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Ribbon Game

GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P16
Akashi Seijūro Kagami Taiga Kuroko Tetsuya OC (Own Character)
28.02.2015
27.12.2015
44
54.281
22
Alle Kapitel
70 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
27.12.2015 1.300
 
Hallo!
Hier ist Animeliker!
Dies ist das letzte Kapitel der FF Ribbon Game!
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir bis zum Ende treu geblieben sind und sich gefreut haben, wenn ich ein neues Kapitel hochgestellt habe.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!

LG Animeliker^^




Irgendetwas hallte mir in den Ohren. Es war ein leises Piepen, das immer lauter und lauter wurde. Wenn sich so der Tod anhörte, dann hatte ich gehörig etwas falsch gemacht. Ich hatte mir den Tod immer leise und dunkel, kühl und furchteinflößend vorgestellt. Aber ich spürte meinen Körper. Er war träge und zerbrechlich. Mir tat jeder Knochen im Leib weh. Hier stimmte doch etwas ganz und gar nicht.

Langsam schlug ich die Augen auf. Meine Sich war verschwommen, doch die Konturen waren schnell erkennbar geworden. „Oh oh! Seht mal! Satsukicchi wacht auf!“, rief eine mir vertraute Stimme. „Satsuki!“ Noch mehr Stimmen. Ich erkannte meinen Bruder, Kise, Kuroko, Riko, Hyuuga und viele mehr. „Gott sei Dank! Das war echt knapp gewesen!“, sagte Akashi und seufzte erleichtert aus. Sogar er war hier und ich wusste immer noch nicht, wo ich mich befand. „Du bist im Krankenhaus. Hast zwei Wochen im Koma gelegen“, meinte Aomine, als hätte er meine Gedanken gelesen. Die gesamte Generation der Wunder und das gesamte Seirin Team waren in meinem Zimmer versammelt. Wie passten hier nur so viele rein?

Meinem Bruder Akira standen Tränen in den Augen und auch in schien in dem Moment erst zu begreifen, was ich angerichtet hatte. „Es tut mir leid... Es … tun mir … so leid!!“, rief ich und begann zu weinen. Ich hatte allen viel zu viele Sorgen bereitet. Meine Schuldgefühle sprudelten aus mir heraus. Akira war sofort da und nahm mich in die Arme. „Ist schon gut. Du hast es überstanden. Das ist das Wichtigste!“, meinte er und drückte mich fest. Ich hatte kaum noch Schmerzen, eher ein leichtes Ziehen.

Als ich mich wieder ein wenig beruhigt hatte, fragte ich nach, was denn passiert war. „Du hattest einen wundervollen Lebensretter“, gab mein Bruder zu und deutete auf Kuroko. „Er schien gewusst zu haben, wo deine Schleifen sitzen mussten und hat sie dir wieder gebunden. Den Rest haben dann alle gemeinsam geschafft. Es haben sich nach dem Spiel ganz viele um dich gekümmert, einer von ihnen hat den Notarzt gerufen. Es war Wahnsinn.“ „Akashi-kun hat die ganzen anderen Leute von dir ferngehalten“, meinte Kuroko. Ich sah den Rotschopf an. Er hat mir geholfen, was heißen musste, dass er wieder normal war. Seine roten Augen sahen mich freundlich an. „Danke!“, sagte ich und meinte es zu allen, die hier waren und mich versorgt hatten. „Wir lassen dich doch nicht so einfach gehen. Das kannst du vergessen. Aber ein paar Tage musst du noch bleiben, da kommst du nicht drum rum. Die Ärzte haben Stunden gebraucht, um dich wieder zusammenzuflicken. Du hattest ziemlich viele innere Blutungen.“ „Aber sie hat es geschafft“, sagte Murasakibar und löste damit Midorima ab. Ich hörte ein leises Bellen und kurz darauf sah ich Nigou, der sich zu mir gesellt hatte. „Wir konnten ihn gerade noch mit reinschmuggeln“, lachte Riko und ich streichelte den kleinen Fellball, der mir die Hand leckte.

„Okay, jetzt wissen wir ja, dass es Satsuki wieder halbwegs gut geht. Lassen wir ihr ein bisschen Ruhe und kommen morgen wieder. Was hältst du davon?“, fragte Akira und schaute mich an. „Finde ich gut“, gab ich zu und beobachtete alle anderen dabei, wie sie lächelten. „Na schön, dann bis morgen!“, meinte Kise und war als erstes verschwunden. Er hatte sicher noch einen Job als Model zu erledigen. Auch die anderen gingen nach und nach. Kuroko nahm mir Nigou wieder ab und als ich ihm in die Augen blickte, versuchte er angestrengt die Tränen zurückzudrängen. Ich zog ihn am Ärmel. „Danke Kuroko“, sagte ich und lächelte. „Ich bin froh, dass ich etwas tun konnte“, sagte er, nahm Nigou auf den Arm und verabschiedete sich.

Er hatte es ganz genau gewusst. Wo sich meine Schleifen befanden. Vorsichtig legte ich eine Hand an das Band. Wenn ich es ihm nicht bald sagen würde, dann würde ich sicherlich vor Aufregung platzen. Aber es würde bald soweit sein. Nur noch ein bisschen.



„Ich geh dann!“, rief ich und erhielt von meinem Bruder die passende Antwort. „Alles klar, pass auf dich auf!“ Er war bei mir eingezogen und nun lebten wir zusammen. Er hatte mir alles erzählt, was nach dem Absturz passiert war. Er hatte schwere Brüche erlitten und seine Psyche war sehr instabil gewesen. Er war Für Jahre von einer Klinik in eine andere gebracht worden, aber schlussendlich hatte er es geschafft, sich von den traumatischen Erlebnissen zu erholen und sich auf die Suche nach mir gemacht. Ich hatte ihn damals an der Sporthalle wirklich gesehen, doch er hatte mich nicht gesehen und hatte sich somit von allein auf den Weg gemacht. Wir hatten einfach ein schlechtes Timing gehabt. Als er mich dann gefunden hatte, hatte er sich gleich Zugang zum letzten Spiel verschafft und mich somit überrascht.

Schnell überquerte ich die Straßen und beeilte mich, damit ich mein Ziel noch rechtzeitig erreichte. Die Menschen um mich herum, sahen mich an, aber nun nicht mehr verwundert, sondern freundlich. Sie wussten, wer ich war, auch wenn es mir etwas unangenehm war. Das große Schild konnte ich schon sehen, ich musste nur noch eine letzte Ampel überqueren. Ich war mit der Generation der Wunder verabredet, die meine Entlassung aus dem Krankenhaus feiern wollten. Und auch Riko und der Rest von der Seirin Mannschaft wollten am Tag darauf mit mir feiern.

„Da ist sie ja. Wir haben für dich mitbestellt!“, rief Kise. „Danke, das ist nett von euch.“ „Gerade raus und schon am hetzen. Das Leben ist für dich jetzt lang genug“, meinte Aomine und biss in seinen Burger. Ich lachte und setzte mich neben Kuroko. Akashi saß mir gegenüber und lächelte. Murasakibara hatte sich etwas Süßes kommen lassen und Kuroko trank seinen Vanille Shake.  Wir saßen knapp drei Stunden dort und unterhielten uns, redeten sowohl über Vergangenheit als auch Zukunft. Schließlich verabschiedeten wir uns. Es war bis zu den Interhigh Spielen das letzte Treffen.

Kuroko und ich spazierten schlussendlich allein nach Hause, doch ich nahm ihn entschlossen an die Hand und führte ihn in den Park. „Was hast du vor?“, fragte der Blauhaarige sichtlich verwirrt, als ich ihn immer weiter mit mir zog. „Ich wollt dir was zeigen“, sagte ich und blieb mit ihm vor einem kleinen See stehen, auf den das Mondlicht fiel. Als wir so auf das Wasser schauten, dückte Kuroko meine Hand plötzlich fester. „Ich würde dir gerne etwas sagen“, meinte er. „Nur zu.“ Ich sah ihm in die Augen. „Du hast mir schon die ganze Zeit über gefallen. Als wir uns das erste Mal getroffen haben, haben wir uns auch in dem Restaurant gesehen. War das deine Idee?“ „Zugegeben, ja, weil ich dir auch was sagen wollte“, gab ich zu und stellte mich nun ganz vor ihn. „Ich liebe dich“, kam Kuroko mir zuvor und lächelte etwas beschämt. Also hatte er genau dasselbe vorgehabt wie ich. „Ich dich auch“, flüsterte ich.

Wir kamen uns näher, unsere Gesichter berührten sich schon fast, als es plötzlich einen lauten Knall gab. Wir drehten uns um. In der Nähe wurde ein Feuerwerk abgeschossen. „Es ist wunderschön“, sagte ich und betrachtete die tanzenden Figuren aus Licht. Der Blauhaarige drehte mich zu sich und machte da weiter, wo wir aufgehört hatten. Er küsste mich vorsichtig, mit der Zeit aber innig. In dieser Nacht wurden wir ein Paar und das Feuerwerk besiegelte unsere Liebe zueinander. Es war das schönste Geschenk, was ich je bekommen hatte. Und ich war mir sicher, dass ich noch viel schönere Zeiten haben würde. Mit den Wundern, mit Seirin, meinem Bruder und vor allem Kuroko. Diese Liebe würde für immer halten. Da war ich mir zu 100% sicher.
 
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