КИІGHT ЯІDЄR ƑƑ

GeschichteAllgemein / P16
Bonnie Barstow Michael Knight
18.02.2015
17.04.2015
11
18808
1
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Die Serie wurde von Glen A. Larson entwickelt. Dies ist nur eine von vielen möglichen Hirngespinsten, die an die letzte Folge anschließt. Ich verdiene hiermit nichts und die Charaktere, sowie enthaltende Gegenstände, sind nicht in meinem Besitz!


KOMPLETTE ÜBERARBEITUNG

GUTES, GLÜCKLICHES UND ERFOLGREICHES NEUES JAHR  :)



KAPITEL EINS
Der Notruf


Es war bis jenem Zeitpunkt ein sonniger Tag wie die anderen auch. Vor zirka acht Wochen hatte Sarah Graiman allen Foundationmitgliedern ein Budget von einigen Tausend Dollar gegeben, um sich, unabhängig von den anderen, einmal richtig erholen zu können. Das Arbeiten vor dem Urlaub wurde immer anstrengender und somit auch die kommenden Missionen. Selbst die junge entwickelte KI, die auf den Namen KITT hörte, hatte sich überarbeitet. Denn nach und nach verbrannten viele wichtige Komponenten in der Elektronik. Nicht selten kam es zu total Ausfällen von den Fähigkeiten. Anfangs war es noch lustig, doch die Angelegenkeit wurde immer ernster.

Billy verbrachte die Zeit mit seiner Freundin, um diese mal wieder in seinen Mittelpunkt zu schieben.

Zoë kaufte sich eine Harley und ein Zelt, um der Weltgeschichte auf den Grund zu gehen.

Sarah behielt ihre Gedanken im SSC und dachte ununterbrochen an die pausierten Aufträge und genoss ihr Wellnes nicht vernünftig.

Der Größte von allen blieb im Hauptquartier. Er zitierte: "Zuhause ist es am besten" und schaltete alle Systeme bis auf die untersten auf Ruhemodus.


Mike wurde von den Hawaiiinseln angezogen und blieb auch dort die vollen acht Wochen. Er genoss jede Minute, darunter den Anblick auf die weiblichen Teile und das Bespritzen vom erfrischenden Poolwasser. Er verlor keinen Gedanken an das SSC bis zu jenem Zeitpunkt...

Der Wecker ertönte in einem unüberhörbaren Ton. Mike streckte seinen Arm aus dem Bett und tastete sich mit den Fingern blind zum Ausschalter.
Nach Treffen des Knopfes zog er seinen Arm zurück unter die Bettdecke und drehte sich mit einem kräftigen Stöhnen auf die Seite.

Ein plötzliche Gedanke an das kräftige und schmackvolle Buffet ließ ihn schlagartig erwachen.


Mit völlig verwüsteten Haaren stampfte er zu dem kleinen Hotelbadezimmer unter die Dusche. Er versuchte die Kopfschmerzen des Suffs der letzten Tage zu ignorieren.

Sein Hotelzimmer war mit dem nötigsten ausgestattet. Ein etwas größerer Raum mit einem klapprigen Metallbett, das jeden Moment auseinander zu brechen drohte, mit einer durchgelegenen Matratze, die höllische Rückenschmerzen verursachte.

Das Badezimmer durfte man nur für dringende Geschäfte oder das Duschen benutzen. Und auch nur für Leute, die nicht besonders großen Wert auf die Hygiene legten. Denn bei genauem Betrachten quoll der Schimmel aus jeder Ritze.

Nicht gehetzt zog der ehemalige Armeesoldat seine Sachen an. Gleichzeitig versuchte er sich auf den Beinen zu halten, um nicht umzukippen.

Mit verzogenem Gesicht schielte er auf den Wecker und konzentrierte sich auf die Zahlen. Noch immer sah er das meiste doppelt.

Er entzifferte: 10:42 a.m.


"Shit. Wieder zu McDonalds", lallte er verschlafen.

Abstützend setzte er sich auf das Bett und schaute auf das Handy.
Passend zu dem Style des Zimmers und seiner nicht-beachteten Hygiene war der Dreck von den vergangenen Missionen in den Tasten des Backberrys eingearbeitet.

Schwankend nahm er sich es und betrachtete das schwarze Display.

"Vielleicht sollte ich mal Sarah anrufen, um zu hören wie es bei ihr läuft", dachte Mike laut nach.

Tief im Unterbewusstsein wusste er, dass dies sein vorletzter Tag war.

Auch von KITT hatte er nichts mehr gehört, er wusste nur, dass dieser sich "ausruhen" wollte. Bestimmt trainierte er fleißig in den Videospielen, um Mike weiterhin zu besiegen.

Plötzlich ertönte ein bekannter Ton, schon fast eine Melodie, und in seiner Hand fing es an zu kitzeln.

Mit zusammengekniffenen Augen starrte er auf das Display des vibrierenden Objekts.

Sarah rief an.


"Wenn man vom Teufel spricht", ging Mike heran.

"So begrüßt man seine Freundin? Mike... Von dir habe ich auch nach acht Wochen mehr erwartet", seufzte Sarah auf der anderen Seite der Leitung.

"Das war doch nur die Wahrheit. Außerdem wollte ich mich auch gerade bei dir melden", lallte der junge Mann weiterhin.

"Du und dich bei mir melden? Ich höre doch schon an deiner Stimme, dass du gesoffen hast."

"Hab dich nicht so, es ist doch Urlaub. Was willst du denn überhaupt?"

"Ich wollte dich daran erinnern deine Sachen zu packen. Wenn du es schaffst, nimm doch bitte den Flug um zwei Uhr. Der Urlaub ist beendet", Sarahs Stimme wurde etwas aufgebrachter und lauter.

"Aber morgen Abend geht's erst nach Hause. Was ist denn?"

"Bitte hör einmal auf mich und komm zurück auf das Festland. Ich erkläre es dir, wenn du hier bist."

"Sarah, warte mal. Was ist denn so plötzlich passiert? Hat Billy sich wieder am Papier geschnitten?", grinste Mike das Handy an.

"Mike! Würde ich dich wirklich anrufen, wenn es so etwas wäre? Hat sich KITT bei dir gemeldet?"

"Man weiß nie. Nein hat er nicht."

"Ein Grund mehr, dass du dich beeilst", flehte Sarah.

"Also wenn du schon so anfängst, kann es nur ernst sein", murmelte Mike halb in Gedanken.

"Billy meinte, er könne KITT nicht orten."

"Kann es sein, dass er noch schläft? Vielleicht hat er das Datum vergessen, an dem seine KI wieder wach werden wollte?"

"Mike... Bitte mach darüber keine Scherze, so vergesslich wie du, wird er sicher nie werden. Es grenzt schon an ein Wunder, dass du dich mit deinem Suff daran erinnerst, wann der Rückflug geht."

"Gut, ich werde heute noch fliegen", meinte Mike als letztes und legte auf bevor Sarah noch etwas sagen konnte.

Sein zweigeteilter Blick wurde immer klarer.

Er sprang auf, holte sein Koffer unter dem Bett hervor und schmiss alles herein, was ihm bekannt vorkam. Und das war nicht gerade einfach, mit so starken Kopfschmerzen. Auch die Hoteleigenen Handtücher wurden eingepackt. Dabei war ihm die Ordnung im Koffer egal, Hauptsache es passte alles hinein.

Nach einer guten halben Stunde war sein Koffer voll.

Anders als gedacht, hielt das Leder auch zusammen. Jedoch nur wenige Minuten.

Es knarrte.

Schon platze der Koffer auf und alle stinkenden, dreckigen Bekleidungsstücke und anderes flogen in einem großen Bogen durch das Zimmer.

"Shit!", fluchte er.

So fing er an alles nochmal, diesmal zusammengelegt, in den braunen Lederkoffer zu stopfen.

Dabei holte er sogar von der Deckenlampe ein paar Socken herunter.



Nach einer weiteren halben Stunde, setze er sich auf das erbärmliche Bett und starrte auf den schwarzen Handy-Bildschirm.

Mit einer leichten Fingerbewegung ging das Display an und zeigte die Uhrzeit an: 12:01 p.m.

Kurz würfelte er zusammen: Der Flug ging um zwei Uhr und eine Stunde musste er vorher dort sein. Somit war ihm noch eine Stunde gegönnt, sich abzumelden, zu frühstücken und durch den Mittagsverkehr zum Honolulu-Flughafen zu gelangen.

Für Mike eigentlich viel zu wenig Zeit, aber er ging systematisch heran.

Er nahm seinen Koffer und schwankte zu der Zimmertür, wobei er kurzzeitig Tür und Wand verwechselte.

Schnell drehte er den Schüssel um und zog diesen nach dem normalen "Klack"-Geräusch wieder heraus.

Mit leicht gesenktem Kopf ging Mike den großen Flur herunter zu dem Fahrstuhl. Hier traf er sich nachmittags die Wochen immer mit einer netten und gutaussehenden Hawaiianerin. Er hatte sie am Pool unten kennengelernt.

Für die Uhrzeit war es aber noch zu früh, um diese anzutreffen. Gedanklich sah er sie ein letztes Mal an. Dabei führte sein Blick von den Flipflops mit den gepflegten Füßen und lackierten Fußnägeln zu der hochgesteckten Frisur und ihrem verräterischem Lächeln.


"Erdgeschoss. Hotellobby und Cafe", kam eine weibliche Stimme aus den Lautsprechern des Fahrstuhls.

"Guten Tag, Sir. Was kann isch für Sie 'un?", sprach ihn der nette französische Mann hinter dem Tresen an.

"Oh ähm. Ich muss leider hier den wunderbaren Ort verlassen. Hier sind die Schlüssel. Raum 547", versuchte Mike klar zu sprechen und nicht wie vorher zu lallen.

"Ah, Mischter Knight. Hier steht, dass Sie eigentlich erst morgen abreisen. Darf isch fragen, warum heute scho'?", wechselte der Blick des Mannes von dem Computerbildschirm zu Mikes Augen.

"Ich werde gebraucht", kam aus ihm nur heraus mit dem Gedanke, dass KITT vielleicht zu sehr Sehnsucht nach der Außenwelt hatte und dann doch das SSC verlassen hat.

"Nee das würde er nicht machen", dachte Mike laut nach. Noch hatte sein Suff die Oberhand.

"Wie meinen?"

"Nichts, sorry. Bestellen Sie mir einfach ein Taxi zum Honolulu Flughafen."

"Natürlisch, Mischter Knight. Isch wünsche ihnen noch angenehmen Aufenthalt hier auf Hawaii", verabschiedete sich der Mann und verschwand in einem Nebenzimmer. Draußen fuhr schon ein gelbes Taxi hervor. So ging er heraus und stieg dort ein.


Nach einem kurzen Zwischenstopp an einer Imbissbude und Einchecken im Flughafen, konnte Mike nach gefühlten Stunden endlich das kleine Flugzeit zurück betreten.

Relativ schnell hatte er auch seinen Platz gefunden und die Motoren des Fliegers starteten.

"Liebe Fluggäste. Bitte schalten Sie ihre Handy und sonstigen Geräte aus oder auf 'Flugmodus'. Wir bitten um Verständnis. Es sind ab Start vier Stunden Flugzeit nach Los Angeles. Guten Flug", sprach die Stuadress durch das Mikro.

Hektisch kramte Mike das Handy aus der Jeanstasche und sah eine SMS:

"Billy hat dich geortet. Bin in vier Stunden am Flughafen in Los Angeles.
LG Sarah"


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