Arcana Famiglia - Die Tochter von der keiner wusste

GeschichteRomanze, Familie / P16
14.02.2015
14.08.2015
20
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So das ist mal eine FF die mir in den Sinn kam, als ich den Anime dazu schaute. Ich hoffe dass es euch gefällt.
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Lirije war gerade erst 17 geworden und war schon sehr erwachsen. Sie lebte bei ihrem Großvater, da ihre Mutter bei ihrer Geburt gestorben war. Sie konnte sich an sie nicht erinnern, aber sie vermisste sie trotzdem.
Gerade musste sie die Pferde auf die Koppel lassen. Ihr Großvater hatte eine Farm. Er bot hier öfters jemanden an, hier ein paar Tage oder Wochen auf dem Land zu verbringen. Besonders bei Familie war das beliebt. Auch wenn ihr das ein Rätsel war. Sie selbst fühlte sich nicht sehr wohl. Sie selbst dachte, dass sie nicht hier her gehöre. Das das stimmte wusste sie nicht.
„Lirije hol mal die Eier aus dem Hühnerstall.“rief ihr Opa vom Haus.
Sie seufzte. „Ja.“
Sie machte das Tor zu und ging lustlos zum Hühnerstall. Vorher nahm sie sich noch einen Korb aus einem Schrank. Regelmäßig boten sie an, dass die Kinder hier Eier sammeln konnten. Weshalb die Hühner aus sehr zutraulich waren. Sie machte die Tür auf und sofort begannen sie zu gackern. Sie nahm sich etwas von dem Futter und streute es draußen hin. Die Hühner waren so abgerichtet, dass sie nie aus einem bestimmten Bereich gingen. Die Hühner kamen aus dem Stall und sie ging in den Stall. Dann sammelte sie die Eier ein.
„Gute Ernte heute.“sagte sie und kam aus dem Stall.
„Ernte?“fragte einer der Junge, der mit seiner Familie hier war und wohl entkommen war.
„Ja.“sagte sie und schwenkte den Korb leicht. „Ich habe viele Eier eingesammelt.“sie ging an ihm vorbei zum Haus.
„Sei doch nicht immer so kalt.“er ging ihr nach. „Ich bin Sasori.“
„Lirije.“sagte sie knapp.
Er hielt sie fest. „Wieso bist du immer so kalt?“
„Weil du Oberflächlich bist und mein Opa dich auf mich angesetzt hat.“sagte sie und riss sich los. „Und ich habe keine Lust, darauf mich mit dir ab zugeben.“
„Ach komm süße.“er zog sie an sich, doch dann bekam er einen Stromschlag. „Aua.“er ließ sie los. „Was war das?“
„Ein Stromschlag. Ich bin etwas aufgeladen.“sie ging ins Haus.
Sie wusste ganz genau, dass sie nicht geladen war. Denn sie hatte eine Karte des Tarotkartensets. Wenn ihr nicht wisst was damit gemeint ist, dann wird das jetzt mal erklärt. Es gibt Tarotkarten und diese Karten können Pakte ein gehen. Diese Karten geben ihren Trägern dann gewisse Fähigkeiten. Lirije zum Beispiel hatte die Herrscherin, L´imperatrice, die ihr die Fähigkeit verleiht alles mit den Gedanken zu kontrollieren. Sie wusste nicht wie das alles Funktionierte, aber sie wusste, dass sie genau auf ihrer linken Brust ein Zeichen hatte. Es sah etwas aus wie ein Unendlichkeitszeichen aus. Ihr Opa meinte zwar immer das wäre ein Muttermal. Aber das glaubte sie nicht. Denn für ein Muttermal sah das einfach zu ungewöhnlich aus.
Sie ging ins Haus und stellte die Eier in die Küche und räumte sie in den Kühlschrank. Die restlichen verteilte sie auf die Zimmer, wo die Familien oder Paare nicht da waren. Es war zu störend, wenn jemand das Zimmer aufräumte, wenn sie da waren. Ihr Opa sah sie missbilligend.
„Hättest du nicht netter zu dem jungen Sasori sein können?“fragte er Lirije.
„Nein. Und wenn du ihn so gut findest, dann nimm du ihn doch.“
„Nicht in diesem Ton junge Dame.“sagte er streng.
„Jaja.“sie verzog sich aufs Dach.
„Ah räumst du endlich das Dach auf?“fragte ihr Oma, die sie mit dem Jungen kram in ruhe ließ.
„Ja mache ich. Vielleicht sind da noch Sachen von Mom, die ich noch nicht kenne.“sie ging Rückwärts die Treppe hoch.
„Ich denke schon. Dein Opa hat die meistens Sachen von ihr, da hin gebracht.“
Sie drehte sich zur Treppe und lief zum Dachboden. Sie schloss die Tür auf. Keiner hatte von den Gästen hatte hier Zugang. Sie ging durch die Tür und machte sie hinter sich zu. Dann stieg sie die Treppe hoch und machte sie auf. Das Licht war leicht gedimmt, da die Gitter vor den Fenstern zu waren. Sie schlängelte sich zwischen den Kisten hindurch und machte das Fenster auf. Sie hustete da die frische Luft, den Staub auf wirbelte.
Eigentlich musste sie nicht viel machen. //Schwebt.//dachte sie und machte schnell den Boden sauber. //Kisten werdet Staub frei.//der Staub wehte zum Fenster heraus.
Als alles Staub frei war, landete alles auf dem Boden. Sie lieh die oberen Kisten hoch schweben und sah sich den Inhalt an. Sie macht das, so lange bis sie bei den Kisten ihrer Mom an kam. Da sah sie einige schon bekannte Dinge. Wie etwas das Bilderbuch, aus der Kindheit ihrer Mom. Sie sah ihrer Mutter ziemlich ähnlich. Beinah als wäre sie ihre Zwillingsschwester oder so. Es war schon erstaunlich. Aber selbst die Sommersprossen waren in der selben Reihenfolge. Das Album hatte ihr Opa zusammen gestellt. Aber sie hatte noch nie ihren Vater hier gesehen. Geschweige denn eine Person, die das selbe Muttermal hatte wie sie. Ihre rechter Unterarm hatte so einen hellen Fleck, mit ganz vielen Muttermalen darauf. Aber weder ihre Oma, noch sonst jemand von der Seite ihrer Mutter hatte das.
„Was ist das?“sie nahm einen Brief aus einer Kiste, mit kleinen Diamanten heraus. „Nicht adressiert und auch kein Absender.“
Sie öffnete den Brief. Es war ein Testament ihrer Mom. Sie sah es an und zitterte am ganzen Körper. Noch nie hielt sie etwas in den Händen, was ihrer Mom gehörte. Ihr Opa nahm ihr immer alles weg. Sie las sich den Brief durch.


Lieber Vater,

Ich Lily Fioly, deine einzigste Tochter, bitte dich darum meine Tochter zu ihrem Vater zu bringen. Mir ist schon klar, dass du nicht viel von ihm hältst, aber er würde Lirije lieben. Da aber Lirije so klein ist, müsstet du sie mit dem Schiff zu ihm bringen. Du kannst dir bestimmt denken, wer es ist. Denn es gab nur einen den du nicht mochtest.
Mein lieber Vater bitte bringe Lirije zu Jolly. Jolly wird sich bestimmt gut um sie kümmern. Du musst ein Schiff nach Regalos nehmen. Ich habe dort doch Tantes Haus geerbt und das vererbe ich, sofort an Lirije. Sie könnte da mit Jolly wohnen. Und zeige ihm das Bild, dann wird er wissen, dass sie seine ist. Aber wenn er es nicht glaubt, dann zeig ihm ihren rechten Unterarm. Denn diese Mal am Arm, hat sie vom ihm. Ich bitte dich tue das für mich. Denn mir ist klar, dass ich die Blutungen nach der Geburt nicht überlebe. Sag ihr wie lieb ich sie habe.

Deine dich über alles geliebt Tochter Lily Fioly.

PS: Gib ihr diesen Brief, damit sie was von mir hat.


Lirije kamen die Tränen. Sie hätte all die Jahre bei ihrem Vater sein können. Schnell ging sie herunter und rasselte fast mit Sasori zusammen. Er sagte irgendwas, aber sie ging an ihm vorbei und zu ihrem Opa der gerade Reitstunden gab. Sofort ging sie zu ihm und hielt den Brief in der eine Hand und den Briefumschlag in der anderen Hand.
„Opa erklär mir das.“sie hielt den Brief hoch.
„Woher hast du das?“
„Du wusstest da von?“sie sah ihn an und ihre Lippe zitterte. „Ich hätte all die Jahre bei Dad sein können. Aber nur weil du ihn nicht magst, hieltst du mich von ihm fern.“sie sah ihn an. „Dafür hasse ich dich.“sie drehte sich um und rannte ins Haus.
„LIRIJE.“rief er, leider konnte er ihr nicht nach.
Sie ging in ihr Zimmer und warf sich aufs Bett. Noch mal lass sie den Brief und sah die schöne Schrift ihrer Mutter an. Sie sah noch mal in dem Umschlag. Da war ein Foto. Sie nahm es heraus und sah ein Paar, an dem Baum stehen, wo ihre Schaukel hing. Zusammen mit ihrer Oma hatte sie damals ein altes Traktorrad dort an schweren Ketten aufgehangen. Das Paar auf dem Foto war ihre Mutter, die sie von den anderen Fotos wieder erkannte. Doch der Mann mit den schwarzen Haaren, war ihr neu. Er trug kein Oberteil und man sah ganz deutlich das Mal. Das selbe was sie an ihrem Unterarm hatte. Es war ihr Vater.
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So ich hoffe, dass euch das erste Kapi gefällt. Mal sehen was als nächstes passiert.