Rumpelstilzchen

GeschichteHumor, Parodie / P12
Cho Hakkai Doku Gakuji Genjo Sanzô Ko Gaiji Sha Gojyo Son Goku
24.02.2015
24.02.2015
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Konnichi wa! ^^
Das hier kommt also raus, wenn mir hier in meiner Kur langweilig ist. Die Idee kam mir so, als ich im Zimmer saß und mich langweilte - da dachte ich 'Du hast doch schon so schöne Märchen von Weiß Kreuz geschrieben, warum also nicht mal von Saiyuki?' Und hier ist eben das Ergebnis.
Ich hoffe, ich habe diesmal die Charas halbwegs getroffen... o.O
Viel Spaß beim Lesen! ^^

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Rumpelstilzchen

Genjo Sanzo – Müllerstochter (spätere Königin)
Son Goku - Rumpelstilzchen
Sha Gojyo – Bote der späteren Königin
Cho Hakkai – Erzähler
Kougaiji - König
Dokugakuji – Müller

Hakkai: *ruft seine Kameraden zusammen* Ich hatte eine ganz wunderbare Idee…
Sanzo: Wir haben keine Zeit für deine wunderbaren Ideen, wir müssen weiterfahren!
Hakkai: Aber wir liegen gut in der Zeit, wir können uns einen Tag Rast gönnen.
Goku: Ja, komm schon, Sanzo! Seine Idee ist wirklich toll und außerdem gibt es hier so gutes Essen, da können wir ruhig noch einen Tag länger hierbleiben.
Sanzo: *seufzt resigniert* Was ist deine tolle Idee, Hakkai?
Hakkai: Wir werden ein Märchen aus dem Ausland nachspielen. Es ist so ähnlich wie ‚Hänsel und Gretel‘ – das kennt ihr doch, oder?
Goku: *nickt heftig* Ja, darin kommen Süßigkeiten vor!
Hakkai: Äh… ja, das auch. Auf jeden Fall – das Märchen, das wir spielen werden, heißt ‚Rumpelstilzchen‘ und… -
Gojyo: Hey, was zur Hölle macht ihr hier?!
Dokugakuji: Das frag ich mich allerdings auch. Yaone?! Das Ganze war doch deine Idee, oder?
Ririn: Hallo, Glatzkopf Sanzo! *winkt vergnügt* Spielst du mit mir?
Sanzo: Ganz sicher nicht!
Yaone: Na ja, Hakkai hatte mich gefragt, ob wir uns nicht mal alle treffen wollen, er hatte nämlich eine meiner Meinung nach ziemlich gute Idee…
Kougaiji: Und die lautet?
Hakkai: Wir spielen ein Märchen nach!
Kougaiji: Und welches?
Hakkai: ‚Rumpelstilzchen‘ von den Gebrüdern Grimm.
Kougaiji: Komm, Dokugaku, wir gehen. *dreht sich um*
Dokugakuji: *folgt ihm*
Hakkai: Jetzt wartet doch, ich habe euch fest für die Rollen eingeteilt! Ihr könnt doch nicht einfach abhauen!
Dokugakuji: Können wir nicht? *schaut Kougaiji fragend an*
Kougaiji: Nein, können wir wohl nicht… *seufzt resigniert* Welche Rollen spielen wir?
Hakkai: Du, Dokugakuji, bist der Müller und Kougaiji ist der König.
Dokugakuji: Und Yaone und Ririn?
Yaone: Wir sind… Zuschauer.
Kougaiji: Wir sind unfreiwillig hier und dann haben wir auch noch Zuschauer???
Ririn: Sieht so aus, Onii – chan! *grinst*
Kougaiji: *facepalm*
Gojyo: Und wen spielen wir?
Hakkai: Du bist der Bote der Königin, Gojyo – du kommst erst später dran. Und Goku ist Rumpelstilzchen… Und ich bin der Erzähler.
Goku: Und Sanzo?
Hakkai: Ähm… Sanzo ist… die Müllerstochter.
Sanzo: *holt seinen Fächer raus*
Hakkai: Aber du kannst natürlich immer noch die Rolle mit jemandem tauschen!
Sanzo: Hier sind zwei Frauen. Warum zur Hölle muss ich also die verdammte Müllerstochter spielen?!
Hakkai: Äh… Lasst uns anfangen.
Ririn: Gib alles, Sanzo! *feuert ihn an*
Yaone: Komm mit, Ririn – sama, wir setzen uns am besten auf diesen Felsen dort, von dort aus können wir ihnen gut zusehen und sie haben genügend Platz.
Ririn: Yay!
Hakkai: „Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, das er mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm:“
Dokugakuji: Kann nicht wenigstens Gojyo die Müllerstochter sein?
Sanzo: *schaut ihn bedrohlich an* Was willst du damit sagen?! *bedroht Doku mit seinem Fächer*
Dokugakuji: Äääh… gar nichts, alles bestens. //Immerhin häng ich an meinem Leben…// Machen wir weiter. „Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen.“ Schön wär’s, hm? Dann… Obwohl, nein, für Gyokumen arbeiten müssten wir trotzdem, wir machen das ja nicht für Geld. Leider. Wenn wir’s für Geld machen würden, wäre alles viel einfacher…
Hakkai: „Der König sprach zu Müller:“
Kougaiji: „Das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloss, da will ich sie auf die Probe stellen.“
Dokugakuji: Du bist ja ganz schön fies zu meiner armen Tochter, Kou.
Kougaiji: He, das steht so im –
Sanzo: *schlägt Doku mit dem Fächer*
Dokugakuji: AUA!
Hakkai: *achtet nicht auf die beiden* „Als das Mädchen nun zu ihm gebracht wurde, führte er es in eine Kammer, die ganz voll Stroh lag, gab ihr Rad und Haspel und sprach:“
Kougaiji: „Jetzt mache dich an die Arbeit, und wenn du diese Nacht bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so musst du sterben.“
Sanzo: Ich für meinen Teil glaube ja eher, dass nicht ich, sondern mindestens einer von EUCH sterben wird.
Gojyo: Sei mal ein bisschen lockerer, Sanzo. Außerdem glaube ich nicht, dass die Müllerstochter geraucht hat…
Sanzo: *schlägt ihn mit dem Fächer* Ich glaube auch nicht, dass der Bote geraucht hat.
Gojyo: Itai!
Hakkai: Wäre es möglich, dass wir weitermachen? Ja? Vielen Dank. „Darauf schloss er die Kammer selbst zu, und sie blieb allein darin. Da saß nun die arme Müllerstochter und wusste um ihr Leben keinen Rat: sie verstand gar nichts davon, wie man Stroh zu Gold spinnen konnte, und ihre Angst ward immer größer, dass sie endlich zu weinen anfing. Da ging auf einmal die Türe auf, und trat ein kleines Männchen herein und sprach:“
Goku: Ich hab Hunger! Sanzo, können wir was essen gehen?
Ririn: *beugt sich zu Yaone & flüstert* Meinst du, das Männchen hat das wirklich gesagt?
Yaone: Nein, das glaube ich nicht. Es hat garantiert etwas anderes gesagt.
Ririn: *nickt verstehend*
Hakkai: Goku, würdest du bitte den richtigen Text sagen?
Goku: Den richtigen Text? Und woher soll ich den wissen? Mir hat nämlich niemand so einen tollen Textzettel gegeben.
Hakkai: Oh. *gibt ihm schnell einen Textzettel*
Gojyo: Kannst du überhaupt lesen, Baka – Saru?
Goku: Natürlich kann ich lesen, du blöder Kappa! *schlägt Gojyo*
Sanzo: *holt den Fächer raus* Ruhe jetzt, ihr beiden Intelligenzallergiker! Und macht verdammt nochmal endlich weiter!
Dokugakuji: Ah ja, das erinnert mich daran, dass ich mich gerade gewundert habe, warum dort steht, dass das Mädchen ‚endlich‘ anfängt zu weinen. Hat der König das erwartet?
Kougaiji: Das ist mir genauso ein Rätsel wie dir.
Goku: „Guten Abend, Jungfer Müllerin, warum weint Sie so sehr?“
Gojyo: *Lachflash*
Sanzo: *verprügelt die beiden mit dem Fächer*
Kougaiji & Dokugakuji & Yaone: *schauen die drei etwas befremdet an* //Wir haben nichts damit zu tun… Hey, Moment mal, DIE sind unsere Feinde???//
Ririn: Jaaa, mach sie fertig, Glatzkopf!
Sanzo: *Shine – Blick* Ich mach DICH gleich fertig!
Hakkai: *versucht, sie zu beruhigen* Sanzo, bitte reg dich ab. Außerdem bist du jetzt dran.
Sanzo: Ich hab nie gesagt, dass ich mitmache.
Kougaiji: Je schneller du nachgibst, desto schneller sind wir alle fertig…
Sanzo: „Ach…“ *Shine – Blick zu Hakkai*
Hakkai: „… sprach das Mädchen.“
Sanzo: *fügt sich allmählich* „Ich soll Stroh zu Gold spinnen und verstehe das nicht.“
Goku: Ich auch nicht.
Kougaiji: Es geht ja auch nicht.
Gojyo: Aber Dämonen gibt es, ja?
Dokugakuji: Das ist was völlig anderes.
Gojyo: Ihn verteidigst du, aber mich nicht??? Ich bin enttäuscht von dir, Aniki.
Dokugakuji: Tja, Pech gehabt.
Hakkai: „Sprach das Männchen:“
Goku: „Was gibst du mir, wenn ich dir’s spinne?“
Sanzo: Eine One – Way – Reise in die Hölle.
Goku: Will ich nicht! Ich will Pizza und Kuchen!
Hakkai: Uhm… Meint ihr nicht, dass ihr leicht vom Thema abkommt?
Sanzo: „Mein Halsband.“ Falls das eine Anspielung auf das Sutra sein soll, ziehe ich diesen Entschluss aber augenblicklich zurück.
Hakkai: Es ist keine Anspielung auf das Sutra, keine Sorge. „…sagte das Mädchen. Das Männchen nahm das Halsband, setzte sich vor das Rädchen, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war die Spule voll. Dann steckte es eine andere auf, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war auch die zweite voll: und so ging´s fort bis zum Morgen, da war alles Stroh versponnen, und alle Spulen waren voll Gold. Bei Sonnenaufgang kam schon der König, und als er das Gold erblickte, erstaunte er und freute sich, aber sein Herz ward nur noch geldgieriger. Er ließ die Müllerstochter in eine andere Kammer voll Stroh bringen, die noch viel grösser war, und befahl ihr, das auch in einer Nacht zu spinnen, wenn ihr das Leben lieb wäre. Das Mädchen wusste sich nicht zu helfen und weinte, da ging abermals die Türe auf, und das kleine Männchen erschien und sprach:“
Goku: Ich hab Hunger!!!
Gojyo: Ich auch.
Sanzo: *liest völlig desinteressiert seine Zeitung*
Yaone: *beobachtet alle verwirrt* Und was passiert jetzt?
Kougaiji: Der Fortgang des Märchens scheint hier niemanden mehr zu interessieren… Wir gehen, kommt.
Ririn: Nein!!! Ich will wissen, wie es weitergeht! *protestiert*
Hakkai: Okay, Goku, Gojyo, hier habt ihr ein paar gefüllte Teigtaschen. Kougaiji, Dokugakuji, bleibt bitte noch eine Weile, es wird nicht mehr lange dauern. Und Sanzo, bitte leg die Zeitung weg, wir wollen das hier noch beenden!
Goku: *redet mit vollem Mund* „Was gibst du mir, wenn ich dir’s spinne?“
Sanzo: *steckt genervt die Zeitung ein* „Meinen Ring von meinem Finger.“ Ich trage zwar keine Ringe, aber…
Hakkai: „… antwortete das Mädchen. Das Männchen nahm den Ring, fing wieder an zu schnurren mit dem Rade und hatte bis zum Morgen alles Stroh zu glänzendem Gold gesponnen. Der König freute sich über die Massen bei dem Anblick, war aber noch immer nicht Goldes satt, sondern ließ die Müllerstochter in eine noch größere Kammer voll Stroh bringen und sprach:“
Ririn: *hört gespannt zu*
Kougaiji: „Die musst du noch in dieser Nacht verspinnen: gelingt dir’s aber, so sollst du meine Gemahlin werden.“ *nimmt sehr viel Abstand von Sanzo* Als würde ich DEN heiraten…
Sanzo: *zieht seine Pistole* Nie im Leben!
Kougaiji: Na, da sind wir ja ausnahmsweise mal einer Meinung… *seufzt leise*
Hakkai: „Wenn’s auch eine Müllerstochter ist, dachte er, eine reichere Frau finde ich in der ganzen Welt nicht. Als das Mädchen allein war, kam das Männchen zum dritten Mal wieder und fragte:“
Goku: Hast du was zu Essen für mich?
Hakkai: Darf ich dich darum bitten, dich an den Text zu halten, Goku? *lächelt freundlich* Außerdem habe ich dir doch gerade erst gefüllte Teigtaschen gegeben.
Goku: Menno… „Was gibst du mir, wenn ich dir noch diesmal das Stroh zu Gold spinne?“
Sanzo: „Ich habe nichts mehr, das ich dir geben könnte.“ Denn meine Pistole werde ich auf gar keinen Fall abgeben.
Hakkai: „… antwortete das Mädchen.“
Sanzo: Ich bin kein Mädchen.
Gojyo: Pech gehabt, stinkender Mönch.
Sanzo: *zieht seine Pistole* Willst du sterben, Teme?
Gojyo: Nee, lass mal, ‘n andermal vielleicht.
Goku: „So versprich mir, wenn du Königin wirst, dein erstes Kind.“
Gojyo: Oh, wow, der Affe verwendet zum ersten Mal auf Anhieb den richtigen Text.
Goku: Ich bin halt lernfähig, im Gegensatz zu dir, Kakerlake.
Gojyo: Was hast du gesagt, Chibi – Saru?!
Goku: Ich denke, du hast mich sehr genau verstanden, Ero – Kappa!
Sanzo: Seid verdammt noch mal still, ihr Evolutionsbremsen!!! *drischt mit dem Fächer auf sie ein* Ich will hier heute noch fertig werden!
Hakkai: *liest einfach weiter vor* „Wer weiß, wie das noch geht, dachte die Müllerstochter und wusste sich auch in der Not nicht anders zu helfen; sie versprach also dem Männchen, was es verlangte, und das Männchen spann dafür noch einmal das Stroh zu Gold. Und als am Morgen der König kam und alles fand, wie er gewünscht hatte, so hielt er Hochzeit mit ihr, und die schöne Müllerstochter ward eine Königin. Über ein Jahr brachte sie ein schönes Kind zur Welt und dachte gar nicht mehr an das Männchen: da trat es plötzlich in ihre Kammer und sprach:“
Goku: Ich will was essen!
Kougaiji: *inzwischen leicht genervt* Und der richtige Text?
Goku: „Nun gib mir, was du versprochen hast!“
Hakkai: Du bist wirklich lernfähig, Goku… „Die Königin erschrak und bot dem Mädchen alle Reichtümer des Königreichs an, wenn es ihr das Kind lassen wollte: aber das Männchen sprach:“
Goku: „Nein, etwas Lebendes ist mir lieber als alles auf der Welt.“ Was zur Hölle soll ich mit was Lebendem, das kann ich nicht mal essen! *jammert*
Dokugakuji: Da stellt sich mir zusätzlich die Frage, was du mit dem armen Kind anstellen willst.
Kougaiji: Du denkst zu zweideutig, Doku.
Dokugakuji: Aber du weißt es doch auch nicht, Kou. Oder?
Kougaiji: *schweigt*
Hakkai: *fährt fort* „Da fing die Königin so an zu jammern, dass das Männchen Mitleiden mit ihr hatte:“
Goku: „Drei Tage will ich dir Zeit lassen.“
Hakkai: „… sprach er.“
Goku: „… wenn du bis dahin meinen Namen weißt, so sollst du dein Kind behalten.“
Kougaiji: Bin ich froh, dass ich kein Kind habe.
Hakkai: „Nun besann sich die Königin die ganze Nacht über auf alle Namen, die sie jemals gehört hatte, und schickte einen Boten über Land, der sollte sich erkundigen weit und breit, was es sonst noch für Namen gäbe. Als am andern Tag das Männchen kam, fing sie an mit Kaspar, Melchior, Balzer, und sagte alle Namen, die sie wusste, nach der Reihe her, aber bei jedem sprach das Männlein:“
Goku: „So heiß ich nicht.“ Was sind das überhaupt für Namen?
Gojyo: Ach, ich finde, Melchior klingt doch ziemlich gut, oder nicht? *grinst breit*
Goku: San~zo~!!! Sag ihm, er soll aufhören!
Sanzo: Ihr beiden haltet mal schön die Klappe oder ihr dürft euch die Wiese von unten ansehen…
Hakkai: „Den zweiten Tag ließ sie in der Nachbarschaft herumfragen, wie die Leute da genannt würden, und sagte dem Männlein die ungewöhnlichsten und seltsamsten Namen vor:“
Sanzo: „Heißt du vielleicht Rippenbiest oder Hammelwade oder Schnürbein?“
Ririn: Das sind aber tolle Namen! Wenn ich mal ein Kind habe, dann nenn ich es garantiert so.
Yaone: Ich weiß ja nicht, ob diese Idee so gut ist, Ririn – sama…
Goku: „So heiß ich nicht.“ Zum Glück.
Hakkai: „Den dritten Tag kam der Bote zurück und erzählte:“
Gojyo: Yeah, ich bin dran! „Neue Namen habe ich keinen einzigen finden können, aber wie ich an einen hohen Berg um die Waldecke kam, wo Fuchs und Has sich gute Nacht sagen, so sah ich da ein kleines Haus, und vor dem Haus brannte ein Feuer, und um das Feuer sprang ein gar zu lächerliches Männchen, hüpfte auf einem Bein und schrie: ‚Heute back ich, Morgen brau ich, Übermorgen hol ich der Königin ihr Kind; Ach, wie gut ist, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!‘“
Goku: Das hab ich nie geschrieen…
Hakkai: „Da könnt ihr denken, wie die Königin froh war, als sie den Namen hörte, und als bald hernach das Männlein hereintrat und fragte:“
Kougaiji: Da könnt ihr denken, wie Kougaiji und Doku froh waren, als sie diesen Satz hörten, weil sie ahnten, das Ende näherte sich!
Ririn: Du kannst ja toll improvisieren, Kou!
Kougaiji: Ah ja… danke.
Gojyo: Was? Wer? Wo ist Aya? (*)
Dokugakuji: *schaut ihn befremdet an* Drehst du allmählich durch, kleiner Bruder? Wer oder was soll Aya sein?
Gojyo: Ach, äh… Kennst du nicht.
Dokugakuji: Ich glaube, Sanzos Gesellschaft tut dir nicht gut. Komm auf unsere Seite, wir haben Kekse! (**)
Gojyo: *nervöser Blick zu Doku* Und ich glaube, dir tut Kougaijis Gesellschaft nicht gut…
Kougaiji: Ich war’s nicht, Gyokumen ist schuld.
Goku: Hä? Ich blick nicht mehr durch. *versteht gar nichts mehr & sieht verwirrt von einem zum anderen*
Sanzo: Egal, dieser sinnfreie Dialog ist sowieso nicht weiter relevant.
Goku: *schmollt* Und wenn du mit solchen Fachwörtern um dich schmeißt, versteh ich noch viel weniger.
Yaone: Wolltet ihr das Ganze nicht möglichst schnell beenden?
Ririn: Nee, ihr könnt ruhig noch ein bisschen so weitermachen, ist lustig, euch zuzuhören. *lacht*
Goku: „Nun, Frau Königin, wie heiß ich?“
Alle außer Hakkai & Sanzo: *sehen ihn verständnislos an* Hä?
Sanzo: *haut Goku mit dem Fächer eine runter* Nenn mich nicht ‚Frau Königin‘, du dummer Affe!
Hakkai: Aber, aber, beruhige dich doch bitte! Er hat nur seinen Text gesprochen.
Alle anderen: *nicken verstehend* Ach so!
Hakkai: „… fragte sie erst:“
Sanzo: *Shine – Blick zu Goku* „Heißest du Kunz?“
Goku: Wer möchte denn freiwillig so heißen? Ich jedenfalls nicht, daher: „Nein.“
Sanzo: „Heißest du Heinz?“
Goku: Immer noch: „Nein.“ Auch wenn ich ‚Heinz‘ um Längen besser finde als ‚Kunz‘.
Sanzo: *kann sich ein zu seiner Rolle passendes, lauernd – triumphierendes Grinsen nicht verkneifen* „Heißt du etwa Rumpelstilzchen?“
Goku: *lacht los* Sorry! Das musste gerade sein. *atmet durch* „Das hat dir der Teufel gesagt!“ *grinst*
Hakkai: Wer auch sonst? Gott kann ja gar nichts.
Sanzo: *nickt zustimmend*
Hakkai: „…schrie das Männlein und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, dass es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen und riss sich selbst mitten entzwei.“ *kichert hinter vorgehaltener Hand*
Goku: *versucht, die Szene nachzuspielen & stampft auf dem Boden herum* Ich komm nicht an meinen linken Fuß! *lacht sich fast tot*
Gojyo: *greift lachend nach Gokus linkem Fuß* Das übernehm ich für dich – Achtung! *zieht heftig an Gokus Fuß*
Goku: Itai!!! Au, das hat wehgetan! Lass mich los, du blöder Kappa!
Dokugakuji: *sieht Hakkai fragend an* Enden solche Aktionen bei euch immer so?
Hakkai: Das ist bisher das erste Mal, dass wir eine solche Aktion durchführen, aber bei uns endet beinahe ausnahmslos JEDE Aktion so, egal, was wir machen.
Dokugakuji: Oh. Offenbar tut eure Gesellschaft Gojyo wirklich nicht gut.
Hakkai: *lächelt freundlich* Die Frage ist allerdings, ob ihm die Gesellschaft der Leute guttut, die versuchen, ihn mit Keksen auf ihre Seite zu ziehen. Denn es würde mich interessieren, ob unser Verhalten oder eures alberner ist, immerhin versuchen wir nicht, unsere Verbündeten mit Keksen zu locken.
Yaone: Da gebe ich dir recht, Hakkai.
Ririn: Ich will auch Kekse!
Kougaiji: Du bist aber schon auf unserer Seite, du kriegst keine.
Ririn: Du bist fies, Onii – chan! *schmollt*
Dokugakuji: *wirft Hakkai einen bösen Blick zu* Da siehst du, was du angerichtet hast.
Hakkai: Wieso ich? Du hast doch angefangen, indem du Gojyo Kekse angeboten hast, wenn er sich euch anschließt. *lächelt immer noch unschuldig*
Yaone: *schlägt sich die Hand vor den Kopf* Was ist nur aus unserer anständigen Feindschaft geworden? Okay, nicht dass es jemals eine gewesen wäre, aber wenigstens haben wir uns bislang noch nie um Kekse gestritten…
Goku: *hat sich inzwischen von Gojyo losgerissen* Ich will auch Kekse!
Gojyo: He, Baka – Saru, du kannst mich doch nicht einfach ignorieren!
Yaone: Jetzt sag nicht, du willst auch noch Kekse…
Gojyo: Eigentlich nicht, aber wenn es welche gibt, nehme ich gerne welche.
Sanzo: *haut mit seinem Fächer auf alle außer Hakkai & Yaone ein* Ihr haltet jetzt verdammt nochmal den Mund, und zwar sofort! Ich will in Ruhe meine Zeitung lesen und das kann ich nicht, wenn ihr euch hier um KEKSE streitet! Was ist eigentlich euer Problem, hm?!
Yaone: Das würde mich auch interessieren… Komm, Ririn – sama, wir gehen.
Ririn: WAS??? Nein!!! Ich will Kekse!
Goku: Ich auch, ich hab Hunger!!!
Gojyo: Aber es gibt keine Kekse!
Sanzo: *haut alle, die ihm in die Quere kommen* RUHE!!!
Hakkai: *verbeugt sich vor Yaone* Es war schön, dich mal wiederzusehen.
Yaone: *verbeugt sich ebenfalls* Mich hat es auch gefreut.
Kougaiji: Yaone, Ririn, Doku, wir gehen.
Dokugakuji: Ich werde dir beweisen, dass wir vernünftiger sind, Hakkai! *funkelt Hakkai böse an*
Hakkai: *nickt erfreut* Dann freue ich mich auf deinen Beweis! Einen schönen Tag noch!
Kougaiji & Dokugakuji & Ririn & Yaone: *machen sich auf den Weg zu Gyokumens Lager*
Hakuryu: Kyu! *verwandelt sich in den Jeep*
Sanzo Ikkou: *steigen in den Jeep*

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(*) Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :D Wer es nicht versteht: Aya ist ein Hauptcharakter aus Weiß Kreuz und das mit dem "Ah ja..." hab ich mal irgendwo gelesen. Seitdem lach ich mich immer tot, wenn jemand das sagt :'D

(**) Auch das konnte ich mir nicht verkneifen - hab ich auch mal irgendwo gelesen und ich fand diesen Spruch spitze! "Komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse!" :D
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