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Chasing Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Det. Tommy McConnel Sgt. Eva Vittoria
22.02.2015
03.01.2016
12
20.587
2
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
11.08.2015 1.625
 
Hey ihr Lieben,
und schon geht es weiter!
Dieses Kapitel wurde von der lieben Lou <3 verfasst und ich finde es mega!
Vielen Dank für die lieben Rückmeldungen  Wir freuen uns weiterhin über Reviews & vergesst bitte nicht das Geburtstagsvideo für Gabry.

Viel Spaß beim Lesen!
Lou, Angi und A.

Kapitel 2)
„Du gehörst mir!“


Eva brauchte einen Moment um wieder klar denken zu können. Sie saß in diesem schwarzen SUV und wurde mit einer Waffe bedroht. „Was wollt ihr von mir?“ stotterte die Italienerin. Der Mann, welcher mit der Waffe neben ihr saß, lachte. „Ach meine kleine Eva. Ich will dich doch nur beschützen.“ Der Mann nahm seine Maske vom Gesicht und Eva konnte nicht glauben wer vor ihr saß. „Matteo? Was soll das hier alles?“ Fragte Eva sichtlich geschockt. „Ich hab dich so vermisst mein Schatz!“ Matteo legte seine Hand auf Evas Arm, doch die Italienerin zog ihn weg. „FASS MICH NICHT AN!“ Der Italiener lachte und wollte gerade etwas sagen, als sich der Fahrer dazwischen Klinkte. „Matteo? Was wird das hier… Ich dachte wir entführen einfach nur die Braut… Aus Spaß! Und du.. Du schlägst die andere Frau nieder! Da mach ich nicht mit!“ Matteo wandte sich von Eva ab und antwortete genervt: „Ach Miguel. Ich musste es machen. Hast du nicht gesehen, wie unwohl sich meine Geliebte bei denen Gefühlt hat?“ Er hielt kurz inne. „Halt mal bitte an.“ Miguel fuhr in eine Seitenstraße und drehte seinen Kopf zur Rückbank. Der Italiener hob seine Waffe und richtete sie auf seinen Freund. „MATTEO?! Was soll das?!“ „Es tut mir Leid, aber ich muss meine Eva beschützen.“ Somit drückte er die Waffe ab und zielte direkt zwischen die Augen. Eva erschrak. „Was ist bloß in dich gefahren? LASS MICH SOFORT HIER RAUS!“ „Du wirst es noch Verstehen, Eva.“ Somit stieg Matteo aus und lief zur Fahrerseite. Er öffnete die Tür, stieß den toten Körper von Miguel nach draußen und setzte sich auf den blutverschmierten Sitz. Die Italienerin konnte noch immer nicht begreifen wo sie hier reingeraten war. Vorsichtig griff sie mit ihrer Hand zur Türklinke des Autos, doch Matteo bemerkte dies durch den Rückspiegel und schloss Blitzschnell das Auto ab. „Tut mir Leid Eva. Es ist nur zu deinem Besten!“ Er lehnte sich zur anderen Seite des Wagens und holte eine Spritze mit einer durchsichtigen Flüssigkeit heraus. Dann drehte er sich zu Eva. „MATTEO WAS IST DAS?“ Der Italiener hielt Eva am Arm fest und kam mit der Spritze näher. „Es wird dir helfen.“ Meinte dieser ruhig. Eva versuchte sich aus seinem Griff zu lösen, doch er war stärker als gedacht. „MATTEO NEIN!“ Schrie sie, doch schon war die Spritze in ihrem Oberarm eingedrungen und ihr Körper sackte zusammen.



Das ICC Team war zurück in ihr Hotel gefahren. Außer Tommy und Sebastian. Sie saßen in ihrem SUV und fuhren möglich Wege ab, welche die Täter genommen haben könnten. Der Deutsche lenkte den Wagen und Tommy saß nur stumm daneben. Es war alles zu viel für ihn. Er war mit Eva noch nicht einmal 2 Stunden verheiratet und schon passierte ein schreckliches Unglück. Doch plötzlich machte Sebastian eine Vollbremsung und der Ire wurde aus seinen Gedanken gerissen. „Was zur Hölle?“ Tommy sah seinen Kollegen fragend an. Aber er deutete nur auf die Straße vor ihm. Nun sah es Tommy auch. Auf der Straße lag ein Mann. Die Beiden stiegen aus und Sebastian suchte einen Puls, fand aber keinen. Daraufhin rief Sebastian beim Major an und Tommy durchforstete die Hosentaschen des Opfers. „Miguel Ventura. Er kommt aus Italien.“ Informierte der Ire den Deutschen, nachdem er den Personalausweis von der Leiche fand. Nach einer halben Stunde kamen der Major, Arabella und ein Gerichtsmediziner zum Tatort. Tommy saß derweil wieder im Auto, damit er seine Gedanken sortieren konnte. Er kannte den Namen Miguel Ventura, doch er wusste nicht mehr woher. Beim weiteren Überlegen beobachtete er den Major und Arabella, die etwas beredeten. Anscheinend haben sie etwas gefunden. Aus Neugier stieg der Ire aus und lief zu seinen Teammitgliedern. „Gibt es was Neues?“ Seufzte Tommy. Arabella schaute ihn bemitleidend an und der Major meinte: „Wir haben Reifenspuren gefunden. Sebastian hat sie schon durch den Computer laufen lassen. Sie stammen eindeutig von einem SUV.“ „Also war das einer der Entführer?“ Fragte nun Tommy etwas aufgebracht. Der Major bestätigte dies mit einem Nicken und lief zu Sebastian. Nun wandte sich Arabella zu Tommy. „Du Tommy… Ich muss dir was erzählen. Es geht um Eva…“ Arabella sah zu Boden. Der Ire verstand nicht ganz. „Was denn?“ Die Holländerin atmete einmal tief ein und begann zu erzählen. „Eva wollte die Brautentführung nicht machen um dich zu ärgern, sondern sie wollte dir etwas erzählen.“ Arabella wusste nicht wie sie es ihrem Kollegen erzählen sollte. „Arabella. Komm schon. Ich will es wissen!“ Tommy hatte keine Geduld mehr. „Eva… Sie ist schwanger.“ Der Ire war sichtlich geschockt. Eigentlich wäre man in so einer Situation der glücklichste Mann auf Erden. Doch nun hatte Tommy noch mehr Sorgen um Eva und das Baby - sein Baby.
„Schwanger? Wieso hat sie mir nicht vorher was gesagt?“ „Sie wollte es romantisch haben. Kennst du die Hütte unten am See?“ Tommy nickte. „Da wollten sie sich mit mir verstecken. Einen Tag vorher haben wir dort alles schön gemacht, damit es ein besonderer Moment wird. Aber dann kam dieser SUV aus dem nichts und ich wollte ja helfen aber…“ Der Ire unterbrach sie. „Ist schon gut Arabella! Du hast getan was du konntest! Gegen zwei Männer kommt man nicht leicht gegen an.“ Tommy bemerkte, dass sich in Arabellas Augen erneut Tränen sammelten. Sie machte sich so viele Vorwürfe. „Hey. Alles gut!“ Tommy legte seine Hand auf den Arm der Holländerin und versuchte sie zu beruhigen.


Matteo schaute über seine Schulter und sah die immer noch schlafende Eva an. „Endlich hab ich dich wieder mein Schatz!“ Schwärmte er und schaute auf die Uhr. „Noch eine halbe Stunde Fahrt, dann sind wir endlich da.“ Überglücklich fuhr er weiter und bog eine Zeit später in einen Waldweg ein. Der Boden war uneben und der SVU hüpfte von einem Schlagloch ins andere. Von den Bewegungen des Wagens wurde die Italienerin wieder langsam wach und musste erst wieder realisieren wo sie war. Sie hoffte, dass dies alles nur ein Traum gewesen war und sie jetzt wieder in ihrem Hotelzimmer aufwachen würde. Doch sie lag immer noch in ihrem Brautkleid auf der Rückbank des Wagens. Aber jetzt brauchte sie erst einmal einen Ausweg aus diesem Schlamassel. Sie schloss wieder ihre Augen, damit Matteo nichts von ihrem Erwachen mitbekommt. Die Italienerin dachte scharf nach und hatte eine Idee, die vielleicht funktionieren würde. Nach circa fünf Minuten hielt der Wagen an und Matteo schaltete den Motor aus. Er schaute noch einmal nach Eva und strich ihr mit seiner Hand durch die Haare. Die Italienerin war angewidert und musste sich zusammenreißen, damit ihr Entführer nichts merkte. Er stieg aus dem Wagen aus und öffnete die hintere Tür. Mit einem Ruck hatte er Eva rausgetragen und hielt sie nun auf dem Arm. Ihr weißes Brautkleid berührte den Boden und wurde dreckig. Dies bemerkte der Italiener und flüsterte zu Eva: „Nicht schlimm. Wir kaufen dir ein neues zu unserer Hochzeit.“ Nachdem er dies gesagt hatte, öffnete Eva die Augen und schlug ihn ins Gesicht. Vor lauter Schreck ließ er sie los und die beiden vielen unsanft zu Boden. Die Italienerin biss sich auf die Zähne und versuchte so schnell wie möglich von ihrem Entführer und Ex-Liebhaber davon zu kommen. Sie rannte in den Wald und blickte immer wieder hinter sich, doch von Matteo war keine Spur. Nach ein paar weiteren Metern verlangsamte Eva ihre Schritte und zog ihre Schuhe aus, da sie auf den High Heels nicht mehr laufen konnte. Sie lehnte sich an einen Baum und atmete durch. Dabei blickte sie an sich hinunter und hätte beim Anblick ihres Kleides heulen können. Der Tüllrock war zerrissen und weiß war ihr Kleid auch nicht mehr. Doch das war jetzt Nebensächlich. Sie fragte sich immer noch, was aus Matteo geworden war. Früher waren sie für einen kurzen Zeitraum zusammen, doch Eva merkte, dass etwas mit ihm nicht stimmte, weswegen sie auch mit ihm Schluss gemacht hatte. Und nun hatte er sie Entführt und seinen Freund umgebracht. „Er darf bloß nicht erfahren, dass ich schwanger bin.“ Dachte sich die Italienerin. Doch plötzlich hörte sie ein lautes Knacken hinter sich. Es war Matteo. Ihr Ex-Freund war nur noch ein paar Meter von ihr entfernt. „Eva. Ich will dir doch nichts tun! Ich bin hier um dich zu beschützen!“ Schrie er durch den Wald. Doch Eva drehte sich nicht um. Sie rannte einfach los. Sie wusste nicht wo sie war oder wo sie hinrannte, doch sie musste einfach nur weg von diesem Verrückten! Matteo kam immer näher und näher. Nach ein paar Metern packte er sie am Arm und versuchte sie mitzuschleifen. „Jetzt komm mit!“ Der Italiener wurde ungeduldig. „NEIN LASS MICH LOS!!!“ Eva schrie aus vollem Halse. „Möchtest du etwa wieder eine Beruhigungsspritze?“ Bedrohte Matteo sie. Die Italienerin versuchte sich aus seinem Griff zu lösen und zog kräftig. Sie schaffte es, doch durch die Wucht ihrer Kraft stürzte sie nach hinten und fiel einen kleinen Abhang hinunter. „EVA!“ Matteo schaute zu, wie ihr Körper mehrere Überschläge machte und schließlich Regungslos auf dem Waldboden liegen blieb. Er sprintete hinunter und begutachtete ihren Körper, um Verletzungen zu suchen. An ihrem Kopf entdeckte er eine Platzwunde. „Es tut mir so leid mein kleiner Engel. Aber das passiert nun mal, wenn man nicht hört!“ Somit trug der Italiener Eva zurück und brachte sie in ein kleines Haus. Er trug sie die Treppe hinunter, in einen Keller, und legte sie dort auf den Boden. Er betrachtete sie und fing an triumphierend zu lächeln „Jetzt gehörst du mir!“
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