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Chasing Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Det. Tommy McConnel Sgt. Eva Vittoria
22.02.2015
03.01.2016
12
20.587
2
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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01.11.2015 1.250
 
Hey, ihr Lieben  :)
Heute melden wir uns mit einem neuen Kapitel wieder.  
Es geht langsam in den finalen Showdown über zwischen dem Team und Eva´s Entführer. ;)
Dann ist der größte Teil der Story schon vorbei und wir bedanken uns schon mal bei allen, die unsere Geschichte bis hier hin verfolgt haben  
Nach den nächsten zwei Kapiteln, welche von Angi und mir verfasst werden, geht eigentlich der richtige und wichtige Teil der Story erst los  
Dort lernt ihr das Team (vor allem Eva und Tommy) von einer anderen Seite kennen ;) Ihr dürft gespannt sein  :)


Und  nun viel Spaß beim Lesen  :)
Lou, Angi und Aila :)
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7.) Kapitel 6: Hassliebe - Angi

„Sonderbar, dass der eigentliche Grund der Grausamkeit Wollust ist.“
- Novalis


„Ich glaube ihm nicht. Er weiß doch Irgendwas!“ ,meinte Arabella zu Hickman, als sie das Krankenhaus verließen. Sie blieben vor der Grünanlage stehen und die Niederländerin betrachtete diese eingehend. Die Sonne schien auf ihre Köpfe, ließ das Wasser neben dem Blumenbeet glitzern. „Warum nicht? Dieser Matteo hat ihm Lügen aufgetischt, dass Eva seine Schwester wäre. Dieser Hanson war erschrocken, als er Evas Bild sah.“
„Er könnte auch nur so getan haben, als ob er überrascht war. Soviel Geld ist doch immer ein Grund zu lügen. Eine Millionen. Stell dir mal vor, was der ICC mit soviel Geld machen würde! Ich meine halt nur, dass es eventuell so sein könnte!“
Hickman kratzte sich an seiner Hand, ehe er mit den Schultern zuckte.
„Du kannst diesen Typen nicht mit dem ICC vergleichen. Er ist gemeingefährlich.“
„Carl! Es geht um Eva und das Kind.“
„Das ist mir bewusst. Ich nehme mal an, du willst, dass wir ihn nachher noch mal verhören?“, schlussfolgerte Carl dann.
Die Niederländerin nickte.


Währenddessen tigerte Matteo unruhig durch das Wohnzimmer.
>>Das kann doch alles nicht sein! Warum tut er nicht einfach was er soll?! Eva geht es hier bei mir besser! Viel, viel besser! Sie muss sich nicht mehr verstellen und kann so geliebt werden, wie sie es eigentlich immer sollte! Dieser Tommy kann sie nicht lieben! Niemals!! Er heiratet sie sicherlich nur wegen ihrem Geld! Genau so muss es sein! Und um sie an sich zu binden, hat er ihr das Kind gemacht! Sicher wollte das meine arme Eva nicht! Mein armer Engel! Aber ich werde dafür sorgen, dass dieses Balg nicht kommt. Eva wird nur meine Kinder bekommen! Gott, wie naiv ist Evchen denn gewesen?! Der liebt sie doch nicht wirklich! Ich muss dafür sorgen, dass er ihr nicht mehr wehtun kann. Ich muss ihn loswerden! Und dieses Team! Ich sorge jetzt für Eva! Natürlich! Eine Kündigung! Ich muss dem Schuppen eine Kündigung schicken! Das freut Eva sicherlich. Nach all dem hier wird sie nur noch zuhause bei unseren Kindern bleiben wollen. Genau!<<, dachte der ausgebrochene Italiener und rannte voller Tatendrang ins Esszimmer, wo er seinen privaten Laptop liegen hatte. Er musste Eva einfach von diesen Leuten befreien! Und wenn dies nicht ging dann…


Im ICC war zur gleichen Zeit Tommy fix und fertig mit den Nerven.
Er würde also wirklich nach so kurzer Zeit von Eva – seiner Eva, seiner Herzensdame – geschieden werden?! Binnen weniger Stunden? Seufzend ließ er sich auf den Stuhl in der Küche nieder und dachte nach.
Über sich, die Welt , über Matteo, über Eva; einfach über alles.
Über sein Kind. Sein Kind, was er noch nicht mal gesehen hatte und wenn es so weiter ging, auch nie zu Gesicht bekommen würde.
Er würde nie das Kinderlachen hören, nie Wettrennen veranstalten, oder ihm schwimmen beibringen.
„Wie geht es dir, Tommy?“, riss Sebastian ihn aus den Gedanken. „Sebastian! Du hast mich erschreckt. Wie soll es mir gehen?! Meine Ehefrau ist entführt worden, von einem Irren, der aus der Klapse geflohen ist und wahrscheinlich bald mein Kind umbringt, wovon ich bis vor ein paar Stunden noch nichts wusste. Was soll ich da sagen? Wie soll ich mich fühlen?!“ „Naja…vielleicht könntest du dich verwirrt oder einsam oder missverstanden fühlen oder…“
„Du klingst wie ein Therapeut.“
„Entschuldige bitte. Ich weiß, wie schwer dir das fällt. Wäre mir auch schwergefallen.“
Tommy zuckte mit den Schultern. Murrte etwas, was Sebastian nur allzu gut von der Zeit nach Siennas Tot kannte.
„Ich weiß wie es ist, jemanden zu lieben und ihn zu verlieren.“
„Ach komm!“
„Ich war mit Kathrin verlobt. Wir hatten schon ein Haus und alles war perfekt.
Dann habe ich mit dem Zocken angefangen und nun ja…Ich habe alles verloren. Unser Haus, unser Auto, unsere Wohnung, unser Geld und unseren Sohn. Sie hatte mir nichts davon gesagt, dass Erik unterwegs war. Nichts. Keinen einzigen Ton.“
„Aber du weißt es jetzt und kannst ihn sehen! Ich werde vielleicht mein Kind nie sehen! Oder Eva! Ich habe auch kein Haus, ich bin dabei die Person, die ich liebe, zu verlieren. Es ist wie damals bei Sienna. Wäre das alles nicht passiert mit ihr, wäre ich vielleicht mit ihr zusammen gekommen. Aber ist es nicht. Ich habe Eva. Eva ist das wichtigste in meinem Leben, verstehst du?“ Berger nickte.
„Ich verstehe dich. Glaub mir, wir werden Eva rechtzeitig finden. Ihr wird nichts passieren.“


Das erste, was Eva spürte als sie aufwachte, war Kälte.
Hustend sah sie sich in ihrem Gefängnis um und bemerkte, dass das Fenster geöffnet worden war.
>>Das ist meine Chance! Ich kann fliehen! <<
Die Italienerin stand auf und sah zur Tür. Von dort kam kein Mucks.
Keine Schritte waren zu hören.
>>Du musst leise sein, Eva. Sonst hört er dich! <<
Leise schlich sie zu dem Fenster und versuchte daran zu kommen.
>>Nur ein bisschen höher! Ich werde das schaffen! Ich tue das alles für meinen kleinen Krümel! << , sagte Eva sich in Gedanken immer und immer wieder und schaffte es schließlich, sich zur Öffnung hochzuziehen.
„Bitte was ist er? Er…Wieso wurde er verhaftet?!“, hörte sie auf einmal Matteos Stimme hinter der Tür.
„Was soll das heißen, der ICC hat ihn mitgenommen?!“


„Er ist in einer Hütte!“,gestand der Psychiater Arabella.
„Welcher Hütte?“ ,fragte Arabella und beugte sich vor.
„Wo ist diese Hütte?“
„Im Waldstück an der Stadtgrenze. 15 Minuten Richtung Norden, 4 Minuten nach Westen.“
„Was war daran jetzt so schwer?“, Arabella stand auf und verließ den Raum.


Unruhig versuchte Eva ihren Fuß aus dem Fenster zu ziehen als die die Tür aufgehen hörte. Vor Minuten hatte Matteo noch wild rum geschrien, wütend, was es denn solle, warum der ihr Unbekannte weggesperrt war. Eva hatte es nicht verstanden. Dann schaffte sie es ihren Fuß raus zu ziehen und rannte los. Noch bevor Matteo es wirklich begriff, was hier genau vorging, sah er Eva los laufen. Schreiend begann er zu toben, schmiss alles auf den Boden was ihm in den Weg kam und rannte hinauf, schnappte sich seine Waffe und rannte aus der Hütte.
„ICH DACHTE DU LIEBST MICH EVA!“ ,schrie er und sah die Rothaarige vor sich laufen. Sie war hektisch und er konnte sie laut atmen hören.
„ICH WILL DICH NUR BESCHÜTZEN VOR DIESEM TOMMY ! ER NUTZT DICH DOCH NUR AUS! ER WILL NICHTS VON DIR! ER LIEBT DICH NICHT!“, er schoss einmal, verfehlte aber.
Eva rannte noch schneller als sie den Schuss hörte. Sie hatte schon seit den ersten Minuten laufen Seitenstechen.
„ICH WILL DIR DOCH NCIHTS TUN, EVA!“ Ein weiterer Schuss löste sich aus der Waffe und diesmal traf Matteo sein Ziel in der Wade. Eva fiel vorne über. Sie versuchte sich aufzurappeln, doch Matteo war schon zu nahe und schnaubte wütend…






TBC
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