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School is starting again [MMFF]

von Manganime
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Mix
Castiel Dakota Lysander Nathaniel OC (Own Character)
28.02.2015
27.07.2021
9
17.784
5
Alle Kapitel
37 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
08.03.2015 1.609
 
Vorwort:
+ ich warte noch auf die angekündigten Steckis, also keine Panik^^
+ es kommen noch nicht alle Charas vor, nur die ersten drei, die ich spontan ausgewählt habe
+ zum Kapitel bzw. allgemein: Ich-Perspektive ist immer mein OC River
Fragen:
+ an Sancti, PenguinGirl, Kiari , deren Charas ich jetzt bereits mit eingebaut habe: zufrieden?
+ an alle: ist es euch lieber, wenn ich Vorwort mache oder Nachwort? (Also meine Anmerkungen wie diese hier vor dem Kapiteltext oder danach?
+ an alle: wäre euch ein kleiner Übersichtsstecki zu den Charas recht? Also allgemeine Angaben wie die Altersdaten & Aussehen (und mit kleiner Charabeschreibung, die ich dann mit dem Fortschritt der MMFF hinzufügen würde) ?
+ Hab ich was vergessen? Achja, kommt ihr mit der wechselhaften Perspektive zurecht? xD

♦~♡~♠~♧~♢~♥~♤~♣~♦~♡~♠~♧~♢~♥~♤~♣~♦~♡~♠~♧~Story: Manganime♢~♥~♤~♣~♦~♡~♠~♧~♢~♥~♤~♣~♦~♡~♠~♧~♢~♥~♤~♣

„Und fertig mit deiner Spionage Aktion oder ziehst du dir nur schnell deine Tarnjacke an?“, versuchte Dake mich zu necken, als ich soeben unser Zimmer betrat, das im dritten und somit obersten Stockwerk lag. „Haha, sehr witzig, Mister Obermacker“, entgegnete ich nur und wusste auf einmal nicht weiter, als ich mittendrin auf dem Weg in mein Zimmer anhielt. „Ist was?“, wollte der Blonde wissen, der sich scheinbar gerade fertig machte, wieder die Gegend unsicher zu machen. „Jetzt hab ich vergessen, was ich wollte“, blinzelte ich verwirrt, denn irgendwie fiel mir gerade einfach nicht mehr ein, warum ich hier war. Irgendwas wollte ich doch holen. „Tut mir leid, wenn du bei meinem Anblick gleich alles um dich herum vergisst, aber so bin ich nun mal“, grinste er, zog sich sein violettes Hemd noch ein wenig zurecht und nahm den Schlüssel von der Kommode, die neben der Eingangstür stand. „Bilde dir nur nicht zu viel darauf ein. Bist du etwa auf dem Weg zur Mädchenunterkunft?“, konnte ich mir die Frage nicht verkneifen, denn das war eigentlich immer das erste, was er tat, wenn er hier ankam.

„Was denkst du?“ Das vielsagende Grinsen auf seinen Lippen war Antwort genug für mich. „Schon verstanden, war eine blöde Frage. Wo solltest du auch sonst hingehen“, merkte ich an und konnte mir ein genervtes Augenrollen nicht verkneifen. „Wenn du mitkommst, kannst du dir sogar mal was wirklich sehenswertes anschauen“, meinte er nur und öffnete die hölzerne Tür, um in den Flur zu treten. Was in diesem Moment, in mich fuhr, ihn begleiten zu wollen, war mir  schleierhaft, denn normalerweise interessierte es mich herzlich wenig, wie Dake sich an seine nächste Beute ran machen würde. „Warte!“, rief ich ihm hinterher ehe ich dem Impuls widerstehen konnte, aber da hatten sich meine Beine wie von selbst bereits in Bewegung gesetzt, um ihm zu folgen. Irgendwie war meine Neugier heute ziemlich ausgeprägt, stellte ich fest, doch das sollte mich nicht weiter beunruhigen.

Jonas blickte skeptisch auf den Zettel, auf dem seine Zimmernummer stand, als soeben weiter vorne wieder die Tür aufging und ein sportlich aussehender Blonder und ein Typ mit fast schon weißen langen Haaren in einer grauen Lederjacke heraustraten. Nur einen kurzen Blick für die beiden erübrigend widmete sich der Braunhaarige wieder seiner Zimmersuche, die hier offensichtlich sein Ende gefunden hatte. Den Schlüssel ins Schloss steckend stellte er fest, dass dieser passte. Dahinter wurde ein fast schon geräumig zu bezeichnendes kleines Wohnzimmer sichtbar, das durch die gegenüberliegende Fensterfront angenehm hell war.

Von rechts vernahm Jonas ein leises Gitarrengeplänkel, was darauf hindeutete, dass er wohl schon nicht mehr alleine hier war. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, verstummten auch die Klänge. Der Drummer wartete nicht lange, sondern ließ seine Sachen, bis auf seinen schwarzen Rucksack, am Eingang stehen und marschierte in Richtung des Zimmers, wo sein neuer Zimmergenosse schon auf ihn wartete.
„Jo, wusste ich´s doch, dass du es bist, Robin“, grinste der Braunhaarige, als er den blonden Jungen mit seiner Gitarre auf dem Schoß auf dem Bett sitzen sah. Das Grinsen wurde ebenso freudig erwidert, als die grünen Augen des Gitarristen aufblickten. „Hey, schön dich wieder zu sehen. Ich hatte schon gehofft, dass wir wieder zusammen wohnen“,entgegnete der Blonde, der nun sein Instrument beiseite legte, um seinen Zimmergenossen mit einem Handschlag zu begrüßen. „Lust noch was zu unternehmen oder soll ich dir erst mal beim auspacken helfen?“


Die Mädchenunterkunft befand sich nicht allzu weit entfernt, dennoch musste man erst einmal hinten herum an dem Schulgebäude vorbei, um dorthin zu gelangen. Dake kannte sicherlich einige Schleichwege dorthin und wohl auch hinein, wenn ich seinen Geschichten glauben schenken wollte, aber diesmal schien er sich für die öffentlich sichtbare Route zu entscheiden. Klar, war ja noch nicht viel los hier. Es war Wochenende und der Unterricht würde erst am Montag beginnen. Von weitem konnte man bereits die davor parkenden Autos sehen, aus denen die Schülerinnen nach und nach stiegen, bepackt mit Koffern und Taschen, bereit Einzug zu halten. Einige wenige waren bereits so wie ich und Dake schon ein paar Tage vorher angekommen und begrüßten freudestrahlend ihre Freundinnen.

Eine davon war Ruby Chardoné, ein Mädchen von gerade mal 1,57m Körperlänge mit rotbraunen Locken und großen blauen Augen, die gerade überschwänglich in die Arme ihrer dunkelhäutigen Freundin Kim fiel, die zwar nicht recht begeistert von dem Körperkontakt war, aber es zuließ. „Bitte sag mir, dass wir dieses Jahr endlich mal zusammen ein Zimmer teilen werden“, bettelte Ruby, die es kaum erwarten konnte, ihr Gepäck endlich verstauen zu können. „Kommt  drauf an, welche Zimmernummer du hast, Fussel“, entgegnete die Schwarzhaarige, die wie immer ihre schwarze
Mütze auf dem Kopf trug. „Dann lass uns mal nachsehen, ich muss eh meine Sachen erst mal loswerden.“

Diese kurze Szene war das einzige, das ich noch mitbekam, ehe sich meine Aufmerksamkeit auf zwei schneeweiße Haarschöpfe fixierte, die soeben aus dem neben dem Mädchenwohnheim angrenzenden Park geschlendert kamen. Lysander und Rosalia, wie immer in ihrem eigenen viktorianischen Kleidungsstil, die einem natürlich sofort auffielen. Zu gerne hätte ich mich mit dem Sänger unterhalten, aber in Rosalias Gegenwart verging mir der Gedanke recht schnell wieder. Dieses Mädel hatte immer diesen kritischen Blick, den ich nicht ausstehen konnte und auf ihre Einmischungen konnte ich beim besten Willen auch verzichten. Also ließ ich es vorerst bleiben und wollte mich wieder Dake zuwenden, der jedoch mit einem Mal aus meinem Blickfeld entschwunden war.


Etwas abseits der Horde Mädchen, die sich auf dem Vorplatz tummelten, stand eine Schülerin in dunklen Jeans, schwarzen Chucks und blauem Top mit auffällig dunkelbraunen kurzen Haaren, die zu einem Undercut geschnitten waren. Ihre hellgrünen Augen, hervorgehoben durch schwarzen Kajal und Mascara, beobachteten das Treiben aus sicherer Entfernung, während ihre rechte Hand die Zigarette zum Mund führte. Für sie stand bereits fest, mit wem sie in einem Zimmer war. Zumindest mit einer davon, denn sie würde sich ihre Unterkunft mit zwei anderen teilen. Eine Weile schien sie noch zu überlegen, wobei ihr Blick einen Moment länger an Kim hängen blieb, die soeben von einem rotbraunen Lockenschopf begrüßt wurde, doch dann machte sie kehrt Richtung Park, die Ohrstöpsel in den Ohren und ließ die Schülermenge hinter sich.  

„Die fand ich schick“, murmelte ich vor mich hin, als das Mädchen mit dem Undercut gerade in die Richtung schlenderte, aus der die beiden anderen gerade gekommen waren. Es war hier wirklich selten, dass sich mal ein weibliches Wesen traute, die Haare so kurz zu tragen. Und wenn mich nicht alles täuschte, hatte sie sogar ein Tattoo auf dem linken Unterarm. So in meine Gedanken vertieft, bemerkte ich zuerst gar nicht, dass sich mir jemand genähert hatte, bis mich eine Berührung an der Schulter herumfahren ließ. „Was starrst du denn so in die Gegend, bin ich etwa keine Attraktion, River?“, fragte mich eine weibliche Stimme, die ich nur zu gut kannte.

Mein Auge erfasste eine perfekt gestylte Blondine, die von zwei weiteren Damen unserer Schule flankiert wurde. Unwillkürlich musste ich grinsen. Sie hatte sich kein bisschen verändert, wie es schien, aber das taten wohl die wenigstens während der sechs Wochen Sommerferien. „Ah, doch, wie immer eine Augenweide, Miss Amber“, gab ich von mir. Irgendwie war es wie ein Fluch, dass ich in ihrer Gegenwart netter war als allgemein zu anderen. „Fang nicht zu schleimen an, das steht dir nicht“, antwortete sie darauf, obwohl mir ihre Gesichtszüge verrieten, dass sie jedoch nichts dagegen hätte, wenn ich es bei ihr fortführen würde.
„Wenn du darauf bestehst, dann behandle ich dich eben wie jeden anderen hier mit meiner liebenswürdigen Art“, gab ich scherzend zurück. „Liebenswürdig nennst du das? Na, dann wissen wir, was bei deiner Einstellung schief läuft“, lachte sie, wobei ich überrascht war, dass ich fast keine Herablassung darin feststellen konnte. Hing ich wirklich schon so oft mit ihr ab, dass ich genügend Punkte bei ihr gesammelt hatte, um mich in ihre Sympathieliste aufzunehmen? Wahrscheinlich sollte ich mir Sorgen darüber machen, allerdings, warum? Immerhin war ich nicht derjenige, dem sie ihre ewige Liebe unter Beweis stellen, geschweige denn aufzwingen wollte. Oh, achja, da klingelte etwas bei mir. Ich hatte mir ja vor Ende des Schuljahres noch etwas vorgenommen mit Amber.

„Wenn ich dich daran erinnern darf, ich war so nett und hab dir vor den Sommerferien noch einen Vorschlag gemacht.“ Als hätte ich eine Zauberformel gesprochen, wurde ihre Miene plötzlich ernst. „Meinst du das ernsthaft? Du willst... mir wirklich noch helfen?“, fragte sie zögerlich. Ich konnte sie verstehen. Es war mehr spontanes Gerede gewesen, aber jetzt, wo mir das wieder eingefallen war, kam mir doch die vage Idee, dass das doch recht interessant werden könnte. Außerdem, es war das letzte Schuljahr, was für mich bedeutete, dass ich die meisten, die ich nicht ausstehen konnte, sowieso nie wieder sehen würde nach dem Ende dieses Jahres. Ich setzte also mein hilfsbereites Lächeln auf und nickte zur Bestätigung.

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Nachwort:
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