Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The red-haired Devil [times two]

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Hayama Kotarō Kagami Taiga
12.02.2015
23.12.2016
50
95.147
43
Alle Kapitel
125 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
26.07.2016 1.518
 
Hallo meine lieben Leser. ^^
Ich weiß, es ist lange her, dass ich mich gemeldet habe. Doch bevor ich nächste Woche in den Urlaub fahre, dachte ich mir, dass ich noch etwas tun sollte und habe mich deshalb entschieden ein neues Kapitel für euch da zu lassen.
Ich hoffe, dass es euch gefällt und freue mich wie immer auf eure ganzen Reviews.
Viel Spaß beim Lesen.

GGLG Neko :DD



----------------------------------------------------------------------




Das erste Spiel hatten wir gewonnen und das um ehrlich zu sein ohne große Probleme.
Es machte mich glücklich zu sehen, dass wir in schon im Finale standen. Zu mindestens war uns der zweite Platz sicher, doch ich wusste genau, dass das Akashi nicht reichen würde. Er wollte gewinnen und das mehr als jeder andere in unseren Team und so wie ich ihn kannte, würde er alles daran setzten um zu gewinnen.
Aber dennoch beschäftigte mich momentan etwas ganz anderes und das war der Blick, den Akashi mir heute schon zweimal zugeworfen hatte, nachdem ich bei Himuro gewesen war. So hatte er mich noch nie angesehen. Aber warum jetzt? Warum ausgerechnet jetzt? Ich meine Himuro war für mich wie ein großer Bruder, mehr nicht.
Nachdenklich schaute ich durch die große Halle und merkte dabei noch nicht einmal, wie Kagami neben mir stehen blieb und mich anschaute. Erst als er mich ansprach, reagierte ich und schaute zu ihm auf.
„Bedrückt dich irgendetwas?“, fragte er mich und schaute mich mit einen mitfühlenden Blick an. „Nein, nein. Es ist alles in Ordnung. Ich war gerade nur im Gedanken.“, erwiderte ich und schaute ihn mit meinen gewohnten Blick an. Doch ich konnte Kagami nichts vorspielen. Er kannte mich genau und wusste, wenn etwas nicht mit mir stimmte. Doch er bohrte nicht nach und beließ es dabei. Er warf mir noch ein lächeln zu und ging dann wieder zu seinen Team.
Ich hingegen blieb, wo ich war. Jedoch war mein Blick in Richtung Decke gerichtet und seufzte kurz auf.
„Was ist los Akisa-chan? Hat da jemand Liebeskummer?“, kam es wie nicht anders zu erwarten von meinem besten Freund Kotaro, der mich anscheinend wieder einmal aufziehen wollte.
Finster schaute ich meinen Kindheitsfreund an und würde ihn gerade am liebsten treten. Doch er musste gleich spielen und wenn ich ihn verletzten würde, würde Akashi mir den Kopf abreißen und das wäre nicht gerade das beste. „Sei froh, dass ich dich momentan nicht schlagen darf. Aber du solltest dich trotzdem zurück halten.“, erwiderte ich monoton und stand dann auf. Zwar durfte ich ihn weder treten noch schlagen doch es gab noch etwas anderes, was ich mit ihn machen konnte und so dauerte es nicht lange, bis ich ihn gegen die Stirn schnipste und sagte.: „Betrachte dies als Strafe.“
Schmollend schaute er mich an. Wahrscheinlich hatte er damit gerechnet, dass es ich über meine Gefühle oder meine Gedanke sprach. Doch so weit würde ich es bei Kotaro nicht kommen lassen. Auch wenn er mein bester Freund war, wusste ich das es nicht lange dauern würde, bis er es weiter erzählen würde und so würde es nicht lange dauern, bis es jeder wusste.
Ich schaute mich für einen Moment um und erblickte schließlich Akashi, welcher mich erneut mit dem selben seltsamen Blick ansah, wie heute morgen und in der Halbzeit des Spieles.
Was hatte er für ein Problem? Wenn etwas war sollte er mich darauf ansprechen und nicht einfach 'schmollen' oder mich ignorieren.
Kaum merklich verdrehte ich meine Augen, konzentrierte mich dann aber auf das anstehende Spiel.

Die Spieler hatten sich nach kurzen aufwärmen und besprechen mit den Coaches hatten sich die beiden Mannschaften gegenüber auf den Spielfeld aufgestellt und verbeugte sich nun voreinander und wünschten sich ein gutes und faires Spiel und bei diesen beiden Mannschaften konnten man schon ahnen, dass es ein gutes und spannendes Spiel werden würde. Auch wenn Rakuzan ein Mitglied der Generation der Wunder und drei ungekrönte Könige hatte. Hatte Seirin ebenfalls ein Mitglied der Generation der Wunder, welches wohl am besten mit Akashi vertraut war. Hinzu kam noch Kagami, welcher das Licht zu Kuroko war und man ihn nicht unterschätzen durfte. Er war gut und hatte bis jetzt seine Spiele gegen die restlichen Mitglieder der Generation der Wunder gewonnen. Außerdem kam noch hinzu, dass sie ebenfalls einen der ungekrönten Königen in ihren Team hatten. Wenn man sich dies so ansieht kann man schon sagen, dass es ein wirklich spannendes  Spiel werden würde und so dauerte es auch nicht mehr lange, bis der Schiedsrichter den Ball in die Luft warf und somit das Spiel und das Finale startete.

Das Spiel war vom ersten Moment an richtig spannend. Beide Teams schenkten sich nicht und jeder versuchte die ersten Punkte zu machen. Egal wie. Doch beide Teams gaben ihr bestes.
Mein Blick fiel sofort auf Kagami und Kuroko. Die beiden waren ein super Team und schafften es sogar einige Spieler unseres Teams auszuspielen Jedoch wurde das wieder durch Kotaro, Akashi oder einen anderen Spieler ausgeglichen.
Es war ein wirklich ausgeglichenes Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts und so war es auch, bis es mein Team schließlich schaffte die ersten zwei Punkte zu erzielen, die sie Akashi verdankten. Jedoch zog Seirin das nicht runter. Im Gegenteil sogar. Sie strengten sich noch mehr an und so war es auch bei Rakuzan.
So hatte ich die beiden Teams noch nie spielen sehen. Man konnte beinah sagen, dass sie von einen ganz anderen Kaliber waren und zurecht im Finale waren.
Das würde auf jeden Fall ein sehr spannendes Match werden.

Das Spiel war mehr als nur spannend. Doch Rakuzan lag deutlich in Führung und sie schienen ziemlich zuversichtlich, dass sie das Spiel für sich gewinnen würden. Doch sie hatten noch etwa zwanzig Minuten zu Spielen und in der Zeit konnte sich noch einiges ändern. Das war auch ein Grund warum ich skeptisch war und nicht zuversichtlich wie die anderen. Schließlich kannten sie Kagami nicht so gut wie ich. Er war früher schon gut gewesen. Doch seitdem er hier war, hatte er sich noch mehr verbessert und war somit noch stärker geworden.
Ohne auf die anderen zu achten stand ich auf und verließ die Halle. Ich brauchte mal einen Moment für mich. Vor allem nachdem ich gesehen habe, wie Akashi in so einen Spiel spielt. Zum ersten mal war mir aufgefallen wie erst er das hier nahm und das zeigte schon, dass er sich nicht mit dem zweiten Platz zufrieden gab. Er wollte eindeutig gewinnen.
Gerade als ich die Turnhalle verlassen hatte um etwas an die frische Luft zu gehen packte etwas meinen Arm. Aus Reflex drehte ich mich recht schnell um und wollte dieser Person eine verpassen. Doch ich hielt inne, als ich sah, dass es Akashi war.
„Mein Gott hast du mich erschreckt. Mach das nie wieder. Hast du verstanden?“, sagte ich und schaute ihn wieder mit meinen Gefühlslosen Blick an. Doch er ging gar nicht darauf ein. Stattdessen fragte er mich.: „Wo willst du hin?“ Etwas überrascht blickte ich ihn an, sagte dann aber.: „Nach draußen an die frische Luft ich brauche einen Moment für mich.“, erwiderte ich und wollte weiter gehen, da ich dachte, dass die Sache damit gegessen war. Doch so war es nicht, denn er hielt meinen Arm immer noch fest.
„Du kommst wieder mit rein. Du bist Mitglied des Teams und hast dich abzumelden, wenn du gehst.“, begann er. Ich jedoch schaute ihn weiterhin wie zuvor an. Meine Mimik regte sich nicht. Doch ich sagte schließlich.: „Komisch, gerade eben hast du noch nichts gesagt.“ Dabei verschränkte ich meine Arme vor der Brust. „Seitdem dir dein Freund wichtiger ist, als unser Sieg.“, fügte er hinzu.
Ich musste mir das Lachen richtig verkneifen. Schließlich war Himuro wie ein Bruder für mich. Ich könnte nie mit ihn ausgehen. Das wäre irgendwie sehr komisch für mich und ich wusste auch, dass auch er nichts für mich empfand. Das hatten wir von Anfang an klar gestellt.
„Mein Freund? Du meinst wahrscheinlich Himuro! Also nur zu deiner Info er ist nicht mehr Freund. Er ist für mich wie ein Bruder und passt auf meine kleine Schwester auf, damit ich mich nicht teilen muss. Außerdem geht es dich nichts an, was ich in meiner Freizeit mache und ich darf ja wohl hingehen, wohin ich möchte und jetzt lass mich los.“, sagte ich und schaute ihn mit einen  ernsten Blick an.
„Du wagst es dich mir zu widersetzten. Ich habe gesagt, dass du mitkommen sollst.“, wiederholte er noch einmal. So langsam wurde ich wütend. Er konnte doch nicht so einfach über mich bestimmen und mir befehlen, was ich zu tun und zu lassen habe. „Genau richtig gemerkt, ich widersetzte mich dir. Ist wohl das erste mal, das jemand nicht auf deine 'Anweisungen' hört. So und wenn du mich jetzt entschuldigst. Werde ich für eine Weile an die frische Luft gehen.“, erwiderte ich und zog dann meinen Arm aus seinen Griff und ging dann.
Ich war so richtig sauer auf den Rothaarigen und das nicht nur zu knapp. Ich musste mich erst einmal beruhigen und wollte ihn für einen Moment nicht sehen.
Auch wenn ich ihn liebte, konnte ich ihn das nicht so einfach verzeihen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast