тнιɴɢѕ α ɴorмαl cαт woυld do

von Enpitsu
KurzgeschichteHumor / P12 Slash
Mahiru Shirota Sleepy Ash / Kuro
01.03.2015
01.03.2015
1
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Eigentlich hasse ich ja diesen Spruch, aber seid verdammt noch mal bitte gnädig mit mir, meinen Geistesblitzen und den leider Gottes erst zwei Bänden Servamp in meinem Bücherregal! Wie ihr euch jetzt vielleicht denken könnt ist das hier meine erste Servamp-Fanfiktion, aber aus Fehlern lernt man doch, oder? XD
Da ich mal sehen wollte wie der deutsche Servamp-Fandom auf Boy x Boy-Geschichten reagiert, habe ich es hier mal mit einer kleinen, eher süßen Kuro x Mahiru-Geschichte versucht. Da es hier bis jetzt ja beinahe ausschließlich OC-Stories gibt (Zumindest auf Fanfiktion.de) habe ich absolut keine Ahnung wie die Geschichte ankommen wird! Wenn die Geschichte jemandem gefällt darf er mir das ruhig mittels eines Reviews mitteilen, wenn jemand die Geschichte nicht mag darf er gerne den Mund halten und die Geschichte nie wieder lesen!

22.03.2015: Ich habe ein paar winzig kleine Änderungen vorgenommen, da mir noch was besseres für's Ende eingefallen ist und ich im Nachhinein an einer Stelle die Formulierung blöd fand.

Viel Spaß!


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„Na warte, du Zombie!“, schrie Mahiru aufgebracht seinen Fernseher an und drückte wie wild auf den Knöpfen seines Controllers herum. „Kuro, mach doch mal was!“ Der Vampir schien, im Gegensatz zu Mahiru, keinerlei Schwierigkeiten mit den Zombiehorden zu haben. Während er die nächsten drei Untoten mit einem Streich erledigte, beugte er sich nach links und schnappte nach dem Strohhalm in seinem Cola-Glas das auf dem Wohnzimmertisch stand, ohne dabei den Bildschirm aus den Augen zu lassen. „Kann grad' nicht, mach's selbst.“ Mahiru seufzte und wandte sich erneut dem Spiel zu, doch keine zwölf Sekunden später wurde seine Spielfigur von einem Zombie aufgeschlitzt und ging zu Boden. Die Kraftanzeige, deren Werte in den vergangenen fünf bis zehn Minuten bereits beträchtlich gesunken waren, verwandelte sich nun endgültig in einen schwarzen Balken. „Scheiße!“, fluchte Mahiru lautstark und pfefferte seinen Controller frustriert auf die Couch. Beinahe im selben Moment ließ Kuro ein triumphierendes, aber durch den Kartoffelchip zwischen seinen Lippen leicht genuscheltes „Level up!“ hören. Mahiru raufte sich die Haare. „Argh! Manchmal wünsche ich mir du wärst einfach eine stinknormale Katze gewesen!“ - „Wie?“ Kuro aktivierte das Pausenmenü und schaute den verzweifelnden Braunhaarigen leicht verwirrt an. „Was sollte ich denn deiner Meinung nach machen?“ Mahiru nahm die Hände von seinem geschundenen Kopf und seufzte. „Dinge, die gewöhnliche Katzen eben so tun.“ Kuro legte den Kopf leicht schief. „Zum Beispiel?“ Mahiru ließ ein genervtes Schnauben hören, schien dann jedoch ernsthaft darüber nachzudenken. „Zum Beispiel. . . sich auf deinem Bauch zusammenrollen wenn du abends auf der Couch vor dem Fernseher liegst. . . oder sowas. . .“ Schlechtes Beispiel. Ein sehr, sehr schlechtes Beispiel. Das wurde jetzt auch Mahiru klar, als Kuro den Controller zur Seite legte, eine leere Tüte Chips aus dem Weg schob und auf allen vieren auf ihn zu krabbelte. „H-Hey, was. . . Äh, du musst das  nicht so ernst nehmen! Das hab ich doch nur so gesagt!“, versuchte Mahiru, derweil rückwärts in Richtung Fernseher rutschend, den Vampir von seinem Vorhaben abzubringen. Kuro ignorierte ihn, richtete sich auf die Knie auf, legte seine Hände auf Mahirus Schultern und sagte trocken, „Leg dich hin.“ Mahiru schoss die Röte ins Gesicht. „Ganz sicher nicht!“, erwiderte er aufgebracht, packte Kuros Arme und versuchte ihn von sich zu schieben, was in ein kleines Gerangel mündete. „So anstrengend. . .“ Mahiru entfuhr ein erschrockenes und sehr unmännliches Quieken als er schwungvoll auf den kalten Parkettboden gedrückt wurde. Er wollte protestieren, doch alles was aus seinem Mund kam war ein lautes „Uff!“, als sich Kuro einfach auf ihn fallen ließ.
Stille.
Mahiru schluckte. Kuro, dessen Kopf auf Mahirus Brust lag, schloss die Augen und lauschte Mahirus rasendem Herzschlag „Gut so?“ Mahiru versuchte tief einzuatmen, was jedoch durch Kuros Gewicht auf seinem Brustkorb verhindert wurde. „Du bist schwer. . .“, murmelte er nur. „Mh.“ Erneut kehrte Schweigen ein. Das einzige Geräusch kam von der immer noch laufenden Konsole, die ein monotones Brummen von sich gab. Langsam beruhigte sich Mahiru, seine Brust hob und senkte sich gleichmäßig und mit ihr Kuro. Der Fernseher tauchte den Raum in ein gespenstisches Licht und beleuchtete schwach Mahirus immer noch gerötete Wangen. „Warum nimmst du denn nicht deine Tierform an?“, fragte er schließlich leise. Kuro, der durch Mahirus Wärme und das gleichmäßige Geräusch seines Atems schon beinahe eingenickt war, drehte schläfrig den Kopf und stützte sein Kinn auf Mahirus Brust. Statt einer Antwort ließ er ein langezogenes, müdes Miauen hören. Mahiru stöhnte genervt auf. „Bohr dein Kinn nicht so in meine Brust, das tut weh!“ Kuro seufzte und drehte seinen Kopf zurück in die ursprüngliche Position. Mahiru seufzte ebenfalls und schloss die Augen. Die gesamte Situation war einfach zu absurd. Zögerlich hob sich Mahirus Hand und schob sich unter den Fellrand von Kuros Kapuze. Langsam streifte sie die Kapuze ab und fuhr mit den Fingern durch Kuros Haar, dessen Textur übrigens wirklich mit dem Fell eines Kätzchens vergleichbar war. Mahiru begann, Kuro im Nacken zu kraulen. Kuro versteifte sich kurz, doch dann entspannte er sich wieder und ließ Mahiru machen. Mahiru öffnete halb die Augen und starrte mit zusammengepressten Lippen an die Decke. Sollte ihm das hier nicht peinlich sein? Es war nämlich das genaue Gegenteil der Fall. Kuros warmer Körper auf seinem fühlte sich. . . schön an. Es gab ihm ein merkwürdig vertrautes Gefühl, so geborgen. . . Jedoch wurde er jäh aus seinen Gedanken gerissen als ein merkwürdiges Geräusch an seine Ohren drang. Das Geräusch kam von Kuro und klang irgendwie. . . als würde dieser Atemprobleme oder sowas haben. . . Mahiru hielt einen Moment die Luft an und lauschte, bis er erkannte was das sein sollte  -  und in schallendes Gelächter ausbrach. Da Kuro ja auf seinem Bauch lag wurde er jetzt kräftig durchgeschüttelt. „Hey, was ist denn jetzt los?“, maulte Kuro und rollte sich von Mahiru, welcher sich gar nicht mehr einkriegte, herunter. „Deine arme kleine Katze so zu erschrecken. . .“ Mahiru krümmte sich auf dem Boden und hielt sich den Bauch vor Lachen. „Jetzt hör aber auf.“, meinte Kuro, dessen Ohren, jetzt da die Kapuze sie nicht mehr verdeckte, sich sichtbar rötlich gefärbt hatten. „Ich hab doch nur geschnurrt.“ Mahiru bekam jetzt kaum noch Luft. Sein Lachanfall wollte gar nicht abebben, bis Kuro das Cola-Glas vom Wohnzimmertisch nahm und über seinem Kopf ausleerte. Hustend rappelte sich Mahiru auf. „Was sollte das denn bitteschön?!“, fuhr er Kuro an, der nur abwehrend die Hände hob, was sowohl durch das Cola-Glas in seiner Hand als auch durch seine offensichtlich gespielt unschuldige Miene gewaltig an Wirkung verlor. „Ich dachte du hättest einen Anfall.“, antwortete er gelassen. Mahiru wischte sich mit dem Saum seines T-Shirts übers klebrige Gesicht. Kuro wollte gerade das Glas zurück auf den Wohnzimmertisch stellen, da ertönte ein schlachtrufartiges „Idiooot!!“ seitens Mahiru, und schon fand sich der Vampir durch das Gewicht des Braunhaarigen zu Boden gepresst auf dem Parkett wieder. Das leere Glas rutschte ihm mit Schwung aus der Hand und machte einen kleinen Rundflug durchs Zimmer, bevor es unversehrt auf der Couch neben Mahirus Controller zu liegen kam. Mit überrascht geweiteten Augen und ausgebreiteten Armen lag Kuro da, während Mahiru seine Arme so fest um ihn geschlungen hatte als wolle er ihn nie wieder loslassen. Oder als wolle er ihn zerquetschen. Kuro seufzte. „Dem bin ich nicht gewachsen. . .“
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