Versteckspiel

von StillDoll
GeschichteDrama, Romanze / P16
Izaya Orihara Shizuo Heiwajima
16.02.2015
12.05.2015
33
126.350
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16.02.2015 1.147
 
Hallo ihr Lieben ^^

Bevor es los geht, möchte ich euch was mitteilen.
Erst mal hoffe ich natürlich das euch das, was ich mir in meinen kranken Kopf ausgedacht habe, gefällt und zu sagt :D
Ja Ja... Eine Romanze... Dafür habe ich mich bewusst entschieden, weil ich finde, das Romanzen eigentlich genauso schön und angenehm zu lesen sind, wie auch zum schreiben.
Und vielleicht könnte das hier auch eine kleine Abwechslung von dem ganzen Mainstream Zeug sein, diese FF ist 0,0 % Shizaya.
Also eine gesunde Abwechslung, wie schon gesagt :)

Für den Anfang wird nur ein kurzer Prolog, bzw. ein kurzer Start um rein zu kommen folgen. Ja, ich labber bisschen viel (mach ich leider immer -.-)
Tut mir also leid, aber gut. Das war das Wort zum Sonntag :D
ich hoffe euch gefällt's ^^'

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Prolog

„Okay... Lass uns spielen!“
Ihre Augen huschten über ihn. „Warum?“
„Wieso nicht?“
„Was willst du den spielen?“
„Verstecken!“
Sie stemmte die Hände in die Hüfte und meinte: „Sind wir dafür nicht etwas zu alt?“
Er lachte. „Was? Nein, wieso? Verstecken kann man immer gebrauchen!“
„Wenn du Kriminell werden willst, dann schon!“
Er lachte weiter und sie verdrehte die Augen.
„Wieso bist du so kindisch...“
„Bin ich gar nicht!“
„Doch... Das bist du!“, erwiderte sie.
„Stört es dich?“
„N-Nein...“, murmelte sie und errötete, „A-Anders würde ich dich gar nicht mögen...“
„Na also!“
„Gut... Dann lass uns verstecken spielen!“
Er stand auf. „Sehr schön! Ich sage dir, du findest mich nie!“
Sie verschränkte die Arme vor der Brust: „Wart's ab! Ich finde dich überall!“


„Nächster Halt: Ikebukuro, Ausstieg auf der rechten Seite“
Der Zug hielt.
Zahllose Menschen stürmten aus dem Zug und andere, die stürmten rein. Weg von diesem Ort.
Menschen... Sie sind alle sehr unterschiedlich, besonders hier, wo nichts so ist, wie irgendwo anders.
Auch sie stieg aus. Sie sah sich auf dem Bahnhof um. Niemanden der ihr bekannt vor kommt, obwohl sie einst hier lebte.
Nach langen Jahren, war sie zum ersten Mal wieder in dieser Stadt gewesen. Sie wäre gerne früher hierher zurückgekommen. Was sie daran hinderte, wusste sie selbst nicht. Eigentlich, gab es sogar sehr viele Gründe wieder hierher zukommen. Aber sie hatte bis heute gewartet.
Seufzend nahm sie ihren Koffer und zog ihn hinter sich her. Weg von dem stinkenden Bahnhof und rein in die belebte Stadt.
Sie war immer bis spät in die Nacht voller Leben.
Aber auch voller Ängste und gefährlichen Dingen. Das wusste sie noch von früher.
Sie wusste nicht ganz, wo sie jetzt hin sollte.
Die Straßen waren so voll, sie fühlte sich ein wenig eingeengt, aber sie war froh hier zu sein. Sie hatte diesen Ort vermisst. Sie hatte die vielen verschiedenen Menschen vermisst.
In der Schule hatte sie nicht annähernd so viel über Kulturen gelernt wie in diesen Straßen.
Ihr Handy piepste.
Sie blieb stehen und zog es aus ihrer Manteltasche. Eine Nachricht:
Willkommen.
Sie starrte auf den Bildschirm. Das Handy sank und sie sah sich um.
Menschen die hetzten, Menschen die lachten. Menschen die auf Bänken saßen und Kinder die herum alberten.
Die Lichter der vielen Geschäfte waren an und erhellten die Stadt so sehr, das man den dunklen Himmel fast schon wieder vergaß.
Und dann sah sie ihn.
Sein frecher Blick war ihm immer noch geblieben und auch seine restliche Erscheinung hatte sich kein bisschen verändert. Nur gewachsen, das ist er.
Sie schaute wieder auf ihr Handy.
Man kann es auch übertreiben, mit der Gastfreundschaft, dachte sie und packte es weg. Sie ging weiter ohne ein weiteren Blick an ihm zu verlieren.
Sie wusste nicht was aus ihm wurde oder aus dieser Stadt.
Sie hatte gehofft, das die Stadt sich kein bisschen verändert hatte. Sie hatte gehofft, das alles so ist, wie sie es verlassen hatte.
Aber sie musste sich eingestehen, das sie schon beim ersten Anblick Sachen misste, die ihr früher viel bedeuteten.
Ihr Verstand wusste natürlich, das einige Sachen anders waren.
Aber sie hatte sich so sehr gewünscht, das ihr Verstand lügt. Aber nicht nur hier hat sich einiges geändert, sondern auch sie hat sich verändert.
In vielen Jahren, in denen das Leben voran ging, ist das auch ganz normal.
Ihr Blick war zu Boden gerichtet.
Wieso sie hierher kam?
Sie musste etwas erledigen. Etwas sehr wichtiges, etwas das sie schon vor Jahren hätte tun sollen.
Sie lief gegen jemanden.
Sie schreckte zurück. „Verzeihung... Ich habe nicht aufgepasst...“, murmelte sie kaum hörbar und sah ihrem Gegenüber in die Augen. Diese waren hinter einer eingefärbten Brille versteckt. Der Mann war groß und blond.
Eine Zigarette steckte zwischen der schmalen Unter- und Oberlippe. Gekleidet war der junge Mann wie ein Barkeeper.
Sein Blick war ernst und ein bisschen wütend, wie sie fand.
Er sagte nichts und wendete sich von ihr ab. Er ging geradewegs an ihr vorbei.
Sie sah ihm noch hinterher. Er war ein hübscher Mann gewesen.
Nach einigen Sekunden drehte sie sich um und ging weiter die Straßen entlang.
Es gibt Menschen auf der Welt, die fallen einfach auf. Nicht unbedingt, weil sie etwas besonders an sich haben. Oftmals liegt es an der Ausstrahlung, welche den Mensch so interessant macht.
Sie lächelte.
Auf einmal hörte sie von weitem einen lauten Knall. Wie, als wurde gerade was geworfen.
Eine wütende Stimme riss einen Namen erbärmlich auseinander und so ertönte durch die ganze Straße das Gebrüll eines wütenden Herrn.
„I-za-ya!“
Sie drehte sich nochmals erschrocken um bis ihr Lächeln wiederkam.
Was hast du nun schon wieder angestellt, dachte sie. Sie hoffte, das dieses Gebrüll nicht allzu ernst war.
Sie hoffte das es ihm gut geht. Dabei weiß er eigentlich was er tut, wobei er schon immer gerne sich einfach leichtsinnig über Bord warf.
Es hat aber immer geklappt. Für ihn lief es immer nach Plan.
Und sie glaubte, das er immer noch immer und immer wieder im Recht lag.
Wie sollte es auch anders sein?
Ihre Schonzeit war vorbei.
Sie hatte sich Jahre gedrückt und ist der Realität immer entkommen.
Doch nun wird es an der Zeit, das sie versteht, das eine Flucht zwar gelingen kann, aber das dies keine wirkliche Lösung ist. Denn dadurch, verschwinden die Probleme nicht. Auch wenn sie sich das wünschte...
Sie seufzte als der Name immer noch durch die Straßen hallte. Bald schon hörte sie ein helles Lachen und dann eine Person die an ihr vorbei rannte.
Und der Barkeeper von eben hinter ihm her.
Besorgt sah sie den beiden nach. Sollte sie was tun?
Schnell beruhigte sie sich wieder.
Nein.... Das brauchte sie nicht.
Er wird schon ein Versteck finden und dort wird er sicher sein...

„Komm Nazomi! Lass uns verstecken spielen!“

Wieder lächelte sie.
Ja Izaya.... Lass uns verstecken spielen, ich bin sicher, das du mich niemals finden wirst, bei den Gedanken seufzte sie zum wiederholtesten Male und verschwand nun endgültig.
Sicher ist, das ich dich gefunden habe, wie ich es immer gesagt habe...
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