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Liebe und Leid eines Phönixrangers

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Blake Dustin Brooks / Yellow Wind Ranger Hunter Bradley / Crimson Thunder Ranger Tori Hanson / Blue Wind Ranger
03.03.2015
18.09.2015
19
26.258
2
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04.03.2015 1.117
 
Was war denn nur los mit mir?

Ich hatte dem Mann den ich mehr als mein Leben liebte einen Korb gegeben, vor seiner ganzen Familie. Das ganze war aber auch so plötzlich gekommen und ich war kein besonderer Fan von riesigen Überraschungen.Dabei wollte ich doch mein restliches Leben mit ihm verbringen. Wie oft hatte ich schon von uns geträumt, wie wir Kinder hätten und ein glückliches Paar waren.
Wieso konnte ich nicht einmal richtig spontan sein?
Was mussten seine Eltern jetzt von mir denken?

Je länger ich darüber nachdachte, umso blöder kam ich mir vor. Ziemlich schuldig kehrte ich nach ein paar Stunden wieder zurück, Hunter hatte mir einen Zettel hinterlassen das er eine Runde mit dem Bike drehen wollte. Ohne es zu wollen hatte ich ihn verletzt.

"Er wird sich wieder beruhigen."
Cindy tätschelte mir den Arm.
"Es ist ja nicht so das ich das nicht will, ich kann mir nichts schöneres vorstellen, aber er hat mich einfach damit überrannt, ich bin nicht so spontan wie ich es gerne wäre."
"Dann sag ihm das, er wird dich verstehen, auch wenn er bestimmt noch etwas rummotzen wird, aber es ist nicht zu übersehen das dir sein Herz gehört, so habe ich meinen Sohn noch nie gesehen. Du und Tori, ihr seit das beste was meinen Söhnen passieren konnte."
"Danke das du mich verstehst, es tut gut mit jemandem reden zu können."
Lächelnd nahm sie mich in den Arm und ich fühlte mich sicher und geborgen.

Er kam erst in der Nacht zurück, ich wachte auf als er sich hinlegte. Sonst hätte er sofort nach mir gegriffen, diesmal wandte er mir den Rücken zu, da hatte ich echt was angerichtet. Ich tastete nach ihm und spürte wie angespannt er war.

„Können wir reden?“
Seufzend drehte er sich auf den Rücken.
„Das ganze war mir ein bisschen viel heute morgen.“
„Hab ich gemerkt.“
„Hoffentlich verstehst du das jetzt nicht falsch.“
„Keine Sorge, ich verstehe das schon richtig, du liebst mich, wie leben zusammen, aber du willst mich nicht heiraten. Ist doch alles klar!“
„Hunter, bitte sei nicht so.“
Endlich sah er mich an.
„Ich hatte es mir so schön vorgestellt.“
„Aber das war es doch auch, ich war sprachlos. Wie oft passiert das denn schon?“
„Selten, sehr selten!“
Ich konnte im Licht des Vollmondes erkennen das er grinste.
„Alles wieder okay?“
Er nickte und verringerte den Abstand zwischen uns deutlich.
„Gib mir einfach ein bisschen Zeit, ja?“
„Wehe, wenn du mir wegläufst.“
„Keine Sorge, mich wirst du nicht mehr los.“

An seinen tiefen Atemzügen merkte ich das er fast schon schlief.
„Hunter?“
„Mmh?“
„Schläfst du schon?“
„So gut wie.“
„Gut, es kann auch bis morgen warten.“
„Was denn?“
„Ja!“
„Ja, was?“
„Na, ja!“
„Patty, mein Gehirn schläft schon, geht’s auch deutlicher?“
Ich nahm sein Gesicht in meine Hände.
„Ja, ich Patricia Myles will dich Hunter Bradley heiraten!“

Seine Augen wurden riesengroß, mit einem Satz war er aus dem Bett, rannte durch die Wohnung, stieß sich mehrmals irgendwo, kam fluchend, humpelnd und total von der Rolle zurück, kroch zu mir ins Bett und nahm meine Hand.
Seine zitterte vor Aufregung, als er mir den Ring über den Finger schob. Er drückte mich derart fest an sich, ich hatte Angst um meine Rippen. Minuten vergingen, in denen wir mitten auf dem Bett hockten und einfach nur glücklich waren. Dann kam jedoch wieder Regung in meinen Ninja, er zog mich vom Bett runter, raus aus dem Zimmer und durch den Flur.

„Was hast du vor?“
„Ich will es allen erzählen!“
„Es ist mitten in der Nacht.“
„Egal, ich muss es einfach sagen.“
So aufgekratzt hatte ich ihn nur nach der Rückkehr seiner Eltern erlebt.  
Keine 5 Minuten später ergab sich ein merkwürdiges Bild im Flur. Da standen 6 Personen in Nachtwäsche, 4 davon gähnten, die anderen 2 grinsten total blöde.
„Sie hat ja gesagt!“
Nickende Köpfe, dann wandten sich alle um und verschwanden in ihren Zimmern. Den Gesichtsausdruck würde ich nie wieder vergessen, ein begossener Pudel war nichts dagegen.
„Wie jetzt?!“
Sekunden später kam die restliche Familie wieder zurück, unter Lachen, Schulterklopfen und einigen Tränen wurde die Verlobung bekannt gegeben.

Beim Frühstück am nächsten Morgen konnte ich die ganze Zeit nur auf meinen Ring schauen, war das vielleicht ein tolles Gefühl, keine Ahnung wovor ich eigentlich so eine Angst gehabt hatte.
Die Schüler hatten für heute genug, ich wollte schnell was essen und mich dann auf den Weg zur Strecke machen. Als mir die Stimmen entgegen kamen.
„Du verstehst mich überhaupt nicht!“
Tori riss mir die Tür aus der Hand und eilte an mir vorbei, Blake starrte ihr mit schmalen Augen hinterher. Oh, das war nicht gut, ich wollte mich auch nicht einmischen.
„Ist noch was zu essen da?“
Sein Kopf deutete in Richtung Küche, dann verschwand er in seinem Zimmer, die Tür knallte er zu. Nein, gar nicht gut. Da ich ein totaler Familienmensch war wollte ich schlichten, aber wie ging ich das am besten an? Beim essen kam mir dann die Idee.
„Blake?“
Ich klopfte an, ein Rascheln, dann öffnete er die Tür.
„Was?“
„Willst du vielleicht mit auf die Strecke?“
„Keine Lust!“
Das war sowas von nicht gut.
„Es geht mich auch überhaupt nichts an, aber ich....“
„Sie versteht mich nicht, ich will nicht ewig mit meinen Eltern unter einem Dach leben, aber anscheinend will sie nicht mit mir zusammen leben.“
„Soll ich mal mit ihr reden? So von Mädel zu Mädel?“
„Glaubst du denn das bringt was?“
„Versuchen kann ich es.“


Mein Plan war auch ganz simpel, ich wollte mit Tori ein bisschen raus.
„Hast du ein Zelt?“
„Was?“
Hunter sah von seinem Bike auf.
„Ob du ein Zelt hast?“
„Wir haben sogar 2, warum?“
„Weil ich mit Tori campen will.“
„Ihr beiden allein in der Wildnis? Gefällt mir aber gar nicht.“
„Sie und Blake haben Streit und ich wollte mit ihr einen Mädelsausflug machen.“
„Ich wäre aber schon gerne in deiner Nähe!“
„Wenn was ist melden wir uns.“
„Du hast im Moment keine Power, vergiss das nicht.“
„Es reicht aber immer noch um dir Feuer unter dem Hintern zu machen.“
„Trotzdem.“
Wieder dieser überaus besorgte Blick.
„Gut, dann sprich du mit Blake, wenn ihr rein zufällig in unserer Nähe seid könnt ihr vorbei kommen.“
„Genial, da wäre ich nie drauf gekommen.“
„Einer von uns muss ja was im Kopf haben.“
Ich verwuschelte ihm die Frisur und lachte.
„Willst du damit behaupten das ich doof bin?“
„Sagen wir ein bisschen beschränkt.“
Damit rannte ich auch schon los, er folgte mir und hatte mich schnell eingeholt, kein Wunder bei den längeren Beinen. Wir landeten auf der Wiese, kugelten noch ein bisschen rum, aber dann hatte ich es eilig.
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