Ein Blick in die Zukunft

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Damian / Der Verdammte Drachenritterin Talana Drachentöterin Kommandantin Rhoda OC (Own Character)
19.02.2015
17.02.2017
6
6.028
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19.02.2015 595
 
Anmerkung
An dieser Stelle sei noch einmal auf die SPOILERWAHRNUNG hingewiesen. Die Geschichte orientiert sich am Hauptquest sowie einigen, aber nicht allen Nebenquests, weicht aber teilweise von deren Verlauf ab.

Außerdehm ist das meine erste Geschichte, daher bitte ich um Nachsicht. Kritiken und Kommentare sind gerne gesehen!

Viel Spaß beim Lesen!

Gorbas Nordwind

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Die Ankunft

„So, das reicht für heute!“, sagte ich zu mir selbst und fuhr den Rechner herunter. Der matte Schein des Monitors verschwand, es wurde dunkel im Zimmer. Ich ging zum Lichtschalter, knipste ihn an und schaute auf die Uhr. Sie zeigte: 22:30 Uhr. Hatte ich wirklich so lange gespielt? Es wollte mich einfach nicht los lassen. Nicht, dass das Game neu gewesen wäre. Im Gegenteil! Ich besaß es schon ewig und drei Tage und hatte es bereits mehrere Male durchgezockt. Divinity II Ego Draconis. Ich kannte es inn,- und auswendig. Jeden Charakter, jeden Ort,  jede Quest und jeden versteckten Inhalt sowie alle Fähig,- und Fertigkeiten. Während ich noch so darüber nachdachte, was als nächstes geschehen würde, machte ich mich bettfertig und ging schlafen.

Ich erwachte in einem einfachen Feldbett. Es bestand im Wesentlichen aus einem hölzernen Lattenrost, auf dem eine, mit Stroh gefüllte, Matratze ruhte. Ein kleiner, ebenfalls mit Stroh gefüllter, Sack diente als Kissen und ein grobes Leinentuch als Decke. Ich sah mich um und bemerkte auf der Stelle, dass ich nicht in meinem Zimmer lag. Ich befand mich in einem kleinen Raum, der neben dem Bett noch einen Holztisch und -,stuhl sowie eine Truhe, auf der zusammengelegte Kleidung lag, beinhaltete. Auf dem Tisch stand ein Holzbrettchen mit etwas Brot und Käse und eine Kerze, die zur Hälfte heruntergebrannt war. Die Wände bestanden aus Brettern und durch ein kleines Fenster konnte man den Himmel sehen. Während ich all dies registrierte schlug ich die Bettdecke zurück und setzte mich auf. Ich bemerkte, dass ich grobe Leinenunterwäsche trug. „WTF? Wo zum Geier bin ich hier?“, dachte ich und schaute aus dem Fenster. Wolken zogen langsam vorüber. Eine sah aus wie ein Baum, eine Andere ähnelte einem Tier und wieder eine Andere …  MOMEMT MAL! Ich heilte zum Fenster und steckte meinen Kopf hinaus. Was ich sah ließ mich einige Schritte zurücktaumeln. Ich war hoch in der Luft in einer Art Luftschiff. Unter mir zog die Landschaft dahin. Ich dachte nach. Träumte ich? Wenn ja, dann hatte ich das jetzt gemerkt und konnte den Traum nach meinem Willen formen. Angestrengt stellte ich mir vor, wie ein Kuchen auf dem Tisch auftauchte. Doch das tat er nicht! Es war kein Traum! Aber auf seltsame Art und Weise kam es mir nicht real vor. Ich erinnerte mich wieder daran, dass ich die ganze Zeit nur Unterwäsche trug und ging zur Truhe, um die Kleidung – wahrscheinlich meine – in Augenschein zu nehmen. Es war gar keine Kleidung im eigentlichen Sinne, sondern Rüstung. Die Rüstung bestand aus einem dunklen Lederpanzer, auf den an Brust und Schultern Bronzeplatten gesetzt waren. Ebenso war es bei der Hose.  Neben der Truhe stand ein Paar Stiefel, die genau so beschaffen waren, wie die restliche Rüstung. Nur die Handschuhe waren aus reinem Leder. Ich zog mich an. Die Rüstung war schwer, ich schätze Sie auf 15 Kilogramm und doch machte es mir keine Mühe sie zu tragen. Eigenartig, es schien so, als ob ich es gewohnt war schwere Rüstung zu tragen. Wie ich so an mir herunter sah kam mir die Montur bekannt vor. Ich hatte sie schon einmal irgendwo gesehen. Mir dämmerte es. Ich befand mich in Divinity II Ego Draconis, in einem Zeppelin und war auf direktem Wege nach Leuchtenfeld.
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