Von Mützen, Juckreizen und hartnäckigen Kameraden

von Arzani92
KurzgeschichteHumor / P12
Trafalgar Law
01.03.2015
01.03.2015
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Law rieb sich die Augen, nachdem er es geschafft hatte sich endlich zu erheben. Er hatte es gestern mit dem Studieren definitiv übertrieben und sein Körper zollte ihm nun den Tribut. Seine Schultern waren verspannt und seine Augen fühlten sich trocken an. Wahrscheinlich hätte er ins Bett gehen sollen, als Bepo um circa ein Uhr nachts das letzte Mal in seine Kajüte gekommen war, um seine Klamotten für den heutigen Waschtag einzusammeln und ihm Gute Nacht zu wünschen, aber das Buch, welches immer noch aufgeschlagen auf seinem Schreibtisch lag, hatte ihn zu tief gefesselt. Es war eine Abhandlung über die neusten Methoden der Chirurgie und vor allem die weniger aufwendige Einführung eines Herzschrittmachers, die dort explizit beschrieben wurde, hatte ihn bis um vier Uhr nachts wach gehalten. Alles was mit dem Herzen zu tun hatte interessiert Law.
Jetzt jedoch schlug er die Bettdecke zurück und steuerte zielstrebig sein anliegendes Bad an. Es hatte einige Vorteile der Kapitän zu sein und eine eigene Kajüte, sowie ein eigenes Bad waren für ihn eben etwas von dem wenigen Luxus, den er sich leistete. Mit geschmeidigen Bewegungen stieg er aus seinen restlichen Kleidungsstücken – er schlief grundsätzlich nur in seinen Boxers und vielleicht auch mal in einer Hose – um sich in die Dusche zu stellen und das heiße Wasser auf seine Haut prasseln zu lassen. Die Wärme tat ihm gut, löste den größten Teil seiner Verspannungen und nach einer Weile wurde er auch wach. Als er, mit einem Handtuch um seinen Torso geschlungen, das Bad wieder verließ, fühlte er sich auch wieder wie ein lebender Mensch und nicht wie ein halbtotes, verschlafenes Ungeheuer.

Ohne groß hinzusehen zog er Hose, Shirt und Pulli aus seinem Schrank und zog sich die Kleidungsstücke über seinen Körper. Er gab nicht viel auf Mode, auch wenn er immer darauf achtete ordentlich angezogen zu sein. Auch wenn er Pirat war, er war nichtsdestotrotz Arzt und hatte somit einen Ruf zu verlieren. Jedoch war seine Garderobe grundsätzlich so bestückt, dass die Kleidung zusammen passte.
Angezogen wie er nun war, rubbelte sich Law noch seine schwarzen Haare trocken und schaute sich instinktiv nach seiner Mütze um. Diese war jedoch auf den ersten Blick nicht aufzufinden, was ihn irritierte. Er war sich sicher gewesen, dass er sie auf ihren üblichen Platz auf dem Regal neben seinem Bett gelegt hatte, bevor er sich seiner Lektüre gewidmet hatte. Dann fiel ihm ein, dass Bepo sie mitgenommen hatte um sie zu waschen. Die Crew hatte sich schon seit Tagen darüber lustig gemacht, dass sie einen Fleck hatte. Er ging felsenfest davon aus, dass dieser von seiner letzten Operation kam, die circa eine Woche her war – irgendein Mädchen, von irgendeiner Insel. Nichts tragisches, der Vater hatte allerdings gut bezahlt – die Crew jedoch zog ihn damit auf, dass er sich den Fleck von ihrer letzten Party geholt hatte, bei der er ausnahmsweise mal ein bisschen mehr getrunken hatte, als nur einen Krug. Er wusste, warum er sich sonst immer zurückhielt.
Ein Blick auf die Uhr verriet dem Arzt, dass er endlich mal in der Kombüse auftauchen sollte, weil die Crew sonst sicher annehmen würde er wäre im Schlaf gestorben. Normalerweise war er einer der ersten, die wach waren. Inzwischen war es allerdings so spät, dass sicher schon die komplette Wäsche zum Trocknen an der Leine hing. Zumindest hoffte er das, er fühlte sich so leer ohne seine geliebte Mütze auf dem Kopf.

Noch bevor er komplett im Raum stand, der ihnen als Kombüse und generellem Aufenthaltsraum diente, schallten ihm verschiedenste Rufe und Begrüßungen entgegen. Er grinste kurz und warf ein „Morgen“ in den Raum, bevor er das Buffet ansteuerte. Ohne auch nur einen Blick an dem Brot zu verschwenden, das dort frisch duftete, schnappte er sich einen Apfel und goss sich einen schwarzen Kaffee ein. Dann ließ er seinen Blick suchend umherwandern und steuerte keine Sekunde später den großen Eisbären an, der sich angeregt unterhielt. Mit einem leisen Plumpsen ließ er sich neben seinem Navigator nieder.
„Morgen, Käpt’n“, erschallte es auch schon einstimmig von Shachi und Penguin, während Bepo nur leicht nickte und dann wegschaute. Law ignorierte es, weil er dieses Verhalten schon zur Genüge kannte. Stattdessen stellte er seinen Kaffee ab und biss herzhaft in seinen Apfel. Erst danach drehte er sich zu dem Eisbären, der wieder in die Runde schaute.
„Ist die Wäsche schon durch?“, fragte er in neutralem Ton und schaffte es nicht, dem Drang zu wiederstehen, sich einmal kurz durch die Haare zu fahren.
„Ja, die hängt draußen. Wir sind schon vor zwei Stunden aufgetaucht.“, kam es ungezwungen von Penguin, während Bepo den Mund aufmachen wollte um sich zu entschuldigen. Doch Law unterband es, bevor er überhaupt einen Ton über die Lippen brachte.
„Keine Entschuldigung! Bring mir einfach meine Mütze, wenn sie trocken ist.“
„Entschuldigung,“ kam es murmelnd von dem Eisbären, was die restlichen drei Anwesenden dazu brachte die Augen zu verdrehen. „mach ich.“

Kurz schreckte Law hoch, als es an seiner Tür klopfte. Er war wieder in dem Buch über Chirurgie versunken gewesen. Doch er beruhigte sich keine Sekunde später und rief den Wartenden herein. Ohne einen Laut öffnete sich die schwere Tür, während er sorgfältig sein Lesezeichen zwischen die zwei Seiten legte und das schwere Buch zuklappen ließ. Als er seine Augen wieder dem Eingang zuwendete stand Bepo im Türrahmen. In seiner Hand hielt er unverkennbar seine Mütze.
Ein erleichtertes Seufzen kam dem Kapitän über die Lippen, während er seinen Navigator hinein winkte. Law hat den Vormittag so oft mit seinen schwarzen Haaren gespielt, dass sie inzwischen komplett verwuschelt in alle Richtungen standen. Das machte er doch sonst nicht.
„Entschuldige Käpt’n, dass es so lange gedauert hat.“, nuschelte Bepo in seinen nichtvorhandenen Bart, während er ihm die Mütze aushändigte. Geduldig ließ er den Bären ausreden, dann strich er ihm aus einem Impuls heraus über sein weiches Fell und lächelte.
„Schon okay. Jetzt ist sie immerhin wieder sauber.“
Mit Schwung zog Law sich den Stoff über die Haare und genoss das vertraute Gefühl, nur um im nächsten Moment laut zu niesen.
„Gesundheit!“, schoss es Bepo automatisch aus dem Mund. Dann schaute er besorgt. „Wirst du krank?“
„Quatsch. Ich bin Arzt, ich werde nicht kra…“, doch sein letztes Wort ging in einem erneutem Niesen unter. Law hatte das Gefühl in einer Staubwolke zu stehen. Wo kam denn das auf einmal her?
„Alles okay?“, kam es schon wieder höchst sorgenvoll von seinem Navigator und dieses Mal schaffte es Law nicht mehr dagegen zu argumentieren weil ihn ein regelrechter Krampf packte und sich zu dem Niesen auch noch ein Juckreiz dazu gesellte. Kurz krümmte sich der Pirat, wobei ihm seine Mütze vom Kopf rutschte und auf den Boden fiel. Keine zwei Sekunden später hörte es auf. Verwirrt richtete Law sich wieder auf und schaute Bepo an, dem die Sorgen förmlich ins Gesicht geschrieben standen.
„Wirklich alles okay, Käpt’n?“
„Ja, alles gut. Irgendwas war wohl extrem staubig.“
Mit diesen Worten griff er wieder nach der Mütze, die unschuldig auf dem Boden lag. Kurz betrachtete er sie und wollte sie grade wieder auf seinen Kopf ziehen, als seine Hand anfing zu jucken. Irritiert legte er seine Kopfbedeckung auf seinen Schreibtisch und musterte seine Handinnenfläche. Diese war leicht gerötet und es hatten sich komische Pusteln gebildet.
„Das sieht aber nicht gut aus …“, kam es wieder von Bepo und lenkte Law somit von der gereizten Hand ab. So langsam kam ihn ein Verdacht, auch wenn er es sich nicht erklären konnte. Dann zog er die Augenbrauen hoch.
„Sag mal … habt ihr ein neues Waschmittel ausprobiert?“
Wie mit der Peitsche geschlagen zuckte der Eisbär zusammen, was Law wieder dazu brachte die Augen zu verdrehen. Das würde Bepo einfach nie lernen.
„Ja, haben wir. Entschuldigung …“, kam es bedrückt von ihm. Er schaute immer noch gequält. „Woher weißt du das?“
„Scheint als hätte ich eine Allergie dagegen.“ war die einfache Antwort und bevor sein Gegenüber wieder anfangen konnte warf er noch ein. „Keine Entschuldigung. Ich weiß dass es dir Leid tut. Nimm einfach die Mütze und wasch sie mit einem anderen Pulver … und meine restlichen Klamotten am besten auch.“
Kurz zögerte Bepo noch, dann nickte er und schnappte sich die Mütze erneut.
„Aye, Käpt’n.“

Das nächste Mal, dass Law von seiner Lektüre weggerissen wurde, war etwa eine halbe Stunde später, als er eine laute Diskussion durch die dicken Wände seiner Kajüte mit anhören konnte. Keine zwei Sekunden danach klopfte es an der Tür.
„Kommt rein.“, kam es knapp von ihm, während er wieder das Lesezeichen zwischen die Seiten legte. Dieses Mal machte er sich gar nicht mehr die Mühe das Buch zuzuklappen. In seinem Sichtfeld erschien auch schon Penguin, der seine Mütze in der Hand hielt. Dahinter konnte er Bepo ausmachen.
„Käpt’n, die wolltest du doch wieder haben, oder?“
Irritiert zuckte Law kurz mit der Augenbraue, dann nickte er. Wie auch immer Bepo es geschafft hatte die Mütze so schnell zu waschen und zu trocknen war ihm nicht klar. Jedoch zweifelte er es nicht an. Vor allem nicht, als Penguin sich energisch umdrehte und den Eisbären wütend anfunkelte.
„Ich hab es dir doch gesagt.“
„Entschuldigung …“, kam es schon automatisch aus dem Mund des Angesprochenen, woraufhin Penguin noch energischer wurde.
„Entschuldige dich doch nicht immer.“
„Entschuldigung!“
Bevor die beiden in einer Teufelsspirale endeten unterbrach Law sie mit schneidender Stimme.
„Aufhören ihr zwei. Gib mir einfach die Mütze.“
Sofort verstummten seine Crewmitglieder und mit einem Lächeln ging Penguin auf Law zu und drückte ihm das Fellknäul, das die Mütze grade war, in die Hand. Mit einer runden Bewegung landete sie auf dem Kopf des Arztes und in der nächsten fing er heftig an zu niesen.
Ohne dass er es hätte kontrollieren können kam ein heftiges Niesen nach dem anderen aus seiner Nase. Dazu gesellte sich ein heftiger Juckreiz, der sich von seinem Kopf aus über seinen kompletten Hals ausbreitete. In Sekundenschnelle bekam er keine Luft mehr, was gemischt mit seinen Niesanfällen dazu führte, dass er heftig anfing zu röcheln und nach Sauerstoff zu schnappen.
Immer noch benebelt merkte er nach ein paar Sekunden, wie es aufhörte und er wieder Luft bekam. Irritiert und ziemlich geschockt blinzelte er die Tränen weg, die sich in seinen Augenwinkeln durch das Röcheln gesammelt hatten. Dann registrierte er, dass Penguin ihn ziemlich fassungslos anstarrte und Bepo seine Mütze wieder in der Hand hielt. Hätte sein Navigator nicht so schnell reagiert, Law wusste nicht, wie es ausgegangen wäre. Ihm war nur zu bekannt, dass man mit allergischen Reaktionen nicht spaßen durfte und ihm schien so, als wäre seine Reaktion auf das Waschpulver erheblich größer als bei normalen Allergien.
Dann kam die Wut und mit einem eiskalten Funkeln strafte er seine zwei Freunde.
„Was habt ihr euch dabei gedacht?“, schnitt seine Stimme wie ein Rasiermesser durch den Raum. „Hab ich nicht ausdrücklich gesagt, dass du sie nochmal waschen sollst?“
Dabei schaute er Bepo in die Augen, der zusammen zuckte und auf den Boden schaute.
„Entschuldigung, Käpt’n … ich wollte eigentlich, aber …“
Er wurde von Penguin unterbrochen, der sich inzwischen wieder gefangen hatte. Auch er schaute nicht minder weniger schuldbewusst.
„… aber ich hab ihm nicht zugehört und dachte ich wüsste es besser. Das war meine Schuld, Käpt’n.“
Kurz seufzte Law, weil er sich zu gut vorstellen konnte, wie Bepo versuchte zu erklären, was er mit der Mütze vorhatte, jedoch wieder und wieder von Penguin unterbrochen wurde, weil dieser ihn anschnauzte, dass er aufhören sollte sich zu entschuldigen. Denn das hatte Bepo sicher in jedem zweiten Satz gemacht.
„Schon gut. Haut ab und wascht diese dumme Mütze.“
Bevor er die Augen verdrehen konnte, waren die zwei mit einem „Aye, Käpt’n“ auch schon wieder verschwunden. Himmel, diese Crew!

Anstatt sich wieder an seinen Schreibtisch zu setzen, ging Law aus seiner Kajüte und schlug den Weg in die Kombüse ein. Die Lust am Lesen war ihm wahrlich vergangen, zudem seine Augen immer noch leicht juckten. Er brauchte etwas zu trinken und vielleicht würde er auch etwas Schokolade auftreiben können. Normalerweise hielt er gar nichts von dem süßen Zeug, doch im Moment brauchte er das.
Dort angekommen marschierte er gradewegs in die Küche und fand zum Glück sogar eine Tafel seiner Lieblingssorte. Bewaffnet mit dieser und einem Glas Wasser ließ er sich an einem Tisch nieder und ein paar Minuten später gesellte sich noch Jean Bart zu ihm, mit dem er eine angeregte Diskussion über die neusten Nachrichten in der Zeitung anfing.
Zumindest unterhielt er sich solange mit ihm, bis er von weitem ein erfreutes „Käpt’n“ hörte, was stark nach Shachi klang. Irritiert drehte er sich zu dem Mann um, der freudig strahlend auf ihn zu eilte. Noch im Gehen redete er los.
„Ich hab dich überall gesucht, ich dachte du bist in deiner Kajüte, aber die war leer. Wolltest du nicht noch das Buch zu Ende lesen? Naja, auf jeden Fall hab ich die hier in der Wäsche gefunden und da ich doch weiß, dass sie schon gewaschen wurde, dachte ich, ich bring‘ sie dir wieder.“
Und bevor Law überhaupt registrierte, was sein Kamerad da grade gesagt hatte, landete etwas auf seinem Kopf und er fing so heftig an zu niesen, dass ihm schier die Luft wegblieb. Noch stärker als die beiden Male davor setzte der Juckreiz ein und ohne es prüfen zu müssen, wusste er, dass er überall Pusteln hatte. Unter lauten Niesen und keine Luft kriegen krümmte er sich zusammen.
Nur am Rande bekam er mit, wie schreiend Bepo und Penguin in den Raum rannten, ihm die Mütze vom Kopf rissen und Bepo ihm ohne Rücksicht auf Verluste eine Spritze in den Arm rammte. Nach ein paar Minuten klang die Schwellung in seinem Hals wieder ab und auch der Juckreiz verlor seine Wirkung. Trotzdem war ihm immer noch schwindelig, weswegen er sich nicht traute aufzustehen.
„Käpt’n …“, kam es leise und in einer ziemlich geschockten Tonlage von Shachi, der wohl kurz davor stand in Tränen auszubrechen. Law hob nur die Hand um ihn am Reden zu hindern. Dann richtete er sich auf und schaute Bepo an.
„Das war ein Antiallergikum, oder?“
„Ja … ich hab es aus dem Medizinvorrat.“, war seine Antwort und das er sich nicht entschuldigte verdeutlichte nochmal wie ernst die Situation gewesen war. Kurz seufzte Law auf, dann ließ er sich gegen die Bank sinken.
„Gut …“, seufzte er uns sein Blick fiel auf seine Mütze, die unschuldig am Boden lag. „… und bringt dieses Stoffteil hier weg!“
Ohne zu zögern schnappte sich Penguin besagtes und eilte mit ihr aus der Kombüse, während Bepo ihm half sich aufzusetzen und ihm Wasser einflößte. Himmel, er hätte nie gedacht, dass er mal Angst vor seiner heißgeliebten Mütze haben würde, aber genau so sah es aus. Der Gedanke ließ ihn schaudern.

Am Abend saß Law mit seiner Crew zum Essen in der Kombüse. Die Stimmung war wider erwarten recht fröhlich und er verkniff sich das Lachen, obwohl der Witz, den einer seiner Mitglieder eben gerissen hatte, ziemlich gut gewesen war. Aber er war nun mal eben nicht der Mensch, der vor allen seine Gefühle zeigte oder lauthals loslachte.
Dann wurde er von hinten sanft angestupst. Als er sich umdrehte blickte er Bepo in die Augen, der seine Mütze in der Hand hielt. Seine Miene war freundlich und auch ein bisschen zaghaft. Bevor er jedoch etwas sagen konnte hob Law abwehrend die Hände.
„Oh nein, schaff das Ding aus meiner Reichweite!“
„Ich aber … Entschuldigung.“, kam es von dem großen Eisbären. Verlegen blickte er zur Seite, nur um dann von Shachi angeschnauzt zu werden.
„Entschuldige dich doch nicht immer!“, fuhr er ihn an und schnappte sich dann die Mütze und hielt sie Law hin.
„Sie ist gewaschen. Mit einem anderen Waschmittel. Es müsste alles wieder okay sein.“
„Nein danke …“, kam es trotzdem von Law, dem zu gut in Erinnerung geblieben war, was heute drei Mal passiert war. Doch bevor er noch weiter protestiere konnte, hatte sich Penguin, der ebenfalls aufgetaucht war – von wo auch immer, Law hatte den Überblick verloren – die Mütze geschnappt und sie Law einfach über den Kopf gezogen.
Dieser konnte erst mal nichts mehr sehen, aber niesen musste er nicht. Auch kein Juckreiz kam auf. Eine Sekunde später schlich sein ein Grinsen auf sein Gesicht. Laut nieste er, so gut er konnte und sofort wurde ihm die Mütze vom Kopf gerissen. Geschockt starrten ihn seine drei Mitglieder an, während der Rest der Mannschaft nur verwirrt schaute.
„Aber … wir haben doch … frisch gewaschen.“, nuschelten sie alle gleichzeitig. Dann fing Law an lautstark zu lachen und schnappte sich seine Mütze wieder aus Penguins Hand um sie sich schwungvoll aufzusetzen. Dort gehörte sie immerhin hin.
„Rache muss sein!“



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Huhu,
ich weiß sicher nicht meine beste Geschichte, aber irgendwie ist mir Law nicht so gut über die Finger gegangen wie ich wollte und dachte.
Naja auf jeden Fall ist das hier das Wichtelgeschenk für Baumy zu "Jeder hat irgendeine Allergie".
Ich hoffe es gefällt
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