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Without a Trace    "La Vie En Rose"

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Danny Taylor Elena Delgado John Michael "Jack" Malone Martin Fitzgerald Samantha "Sam" Spade Vivian Johnson
20.02.2015
20.02.2015
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20.02.2015 601
 
AN:

Hi

Ich versuche mich mal an etwas Neuem.
Mal sehen, wie weit ich das hier ausdehne,
aber ich suchte gerade WaT und Smarty.

Obwohl ich noch nicht die ganze Geschichte kenne,
wage ich mich mal ans Serienende bzw. einige Zeit danach-
vor Allem, um Jack loszuwerden, der mir schon immer
ein Dorn im Auge war, zumindest, was Smarty betrifft.

Insofern...

Hope we all enjoy!





Without A Trace
La Vie En Rose
by Sarahsassy


Prolog


(5 Jahre
nach 7x24 Unter Wasser)




-23 Stunden vermisst-



Süchtige haben nur dann einen Rückfall, wenn es um etwas geht,
das sie erschüttert.

Das hatte Martin selbst zu Danny gesagt.

Natürlich waren Danny als trockenem Alkoholiker Rückfallgedanken
nicht fremd.

Aber er hatte immer geglaubt, er und Martin, sie hätten ihre Probleme
beide in den Griff bekommen. Mit Hilfe ihrer Freundschaft.
Ganz besonders mit Hilfe ihrer Freunde, ihrer Kollegen,
ihrer zweiten Familie.

Nur, dass diese sich im Laufe der Jahre... aufgelöst... hatte.

Er und Elena arbeiteten immer noch bei der MPU,
Jack war immer noch ihr Boss, aber Vivian wurde
nur noch zu Beratungen herangezogen und hatte sich
vor zwei Jahren in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen,
nachdem ein Herzinfarkt sie fast das Leben gekostet hatte.

Samantha arbeitete halbtags im Büro,
alles andere kam nach Finns Geburt für sie nicht mehr in Frage-
sie wollte für ihren Sohn da sein und sich nicht in Gefahr bringen,
wenn sie der wichtigste Mensch in seinem jungen Leben war.

Der gemeinsame Versuch von Jack und Samantha,
dem Jungen eine Familie zu bieten, war nach einer Probezeit,
wie Sam es Elena gegenüber einmal
geschildert hatte, gescheitert.

Es ließ sich nun einmal nicht leugnen,
dass Jack zwar, wie er selbst einst gesagt hatte,
ein „Fan“ der Institution Familie war,
aber es stimmte auch, dass er es nun einmal
„nicht gut“ machte- auch nicht beim zweiten Versuch.

Vielleicht hätte er seine Töchter vorher fragen sollen,
bevor er Sam ein weiteres Mal das Herz brach,
weil er sich zwischen ihr und seinem „alten“ Leben
nicht entscheiden konnte.

Diesmal war Sam jedoch konsequent und hatte ihn vor die Tür
gesetzt, bevor diese Beziehung, die doch nur auf ihrem Vater-Komplex
beruhte, auch noch ihrem Sohn schaden konnte, nicht nur ihr selbst.

Sie hätte sich Gedanken machen sollen... vorher.
Und Danny hätte ihr sagen können, dass es keinen Sinn machen würde,
gleichzeitig einen Vater für Finn UND sie haben zu wollen.

Dass Sam erwachsen werden musste, schon um Finns Willen,
und sich einen Mann suchen musste, keine Vaterfigur.

Einen Partner.
Jemanden, der sie auf Händen tragen würde.
Der alle Seiten an ihr zu schätzen wüsste
und nicht nur das arme, kleine Mädchen,
das es zu retten galt, um ein eh schon viel
zu großes Ego zu befriedigen.


Danny seufzte abgrundtief,
als er den Telefonhörer neben sich auf die Gabel legte.

Er sah sich im Büro um, sah die fragenden Gesichter seiner Einheit,
seiner Freunde, seiner Kollegen.

„Wir haben einen neuen Fall.“

rief er in die Runde,
griff nach dem Scanner, welcher blinkte und die Ankunft
eines Faxes ankündigte.

Er nahm das Blatt,
warf einen besorgten Blick darauf
und wandte sich dann an das große,
weiße Brett am Ende des Raumes.

Er drehte es so, dass alle es sehen konnten
und nahm einen Edding zur Hand,
ehe er mit wackliger Schrift
einen Namen auf das Weiß schrieb.

Auf der Tafel stand in Druckbuchstaben:


Martin Fitzgerald


Hinter sich hörte Danny ein gepresstes Aufkeuchen,
als er ein Foto seines alten Freundes
nun ebenfalls an der Wand befestigte,
eine lange, schwarze Linie hinzufügte,
die Zeitachse,
auf der er zum jetzigen Zeitpunkt ein

wird seit 23 Stunden vermisst

ergänzte.
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