. Du hast es überstanden." säuselte die Xenobiologin mit engelsgleicher Stimme und streichelte der erheblich Jüngeren beschwichtigend über die Wange.
Nikola fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
Er verschwand schnell aus dem Zimmer und kam dann mit einem leicht angefeuchteten Waschlappen wieder zurück.
Tief seufzend, ließ er sich auf der Sitzgelegenheit nieder und wischte der platt daliegenden, keuchenden, kraftlos zu ihm hochguckenden Gestalt, die dunkelrote, leicht angetrocknete Flüssigkeit von Nase, Lippe und Kinn.
"Das hier ist nicht mehr Dakara, oder? Was ist passiert, Helen? Hat es geklappt?" traute er sich die entscheidende Frage zu stellen und suchte den Blick der Biologin.
Diese schaute ihn nur wortlos an und nickte dann stumm.
Während sie dem Waisenkind weiterhin mit ihren Fingern liebevoll über die weiche Haut strich, bemerkte die Evastochter, nachdem sie prüfend die Stirn befühlte, dass die Vierjährige Fieber hatte.
"Ich werde nach der Prozedur sehr geschwächt sein... Möglicherweise ergeht es meinem Wirt genauso...", hallte es in dem Inneren der Sanctuary-Leitung wieder.
Urplötzlich verstand sie.
"Komm mit, Liebes! Ich bring dich jetzt ins Bett. Du hast Fieber und musst dich dringend ausruhen. Keine Angst, ich werde mich um dich kümmern!" flüsterte sie der Kleinen sanftmütig zu.
Diese ließ sich anschließend widerstandslos, müde und ausgepowert von der Oxford-Absolventin hochnehmen.
Lediglich ein leiser, kaum hörbarer, unverständlicher Laut, wurde von dem Winzling ausgestoßen.
Mehr schlecht als recht, versuchte sie sich an Helen festzuhalten.
"Ist schon gut. Ich hab dich." versicherte ihr das Netzwerks-Oberhaupt, welche sich das Kind auf die Taille setzte und es mit beiden Armen festhielt.
Gebeutelt lehnte sich das Mädchen gegen sie.
Da ihr Kopf wehtat und allmählich immer schwerer wurde, legte sie ihn auf der Schulter der Zufluchtsstätten-Chefin ab.
"Wohin soll ich sie...?" wollte sie auf dem Weg zur Treppe, welche zum Obergeschoss des Gebäudes führte, von dem neben ihr stehenden Mann wissen.
"Leg sie ruhig in mein Schlafzimmer! ... Du kannst dich gerne im Gästezimmer breit machen, solange du hier bist. Ist ja quasi sowie deins! Immerhin sind die Schränke dort immernoch mit deinen Sachen gefüllt... Ähm, ... Ich seh mal zu, dass ich hier irgendwo ein Paracetamol für Kinder auftreiben kann. Schlafanzüge und andere frische Klamotten für die Kleine, hab ich alles in einer Tüte, neben meinem Bett stehen. Handtücher etc. sind im Bad. Du weißt ja, wo alles ist. Ich setz jetzt mal Teewasser auf. Schrei einfach wieder, wenn du Hilfe brauchst...", antwortete das Genie ungewohnt aufopferungsvoll und zuvorkommend.
Ein mildes Lächeln umspielte die Mundwinkel der 159-Jährigen.
"Danke, Nikola."
"Kein Ding."
Peinlich verlegen, wandte sich der Adamssohn ab und verschwand in der Küche.

Keine halbe Stunde später, lag der kranke Schützling zugedeckt und versorgt, in dem exorbitanten Doppelbett.
Nachdem sie die erhöhte Temperatur genau festgestellt und diese, mittels kalter Umschläge und geeigneter Medizin, zum Sinken gebracht hatte, setzte sich die Ältere zögernd neben das in den Schlaf abdriftende Kleinkind.
Nachdenklich betrachtete sie den schwarzhaarigen, kleinen Engel, welcher gerade noch so die violett-schimmernden Augen offen halten konnte.
Zarte, kleine Finger, hatten sich um Helens Hand gelegt und hielten sie eisern fest.
Jedes Mal, wenn sich ihre bleischweren Lider schlossen, schreckte der wortkarge Wirt hoch und schaute sich angsterfüllt nach ihrer brünetten Retterin um.
"Süße, es ist alles gut! Du kannst jetzt einschlafen. Dir passiert nichts!" kam es von Seiten der Abnormen-Hüterin.
Eine ganze Zeit lang, ging das Spiel so weiter, bis schließlich doch die Müdigkeit siegte.
Mit einem erleichterten, zufriedenen Seufzen, zog die Britin ihre Hand weg, erhob sich in dem fast gänzlich abgedunkelten Raum vom Bett und schlich auf leisen Sohlen zur Tür hinaus.
Nach einer langen, heißen Dusche, schlüpfte die Kryptozoologin in einen hellgrauen Rollkragenpullover und eine schwarze, gemütliche Jeans, sowie ein flauschiges Paar Hausschuhe.
Dann beschloss sie, ihrem Freund im Erdgeschoss Gesellschaft zu leisten.

"Und? Ist sie eingeschlafen? Geht's ihr besser?" erkundigte sich der gutaussehende Hausbesitzer, welcher der Gelehrten eine große Teetasse reichte und es sich anschließend mit ihr zusammen vor dem Kamin gemütlich machte.
Die Sonne war inzwischen untergegangen und hatte die einzig von dem matten Licht des Mondes erhellte Umgebung in Dunkelheit getaucht.
Helen setzte sich neben den Vampir auf die Couch, zog sich eine der weißen Wolldecken über die Beine und nippte an ihrem heißen, dampfenden Getränk.
Ein erfreutes Lächeln umspielte ihre Lippen.
"Er weiß noch immer, was mein Lieblingstee ist und wie ich ihn gerne trinke!" schoss es ihr durch den Kopf.
Scheinbar entging Tesla ihre Reaktion nicht.
"Wuyi-Felsentee, ein Löffel Zucker. War doch noch so, oder?"
Die Angesprochene nickte.
Sie musste sich zusammenreißen, um nicht zu erröten.
Die hübsche Lady mit den grün-braunen Augen ertappte sich dabei, wie sie  heimlich näher an den Serben ran rückte -jedoch immer noch so, dass genügend Abstand zwischen ihnen war, sodass sich ihre Körper nicht berührten-.
Abermals zog sie der adrett verpackte, leicht muskulöse, schlanke Leib, sein ebenmäßiger, heller Teint, die frech abstehende, ebenholzschwarze Haarpracht -in die sie sich damals nur zu gerne, während des Küssens mit ihren Fingern hineingekrallt hatte- und seine funkelnden, meerblauen Augen, welche sie jedes mal an strahlende Saphire erinnerte und in denen sie sich geradezu verlor, in den Bann.
Verflucht! Warum musste er auch nur so verdammt gut aussehen und das noch nach all den Jahren?! ...
"Helen? ... Hey, ist alles okay?" holte sie der Klang seiner süßlichen Stimme wieder in die Realität zurück.
Eine Hand legte sich vertraut auf die ihre.
Es fühlte sich so unglaublich gut und doch irgendwie falsch an.
"Ähm, ... was? Tschuldige, ich war gerade in Gedanken...", brachte die Ursprungsblut-Trägerin mit einem Kloß im Hals hervor.
Der Gleichaltrige musterte sie besorgt.
"Ich hab gerade gefragt, was denn jetzt eigentlich passiert ist? Du kannst dich doch nun an alles erinnern, oder? Also, ich warte..."
Das weibliche Genie stellte ihren Tee auf den vor ihnen befindlichen Glastisch, seufzte und begann dann, ihm alles zu erzählen.

"Okay! Das ist echt krass! War ja ne verdammte James-Bond-Nummer die du da abgezogen hast. Aber eins ist klar: Ramón gehört mir! Diesen elenden Mistkerl reiß ich in Stücke! Der wird noch bereuen, dich angefasst und auf dich geschossen zu haben!" posaunte der Weinliebhaber erzürnt.
Seine Zähne bissen sich fest zusammen und ein aufloderndes Funkeln, stahl sich in die kobaltblauen Sehorgane.
"Nikola, das ist zwar irgendwie nett von dir, aber darum geht es nicht!" warf die Forscherin in ernstem, getrübtem Tonfall ein.
Ein wütender Audruck legte sich auf das Gesicht ihres Bekannten.
Sein Puls raste.
"Ich weiß, Helen! Trotzdem regt mich das tierisch auf!"
Die charakterstarke Führungskraft verdrehte die Augen und schüttelte nur wortlos mit dem Kopf.
Nikola versuchte sich zu sammeln und zu beruhigen.
In nunmehr gemäßigtem Tonfall, sagte er:
"Auch wenn ich soetwas nur ungern zugebe, aber ich glaube, ich habe mich in Dakara getäuscht! Wenn das wirklich alles stimmt, dann hat die Ärmste echt ein paar ziemlich üble Sachen mitmachen müssen... Und die Kleine ebenso! Was sind das nur für kranke Pisser, die Abnorme entführen, sie an den Höchstbietenden verkaufen oder gegen ne ordentliche Bezahlung einfach kaltblütig abmurksen?! ... Meiner Meinung nach, gehören die allesamt kastriert!" äußerte sich der über 150-Jahre alte Mann unverblümt.
"Ich würde es zwar nicht ganz so ausdrücken, aber im Großen und Ganzen, hast du recht!"
Die Braunhaarige zog die Beine an und umschlang sie mit ihren Armen.
Beide verfielen schlagartig in ein längeranhaltendes Schweigen.
Einzig das Heulen des Windes und das leise Prasseln des einsetzenden Regens, durchbrach die vorherrschende Stille.
Orangerote Flammen erhellten den Raum.
"Was willst du jetzt tun, Helen?" fragte das physikalische Genie in einem ungewohnt sanften Ton.
Das im Kamin verbrennende Feuerholz knackte laut.

"Ich muss die festgehaltenen Abnormen befreien und diesem Wahnsinn ein Ende bereiten! Die anderen Sanctuarys müssen umgehend von der SCAS&H-Corporation erfahren. Wenn Dianna das wirklich ernst gemeint hat, ist sie auf all unsere besonderen Abnormen scharf und wird nicht länger ruhen, bis sie alle hat! Ich denke, dass sie mir und Dakara bereits dicht auf den Fersen ist. Sie schreckt vor nichts zurück, um zu bekommen, was sie will: Und das bin im Moment Ich und der Lichtbringer! ... Ausserdem muss ich rausfinden, was genau mit Dakara los ist... Sie ist schon seit sie den Wirt gewechselt hat krank. Ich weiß nicht genau, was es ist, aber ich habe versprochen, dass ich ihr helfe!"
Ein schwerfälliges Seufzen ertönte.
"Ich sollte nicht hier sein, Nikola... Ich muss ins Sanctuary zurück! Es gibt viel zutun...", sprach die Tochter von Gregory Magnus die traurige Wahrheit aus.
Ihr Inneres tobte.
Der Schwarzhaarige rutschte näher an die Biologin heran.
Vorsichtig legte er ihr seine Arme um die Schultern.
Sein Parfum, welches nach Zimt, Nelken und einer frischen Meeresbriese duftete, stieg ihr sofort angenehm in die Nase.
Sie fühlte seine wohltuende Wärme und wie er sich fest mit seinem gut gebauten Adoniskörper, ohne scheinbare Hemmungen oder Scheu, an sie presste.
"Helen, ... Liebes, ... bitte bleib noch ein paar Tage! ... Zumindest solange, bis es der Kleinen besser geht und ich mich vergewissert habe, dass du dort auch wirklich in Sicherheit bist! ... Immerhin habe ich noch keine Antwort von einem deiner Mitarbeiter erhalten! Wenn Dianna und Ramón so besessen hinter dir und Dakara her sind, ... denkst du nicht, dass sie dich da am ehesten erwarten würden? Ausserdem, findest du nicht, dass du dir da möglicherweise etwas zuviel aufbürdest? ... Du musst das nicht alles alleine tun! ... Ich will helfen!"
Plötzlich wurde die 159-Jährige stutzig.
Sie befreite sich aus seinem Griff und starrte ihn mit einem durchbohrenden Blick an.
Ihre Stimme wurde mit einem Mal todernst und strotzte vor Wut:
"Was? Will hat dir noch nicht geantwortet? Und das sagst du mir erst JETZT!?"
Verletzt und gekränkt, funkelte sie ihren ehemaligen Kommilitonen sauer an.
"Ja, ... nun ja, ... ich...", druckste der Vampir schuldig herum.

Die Unsterbliche wollte gerade erneut das Wort ergreifen, da unterbrach ein entsetzlicher, lauter Schrei die Diskussion.
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