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This could be the journey of our lives

von kuyami
GeschichteLiebesgeschichte / P18 Slash
Ardy Taddl/Meatcake
18.02.2015
01.04.2015
13
34.463
26
Alle Kapitel
64 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
18.02.2015 3.054
 
Titel: This could be the journey of our lives
Fandom: Youtuber
Pairing: Ardy / Taddl
Rating: P18-Slash (was drauf steht, ist auch definitiv drin)

Allgemeine Anmerkungen:
1) Spielt nach Teil 1 (http://www.fanfiktion.de/s/543c33310000513c38c780c1/1/T-zu-dem-Ardy) und Teil 2 (http://www.fanfiktion.de/s/547cd0dd0000513c1238d3d2/1/T-zu-dem-Ardy-Teil-2-Adventskalender-),  kann jedoch auch eigenständig gelesen werden.
2) Nach bestem Wissen an der Realität orientiert oder schamlos abgeändert zu Liebe des Storyverlaufs.
3) Ich habe absolut keine Ahnung über die Arbeit von Netzwerken etc. Das hier ist reine Fiktion!
4) Wer eine genaue Beschreibung der Reise oder verschiedenen Städte etc. sucht, wird hier leider nicht fündig.

5) Viel Spaß :)



I'll take a stand


I ain't a soldier but I'm here to take a stand
Because we can
(Because we can – Bon Jovi)




Juni 2015


Hätte ihm jemand erzählt, dass man zwar mit seinem Freund in einer Wohnung wohnen, aber dennoch kaum Zeit für und mit ihm haben könnte, hätte er ihm nicht geglaubt.
Zumindest nicht, bis das Mediakraft-Drama losbrach.

Simons Video, in dem er die Missstände anprangerte und seine Position darlegte, hatte für viel Wirbel gesorgt. Sehr viel Wirbel mit jeder Menge Ärger. Und das nicht nur für ihn, sondern auch für Ardy und Taddl.

Felix hatte Glück gehabt, da er seinen Vertrag schon viel länger gekündigt hatte und so einfach nur noch hatte abwarten müssen, bis die Kündigungsfrist abgelaufen war. Außerdem hatte er von Mediakraft die Auflage oder eher das Verbot bekommen, nicht öffentlich darüber zu sprechen. Genau wie Taddl.

Bei Simon und ihm hatte das anders ausgesehen. Zwar hatte er sich Simons Beispiel nicht angeschlossen und ein Video zu diesem Thema veröffentlicht, doch seine Tweets zu diesem Thema hatten genügt, um ihm eine Menge Ärger einzuhandeln. Hierbei fielen Worte wie Verleumdungsklage und sonstige Androhungen.

Das alles war nicht, womit er jemals gerechnet hätte und in den Momenten, wenn sie mit ihren Anwälten und Mediakrafts rechtlichen Vertretern zusammen saßen und sein Anwalt ihm vor dem Gespräch Redeverbot erteilt hatte, damit er nicht mit einer unüberlegten Aussage alles noch schlimmer machte, kam er sich absolut machtlos und wie ein kleines Kind vor.
Er saß da, musste sich auf die Zunge beißen um nichts zu sagen und seine Hände zu Fäusten ballen oder sich am Stuhl festkrallen, damit er nicht vor Wut auf den Tisch schlug. Doch er hielt sich zurück – wenn auch mehr für seinen Anwalt. Dem bezahlte er nicht gerade wenig für die ganze Sache und er hatte wirklich keine Lust darauf, dass alles umsonst war.
Außerdem machte er am Ende seine Sache doch noch relativ gut. Zumindest wesentlich besser, als wenn Ardy versucht hätte, das ganz alleine zu regeln. Dann wäre er vermutlich noch im Gefängnis gelandet oder sonstiges.

So war das Ende vom Lied, dass er etwas hatte unterschreiben müssen, womit er zustimmte, sich ab sofort nicht mehr öffentlich über Mediakraft und seine Partner zu äußern und hatte seine ganzen Tweets diesbezüglich löschen müssen. Und das war tatsächlich nichts, das ihn großartig störte. Vielmehr machte es ihm leichter, endlich mit dieser Geschichte abzuschließen.

Auch die Auflage oder eher das Verbot, in Zukunft mit Mediakraft-Partnern zu kooperieren und irgendwelche Videos zu drehen, nahm er eher gelassen hin. Natürlich wollten sie vermeiden, dass er durch irgendwen dort gepusht wurde. Ganz klar. Doch er sah es eher positiv, denn mit einigen, mit denen er sich eigentlich erst relativ gut verstanden hatte, wollte er mittlerweile auch nichts mehr zu tun haben, nachdem während dieser ganzen Streitigkeiten einige ihr wahres Gesicht gezeigt und andere auf Teufel komm raus versucht hatten, den Mediakraftvertretern in den Arsch zu kriechen. Niemand, den er in seinem Leben brauchte.

Außerdem hatte sich Mediakraft vorbehalten, von der ausstehenden Geldmenge, die sie ihm eigentlich noch schuldeten, nicht einmal die Hälfte zu zahlen – als Entschädigung dafür, dass sie von einer Anzeige absahen.
Klar, er war nicht besonders scharf auf eine Anzeige, aber sein Geld, das ihm rechtmäßig zustand, hätte er nun wirklich gerne bekommen. Diese Sanktion traf ihn tatsächlich am härtesten, aber im Grunde war er einfach nur froh, dass es vorbei war.

Denn so stand er nach monatelangem Stress, Anwaltsbesuchen und Verhandlungsgesprächen endlich ohne Netzwerk da.

Obwohl er sich nicht annähernd so großer Beliebtheit erfreuen konnte, wie die meisten seiner besten Freunde, hatte sich schon das ein oder andere Netzwerk bei ihm gemeldet, um ihn unter Vertrag zu nehmen. Bisher hatte er jedoch alles abgelehnt. Vorerst wollte er seine Freiheit genießen und das Geld, das er verdiente, auch wirklich selbst bekommen, ohne immer einen bestimmten Prozentanteil an sein Netzwerk abtreten zu müssen, das ihm dann wiederum bestimmte Dinge vorschrieb, die er zu tun oder zu lassen hatte.

Klar, wenn er jetzt so rational darüber nachdachte, hätte er sich damals vielleicht schon einiges an Ärger ersparen können, wenn er einfach nur seinen Vertrag genau gelesen und dann eventuell nicht unterschrieben hätte. Doch er hatte es nicht getan. Stattdessen hatte er unterschrieben, so naiv und blauäugig war er an die Sache ran gegangen, dass er zugeben musste, dass einige Kritiker im Nachgang wirklich Recht gehabt hatten.
Viellicht hatte er sich was das anging wirklich wie ein Kind verhalten, das immer an das Gute glaubte. Und anschließend hätte er dann vielleicht auch nicht unbedingt wie ein bockiger Teenager alles, was ihm am Netzwerk nicht gepasst hatte, öffentlich auf Twitter anprangern müssen. Doch er hatte es getan.

Im Gegensatz zu Taddl, der sich öffentlich nicht hatte über Mediakraft äußern dürfen und  somit auch nicht so viel Ärger am Arsch gehabt hatte wie er selbst.
Doch auch so hatte Taddl schon genug Probleme bekommen und war ebenfalls ständig mit seinem eigenen Anwalt in irgendwelchen anderen Gesprächen verwickelt gewesen.

So war ihnen kaum Zeit geblieben, sich überhaupt zu sehen. Wenn sie sich sahen, waren meist mindestens noch Simon und Cathy dabei und auch bei diesen Treffen ging es dann wieder um den aktuellen Verhandlungsstand mit Mediakraft. Das Thema ließ ihm einfach keine Ruhe, es war überall.

Wenn Taddl und er dann schließlich endlich mal alleine waren – in ihrer eigenen Wohnung verdammt! – waren sie meist viel zu gestresst, genervt und ausgelaugt, um noch für irgendetwas anderes in Stimmung zu kommen, als sich einfach im Bett aneinander zu kuscheln und irgendeine dämliche Kinderserie anzusehen. Bloß nichts, was kognitiv zu sehr anstrengte, das hatte er schon den ganzen restlichen Tag über und das reichte ihm wirklich aus.
Ja, er hätte in dieser Zeit wirklich gerne mehr oder manchmal überhaupt Sex mit Taddl gehabt, aber es war ihm viel wichtiger, zu wissen, dass Taddl für ihn da war. Und er war für ihn da. Und er für ihn. So begnügten sie sich die meiste Zeit wirklich damit, dass sie sich einfach festhalten konnten. Und eine starke Schulter brauchte er in diesen Monaten so sehr, wie vermutlich noch nie in seinem Leben.

Selten hatte er sich so dumm und hilflos gefühlt, während die Anwälte sich irgendwelche Vertragsklauseln und Gesetzesparagraphen um die Ohren schmissen. Er hatte einfach nur dabei sitzen und warten können, bis ihm sein Anwalt nach dem Gespräch erklärte, was genau sie denn gerade eigentlich verhandelt hatten.
Dumm und hilflos und definitiv nicht in der Stimmung für Sex.

Irgendwann Anfang Juni erhielten sie jedoch endlich die erlösende Nachricht, dass sie ab dem morgigen Tag offiziell keine Mediakraftpartner mehr waren und dass das einzige, was jetzt noch folgte, die Zahlung des ausstehenden Geldbetrages war. Ansonsten waren sie frei.
Vermutlich hatten sie langsam keine Lust mehr gehabt, Geld für Anwälte zu zahlen oder doch Angst gehabt, dass noch mehr an die Öffentlichkeit drang. Denn kaum hatten sie die Telefonate mit ihren Anwälten beendet, als auch schon Simon vor ihrer Tür stand und ihnen verkündete, dass auch er soeben einen Anruf von seinem Anwalt bekommen hatte. Ab morgen waren sie alle endlich frei.

Zur Feier des Tages machten sie sich wenig später mit Simon und Cathy, die die letzte Zeit so oft es ging bei ihm verbracht hatte, um ihm beizustehen, auf zum Essen.

Es tat einfach so unglaublich gut, mit seinen Freunden beim Essen zu sitzen und nicht ständig Angst haben zu müssen, was da noch auf ihn zukam und ob er wirklich die dick belegte und teure Pizza essen sollte, oder doch lieber auf das einfache und dafür billige Pizzabrot zurückgreifen sollte. Endlich fühlte er sich wieder so richtig frei.
Und da es schon ziemlich spät war, als sie beim Essen saßen und am nächsten Tag Schule war, waren zum Glück auch nur noch relativ wenige Zuschauer unterwegs, die sie erkannten. So konnten Taddl und er sich auch endlich wieder wie das Paar verhalten, das sie waren.

Simon war sowieso der erste gewesen, der davon gewusst hatte. Hatte er doch schon von Anfang an den Verdacht gehabt, dass es nicht um einen gewöhnlichen Streit ging, als Ardy damals nach Halloween zu seiner Mutter geflohen war. Und Cathy hatte es natürlich auch sofort gewusst. Dass keiner der beiden auch nur irgendetwas dazu gesagt hatte, außer dass sie beide ein schönes Paar waren, verstand sich von selbst.

Seit Monaten endlich wieder vergnügt beim Essen sitzen zu können so lange man wollte und nicht ständig im Hinterkopf schon den nächsten Anwaltstermin am nächsten Morgen im Kopf zu haben… so fühlte sich Freiheit an.

Und nun verstand Ardy auch, was Simon immer mit „Freiheit“ gemeint hatte. Was er jetzt hatte, das war Freiheit.
Die 20 Euro für ein einziges Gericht und die 10 Euro für einen einzigen Cocktail, die er ausgab ohne darüber nachzudenken, das war Freiheit. Leichthin und ohne bedrohliche Gedanken im Kopf in Cathys Lachen einzustimmen, nachdem sie einen Witz über Simons neues T-Shirt gemacht hatte war Freiheit. Taddls Hand auf seinem Oberschenkel oder seinen Arm auf seiner Stuhllehne zu spüren, das war Freiheit.
Freiheit. Er war endlich frei.

Noch freier fühlte er sich erst, als er mit Taddl noch viel später an diesem Abend endlich wieder allein zu Hause war. Nicht mehr dumm und hilflos. Sondern endlich wieder in der Stimmung für Sex.



„Oooh fuck, Ardy…“, stöhnte Taddl laut auf und schloss für einen Moment die Augen, während Ardy sich weiter auf ihm bewegte.
Er hatte sich schon an das Gefühl von Taddl in sich gewöhnt und so konnte er sich langsam auf und ab bewegen. Mit einer Hand stütze er sich dazu auf Taddls Brust ab und beobachtete zufrieden das Gesicht seines Freundes. Seinen Kopf hatte er an das Kissen hinter ihm gelehnt, sein Mund war zu einem lauten Stöhnen geöffnet und seine Augenlider flackerten leicht. Endlich war er wieder dafür verantwortlich, dass Taddl sich nicht mehr unter Kontrolle hatte.
Für einen Moment hielt er inne, beugte sich nach vorne, genoss das Gefühl von seinem Schwanz auf Taddls Bauch und küsste ihn auf seine geöffneten Lippen.

Taddl reagierte sofort und hielt ihn mit einer Hand im Nacken bei sich für einen längeren Kuss. Ihr Kuss wurde schnell intensiver, Taddls Hand krallte sich ins Ardys Haar und er begann wieder, sich langsam auf und ab zu bewegen.
Taddl stöhnte in seinen Mund und schaffte es offensichtlich nicht, seine Lippen wieder für einen Kuss zu schließen. Grinsend setzte Ardy sich wieder aufrecht hin. Scheinbar erreichte er gerade eben genau sein Ziel.
Ohne ihm wirklich eine Pause zu gönnen, bewegte er sich jetzt schneller auf ihm und Taddls Augen öffneten sich wieder. Sofort suchte er seinen Blick und setzte sich auf.

Somit rieb sein Schwanz jetzt bei jeder Bewegung zwischen ihnen an Taddls Bauch und entlockte ihm nun auch ein Stöhnen, das Taddl mit einem Grinsen quittierte und ihn mit einem Arm umschlang, um ihn näher zu sich zu ziehen. Irgendwie schafften sie es kurz, sich für einen Kuss zu beherrschen, bevor sie beide ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnten.

Ardy legte seine Stirn an Taddls, bemerkte den leichten Schweißfilm auf seinem Gesicht und wurde wieder etwas langsamer, während ihre Augen sich nicht voneinander lösen konnten. Wie unglaublich gut es sich anfühlte, ihm endlich wieder so nahe sein zu können und sich dabei einzig und allein auf ihn konzentrieren zu können.
Er liebte einfach alles an ihm und ihm fiel nichts ein, das er nicht an ihm lieben konnte. Seine geröteten Wangen, die ihm zeigten, wie angestrengt er war, das Stöhnen aus seinem Mund, das ihm zeigte, dass er alles genau richtig machte und seine warmen Hände, die ihn festhielten und ihm zeigten, dass sein Platz genau hier bei ihm war und nirgendwo anders.

Nach einigen Augenblicken schloss Taddl wieder die Augen und küsste ihn, bevor er sich wieder etwas zurück lehnte und dann mit beiden Händen nach Ardys Händen griff. Ihre Finger verschränkten sich miteinander und in diesem Moment fühlte er einfach alles nur unglaublich intensiv.
Sie waren so sehr miteinander verbunden, dass es ihm den Atem raubte. So lange hatte er darauf gewartet.
Da er nun nur noch Taddls festen Griff an seinen Händen hatte, um sich irgendwie abzustützen, brauchte er einen kurzen Moment, um wieder Halt zu finden. Dank seiner noch irgendwo versteckt schlummernden Breakdance-Muskeln gelang es ihm jedoch relativ schnell.
Instinktiv klammerte er sich noch etwas fester an die Hände seines Freundes, ehe er das Tempo seiner Bewegungen nun stetig erhöhte.

„Oh Gott Ardy…“
Er liebte es einfach, wenn Taddl seinen Namen stöhnte. Ganz tief, irgendwo hinten in seiner Kehle. Das konnte er einfach nicht oft genug hören. Und so hörte er nicht auf, bewegte sich immer weiter. Dabei kam er immer mehr außer Atem und auch Taddls Atem unter ihm beschleunigte sich immer mehr, der Griff seiner Hände wurde immer fester.
Bis er schließlich eine seiner Hände löste und Ardy mit einem festen Griff an seiner Hüfte auf seinen Schoß drückte und ihn dort festhielt.
„Stopp… bitte.“, keuchte er atemlos und sah Ardy mit vor Lust verschleiertem Blick an.
Ardy atmete schwer und musste dennoch lächeln. Entgegen Taddls Bitte begann er wieder, sich langsam zu bewegen, Taddls Hand noch immer auf seiner Hüfte. Wie könnte er jetzt einfach aufhören? Es machte ihm viel zu viel Spaß, Taddl so zu verwöhnen.
„Oh Fuck… fuck… Ardy, bitte. Langsam… sonst…“

Doch was sonst passieren würde, sollte er nicht erfahren. Denn in diesem Moment klingelte es an der Tür.
„Scheiße“, entfuhr es ihm ein wenig zu laut und er hielt bei seinen Bewegungen inne und blieb auf Taddl sitzen.  
Hatte man in diesem verdammten Haus denn wirklich nie seine Ruhe?

Taddl hatte sich seufzend wieder aufgesetzt, resigniert seinen Kopf gegen Ardys Brust gelehnt und beide Arme um seinen Oberkörper geschlungen. Oh wie sehr er es liebte, wenn Taddl irgendwie Schutz bei ihm suchte.
„Fuck“, fluchte er vor sich hin und dann waren sie beide einen Moment still in der Hoffnung, dass der Störenfried kein weiteres Mal mehr klingeln würde.
Doch ihr Wunsch wurde nicht erhört, denn schon im nächsten Augenblick klingelte es gleich zwei Mal hintereinander. Das konnte nur Felix sein. Simon war eher der gechillte Typ und klingelte wenn schon mehrmals, dann in einem bestimmten melodischen Rhythmus.

„Nicht dein Ernst, Felix“, murrte Taddl genervt gegen seine Brust.

Erst jetzt wurde ihm so wirklich bewusst, dass er immer noch auf Taddl saß und der immer noch in ihm war. So würde es wohl schwer werden, die Tür zu öffnen. Also schob er Taddl ein Stück von sich und machte Anstalten, aufzustehen. Doch Taddl hielt ihn zurück. Fast schon bettelnd sah er ihn an: „Bitte, noch ganz kurz.“
Da seiner Bitte sofort ein sanfter Kuss folgte, ließ Ardy sich noch einmal auf Taddl sinken und sein eigenes leises Aufstöhnen mischte sich mit dem seines Freundes.

Doch nicht einmal dieser kurze Moment wurde ihnen gegönnt, denn schon klingelte Felix wieder Sturm.
„EINEN MOMENT!“, brüllte Taddl laut genug, so dass auch Felix es hören musste.

Ardy musste lachen, weil das gerade einfach eine unglaublich seltsame Situation war. Wie er auf Taddl saß, Taddl noch in ihm war und dann durch die ganze Wohnung schrie, damit Felix endlich aufhörte zu klingen und sie in Ruhe ließ, damit sie einfach mal wieder miteinander schlafen konnten.

Dann gab er Taddl noch einen Kuss auf die Stirn und stand langsam auf. Als ihre Blicke sich wieder trafen, versuchte er sich nicht allzu sehr anmerken zu lassen, dass ihm die plötzliche Leere in ihm, die vorher noch so wunderbar von Taddl gefüllt worden war, nicht gefiel.

Doch Taddl schien es entweder ähnlich zu gehen, oder er konnte seine Gedanken lesen, denn er flüsterte leise:
„Ich weiß…“ und küsste ihn dann noch einmal kurz, ehe er an den Rand der Matratze rutschte und neben dem Bett nach seiner Boxershorts suchte.

„Gehst du?“, fragte Ardy hoffnungsvoll und war dankbar, als er Taddls zustimmendes Murren hörte, während der sich nun Ardys Shirt überzog, weil er sein eigenes scheinbar nicht gefunden hatte.

Mit einem letzten Blick zurück verschwand er aus seinem Zimmer und schloss die Tür sorgfältig hinter sich.
Ardy war ihm mehr als dankbar, dass  er dieses Mal zur Tür ging, denn zugegebenermaßen zitterten seine Knie gerade ziemlich und er glaubte nicht, dass er die Kraft gehabt hätte, aufzustehen und zielgerichtet bis zur Haustür zu laufen.

Von draußen hörte er die Stimmen seiner beiden Freunde und schnell deckte er sich zu. Falls Felix tatsächlich das Zimmer betreten sollte, wollte er wirklich nicht, dass der gleich von seinem riesigen Ständer begrüßt wurde. Doch Taddl würde ja wohl dafür sorgen, dass er nicht in sein Zimmer kam.
Angespannt wartete er, bis er endlich das erlösende Klicken der Haustüre und Taddls Schritte hörte, die sich seinem Zimmer näherten.

„Oh man“, stöhnte Taddl genervt auf, ehe er sich wieder neben Ardy aufs Bett fallen ließ.
„Was war denn?“, fragte Ardy, während er schon wieder ungeduldig an seinem Shirt, das Taddl trug, zupfte, ehe er es ihm eilig über den Kopf zog.
„Felix. Er wollte sich jetzt gleich noch mit uns zusammensetzen, weil er angeblich irgendeine super Idee hat. Ich hab gesagt, wir treffen uns morgen zum Frühstücks-Mittagessen mit ihm.“ Erklärte Taddl und streichelte dabei gedankenverloren Ardys Bauch.
„Kluger Junge“, flüsterte Ardy und küsste Taddls Nacken.
„Mhm. Aber ich glaube…“ Taddl hörte auf zu sprechen, zog den Bund seiner Boxershorts nach oben und warf einen prüfenden Blick in seine Shorts. Dann nickte er zur Bestätigung.
„Ja, Felix der Hurensohn hats versaut.“
Ardy lachte leise und streckte einen Arm nach Taddl aus. Der Krabbelte mit einem Grinsen wieder zu ihm unter die Decke.
„Das krieg ich schon wieder hin“, lächelte er, ehe er Taddl für einen Kuss an sich zog.

t.b.c.
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