Das Leben des Booker de Witt

GeschichteHumor / P12
15.02.2015
15.02.2015
1
430
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
15.02.2015 430
 
„Nimm das!!“ Wütend feuere ich auf den Typ vor mir, woraufhin sich ein dunkler Blutfleck auf seiner Brust bildet und er zusammenbricht.
<<Selber schuld>>, denke ich mir. <<Hättest mich halt nicht anschießen dürfen.>>
Die Stelle an meinem Bein, wo er mich getroffen hat, tut immer noch höllisch weh.
Ich schaue mich um, ob hier noch irgendwo jemand ist, der es auf mich abgesehen hat. Da ich keinen Feind erspähen kann, und auch die dramatische Musik verstummt ist, vermute ich, dass der Kampf zu Ende ist. Zumindest vorübergehend. Später kommen wahrscheinlich noch Unmengen dieser durchgeknallten Bürger an und wollen mich um die Ecke bringen. Naja egal, um die kümmere ich mich später. Alles zu seiner Zeit.
Jetzt muss ich erst mal mein Bein versorgen. Ich knie mich auf den Boden und durchsuche die Leiche des letzten Feindes. Aha, ein Kuchenstück. Nachdem ich es gegessen habe, geht es mir direkt viel besser und die Wunde, aus der eben noch dass Blut nur so hervor gesprudelt kam, schließt sich.
So, dann mal sehen, inwieweit mir der Typ noch helfen kann. Ich finde Maschinengewehrmunition und sogar Geld. Beides nehme ich ihm ab. Er wird es nicht vermissen.
Ich betrachte meinen Anblick in der Blutlache, die sich neben der toten Leiche gebildet hat.
Ein entschlossener, grimmig dreinschauender Mann blickt mich an. Er hat überall getrocknete Blutflecken- an seiner Kleidung, in seinem Gesicht, die Hände sehen sogar aus, als ob sie in Blut getaucht wären.
Nunja, so was passiert halt, wenn man mal eben die halbe Bevölkerung von Columbia auslöscht…
Ich stehe auf, um weiterzugehen. Schließlich muss ich noch diese kleine Tussi suchen, ich glaube, sie heißt Elizabeth. Es halten mich ja auch nur zehntausend dieser scheiß Soldaten davon ab. Sie halten mich für den „falschen Schäfer“. Hallo, sehe ich etwa so aus wie ein Schäfer??? Also echt mal. Völliger Unsinn.
Ich laufe an einem Mülleimer vorbei. Normalerweise bin ich nicht so hobbylos, aber ich schaue trotzdem mal rein. Und ich werde belohnt: ich finde eine Tasse Kaffee.
So, jetzt sollte ich aber echt mal los, das Mädchen befreien. Ich halte Ausschau nach einem mega fettem Turm oder so und finde eine übertrieben große Engelsstatue. Auf geht’s! Ich schwinge mich total episch an eins von den Seilen, die hier überall in der Gegend rumhängen und lande kurz vor dem Tor, das in die Statue reinführt. Auf dem Weg dahin will mich noch so’n Typ abknallen, aber ich bin schneller und jage meine treuen Freunde, die Raben, auf ihn. Die erledigen das schon für mich.
Review schreiben