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The red-haired Devil [times two]

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Hayama Kotarō Kagami Taiga
12.02.2015
23.12.2016
50
95.147
43
Alle Kapitel
125 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.11.2016 1.416
 
Hallo meine lieben Leser ^^
So momentan habe ich zum Glück keine Klausurphase, dass heißt, dass ich nicht lernen muss und mich auch mal anderen Dingen widmen kann, wie zum Beispiel meine Storys weiter zu schreiben und endlich mal ein paar neue anzufangen. :D

Ich habe es tatsächlich geschafft mir in den letzten Tagen noch einmal die dritte Staffel KnB anzugucken und konnte mir so noch ein paar Gedanken machen, wie es zwischen Akisa und Akashi weiter gehen wird.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
GGLG Neko :DD



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Ich war fertig. Ich war einfach nur fertig. Es machte mich fertig, dass er mich Miststück genannt hatte und das obwohl er wohl schon gemerkt hatte, dass ich ihn mochte.
Doch wenn er sich nicht ändert, würde ich ihn gehen lassen müssen. Ich kann einfach nicht mit so einen Menschen zusammen sein. Der einen nur als eine Art Spielzeug betrachtet oder ein Werkzeug, um dass zu bekommen, was er will. Ich hasste das. Im Moment hasste ich hin. Seine Art und Weise und seinen Unvorhersehbaren Charakter.
Mein Kopf war gesenkt, mein Blick auf den Boden gerichtet und ich versuchte die aufkommenden Tränen zu unterdrücken.
Vor allem wusste ich nicht, wohin ich jetzt gehen sollte. Ich wollte momentan mit niemanden reden und ich wollte nicht, dass mich jemand so sah. So schwach und verletzlich. Ja. Auch ich war nur ein Mensch, das war mir bewusste. Doch ich hasste es vor anderen Menschen schwäche zu zeigen.
Ich lehnte mich gegen eine Wand, die in dem Gang war, in dem ich mich gerade befand und blickt an die Decke, zwar blendet mich das Licht der grellen Lappen an der Decke so sehr, dass es schon in den Augen schmerzte, doch ich ignorierte es einfach.
Meine Gedanken überschlugen sich noch für einen Moment, ehe mein Kopf wie leer war. Ich dachte an gar nichts und wollte auch an nichts denken. Ich glaube, dass war im Moment das beste für ich.
Zwar bereitet ich mich innerlich schon darauf vor Akashi nie wieder zu sehen und ihm ab jetzt aus dem Weg zu gehen. Jedoch hatte ich in meinem Herzen immer noch ein Funken Hoffnung, dass er sich ändern würde. Auch wenn sich das blöd anhört, doch es war so.
Ein kleines gequältes lächeln bildete sich auf meinen Lippen. Es tat einfach weh. Diese Gedanken schmerzten.
In diesen Moment bemerkte ich noch nicht einmal die Schritte, die immer näher auf mich zu kamen, bis die Person von der sie kamen direkt vor mir stehen blieb. Ich spürten, dass der Blick auf mich gerichtet war, wollte jedoch nicht runter schauen. Ich wollte nicht wissen, wer es war und war diese Person hier war.
„Akisa?!“, ertönte die Stimme und sofort wusste ich, wer es war. Es war Himuro.
Wieso musste er mich in so einen Moment sehen? Warum war er gekommen? Und wie hat er mich gefunden? Schoss es mir durch den Kopf und hätte ihn am liebsten angeschrien und gesagt er solle gehen. Doch mir fehlte die Kraft dazu.
„Akisa?!...Geht es dir gut?“, fragte er, obwohl er sich gut vorstellen konnte, dass es mir nicht gut ging und wahrscheinlich wusste er das auch.
Ich schüttelte den Kopf und schaute ihn nun endlich an. Seine Augen waren voller Mitgefühl und Verständnis.
„Möchtest du darüber reden?“, fragte er erneut, doch ich schüttelte wieder nur mit den Kopf. Ich wollte gerade nicht sprechen. Mit niemanden, auch nicht mit meinem 'Bruder', auch wenn ich nun doch froh war, dass er hier war.
Ich machte einen Schritt nach vorne und schloss meine Arme um ihn. Es beruhigte mich irgendwie, dass er bei mir war, dass er gekommen war und das er versuchte mir zu Helfen. Doch dabei konnte selbst er mir nicht helfen. Ich hatte meine Entscheidung getroffen und würde sie auch nicht ändern.

Nun legte auch Himuro seine Arme um mich. „Du musste nicht reden, wenn du es nicht willst. Lass dir aber bitte eine Sache sagen. Hör auf dein Herz und sei dir ganz sicher, was du als nächstes tun wirst. Ich kenne dich mittlerweile sehr gut und weiß, dass du meistens immer die richtige Entscheidung triffst. Jedoch kenne ich Akashi nicht so gut, wie du ihn, deshalb hoffe ich das er gemerkt hat, was du ihn mit deiner Ohrfeige sagen wolltest...Glaub einfach fest daran, dass es so kommen wird, wie du es dir wünscht. Dann wird es auch passieren.“, sagte er. Diese Worte beruhigten mich noch ein bisschen mehr.
„Danke.“, flüsterte ich und auf meinen Lippen bildete sich ein kleines lächeln.
„Na ja, auch wenn es wahrscheinlich der falsche Moment ist, aber das war ein super Schlag.“ sagte er und ich konnte mir ein kleines lachen nun nicht mehr verkneifen.
„Du bist so ein Arsch. Weißt du das? Wie kannst du in so einen Moment nur so etwas sagen.“, sagte ich und musste lachen. Er hatte es tatsächlich geschafft mich in einen Moment aufzumuntern.
„Ich weiß, ich weiß. Ich denke, es wäre besser, wenn du wieder rein gehen würdest, auch wenn es dir schwerfällt. Aber laufe nicht davon.“, erwähnte er noch, worauf ich nur nickte. Zwar hatte ich Angst, doch ich wollte daran glauben. Ich wollte daran glauben, dass er sich änderte.
„Danke für alles. Danke, dass du für mich du für mich da bist, wenn ich dich brauche und danke, dass du mein 'Bruder' bist.“, bedankte ich mich und drückte den Schwarzhaarigen noch einmal bevor ich auf dem Absatz kehrt machte und mich wieder auf den Weg in die Sporthalle machte.

Als ich die Halle wieder betrat und mich auf die Bank neben den Coach setzte, sagte keiner etwas. Keiner Sprach mich auf den Vorfall an, was auch gut so war. Schließlich wollte ich nicht darüber reden. Oder sie hatten Angst, dass ihnen das Gleiche passieren könnte.
Meine Augen waren auf das Spielfeld gerichtet. Rakuzan lag vorne. Doch etwas war anders. Die Spieltaktik von beiden Mannschaften hatte sich verändert und es wirkte so, als ob Rakuzan noch stärker war, als zuvor. Jedoch wirkten sie wie ausgewechselt. Auch Seirin hatte noch nicht aufgegeben und kämpfte weiter. Beide Mannschaften gaben alles und dann passierte es. Mit einen mal nahm auch Seirin an stärke zu und auch das Spiel veränderte sich mit einem mal. Es war schwer zu verfolgen wer am Ball war. Es war ein unglaubliches Tempo, welches von Seirin ausging. Doch auch unser Team gab alles.
Für einen Augenblick schaffte es Seirin sogar in Führung zu gehen, doch diese kleine Führung wurde gleich wieder zunichte gemacht.
Es waren nur noch wenige Sekunden und Rakuzan war mit vier Punkten in Führung gegangen. Das war es nun für Seirin. In so ein paar Sekunden konnten sie schlecht noch fünf Punkte machen.
Eigentlich brauchte Rakuzan nur noch zu verteidigen und sie hatten gewonnen. Doch irgendwie war es nicht so leicht wie ich dachte. Mein Blick fiel auf Akashi, welcher einen ganz anderen Ausdruck in seinen Augen hatte, als zuvor. Er wirkte wie ausgewechselt. Als ich dann noch genauer hinschaute, bemerkte ich dass sich seine Augen verändert hatten. Beide waren nun rot. Nicht nur noch eines. Nein beide. Irgendetwas musste passiert sein. Sein Spiel war ganz anders. Er dachte an seine Mitspieler, bezog sie mit ein. Ganz anders als in den ersten drei Perioden.
Seirin hatte es geschafft den Ball zu ergattern und gingen nun zum Gegenangriff über.
Nach einen Moment hatte Hyuga es geschafft an den Ball zu kommen und ging in Wurfposition. Reo versuchte ihn zu stoppen. Ihm an werfen zu hindern. Doch stattdessen. Schafft es Hyuga durch seinen Wurf, den er traf auch noch eine Strafpunkt herauszuholen. Also ein vier Punkte Wurf. Doch auch wenn der rein gehen würde, wäre es nur ein Unentschieden und es würde eine Verlängerung oder so geben.
Die Teams gingen beide in Position. Der Schiedsrichter pfiff und kurz darauf warf Hyuga den Ball. Der Ball prallte am Ring des Korbes ab und der Kampf um den Ball begann. Wer würde den Ball bekommen. Es waren die letzten Sekunden, in den sich alles entscheiden würde. Würde Seirin treffen, hätten sie gewonnen, könnte Rakuzan dies verhindern, würden sie den Winter Cup gewinnnen. Ein Kampf begann. Doch Seirin schaffte es in Ball besitzt zu kommen. Doch Rakuzan wollte sich den Sieg nicht nehmen lassen und verteidigten. Jedoch kam der Ball schließlich zu Kuroko welcher nun Akashi gegenüberstand. Das war es für Seirin. Sie hatten verloren. Dachte ich doch in diesen Moment war Kuroko den Ball. Der würde nicht rein gehen. Dachte ich. Doch dann erst sah ich ihn.
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