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Super Smash Brothers: Brave heart beating [PAUSIERT]

GeschichteAbenteuer, Übernatürlich / P12
Pit
02.03.2015
18.01.2016
15
33.753
3
Alle Kapitel
37 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
02.03.2015 1.138
 
Super Smash Brothers: Brave Heart beating

Hallo erstmal! Herzlich willkommen zu meiner ersten SSB-FF! Ich freue mich, dass ihr mal reinschaut. Diese Story kriegt jetzt erstmal den Vorzug, damit ich diese Idee nicht schnell wieder verwerfe und einfach, weil ich mittlerweile ein großer SSB - Fan geworden bin. Hier noch zwei Sachen, bevor wir anfangen:
1. Zwar wird am Anfang nur Brawl erwähnt, aber die Geschichte bezieht sich auf SSB allgemein. Heißt also dass auch die aktuellen Newcomer (Daraen/Robin, Lucina, Rosalina und Luma etc.) verkommen werden bzw. könnten.
2. Es ist doch allen hier hoffentlich klar, dass Prince Marth japanisch spricht. Trotzdem wird hier alles auf deutsch geschrieben. Sollte ich doch mal random eines der Phrasen, die er in den Spielen sagt, einfügen, werde ich die Bedeutung in Klammern dahinter schreiben (Ja, ich hab schon gegoogelt ;-) )
Fragen, Lob, Kritik, Belehrungen,  Liebeserklärung, Mordandrohung? Dann bitteschön, da oben gibt es ein Feld, worauf steht "Review schreiben". ;) Ich wünsche euch allen viel Spaß!  

Prolog: If they could see it...

Marth's Sicht:
Ein aufregender Tag neigte sich dem Ende zu. Die Sonne tauchte die Welt in ein warmes Licht, Wind und Meeresrauschen harmonierten zu einer wunderbaren Melodie. Am Strand in der Nähe des Schlachtfeldes  entlang spaziernd hörte ich den Liedern des Windes zu und versank mit meinen Gedanken in meine eigene Welt. Heute hatten die "Super Smash Bros.  Tournaments" begonnen. 32 Smash - Kämpfer aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Es war eine gute Gelegenheit, um neue Freundschaften zu schließen und sich im friedlichem Sinne miteinander zu messen. Sechzehn Kämpfe bildeten die erste Runde, von denen zwei schon abgeschlossen waren. Der erste war Lucario gegen Ness gewesen, wobei zuerst genannter gewonnen hatte. Im zweiten Kampf sind Luigi und ich gegeneinander angetreten, wobei ich Anspruch auf die zweite Runde bekommen hatte.
Ein leises Gähnen war zu hören. Es war meines, weil ich etwas müde geworden war. Ich blieb stehen und ließ den Wind durch mein Gesicht fahren. Nach so einem anstrengenden Tag hatte ich mir etwas Ruhe und Entspannung verdient. Und die würde ich nun haben, solange ich nicht kämpfen musste. Die nächsten Battles waren erst in drei Tagen. Solange hatten die jeweiligen Teilnehmer Zeit, um zu trainieren. Doch...wer von uns hätte geahnt, dass etwas Unheilvolles das Turnier verzögern würde? Zumindest ich wusste nichts davon.

Irgendjemand landete plötzlich hinter mir. Ich drehte mich um und erblickte einen braunhaarigen Jungen mit blauen Augen und einem Paar weißen Flügeln. "Hey Marth. Hätte nicht gedacht, dich hier anzutreffen", begrüßte er mich. Ich lächelte. Es war nur Pit, der Engel, der nicht fliegen konnte. Von selbst zumindest nicht, dank seiner Göttin Palutena konnte er es doch für kurze Zeit. "Schön, dich auch mal wiederzusehen, Pit", entgegnete ich und schlug in die Hand des Engels ein. "Du hast heute übrigens großartig gekämpft. Ich habe alles von der ersten bis zur letzten Minute gesehen!" "Danke", sagte ich darauf, "Du bist also als nächstes dran, wie ich gehört habe." "Ja, gegen Robin. Ich hab das Gefühl, dass ich dabei gewinnen werde!" Pit streckte zur Betonung seinen Palutena-Bogen nach oben. "Abwarten", wandte ich ein, "unterschätze deinen Gegner nicht, er könnte viel mehr draufhaben als du denkst." "Ich weiß." Der Engel grinste.

Uns verband irgendwie eine tiefe Freundschaft. Pit kam mich oft auch abseits von Turnieren und Freundschaftskämpfen besuchen. Aber auch ich war schon einmal im Reich der Lüfte gewesen. Wir unterhielten uns über alles Mögliche, trainierten gemeinsam und machten noch andere Sachen. Aber dies hier war nur ein zufälliges Treffen. Die Teilnehmer des Turnieres wohnten in der Zeit ihres Aufenthaltes in einem kleinem Dorf, was alles hatte, was man brauchte. Daher trafen wir uns öfter als sonst.
"Sag mal... Was führt dich denn hierher?", fragte ich und schaute aufs Meer hinaus. Pit zuckte nur mit den Schultern. "Ach... Ich brauchte ein wenig Ruhe von dem ganzen Trubel im Dorf, nichts weiter." "Genau wie ich also." "Ja. Aber eigentlich... Wollte ich hier auch in Ruhe über eine Sache nachdenken." "Ach wirklich?" Interessiert sah ich zu dem Engel. Dieser setzte sich hin, hob einen flachen Stein auf und warf in ins Meer. Dieser sprang zweimal auf, bevor er in den Fluten versank.

Ich setzte mich neben ihn, und schon begann er zu erzählen: "Du hast doch sicher neulich von der Sache mit Zelda gehört, oder?" "Dass sie in letzter Zeit mit furchtbaren Albträumen geplagt wird? Ja, davon hörte ich." "Gut. Ich hab vorhin mit ihr darüber gesprochen. Sie meinte, die Träume hätten immer eine andere Handlung, aber immer die gleichen Personen." "Die gleichen Personen?" "Ja. Zwei Mädchen und ein Junge." Er machte eine kurze Pause. Mein Blick wanderte wieder zum Meer. Immer dieselben Personen? Nein, das konnte kein Zufall sein. Das musste mit irgendetwas zusammenhängen. Nur mit was?
"Glaubst du, dass gewisse Handlungen aus ihren Träumen sich bewahrheiten könnte?", fragte Pit da, bevor er einen weiteren Stein ins Meer warf. Ich dachte kurz nach. Dann antwortete ich: "Es kommt auf die Handlungen an. Hat Zelda dir ein paar von diesen Träumen geschildert?" Der Engel nickte und begann dann, sie mir zu erzählen.

Es war bereits dunkel geworden, als Pit mit dem letzten Traum endete. Sie handelten wirklich von den selben Personen. Zwei Mädchen, ein Junge. Irgendwie kam mir das etwas eigenartig vor. Das komischste jedoch war, dass Pit und ich ebenfalls in diesen Träumen vorkamen. "Warum eigentlich wir beide? Wenn von Traum zu Traum die Smasher gewechselt hätten, wäre es ja noch etwas anderes... Aber immer nur wir zwei? Das ist sehr eigenartig." "Da hast du Recht", stimmte Pit mir zu und stand auf. "Es müsste irgendetwas hier vor sich gehen, sonst sähen die Träume der Prinzessin ganz anders aus!"
Plötzlich machte sich ein komisches Gefühl in meinem Magen breit. Ich stand ebenfalls auf und schaute gen Westen. "Ich werde mit Lady Palutena darüber sprechen", versicherte mir Pit da noch, bevor er mir zum Abschied zunickte und dann verschwand.

Doch das nahm ich gar nicht mehr wahr. Schweigend stand ich nur am Ufer des Meeres und starrte in die Ferne. Diese Träume von Zelda... hatten eine Bedeutung, da war ich mir sicher. Von Zufall kann da nämlich nicht mehr die Rede sein. Der Wind wechselte von einem sanften Rauschen in ein warnendes Heulen. Die Stimmung kippte, das war mir klar.
Plötzlich rannte ich einfach los, wusste nicht, wohin, aber ich rannte. Mein Instinkt führte mich durch die Gegend und wies auf etwas hin, was nicht unbedingt gut ausgehen konnte. Dass ich dabei mitten in Gefahr reinrannte, bemerkte ich nicht...
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