Arcana Famiglia - Die Tochter von der keiner wusste

GeschichteRomanze, Familie / P16
14.02.2015
14.08.2015
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14.02.2015 1.935
 
So direkt das nächste Kapi hinter her. Damit ihr gleich zwei zu lesen habt. Ich hoffe euch hat das erste gefallen. Ich freue mich über Reviews und auch über Kritik.

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Das Bild steckte sie sofort in den Umschlag mit samt dem Brief zurück. Das alles verschwand dann in ihrer Handtasche. Ihr Opa ging nicht an ihre Handtasche. Sie stand auf und ging ins Bad. Ihr Gesicht sah verheult aus. Sie wusch sich das Gesicht und schminkte sich noch mal neu. Dann verließ sie ihr Zimmer und ging in die Küche zum Mittagessen. Ihr Opa kam dann herein und sah sie an. Er sagte kein Wort. Aber ihrer Oma fiel die Spannung, zwischen den beiden auf.  Eines hatte sie bei dem gestreite zwischen Opa und Enkelin gelernt. Misch dich niemals ein.
„Wieso genau hasst du mich?“fragte er Lirije.
„Weil du Mamas Brief nie gezeigt hast.“sagte sie und ass etwas. „Das ist gemein. All die Jahre hätte ich bei Dad sein können. Oder wenigstens mit ihm schreiben können. Dabei ist Jolly, mein Dad, all die Jahre in Regalos.“
„Du weißt doch gar nicht ob er da ist. Geschweige denn ob er noch lebt. Damals war Krieg aus gebrochen rund um die Arcana Famiglia.“er sah sie streng an.
„Man hatte doch immer in allem Recht. Sie hatte recht, als sie Oma sagte, dass ich nicht immer auf dich hören werde. Sie hatte recht, damit als sie sagte ich würde ihr eben Bild sein. Sie hatte bisher mit allem recht.“sagte sie aufgebracht.
„Du meinst dass sie dann auch mit diesem Taugenichts recht hat?“
„Er ist mein Dad und heißt Jolly.“sagte Lirije sauer und nahm ihre Teller.
Sie verschwand sauer in ihrem Zimmer und aß dort, für sich allein. Ihrer Oma gegenüber war das nicht fair. Aber sie konnte ihren Opa nicht mehr sehen. Kurz nach dem sie sich durch ihre Erbsen gekämpft hatte, klopfte es ihre Zimmertür. Sie gab keine Antwort und mischte ihre Soße und den Kartoffelpüree zusammen. Die Tür wurde auf gemacht und sie wollte gerade >raus< schreien, als sie ihre Oma sah. Sie hatte einen Teller in der Hand und kam rein Ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, als sich ihre Oma zu ihr aufs Bett setzte.
„Du darfst deinem Opa nicht böse sein.“sagte sie uns aß mit Lirije zusammen.
„Und wieso nicht?“fragte sie missmutig.
„Er liebt dich.“
„Das entschuldigt nicht, dass er mich von meinem Vater fern hielt.“
„Doch schon. Ich werde dir erzählen wie du gezeugt wurdest.“
„Und Opa ist damit ein verstanden?“
„Willst du es etwa nicht hören?“
„Doch.“sagte sie schnell.
„Dann iss auf und dann räumen wir noch auf.“ sagte ihre Oma, was Lirije zum stöhnen brachte.
Sie aß schnell auf, aber ihre Oma aß langsam. Nur weil Lirije es so eilig hatte, musste sie sich nicht so abhetzen. Sie aß langsam auf und brachte dann die Teller in die Küche. Während sie abtrocknete, spülte ihre Oma ab. Natürlich folgte nach Arbeit von ihrem Opa. Toll jetzt musste sie bis zum Abend warten, ehe sie die Geschichte hören würde. Das war das blöde, wenn man auf einer Farm lebte. Es gab immer irgendwas zu tun. Und ausgerechnet war sie dran, damit die Hühner in den Hühnerstall zu scheuchen. Dann natürlich noch alle Tiere zu füttern. Naja außer die Pferde, da diese die Wiese weg frassen, genau wie die Kühe. Sie musste nur die Pumpe für das Wasser betätigen und das Wasser in die Tröge füllen. Sie nahm eine Blume hoch. Was man wohl daraus machen konnte? Sie hatte mal gehört, dass es so was wie Alchemie gab. Man mischte verschiedene Dinge zusammen und daraus entstand ein Trank. Es gab angeblich einen Trank, der einen jünger machte. Da sie 17 war interessierte dieser sie nicht besonders. Aber als Alchimistin könnte sie selber Parfüm herstellen. Hoffentlich endete das nicht wie in diesem Roman. Das Parfüm hieß es. Das mordete ein Mann um ein Parfüm aus Menschen herzustellen. Sie seufzte und ging ins Haus. Natürlich musste sie, da auch wieder arbeiten. Schließlich war jetzt für die jüngeren Schlafenszeit. Die älteren dürften in die Aufenthaltsräume. Damit sie die kleinen nicht wecken.
Sie selbst verschwand heute früher in ihrem Zimmer. Normalerweise saß sie unten und sah Fernsehen. Aber dieser Sasori machte ihr schöne Augen und davon wurde ihr schlecht. Schnell verzog sie sich und machte sich bettfertig. Sie nahm ihr Notizbuch und legte sich gemütlich hin. Sie schrieb gerne Geschichten. Gerade schrieb sie eine schöne Kindergeschichte. Eigentlich waren es alles Kindergeschichten. Es klopfte aber wie immer antwortete sie nicht. Ihre Oma kam rein und lächelte.
„Na hast du deine Schreibblockade überwunden?“
„Nicht wirklich.“sagte sie und legte das Notizbuch bei Seite. „Erzählst du mir jetzt wie ich gezeugt wurde?“
„Ja ich musste nur warten, bis dein Opa schläft.“sie schloss die Tür und setzte sich auf Bett.
„Also erzähl Oma. Es muss bestimmt romantisch gewesen sein.“
„Nein es war mehr....tragisch.“sagte sie lachend.
„Tragisch?“fragte sie verwundert.
„Lass mich erzählen.“sagte sie und begann zu erzählen. „Es war vor knapp 18 Jahren. Gapone war sonnig wie immer. Kein Lüftchen wehte und alles war still. Wie immer war Lily an den Klippen. Sie liebte den Geruch vom Meer. Sie sagte es riecht nach Freiheit. Eigentlich durfte sie nicht dahin. Aber wäre sie nicht dahin, hätte sie ihn nie getroffen.“
„Du meinst Jolly?“unterbrach Lirije sie.
„Wie oft sagte ich dir, dass du mich nicht unterbrechen sollst?“fragte ihre Oma lachend.
„Ups Sorry.“sagte Lirije lachend.
Die Oma lächelte und erzählte weiter. „Wo war ich? Achja sonst hätte sie ihn nie getroffen. Lilyhörte bei den Klippen etwas platschen und sah wie zwei Männer, sich an den Felsen fest hielten. Einer hatte rötliches Haar und der andere schwarzes. So viel konnte sie erkennen. Schnell lief sie ihren Geheimweg herunter zu den Felsen. Sie band ein Seil um einen Felsen und warf es den Männern zu. Dann versteckte sie sich in der Höhle bei dem Felsen. Die Männer zogen sich am Seil entlang und legte sich vor die Höhle. Sie lugte aus ihrem Versteck aus, zu ihnen herüber. >Wer wohl das Seil uns zu geworfen hat?<fragte der mit dem rotem Haar.
>Ich weiß es nicht, Mondo.<sagte der zweite. >Aber dieser jemand hat uns gerettet.<
Lily versuchte sie besser zu sehen und stieß dabei an einen kleinen Stein. Die Männer drehte sich zu ihr und sie rannte los. Die Männer kamen gar nicht schnell genug hoch. Sie rannten ihr hoch, aber da war sie schon weiter. Irgendwann kamen auch die Männer aus der Höhle und zwischen den Büschen hervor, wo sich dahinter der Geheimgang befand. Als die Männer an kamen, rannte sie schon über das Feld. Natürlich hatte sie Angst, dass sie sie verriet und rannten ihr nach. Der Mann mit den schwarzen Haaren, bekam sie dann zu Fassen. Sie fielen zu Boden und Lily schrie.
>Lass mich los.<rief sie.
>Wir tun dir nichts.<sagte der schwarz haarige.
>Achja?<sie sah ihn an.
>Ich bin Jolly.<stellte er sich vor und half ihr auf.
Sie klopfte ihr Kleid, von dem Schmutz sauber. >Ich bin Lily.<
>Ich bin Mondo.<sagte der rothaarige.>Danke für deine Rettung.<
>Ich konnte euch ja schlecht ertrinken lassen.<meinte sie locker.
Die Männer lachten und ein lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Sie sah sie an und meinte, dass sie gleich wieder kommen würde. Schnell rannte sie nach Hause und kam in die Küche. Sie erzählte mir hastig was sich zu getragen hatte. Natürlich war mir klar, dass es Männer aus Regalos und dazu aus der Arcana Famiglia sind. Aber wenn ich das sagte, dann würde sie ausrasten und dein Opa hätte es mit bekommen.“
„Wieso? Wer sind denn die Arcana Famiglia?“
„Die Arcana Famiglia ist eine Familie eine Italienische Organisation, die viele Mafia nennen. Aber eigentlich eine gute. Nur das Problem ist, dass sie Fähigkeiten haben.“
„Du meinst solche wie ich?“
„Genaus solche wie du. Aber ich erzähle mal weiter.“sagte ihre Oma und überlegte kurz wo sie war. „Deine Mutter rannte durch die Küche und sammelte Essen und Verbandszeug ein. Das alles legte sie in eine Korb. Mit dem Korb rannte sie dann zurück zu den Männer. Die Männer saßen dort auf dem Feld an den Klippen und versteckten sich im Schutz der Bäume. Die Männer sahen auf, als sie Schritte hörten. Doch als sie Lily sahen, atmeten sie auf.
Sie gab ihnen Essen und verband ihre Wunden. Das machte sie so die nächsten Tage. Ab und an machte sie Spaziergänge mit Jolly. Sie fand sehr großes Gefallen an Jolly. Und auch er mochte sie. Und so kam es dass deine Mutter sich zu verlieben begann. An einem Tag, als sie mit ihm spazieren ging, schoss dein Opa mit einer Waffe auf ihn. Jolly konnte nicht ausweichen, dass sah Lily genau und stieß ihn zur Seite. Lily bekam die Kugel ab.“
„Oh mein Gott.“rief Lirije aus. „Und was war dann?“
„Jolly sah die Ähnlichkeit zwischen Lily und deinem Opa und tat ihn deshalb nichts. Aber er flößte ihr einen Trank ein, nach dem er mit einem Messer die Kugel heraus genommen hatte. Die Wunde schloss sich sofort. Dein Opa verbat ihr die beiden wieder zu besuchen. Aber einmal schaffte sie es ihm zu entwischen und sie kam zu Jolly. Jolly und Mondo wollten abreisen. Ein Schiff hatten sie sich gebaut. Besser gesagt ein Floß. Jolly sah sie kommen und rannte ihr entgegen. Bei dem Baum, wo deine Schaukel hängt, habe ich von ihnen ein Foto gemacht. Denn ich mochte ihn. Ich ließ sie dann noch allein. Aber später erzählte sie mir was zwischen ihnen war.“
„Was zwischen ihnen war?“Lirije gähnte, da es schon langsam spät war.
„Ja und zwar war folgendes. Deine Mutter drehte sich zu ihm und sah ihn an. >Musst du wirklich gehen Liebster?<
>Leider muss es sein.<sagte er und nahm ihre Hand.>Am liebsten würde ich dich mit nehmen.<
>Ich kann leider nicht.<
>Ich weiß Liebste. Was möchtest du als Erinnerung von mir?<fragte er sie sanft und küsste sie eben so sanft.
Sie biss sich nach dem Kuss auf die Unterlippe. >Versprichst du mir, dass du es mir gibt’s?<
Jolly hatte bis her jedes versprechen gehalten.>Ja ich verspreche es.<
>Ich will ein Kind von dir.<
Er sah sie einen Moment an. Dann aber küsste er sie und zog sie an sich. Er hatte es ja versprochen, somit musste er es tun. An dem Tag nahm er deiner Mutter die Unschuld. Später als sie nach Hause kam erzählte sie mir davon. Als wir dann sicher waren, dass sie schwanger war, wartete wir noch mal 4 Monate. Damit dein Opa sie nicht, dazu zwang dich ab zu treiben. Dein Opa hatte keine Wahl, als es zu akzeptieren. Aber natürlich hasste er Jolly noch mehr. Besonders da er dann erfuhr, dass sie sterben würde. Die Blutung hatte Jolly nur von außen geheilt, aber nicht so ganz von innen.“
„Also habe ich die alte Wunde aufgerissen und so Mama getötet.“
„Nicht du, sondern der Druck, beim Pressen.“sagte Oma. „Aber jetzt geh schlafen.“
„Ja werde ich.“Lirije legte sich richtig hin und schloss die Augen.
In dieser Nacht träumte sie die Liebesgeschichte von Lily und Jolly. Aber sie träumte sie anders. Nämlich so dass Jolly und Lily zusammen blieben und heirateten. Und mehr als ein Kind bekamen. Genau diese Geschichte brachte sie, dann am nächsten Tag zu Papier.