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КИІGHT ЯІDЄR ƑƑ

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Bonnie Barstow Michael Knight
18.02.2015
17.04.2015
11
18.096
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01.03.2015 2.546
 
KAPITEL FÜNF
Herzlich Willkommen in einer Karosserie nach weiteren zehn Jahren, KITT



Nach einigen Erklärungen brachte Bonnie den Vorschlag den vorhandenen KITT in den Mustang einzusetzen, es war der einzige kompatible Computer.

Billy und Sarah waren einverstanden und machten sich zu dritt sofort an die Sache dran.

Mike und sein Vater standen nun alleine in dem Wohnzimmer.

"Wie war der alte KITT denn so?", fragte Mike einfach mal, es war schwer ein Gespräch anzufangen.

"Er war mein bester Freund und Kumpel, bis er bei Devons Tod ausgeschaltet werden musste", lächelte Michael leicht seinen Sohn an.

"Das verstehe ich gut. Auch der Neue war mein Freund und bester Kumpel."

"Du konntest aber Ferien ohne ihn machen"

"Ja..."

"Das konnte ich nicht, wo ich Ferien gemacht habe war KITT überall dabei", Michael nahm einen Schluck von seinem Kaffee.

"Trotzdem er ist weg... Vielleicht für immer"

Mike kamen doch wirklich ein paar Tränen, die er sofort wegwischte.

"Erst deine Mutter, dann kaum Kontakt zu mir und jetzt auch noch KITT. Was ist eigentlich mit Sarah?"

"Wir haben Schluss gemacht. Sie wollte nicht mehr als ein bekannter Freund von ihr getötet wurde."

Plötzlich kam Billy hinein. "Leute kommt heraus. Er ist drin. War gar nicht schwierig."

Mike und Michael blickten sich kurz an und gingen zu den anderen heraus.

"Michael! Komm her!", schrie Bonnie. Erwartungsvoll quetschten sich alle in den Mustang hinein.

Ein kleiner Bildschirm auf der Windschutzscheibe wurde deutlich. Auch da wo die Halbkugel war, befindet sich nun ein kleiner Bildschirm. Er war dem alten Desgin sehr ähnlich.

Der Scanner fing an zu leuchten das helle Rot beleuchtete die ganze Garage.

"KITT?", brach Michael die Stille.

"Michael! Wie schön Sie zu hören. Wo bin ich hier? Warum erfassen die Sensoren nichts?", sprach der Mustang auf einmal in einer ruhigen Stimme.

"Hallo KITT. Wir müssen noch einiges einstellen, damit du dich zurechtfinden kannst", sprach Bonnie den Computer an.

Man hörte sofort die mütterliche Seite.

"Einverstanden, Bonnie. Danach müssen sie mir noch einige Fragen beantworten", meinte KITT.

"Er ist ganz anders als unser KITT", meinte Mike zu Sarah und Billy.

"Wer sprach da?", fragte der Computer sofort.

"KITT. Ich erklär' es dir. Ich habe einen Sohn, Mike. Die junge Frau hier ist eine Partnerin von ihm genauso wie der letzte hier, Billy. Es gab eine neue Foundation und die haben einen Nachfolger gebaut der nun verschwunden ist. Du steckst in seinem Körper", erklärte der alte Fahrer von ihm.

"Verstehe", das Wort kam mit leicht-bedrückender Stimme.

"Du musst noch viel lernen, KITT", meinte Bonnie wie eine Mutter zu ihrem Kind. Mike stieg aus und ging zu dem Garagentor.

"Mike? Wohin?", schrie Sarah hinter ihm her und stieg auch aus.

"Wir werden jetzt noch ein bisschen arbeiten", mischte sich Billy ein.

Doch Mike reagierte nicht. Er nahm die Schlüssel des Chryslers und startete den Motor.

"Tja nicht so wie KITT", grinste er Sarah an.

Hektisch setzte sie sich auf den Beifahrersitz. Der Chrysler raste von dem Grundstück.

"Wohin?", schrie Sarah ihn an.

"Ich werde den Pontiac suchen und finden."

"ich versteh dich ja! Aber musst du so ausrasten?"

"Ich halts nicht aus, dass dieser alte CPU in dem Mustang steckt!"

Sarah antwortete nicht. Sie sah die Schilder Richtung Schrottplatz.

"Warum fahren wir zum Schrottplatz?"

"Ich hab da ne Vermutung!"

Die Ansicht der ganzen plattgedrückten Autos war schrecklich.

Besonders nach einem schwarzen Pontiac hielt Mike Ausschau.


Sarah wartete im Auto.

Auf einem Weg sah er die Presse. Ein gewaltiges Mordinstrument für Autos.

Was er nicht bemerkte, dass er beobachtet wurde. Ein älterer Mann versteckt hinter den platten Autos nickte dem Kranfahrer zu. Dieser verstand sofort. Er drückte alle Knöpfe und hob mit einem Kran einen schwarzen Pontiac Firebird Trans Am hoch.

Die vier Räder mit den schwarzen eleganten Felgen baumelten in der Luft.

Mike schrak auf und rannte zu dem Kran hin.

"Aufhören. Ich bezahle den Wagen!"

Doch der Fahrer reagierte nicht er hob den Wagen in die Presse.

"NEEEIN!", schrie Mike und stürzte sich an das Fenster. Er nahm den Mann sofort an die Kehle. Seine Wut kochte.

Im Gesicht wurde der Mann ganz rot und versuchte auch Mike zu packen, machte aber stattdessen die Tür auf.

Beide fielen zu Boden und wälzten sich.

Von Hinten kam der versteckte Mann und schlug Mike auf den Kopf, der sofort in Ohnmacht fiel.



Als Mike wieder zu sich kam, befand er sich in einem Auto. Das Armaturenbrett strahlte vor so vielen bunten Knöpfen, der Rest war dunkel.

"Das ist also der alte KITT. Man ist der Mustang einfach zu bedienen."

Er drückte auf alle Knöpfe bis der Motor ansprang.

Man hörte den Unterschied von dem PS sofort. Vorsichtshalber drückte er noch auf "Turbo Boost" der Neue hatte das auch, aber auf Sprachkontrolle.

Der Wagen ruckelte und die Presse wurde deutlich lauter.

Es krackste. Alle grünen Leuchtlampen am Gaspedal leuchteten auf.

Der Tacho zeigte immer mehr an. Auf dem einen Bildschirm war eine Abbildung von den Grundrissen des Wagens und eine Platte, was anscheint die Presse darstellte. Dann waren da noch so Linien die den Sprung symbolisierten. Auf dem zweiten Bildschirm stand:

System überlastet. Energie fällt



Völlig überrascht brach die Presse zusammen und der Wagen sprang aus dem Stand heraus. Bevor er aber fast perfekt aufkam wurde ein riesiger Magnet angeschaltet, der den Wagen auffing.

Drinnen fühlte es so sich an als ob man Achterbahn fuhr.

Der Magnet schwenkte heftig hin und her.

Als letzte Rettung riss Mike die Tür auf und sprang heraus. Genau dann kam der Chrysler hinter einer Ecke hervor. Er stieg ein und sah nochmal den Pontiac an.

Die Kette schwenkte so heftig hin und her, dass er gegen das Bürogebäude prallte.

Das Haus brach zusammen und der Pontiac zersprengte an der Wand in unzählig viele Teile.

Einige schwarze Splitter trafen die Scheiben des Chryslers. Mit Vollgas fuhren sie davon.

Mike war völlig mit eigenem Blut besprenkelt und anscheint auch sein Arm gebrochen. Er sah Sarah an und schrie sie an: "SAG MAL! WO WARST DU? ICH WAR BEINAHE TOT!"

"nicht nur du hattest Probleme, Mike. Ein Gabelstapler hatte den hier hochgehoben. Es ist verdammt schwierig davon herunter zu kommen", schrie sie zurück.

Dann war das Thema geklärt.

"Was war das für ein Auto, was zersprengte?"

"Der ganz vollständige Knight Industrie Two Tausend. Ohne CPU."

Sarahs Augen wurden groß, wo sollte der KI3T jetzt hin, wenn sie ihn wieder fanden?



„Mein Gott! Wo wart ihr denn?", fragte Bonnie bei dem Anblick von Mike.

Das weiße T-Shirt war völlig zerrissen und auch die Hose hatte Löcher.

„Ich hatte den Wagen des alten Kitt gefunden. Wie gesagt 'hatte'!", antwortete er.

"Hä? Wie hatte?", legte Bonnie den Kopf schief.

"Er ist in Tausend Teile, aber er war auch für ein paar Minuten echt beeindruckend. Er ist mit einem Magnet gegen ein Gebäude und verfiel wie Staub", meinte Mike noch traurig dazu.

Der schwarze Mustang fuhr aus der Garage.

"Sie müssen Mike sein. Was meinen Sie denn zu meinem neuen Körper?", fragte die Stimme des älteren KITT.

Mike und Sarah mussten lachen. Michael ging mit den beiden ins Haus hinein. Aus einem Erste-Hilfe-Koffer holte Sarah Verband heraus und verarztete Mikes Arm.

Ohne drinnen ein Wort zu sagen, rannten sie wieder heraus. Vielleicht wusste der KITT ja etwas.

Michael saß hinter dem Steuer und sprach mit dem CPU.

Im Motorraum war Bonnie am Gange und Billy arbeitete an der Technik. So ließ sich Mike auf den Beifahrersitz ab.

"Mike. Wie ich sehe geht es ihnen jetzt besser. Ich habe auch noch einige Fragen an sie", sprach KITT zu ihm.

Der alte Fahrer nickte ihm zu und stieg aus.

"Also du bist der Knight Industries Two Thousand?", fing der junge Mann an zu fragen.

"Jawohl", KITTs Überheblichkeit war nicht zu überhören.

"Können Sie mir sagen, was mit meiner Chasis passiert ist?", fragte er mit etwas ängstlichem Stimmenhintergrund, aber Computer haben ja keine Gefühle.

"Ich hatte noch die Möglichkeit ein paar Knöpfe zu drücken. Bei dem Aufprall an dem Haus sah es aber nicht so aus, als hätte der Wagen Schutz. Warum ist er in unzählige Stücke gebrochen? Wie ein Glas, was auf den Boden fällt?", fragte diesmal Mike.

"Das kann ich ihnen nicht erklären", antwortete KITT sehr bescheiden.

"Und weißt du etwas über die Entführung des Three Thousand?"

"Mir wurden keine Informationen zu geteilt!", sprach der Mustang mit einer plötzlichen Stimme.

"KITT?" "Ja, Mike?", die Stimme war wieder normal.

Der junge Mann stieg aus und ging zu Bonnie.

"Ah Hallo Mike," kam sie aus dem Motor hervor, „Diese Technik ist viel komplizierter als der Trans Am. Schade dass er kaputt ist."

„Hm. Bonnie! Ich kenne ihn nicht besonders gut aber ich habe gemerkt dass sich jemand an der Programmierung zu schaffen getan hat. Er scheint nix davon zu wissen."

„Mike! Es ist anstrengend für uns alle. Keine Angst wir werden den neuen Kitt auch finden. Ich kann dich gut verstehen, dass du sauer bist das er jetzt darin ist. Aber wenigstens haben wir erstmal überhaupt einen Computer der uns helfen kann und wird"

Der junge Mann nickte ihr zu und ging wieder zu der Autotür und setzte sich hinein.

"Mike, von dem allem, was ich bis zu diesem Zeitpunkt erfahren habe ist, dass dieser Wagen oder besser gesagt Chasis auch einem KITT gehört. Wie habe ich das zu verstehen?", fragte der Computer, der eigentlich viel mehr war als nur ein einfach Computer.

Mike grinste.

"Er ist der sogenannte Nachfolger von dir, der Knight Industries Three Thousand. Jetzt nach Ferien war er aus seiner Hülle entfernt worden. Ohne Spur."

KITT hatte anscheint überhaupt nicht mitbekommen, dass Mike ihn zuvor schon etwas gefragt hatte. Irgendwas wurde an ihm verändert. Oder war es ein Kurzschluss wegen der neuen Technik? Nein es musste etwas sehr wichtiges sein.

Michael klopfte an die Fensterscheibe und machte die Tür des Shelby auf.

„Na KITT, wie geht es dir?“, fragte der ältere Mann das Auto.

„Obwohl ich ja keine Gefühle besitze, kann man davon sprechen, dass ich mich gut fühle. Danke der Nachfrage, Michael."

Mike sah eindeutig ein Grinsen aus dem Sprechbildschirm, auch wenn es nur drei rote Streifen waren.

"Sobald Bonnie und Billy fertig sind, könnt ihr mal eine Runde drehen. Ich weiß ja selber nicht, womit dieser Wagen alles ausgestattet ist. Sein Sohn nickte.


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Das Essen schmeckte heute irgendwie anders, Nicole wusste aber nicht warum.

Um wenigstens anzudeuten, dass sie etwas aß, stocherte sie mit der Gabel in der Kartoffel herum.

"Was ist denn los mit dir?", fragte der alte Mann gegenüber. Sie hob den Kopf und schaute in die kalten Augen ihres Vaters.

"Ich mache mir Sorgen um Peter", kam schließlich aus ihr heraus.

"Ach so ist das. Keine Angst, solange die nichts machen, passiert ihm nichts", versuchte er sie zu beruhigen, "meine Experten sind gerade an dem Prototyp bei. Es wird aber noch lange dauern. Auch seine Erinnerungen müssen wir verändern, damit er nicht sofort merkt was los ist. Kannst du dann...dabei helfen?"

Die junge Frau gegenüber legte den Kopf schief.

"Ich meine dabei helfen, ihm alles ruhig beizubringen und so", er wollte nicht zu viel sagen. Zumindest kam das so bei Nicole herüber.

„ich erläre dir alles weitere, wenn es soweit ist“, meinte er noch.

Das Mädchen lag die Gabel ordentlich auf den Teller und stand auf. Ohne ein Wort zu sagen, ging sie in ihr Zimmer.


Leise nahm sie ihr Handy und versuchte Peter anzurufen.

„Hallo Peter. Wie geht es dir?“, flüsterte sie in das Smartphone hinein.

„Ach eigentlich ganz gut. Hab nur ein paar blaue Flecke. Wie geht’s dir?“, sprach die männliche Stimme zu Nicole.

„Mir geht es gut. Ich muss einiges mit dir besprechen. So kann es nicht weiter gehen. Wo kann ich dich treffen?“

„Noch bin ich bei der Messe, aber auch nicht mehr lange. In einer halben Stunde ist Feierabend.“

„Gut bis gleich, Schatz“, verabschiedete sie sich von ihrem Freund.


Schon holte sie sich eine schwarze Lederjacke aus dem Schrank und rannte die Treppe herunter.

Doch es lief nicht wie geplant, ihr Vater stand in der Eingangstür.

„Wo willst du denn hin?“

„Ich wollte ein wenig mit Dante spazieren fahren.

Er muss auch mal heraus. Denn auch Computer müssen sich mal bewegen“, sie grinste ihren Vater direkt in das Gesicht.

Anders als gedacht, nickte er und ließ sie vorbei.

So schnell wie sie konnte, lief sie über das große Grundstück zu der Garage mit den benutzten Fahrzeugen. In der hintersten Ecke stand der silberne Ford Expedition.

„Dante? Bist du noch da oder hat Vater dich inzwischen auch ausgebaut?“, flüsterte sie der Motorhaube zu.

„Ach guten Tag, kleine Nicole. Nein, ich bin noch da. Fährst du mal mit mir?“, sprach der große Wagen zu ihr in seiner tiefen Stimme.

Ohne ein weiteres Wort stieg sie erst mal ein und startete den Motor. „Sprichst du noch mit mir?“, fragte Dante erschrocken.

„Lass uns erstmal Grundstück verlassen“, grummelte sie zu dem grünen Bildschirm.

„Wie du meinst.“

Die riesige Garage war so mit Dunkelheit verfrachtet, dass selbst das starke Fernlicht nichts nützte.

Das Tor quietschte.

Mit aller PS-Kraft raste sie los auf die öffentliche Straße.

„Also. Wir haben jetzt das Grundstück verlassen, sprichst du jetzt?“, fragte der Ford.

„Erst muss ich wissen, ob ich dir noch trauen kann.“

„Das müsste ich dich eigentlich fragen, Mädchen. Immerhin hast du mich ein paar Monate in der eiskalten und dunklen Garage zurückgelassen.“

Nicole erschrak. Sie hatte ihn wirklich vergessen in der letzten Zeit.

„Warum bist du eigentlich nie wieder zu deinem Fahrer und zu Team Knight Rider zurückgekehrt?“, fragte sie schließlich um das Thema zu wechseln.

„Dein Vater wollte unbedingt an die Informationen der Foundation. Als es die nicht mehr gab, meinte er wir wüssten mehr. Deshalb baute er alle Computer meiner Kumpels aus und machte sie gleichzeitig unbrauchbar. Ich war als letzter noch da. Als Warnung sprengte er Sky One mit allen Freunden von mir und auch meinen Fahrer. Komisch war nur, dass ich nicht drin war. Er wollte mir zeigen, dass ich kooperieren muss. Doch auf meinem ganzen Speicher ist nichts von der FLAG enthalten. Du bist jetzt meine Fahrerin, hoffe ich doch“, erzählte der Wagen ihr.

„Das das FBI und andere ihn noch nicht gefunden haben, ist auch ein Wunder. Im Moment hat der den neuen K.I.T.T. Er will ihn in einen Androiden verwandeln“, stöhnte sie.

„Was? Ein neuer Knight-Wagen?! Wir waren doch KITTs Nachfolger!“

„Du standst jetzt sieben Jahre in der Garage. Kein Wunder, dass du nichts weißt.“

„genau sieben Jahre stand ich zwar nicht, aber...“, die tiefe Stimme wurde leiser.

Vorsichtig parkte sie auf dem Parkplatz der Messe ein.
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