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Chasing Life

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Det. Tommy McConnel Sgt. Eva Vittoria
22.02.2015
03.01.2016
12
20.587
2
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.08.2015 1.950
 
Hey ihr Lieben  
Das Dreiergespann (Lou, Angi und ich) melden uns wieder.
Wir haben schon lange nichts mehr von uns hören lassen, was uns sehr leid tut und größtenteils meine Schuld ist, weil ich als Nächste dran gewesen bin und einfach keine Zeit hatte. Wir wollten die Reihenfolge nicht unterbrechen und ja, dann haben wir einfach gewartet  
Nun bekommt ihr ein neues Kapitel aufgetischt. Wir haben den Sinn unseres Projektes noch einmal überdacht und haben Anne-Marie doch heraus genommen, weil wir fanden, dass der eigentlich Sinn und Schwerpunkt der Geschichte dann verloren gehen würde.
Wir hoffen ihr kommt mit den Änderungen zurecht und wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Auch hier wollen Lou und ich noch mal Werbung für unser Geburtstagsvideo für Gabriella machen. Sie hat in drei Monaten Geburtstag, aber wir sammeln schon mal Leute, die Interesse daran hätten, sich daran zu beteiligen. Wenn ihr das machen wollt, schreibt Lou und mir entweder hier oder am Liebsten auf Twitter. Lou: @Twangel_Louisa und ich @moveslikejade.
Genauere Info´s erhaltet ihr am Ende des Monats.
Und nun: Enjoy!  

Lou, Angi und A.

Kapitel 2) Ein unvergesslicher Tag

"Warum fällt unsere Wahl unter den tausenden Männern und Frauen, die unseren Weg kreuzen, gerade auf dieses einzige Wesen und macht es zum Mittelpunkt unseres ganzen Denkens?"

- André Maurois


Endlich war es soweit! Der schönste Tag in ihrem Leben! Der 13. August, ein Freitag. Im Sommer. Und dazu noch herrliches Wetter. Ein Tag, wie er schöner nicht sein könnte. Perfekt, um zu heiraten, dachte sich auf Eva, als sie in Arabellas Wohnung vor dem Badezimmerspiegel stand und ihre Frisur begutachtete. Ihre langen, wunderschönen, kupferroten Haare wurden hochgesteckt, lediglich eine gelockte Strähne hing hinaus. Dazu hatte sie ein kleines Diadem auf dem Kopf. Sie sah aus wie eine Disneyprinzessin. Sie strahlte über beide Ohren; so glücklich war sie schon lange nicht mehr. Wie es wohl ihrem Verlobten erginge? Nachdenklich verließ sie das Badezimmer und setzte sich wieder auf den Stuhl, damit Rebecca Daniel sie nun schminken konnte.
„Gefällt dir deine Frisur?“, wollte Arabella wissen.
„Sie ist wunderschön! Vielen Dank!“, meinte Eva und lächelte Arabella an.
Dann wurde es wieder still und Rebecca schminkte Eva; dezent, aber so, dass man es sah. Ihre wunderschönen Augen wurden hervorragend zu Geltung gebracht. Ein letztes Mal begutachtete die Frau des  Majors ihr Werk.
„So, fertig!“, meinte sie am Ende und reichte Eva einen kleinen Handspiegel.
Eva blickte hinein und traute ihren Augen nicht. Es war einfach perfekt. Ein paar kleine Tränen bildeten sich in ihren Augen.
„Ey, nicht weinen! Sonst verläuft dein Make Up!“, warnte Rebecca und musste lachen.
„Tut mir leid!“, meinte Eva.
„Danke für alles, ihr habt das so toll gemacht! Danke!“, damit stand Eva auf und nahm die beiden Frauen in den Arm.
„Machen wir doch gerne!“, antwortete Arabella, als sie sich aus der Umarmung lösten und meinte weiter: „Wollen wir jetzt dein Brautkleid anziehen?“
Begeistert nickte Eva und die Frauen machten sich auf ins Schlafzimmer zu dem Brautkleid…

Währenddessen bei Eva´s Verlobten in einem anderen Hotelzimmer:
Tommy war mindestens genauso nervös wie seine Bald-Ehefrau. Er konnte es einfach nicht fassen, er würde in wenigen Stunden tatsächlich Eva heiraten. Eva, die Frau, die er am Anfang nicht verstehen konnte, sie war ein Mysterium, doch nun ist sie bald sein Mysterium und er liebte sie von ganzem Herzen. Dies hatte er erst realisiert, als Eva von ihrem Vater in Spanien gefangen genommen wurde und er sie in letzter Minute befreien konnte. Er konnte und wollte nicht ohne sie leben, weshalb er ihr ein paar Monate später seine Liebe gestand und feststellen musste, dass es Eva genauso ging. Wieder ein halbes Jahr später machte er ihr dann den Antrag. Sie waren in Amsterdam, ein Kurztrip. Sie gingen am Ufer des Meeres entlang, als er ihr den Antrag machte. Sie hatte ohne zu zögern „Ja“ gesagt; sie waren überglücklich und auch das Team freute sich für seine beiden Kollegen.
Plötzlich klopfte es an der Türe. Tommy, der aus seinen Gedanken gerissen wurde, lief zur Tür und öffnete sie.
Vor ihm standen Carl, der Major, Dorn und sein Trauzeuge Sebastian.
„Na, klappt´s?“, fragte Carl, als er sah, dass Tommy ein paar kleine Schwierigkeiten beim  Binden der Krawatte hatte.
„Ja..nein..kommt rein, man!“, erwiderte Tommy genervt.
„Komm mal her, das kann man ja nicht mit ansehen! Macht das sonst Eva bei dir oder was?“, meinte Sebastian belustigt und machte sich daran, die Krawatte zu binden.
„Wenn du es so wissen willst, ja, macht sie! Was dagegen?“, lachte Tommy.
„Nein..alles gut!“
Nachdem Sebastian fertig war, betrachtete Tommy sich noch einmal im Spiegel und wurde wieder nachdenklich; schade, dass die Eltern der Beiden nicht dabei sein konnte, vielleicht war es aber auch besser so. Aber heute vermisste er extrem Anne – Marie. Er hätte sie gerne dabei gehabt, weil sie von Anfang an diejenige war, die es vorhergesagt hatte, dass die Beiden einmal das Traumpaar werden.
„Alles okay?“, fragte der Major.
„Ja, ich dachte mir nur gerade, wie schön es wäre, wenn Anne – Marie hier wäre!“
Alle Teamkollegen stimmten dem Iren zu, bevor Dorn sprach: „Ich glaube wir sollten mal los, oder wollen Sie Ihre eigene Hochzeit verpassen?“
Tommy musste grinsen: „Nein, um Gottes Willen! Wenn ich an meiner eigenen Hochzeit nicht getötet werden möchte, dann müssen wir jetzt aber los!“
Und somit verließen sie das Hotel und machten sich auf zu der Kirche in Den Haag.


Eine halbe Stunde später kamen sie an der etwas außerhalb von Den Haag gelegenen Kirche an und betraten sie. Die Männer hatten die Info bekommen, dass Eva ein paar Minuten nach ihnen eintreffen würde und so machten sich Tommy und Sebastian schon auf den Weg rein, begrüßten ein paar Gäste und den Pfarrer. Danach stellte sich Tommy vor den Altar und wartete.
Zur selben Zeit kam draußen Eva an. Der Wagen hielt vor der Kirche und heraus kamen Arabella und Rebecca, die beide einmal um das Auto herumgingen und Eva die Türe öffneten.
Carl trat näher und half ihr heraus. Die Männer waren sprachlos. Sie sah umwerfend schön aus. Sie hatte ein langes, weißes Kleid an, trägerlos, mit Stick und einem Tüllrock, wie ein richtiges Prinzessinnenkleid.
Dorn war der Erste, der seine Sprache wiederfand: „Sie sehen umwerfend aus, Eva!“
„Vielen Dank!“, strahlte Eva und die Anderen konnten dem nur zustimmen.
„Bist du bereit? Oder möchtest du doch lieber abhauen? Ich an deiner Stelle würde mir überlegen ob ich diesen..“, scherzte Carl und Eva musste lachen.
„Nein, ich bin mir ganz sicher! Zu 100 Prozent!“
„Dann wollen wir mal!“, meinte der Major, hielt ihr seinen Arm hin und sie hackte sich unter. Die Anderen ging schon einmal vor in die Kirche und suchten ihre Plätze.
Dann ging es los. Die Orgel begann zu spielen und alle standen auf. Eva, geführt von Louis, kam in die Kirche.
Tommy traute seinen Augen nicht. Sie war unfassbar schön und er konnte sein Glück kaum fassen. Ein leises „Wow“ huschte über seine Lippen.
Er begann ein paar Tränen zu verdrücken und wischte sie sich immer wieder weg. Dann übergab Louis Eva an Tommy und diese sah, dass ihr Bald-Ehemann ein paar Tränen verdrückt hatte und sie musste schmunzeln.
„Du siehst unfassbar aus, Eva!“, meine Tommy.
„Danke, du auch! Und nun sei keine Pussy und hör auf zu weinen!“, flüsterte Eva ihm zu und Tommy schaute sie verwundert an, musste darauf hin aber lachen. Eva lächelte ihn an und meinte: „Ich liebe dich!“
„Ich liebe dich auch!“
Dann begann die Zeremonie und vor und während dem Ja-Wort wurden viele Tränchen verdrückt.

Eine Stunde später war es vollbracht: Eva und Tommy waren nun offiziell Mann und Frau. Und glücklicher denn je.
Nun ging es zum Festakt über. Sie hatten schon den Hochzeitstanz dargeboten, der sogar noch besser verlief als in den Proben. Nun wurde es Zeit für die Torte.
Sie war groß, vierstöckig und hellblau. Obendrauf befand sich ein Ehepaar aus Fondant, extra mit Pistolen und was das Polizistenherz begehrte verschönert wurde, selbstverständlich aus Fondant.
Eva und Tommy schnitten die Torte gemeinsam an, man konnte nicht so recht erkenne, wer die Hand oben hatte, aber jeder, der die Beiden kannte, konnte sich vorstellen, wer von den Beiden in der Beziehung die Hosen an hat.
Sie aßen und redeten mit ihren Gästen. Bis Eva auf einmal aufstand und raus ging, gefolgt von Arabella und Rebecca. Tommy wollte hinterher gehen, weil er besorgt war, doch Sebastian hielt in auf seinem Platz.
Draußen angekommen drehte sich Eva um und sprach: „Okay, ist alles bereit? Wir machen es so wie abgesprochen! Arabella und ich verstecken uns in der Hütte am See unten und du lässt uns ein wenig Vorlauf und läufst dann hinein und rufst um Hilfe!“, meinte Eva kichernd.
„Ja, alles klar! Lauft los!“, bestätigte Rebecca und die beiden Frauen rannten los, kichernd.
Rebecca rollte mit den Augen und grinste.

Eva und Arabella liefen und liefen und als sie der Meinung waren, dass sie nun genügend Abstand zu den Anderen hatten, wurden sie langsamer.
„Oh man, ich will nicht wissen, was Tommy denkt!“, meinte Arabella lachend.
„Der hält mich bestimmt für komplett bescheuert, aber mir egal!“, lachte Eva.
„Da ergänzt ihr euch ja super!“
„Wow, danke! Wirklich sehr nett!“
„Na los, wir sollten wieder schneller laufen! Wenn Tommy einmal Lunte gerochen hat, kann er schneller rennen als ich!“, sagte Arabella.
„Ja, du hast recht! Auf!“, stimmte Eva voller Tatendrang zu, doch plötzlich versperrte ihnen ein SUV den Weg.
„Huch, so schnell?“, wunderte sich Eva.
Doch plötzlich kletterten zwei vermummte Gestalten aus dem Wagen und schnappten sich Eva.
„NEIN; WAS SOLL DAS?“, schrie Eva und Arabella lief auf die Entführer zu.
„LOSLASSEN! POLIZEI!“, rief die Holländerin und versuchte sich dazwischen zu drängen. Plötzlich erhielt sie einen Schlag mit einer Pistole auf ihren Kopf und fiel zu Boden.
„NEIN ARABELLA! IHR SCHWEINE! NEEEIN!“, schrie Eva wütend.
Die Beiden schnappten sich die Italienerin, packten sie in den Wagen, rasten davon und ließen eine bewusstlose Arabella zurück.

Ungefähr zur gleichen Zeit, liefen Tommy und die Anderen los.
„Ich kann es nicht glauben, dass ihr mich wirklich zwingt bei so einer Brautentführung mitzumachen!“, fluchte der Ire.
„Also erst einmal war das die Idee deiner Braut, okay! Und zweitens, der Superdetective McConel wird den Fall sicher lösen!“, meinte Sebastian und heimste sich einen Faustschlag gegen den Arm von Tommy ein.
„Depp!“, sagte Tommy.
Eine Weile liefen sie ohne irgendwas zu sagen. Rebecca, Dorn, Carl und der Major waren da geblieben.
„Boah, musste sie denn so weit laufen! Ich heirate heute, ich dachte nicht, dass damit ein gratis Workout verbunden war!“, scherzte der Ire und verstummte, als er Arabella in wenigen Meter Entfernung auf dem Boden liegen sah.
„Moment, ist das nicht….“, begann der Deutsche, wurde aber von seinem Kollegen unterbrochen.
„ARABELLA!“, rief der Ire und rannte auf sie zu.
Er kniete sich neben sie und versuchte sie wachzurütteln.
Sebastian rief einen Krankenwagen. Als er auflegte kam sie wieder zu sich.
„Arabella! Was ist passiert?“, fragte Tommy verwirrt.
„Eva…sie haben Eva!“, stotterte sie nur und hielt sich dabei den Kopf.
„Wer hat Eva? Was ist passiert?“, wollte Tommy wissen.
„Da waren zwei Männer, sie haben Eva entführt, ich wollte sie aufhalten, aber sie haben mich niedergeschlagen. Eva ist weg, es ist meine Schuld. Es tut mir so leid!“, meinte Arabella und begann leicht zu weinen.
„Nein, pscht, es ist nicht deine Schuld, beruhig dich! Sebastian, ruf die Anderen an!“, meinte Tommy panisch.
Sebastian stand auf und lief einige Meter und wählte dann die Nummer seiner Kollegen.
Währenddessen kam der Krankenwagen an und Sanitäter versorgten Arabella.
Dies war der Moment, in dem Tommy das Geschehene erst realisierte: Eva war verschwunden; es war kein Spiel mehr, ab jetzt ging es wirklich um Leben und Tod..


TBC
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