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Madenreich

GedichtFantasy, Horror / P12 / Gen
03.03.2015
03.03.2015
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Wo das Glück in den Armen
Der Trauer zerrinnt
Wo kein Sturmwind
Die Tannen durchbraust
Wo das Leben im Schoße
der Mutter noch stirbt
Dort geh' ich,
Dort bin ich zu Haus'

Augen so leer wie der Tod

Geboren aus Sternenlicht
Leblos und kalt
Bin ich Geist
Und Gedanke zugleich
Bin der Weber,
Der Häscher der Sternennacht
Entstiegen
Dem Madenreich

Gedanke, gegraben in blutiges Fleisch
Das Werk deines Willens vollbracht
Gedanke, gegraben in blutiges Fleisch
In Ewigkeit werde es Nacht

Wo die Klage der sterbenden
Seelen süß klingt
Wo die knöcherne
Flöte mir singt
Wo mein Odem die Süßheit
Des Scheidens verschenkt
Der Quell allen Unseins
Entspringt

Augen so leer wie der Tod

Der Dorn meiner Krone
Sticht grausam und süß
Die Last meiner Flügel verdirbt
Beug' König und Lumpenpack
Unter mein Joch
Der Spieler
Der niemals verliert

Gedanke, gegraben in blutiges Fleisch
Das Werk deines Willens vollbracht
Gedanke, gegraben in blutiges Fleisch
In Ewigkeit werde es Nacht

Stahlgraue Augen
Betrachten die Welt
Sei Richter und Henker zugleich!
Gewürm in der Seele des Menschenkinds
Was bin ich, was kann ich nur sein?
 
 
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