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Ein Blick in die Zukunft

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Damian / Der Verdammte Drachenritterin Talana Drachentöterin Kommandantin Rhoda OC (Own Character)
19.02.2015
17.02.2017
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27.02.2015 598
 
Während ich mir noch meiner Gedanken bewusst wurde, klopfte es an der Tür meiner Kammer. „Hey, Drachentöter Chris, Kommandantin Rhoda will euch sehen! Wir sind bald da!“, rief eine Männerstimme. Ich ging zur Tür, öffnete sie und sah Sepp, einen Champion in leichter Eliterüstung. „Morgen Sepp!“, grüßte ich und hob die Hand. „Wo ist Rhoda?“ „Im dritten Zimmer links! Beeile dich, sie wartet nicht gerne!“, beantwortete er meine Frage und verschwand in der Tür gegenüber. Der Gang war schmal und links und rechts führten je drei Türen in andere Räume. Meine Kammer befand sich hinter der ersten Tür auf der rechten Seite. Ich schloss die Tür hinter mir und ging auf die, eben von Sepp genannte, Tür zu und klopfte an. Erst in diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich gleich DER ROHDA gegenüberstehen würde. Mein Herz begann vor Aufregung zu klopfen. Aber zum Umkehren war es ohnehin zu spät, denn mein Klopfen wurde gerade mit einem „Herein!“ beantwortet und so öffnete ich die Tür und betrat den Raum. Er war ungefähr dreimal so groß, wie meine Kammer. An den Wänden hingen Bilder von Kriegern, wahrscheinlich Drachentöter, im Kampf oder einfach als Porträt. Drei große Fenster ließen Sonnenlicht in den Raum fallen und in der Raummitte stand eine Tafel, an der Zehn Stühle standen. Auf zwei an den Längsseiten saßen ein Mann und eine Frau in schwerer Kampfrüstung. Marius und Rhoda.  „Ah, der angehende Drachentöter!“, begrüßte mich Marius mit rauer Stimme. „Setzt euch doch.“ Er deutete auf einen Stuhl und ich nahm platz. Als ich mich gesetzt hatte, wirkten die beiden noch größer als zuvor und ich fühlte mich in ihrer Gesellschaft klein und unbedeutend. Wie viele Drachen die Beiden wohl schon erlegt hatten? Bevor ich weiter darüber nachsinnen konnte begann Rhoda zu sprechen: „Ihr seid spät! Aber sei es drum! Man wird ja schließlich nicht jeden Tag Drachentöter. Umso wichtiger ist es daher, dass ihr von jetzt an einen klaren Kopf bewahrt und euch eurer Aufgabe und Pflicht bewusst werdet. Die Drachentöter sind in ganz Rivellon angesehen und geschätzt von den Einen aber auch gefürchtet und gehasst von den Anderen. Mit dem Eintritt in den Orden wählt ihr eine Seite, die ihr bis zu eurem Lebensende vertreten werdet. Seid ihr erst einmal Teil der Organisation gibt es kein Zurück mehr! Seid ihr bereit dem Orden beizutreten?“ „Ja!“, antwortete ich wie von selbst und ertappte mich gleichzeitig bei dem Gedanken: -Ihr jagt die Drachen wie besessen, ohne zu wissen, wer der eigentliche Feind ist. Ihr nehmt unzählige Leben und lasst den Feind dadurch sogar noch erstarken! Aber sei es drum! Ich muss erst mal mitspielen, alles Weitere findet sich später!- „Gut!“, fuhr Rhoda fort. „Dann sprich mir nach: Hiermit schwöre ich bei meiner Ehre und der des Göttlichen, die Drachen auf ewig zu jagen und bis auf den Letzten auszulöschen!“ Ich wiederholte den Schwur, kreuzte aber die Finger hinter meinem Rücken, da ich bereits einen anderen Plan hatte und bat den Göttlichen im Stillen um Vergebung für meinen Meineid. „Dann willkommen im Orden!“, sagte Marius und streckte mir symbolisch die behandschuhte Hand entgegen. Ich drückte sie so fest wie ich konnte, denn ehrliche Leute haben einen festen Händedruck. Ich wollte die Drachentöter ja nicht verraten, sondern ein Dilemma beenden. Nur wie? Aber das musste ohnehin noch warten, da erst einmal die Hauptquest vorangetrieben werden musste. Und da war sie auch schon, die erste Station auf meiner langen Reise. Denn gerade klopfte es an der Tür und Sepp steckte seinen Kopf herein: „Drachentöter, wir sind gelandet!“ „Also dann Chris.“, ergriff Rhoda nun erneut das Wort. „Wählt euren Pfad!“
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