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The red-haired Devil [times two]

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Hayama Kotarō Kagami Taiga
12.02.2015
23.12.2016
50
95.147
43
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
24.04.2016 1.644
 
Hallo meine lieben Leser. ^^
Ich weiß, ich habe mich eine ganze Weile nicht mehr gemeldet, doch ich hatte leider keine Zeit zum schreiben, wegen der Schule und halt anderen wichtigen Sachen, doch auch wenn ich eigentlich lernen müsste, habe ich mir etwas Zeit genommen um mal an meiner Story weiter zu arbeiten, da ich ja auch mal irgendwann fertig werden möchte.
Also dann, ich will euch nicht noch mehr voll quatschen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.
GGLG Neko :DD



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Heute war es endlich so weit. Heute stand das Halbfinale gegen Shotoku und Rakuzan statt und wenn wir dieses Match gewinnen, dann würden wir ins Finale gegen Seirin einziehen. Es lag eindeutig eine Art Spannung in der Luft und das obwohl Kotaro der einzige aus dem Team war, der neben mir im Zug saß. Außerdem war meine kleine Schwester noch mitgekommen. Sie wollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen. Das wusste ich genau. Ich weiß nicht wie lange sie bei meiner Mutter gebettelt hatte, dass sie mit durfte. Schließlich war dieses mal niemand dabei, der auf sie achten konnte. Ich hatte meine „Arbeit“ zu machen und konnte mich nicht noch gleichzeitig um meine kleine Schwester kümmern. Mir blieb also nur zu hoffen, dass sie sich ruhig verhielt und nicht auffiel und genau das trichterte ich ihr in diesen Moment ein.
Kotaro hingegen war mal ganz ruhig und konzentriert, das kannte man so gut wie gar nicht von ihm. Wahrscheinlich lag es daran, dass er heute sehr wahrscheinlich zwei Spiele hintereinander haben würde und das Akashi auf das Team zählte. So wie ich ihn kennen gelernt hatte würde er keine Fehler gestatten.
Nachdem ich mit Mika fertig war lehnte auch ich mich etwas zurück und versuchte meine Schultern etwas zu lockern und mich zu entspannen, doch es war gar nicht so leicht. Auch ich war angespannt, vor allem machte es mich nervös, dass mein Team heute gegen das Team meines Cousin spielte.
Keine Frage, ich liebte meinen Cousin, doch heute musste ich alles für mein Team geben und mit daran arbeiten, dass er gegen uns eine Niederlage kassierte.
Ich stieß einen kaum hörbaren Seufzer aus, der an Kotaro jedoch nicht ungehört vorbei zu gehen schien.
„Machst du dir sorgen weil wir gegen deinen Cousin spielen?“, fragte er. Er hatte sofort erkannt, was mich bedrückte. „Ja klar. Schließlich habe ich ihn gern und er gehört zur Familie, wie kann mich das dann bitte nicht bedrücken. Doch ich muss professionell bleiben und an unseren Sieg denken. Wir müssen das heute alles schaffen und gewinnen. Wir müssen den Winter Cup gewinnen und zeigen, dass Rakuzan die stärkste unter allen Hochschulen ist.“, erwiderte ich ohne dabei auch nur eine Mimik zu verziehen. Ich wollte wirken wie immer, auch wenn es in mir drin ganz anders aussah.

Es dauerte nicht lange, bis wir schließlich die Sporthalle in der sich heute alles entscheiden würde erreicht hatten. Unser Team traf sich draußen vor dem Eingang und ging dann gemeinsam rein.
Eigentlich wollte ich Mika gerade zu den Zuschauern schicken, als ich plötzlich ein mir sehr bekanntes Gesicht entdecke. Es war Himuro und Murasakibara. Sofort schnappt ich meine Schwester am Arm und ging mit ihr auf die beiden zu.
„Ah Akisa. Ich bin ziemlich überrascht dich noch hier zu treffen.“, sagte Himuro und schenkte mir ein lächeln. „Um ehrlich zu sein muss ich das zurück geben. Aber es passt mir ganz gut, euch getroffen zu haben und zwar muss jemand auf Mika aufpassen. Zwar hatte meine Mutter ihr nach einer längeren Diskussion erlaubt alleine zu gehen, doch wie ich meine kleine Schwester kenne baut sie wieder irgendwelchen Mist und ich muss am Ende dafür gerade stehen. Würdest du sie also bitte im Auge behalten, damit sie nicht auf dumme Ideen kommt?“, erklärte ich und sah ihn abwartend an.
„Na ja eigentlich sind wir mit dem Team hier. Aber ich denke, ich kann sie für dich im Auge behalten.“, sagte er. Eigentlich hatte er auch keine andere Wahl. Er wusste genau, dass ich so lange auf ihn einreden würde, bis er ja sage würde. Also ging er meiner Bitte gleich nach. Ich war so glücklich darüber, dass ich nicht weiter darüber nachdachte und meinen 'Bruder' einen Kuss auf die Wange gab und dann gehen wollte, doch bevor ich das tat, blieb ich noch einmal stehen und sagte: „Ach so und lass dich nicht von ihr Erpressen und erzähl ihr nichts privates oder lass sie in deinen Sachen schnüffeln. Sie könnte es sonst gegen dich verwenden.“ Mit diesen Worten wendete ich mich also wieder ab und ging zu meinen Team rüber, die so nett waren und auf mich gewartet hatte.
Wahrscheinlich hatten sie alles mitbekommen, doch es war mir egal.
Ich war einfach nur froh, dass Mika keinen Mist mehr anstellen konnte.

Mittlerweile hatten sich die Jungs umgezogen und wärmten sich in der Halle auf. Ich hatte auf der Bank platz genommen und schaute mich genauer um. Die Halle war eindeutig größer als die bisherigen und überall waren Kamera aufgebaut, um das Halbfinale und das Finale, so wie das Spiel um den dritten Platz auf zu zeichnen und zu übertragen.
Anscheinend schienen heute sehr viele Menschen heute vor dem Fernseher zu sitzen und sich die Spiele anzusehen. Wenn ich heute nicht hier sein müsste, würde ich wahrscheinlich noch in meinem Bett liegen schlafen oder irgendwas anders machen, was mich auch interessierte. Aber nein, dieser Rothaarige Kerl musste mich ja auch dazu zwingen die Managerin dieses Teams zu werden und mich somit zu etwas mitschleifen, was ich noch nie mochte.
Innerlich stieß ich gerade ein Seufzer aus. Doch äußerlich zeigte ich keinerlei Emotionen.
Nu glitt mein Blick auf die Spieler meines Teams, die gerade alle damit beschäftigt waren sich aufzuwärmen. Sie warfen Körbe liefen, oder machten Passübungen. Ganz unbewusst blieb mein Blick bei Akashi stehen. Ich schaute den Kapitän des Teams eine ganze Weile lang an. Ich wusste nicht wieso, aber ich tat es und natürlich war Kotaro der erste dem es auffiel und auf mich zu kam. Ich sah ihn nicht kommen. Mein Blick war immer noch auf den Rothaarigen gerichtet.
„Na läuft da was zwischen euch?“, sprach er mich ganz direkt an.
Ich schreckte auf, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es jemand bemerken würde.
„Das geht dich überhaupt nichts an.“, erwiderte ich ohne noch länger zu zögern, merkte jedoch nicht, wie mein Gesicht dabei beinah die Farbe einer Tomate annahm. Etwas was man bei mir nicht kannte und was mir ziemlich peinlich war, auch wenn ich es nicht zeigte.
„Ach komm schon. Sonst würde doch niemand sofort so einen rot Ton annehmen.“, versuchte er es mir zu entlocken. Worauf ich den Blonden mit einen finsteren Blick anschaute und schließlich sagte.: „Treib es nicht zu weit Kotaro. Ich bin nur so rot, weil es in der Halle verdammt warm ist. Also geh wieder zurück auf das Spielfeld und mach dich warm und hör endlich damit auf mich danach zu fragen.“ Mein Blick verfinsterte sich dabei immer mehr und jeder der mich kannte wusste genau, dass er jetzt besser aufhören sollte mich zu fragen oder es würde böse für diese Person werden. Kotaro schien dies zum Glück sehr schnell zu begreifen und sah mich mit einen entschuldigenden Blick an ehe er wieder zurück auf das Spielfeld ging um sich weiter aufzuwärmen.
Erleichtert setzte ich mich hin und bemerkt erst daran, dass ich während ich mit meinem besten Freund geredet hatte aufgestanden war. Ich war froh, dass ich mich herausreden konnte und er nicht weiter gefragt hatte. Ich war zum ersten mal richtig glücklich über meine Charaktereigenschaften und darüber, dass ich mir recht schnell ausreden einfallen lassen konnte.
Mein Blick fiel nun wieder auf den Rothaarigen, doch dieses mal schaute er auch mich an, doch hatte er einen ganz anderen Gesichtsausdruck als sonst aufgesetzt, den noch nicht einmal ich deuten konnte. Ich hatte so etwas noch nie bei ihm gesehen und das machte mir um ehrlich zu  sein ziemlich Angst, doch ich würde ihn erst einmal nicht darauf ansprechen. Er sollte sich auf das Spiel konzentrieren und vielleicht würde ich es in der Zeit, in dem sie spielten auch selber herausfinden.
Ich wandte meinen Blick also wieder von dem Rothaarigen Teufel ab und schaute auf meine Notizen, die ich neben mich auf die Bank gelegt hatte.
Dadurch, dass meinen Cousin schon öfter beim Basketball spielen zu gesehen hatte, wusste ich ganz genau, wo seine Stärken und seine Schwächen lagen und eine seiner Stärken war auf jeden Fall sein Hawkeye, wenn wir nicht aufpassten, konnte uns das auf jeden Fall in Schwierigkeiten bringen, jedoch schienen die anderen es nicht gerade ernst zu nehmen, was mich zwar etwas beunruhigte jedoch sollten sie das mit sich selber ausmachen. Doch er war nicht der einzige, auf den man aufpassen musste. Auch Midorima war nicht zu unterschätzen. Schließlich gehörte er zur Generation der Wunder und konnte Körbe aus jeder Entfernung werfen. Bei einen aufgezeichneten Spiel hatte ich gesehen, wie Kagami dies durch seine unglaubliche Sprungkraft verhindern konnte und somit die Gefahr etwas eindämmen konnte, jedoch mussten auch wir darauf aufpassen. Doch ich denke mal das Akashi das schon regeln wird. Schließlich kannte er ihn noch aus der Mittelschule. Also konnte ich das ihm überlassen und hatte ein Problem weniger, um das ich mich kümmern musste.
Nun schaute ich in die andere Richtung, in der sich min Cousin und sein Team befanden. Auch er erblickte mich und warf mir ein lächeln zu. Bei mir regte sich jedoch nichts, doch er wusste genau, dass ich nur selten Emotionen zeigte. Jedoch schien er mir das nicht gerade übel zu nehmen.

Nach einer ganzen Weile, in den sich die Teams noch aufgewärmt hatte, sollte nun endlich das Spiel beginnen. Beide Teams standen in der Mitte des Spielfeldes und verbeugte sich. Dann stellten sich die jeweiligen Spieler auf ihre Postionen. Der Ball wurde in die Luft geworfen und das Spiel begann.
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