Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

The red-haired Devil [times two]

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Hayama Kotarō Kagami Taiga
12.02.2015
23.12.2016
50
95.147
43
Alle Kapitel
125 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
22.03.2016 2.022
 
Hallo meine lieben Leser. ^^
Erst einmal muss ich mich dafür entschuldigen, dass ihr so lange warten musstet. In letzter Zeit hatte ich leider sehr viel zu tun. Das meiste betraf hauptsächlich die Schule.
Doch zum Glück habe ich endlich Ferien und habe mir vorgenommen in der Zeit einiges zu schaffen und an meinen Stories zu arbeiten.
Ich hoffe, dass diese lange Wartezeit nicht all zu schlimm war und ihr sie mir nicht gerade übel nehmt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

GGLG Neko :DD



-------------------------------------------------------------



Zum Glück hatte ich den restlichen Unterricht lebend überstanden und konnte mich nun mit Himuro und Atsushi auf den weg in die Turnhalle machen. Die beiden hatten wie jeden Tag nach der Schule Training, auch wenn sie schon längst aus dem Turnier ausgeschieden waren. Dennoch versuchten sie sich zu verbessern und stärker zu werden und das indem sie ihren Gegnern zuschauten und lernten.
Zusammen mit den beiden kam ich schließlich an der Turnhalle an, wo ich mich auf einer der Holzbänke nieder ließ und mir alles genau anschaute.
Die Halle war an sich nicht größer als unsere und beinhaltete auch nicht mehr wie in meiner Schule aber eins fiel mir sofort auf und zwar das Klima zwischen den Spielern. Es war anders wie in unseren Team. Viel harmonischer und ruhiger, auch wenn einiger der Spieler gelegentlich versuchten mit Atsushi zu diskutieren oder sich schon beinah stritten, konnte man trotzdem merkten, dass sie zusammen hielten. Bei unseren Team war das ganz anders. Akashi war der Kapitän und hatte das sagen. Sobald etwas nicht so klappte, wie er wollte, dann wurde er wütend. Also versuchte erst keiner ihn wütend zu machen. Wer weiß, was dann passieren würde.
Man konnte also schon sagen, dass sie Angst vor ihm hatten und sich deshalb an das hielten, was er ihnen sagte.
Für einen Moment musste ich lächeln, als ich sah, wie das Team trainierte. Bis auf Atsushi, der anscheinend lieber seine Süßigkeiten aß, hatten die anderen einen Ball in der Hand und trainierten.
Sie passten sich Bälle zu, warfen Körbe oder verbesserten ihre Ausdauer.

Nachdem das Training dann zu Ende war, wurde es draußen schon langsam dunkel und ich bemerkte dass Himuro ein bisschen angespannt war, da er wusste, dass ich nach Hause musste.
„Mein Gott bleib mal locker. Seit damals ist schon eine viel Zeit vergangen und ich bin nicht mehr das kleine wehrlose Mädchen, welches ich einmal war.“, sagte ich und versuchte ihn damit ein bisschen entspannter zu bekommen. Doch es passierte eher das Gegenteil, denn anstatt sich zu entspannen, spannte er sich noch mehr an.
„Das war jetzt nicht nötig, dass noch einmal zu erwähnen Akisa. Ich hatte damals wirklich Angst gehabt, dass dir etwas passiert ist....Ich werde dich wenigstens bis zum Bahnhof bringen. Sonst würde ich mir zu viele Sorgen machen.“, erwiderte er und schaute mich ziemlich besorgt an.
Ich stieß einen Seufzer aus, welchen er jedoch nicht zu bemerken schien und ließ ihn machen. Teilweise konnte ich ihn auch verstehen, er war mein Bruder und machte sich nur Sorgen um mich. Er wollte mich einfach nur beschützen.
Zusammen gingen wir also Richtung Bahnhof und hatten uns irgendwann von Atsushi verabschiedet, welcher mir nur einen Schokoriegel in die Hand drückte und dann verschwand. Himuro sah ihn darauf ziemlich überrascht an. War es denn so ungewöhnlich, dass er jemanden etwas von seinen Süßigkeiten abgab, hatte ich mich in diesen Moment gefragt und zu Himuro geschaut, welche dies anscheinend bemerkt hatte.
„Du hast wirklich Glück. Er scheint dich sehr zu mögen. Sonst hätte er dir nichts von seinen Süßigkeiten gegeben, dass macht er nämlich nie.“, erklärte mir mein Bruder, worauf ich mich nur einmal kurz umdrehte und den Lilahaarigen ein lächeln zu warf.

Schon bald waren wir am Bahnhof angekommen. Es war mittlerweile schon ziemlich dunkel und kalt geworden. Manchmal konnte ich nicht anders, als den Winter zu hassen. Warum musste er nur so kalt sein?
Mit einer Umarmung verabschiedete ich mich von Himuro, obwohl ich  ihn schon sehr bald wiedersehen würde, da in zwei Tagen bereits das Halbfinale und das Finale des Wintercups anstand.
Ich hatte es mir in einen Abteil im Zug gemütlich gemacht und mich auf einen freien Platz gesetzt. Etwas müde schaute ich aus dem Fenster und betrachtete die Landschaft. Auch wenn ich schon fast mein ganzes Leben hier in Japan verbracht hatte, fiel mir erst heute auf, das ich eigentlich in einen sehr schönen Land lebte, die Landschaft, durch die ich fuhr war wunderschön und das selbst in der Nach. Die wenigen beleuchteten Stellen waren einfach nur wunderschön und machten alles einfach noch schöner.
Ich ließ meine Gedanken dahin schweifen, versuchte dennoch nicht einzuschlafen. Schließlich konnte ich es mir nicht erlauben meine Haltestelle zu verpassen und dann unnötige Zeit in hierzu verschwenden. Schließlich hatte ich morgen Schule und wollte recht früh schlafen gehen, damit ich morgen wieder fit war.

Als ich nach einiger Zeit endlich todmüde war und die Tür zu der Wohnung meiner Familie öffnete, war die erste, die mir entgegen kam meine kleine Schwester Mika, die anscheinend ziemlich überrascht war mich zu sehen.
„Ach kommst du auch mal wieder nach Hause.“, kam es von ihr und starrte mich an, so als ob ich etwas in meinen Gesicht hatte.
„Ja ich bin wieder da. Also was willst du wissen?  Sonst würdest du mich ja wohl nicht so anstarrten.“, fragte ich sie und sah sie fordernd an. Vor mir konnte sie nichts verstecken.
„Also. Wo warst du? Bei wem warst du? Und warum warst du da?... Warst du etwa bei Akashi? Seit ihr zusammen? Habt ihr geknutscht?“, fragte sie und schaute mich erwartungsvoll an.
Ich verzog  keine einzige Miene und ging dann an meiner Schwester vorbei in mein Zimmer.
„Hey! Was ist jetzt mit meinen Fragen? Bekomme ich keine Antworten?“ rief sie mir hinterher. Worauf ich einfach nur ein.: „Geht dich nichts an.“, erwiderte und dann die Tür hinter mir zu machte.
Ohne auch noch länger zu warten zog ich meine Klamotten aus, warf mir kurz darauf ein T-Shirt über und ließ mich in mein schönes warmes Bett fallen. Endlich konnte ich schlafen. Das tun, was ich schon die ganze Zeit machen wollte.
Ich zog mir die Decke über den Kopf und schloss meine Augen. Es dauerte nicht lange, bis ich einschlief und im Land der Träume verschwand.

Am nächsten Morgen schaffte ich es zum Glück rechtzeitig aufzustehen und mich für die Schule fertig zu machen. Es dauerte nicht lange, bis ich in der Küche am Esstisch saß. Meine Mutter stand hinter mir und bereitete das Frühstück für Mika vor, während ich schon am essen war.
„Sag mal Akisa. Wo warst du die letzten beiden Tage eigentlich? Erst kommst du nicht von der Schule nach Hause und dann kommst du am nächsten Tag erst am Abend nach Hause. Du  hättest dich melden sollen. Ich habe mir Sorgen um mich gemacht.“, sagte sie, wich jedoch nicht von ihrer Tätigkeit ab.
„Tut mir leid Okaa-san. Ich wollte zu Himuro. Ich wollte mit ihm reden. Ich brachte ein Ratschlag von ihm. Eigentlich wollte ich gestern morgen gleich nach Hause kommen und zur Schule fahren. Doch ich habe verschlafen und konnte deshalb nicht rechtzeitig zurück fahren und bin deshalb bei Himuro geblieben. Es tut mir leid Du hast recht. Ich hätte dir wenigstens Bescheid geben sollen. Schließlich bist du meine Mutter und solltest wissen, wo ich mich aufhalte, vor allem, wenn ich  nicht nach Hause komme.“, entschuldigte ich mich. Ich konnte mir nun vorstellen, dass sich meine Mutter wahrscheinlich eine Menge Sorgen gemacht hatte, weshalb es mir nun irgendwie leid tat, dass ich sie nicht informiert hatte.
„Ist schon okay. Ich weiß ja, dass du gut alleine klar kommst. Sonst hätte ich dir damals nicht erlaubt nach Amerika zu gehen. Aber dennoch habe ich mir ziemlich viel Sorgen um dich gemacht.“, sagte sie und man konnte die Sorge aus ihrer Stimme heraus hören.
Ich konnte sie verstehen, nachdem sie meinen Vater verloren hatte, wollte sie nicht auch noch ihre Tochter verlieren.
Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern stand ich auf und ging zu meine Mutter und umarmte sie.
„Du brauchst keine Angst um mich zu haben. Ich habe doch meine beiden Brüder, die mich beschützen. Aber ich freue mich, dass du dich um mich sorgst. Ich habe dich sehr lieb Okaa-san.“, sagte ich und drückte ihr dann noch eine Kuss auf die Wange.
„Schon gut. Ich bin ja  froh, dass e dir gut geht und ich bin froh, dass ich so eine schöne Tochter habe. Du erinnerst mich immer wieder an deinen Vater. Du bist genau wie er. Ich bin froh dich und deine Schwester zu haben.“, sagte sie und drückte mich auch einmal kurz an sich und gab mir auch einen Kuss auf die Wange.
„So und jetzt los ab in die Schule. Sonst kommst du noch zu spät.“, sagte sie und lächelte mich an. Auch ich lächelte sie einmal kurz an und schnappte mir dann meine Sache und machte mich auf den Weg zur Schule.

Nach der Busfahrt hatte, war ich gleich in den Klassenraum gegangen und hatte mich auf meinen Platz gesetzt und schaute aus dem Fenster. Ich war eine der ersten, die heute da war, wollte aber mit niemanden sprechen. Ich wollte einfach nur meine Ruhe haben und lästigen Fragen aus dem Weg gehen.
Doch leider meinte das Schicksal es wohl nicht gut mit mir, weshalb auch schon kurz nach mir Akashi in den Klassenraum gekommen und setzte sich auf seinen Platz neben mich.
„Ach auch mal wieder da.“, sagte er und schaute mich genau an.
„Ich habe einen Tag gefehlt. Also keine große Sache.“, erwiderte ich, schaute ihn dabei aber nicht an.
„Also wo warst du. So wie es aussieht warst du wohl nicht krank.“, fügte er hinzu worauf ich mich schließlich auch zu ihm drehte, ihn aber mit einen gefühlsneutralen Blick anschaute und dann antwortete.: „Bei meinen Bruder.“, erwiderte ich ohne auch  nur meine Miene zu verziehen und schaute dann wieder aus dem Fenster. Ich  wusste auch nicht wieso, aber irgendwie war ich richtig abweisend zu ihn oder ich wollte einfach nicht, dass er mich ausquetschte. Schließlich ging es ihn nichts an.
„Mh hatte mich schon gewundert, wo du warst. Aber denk dran Morgen ist das Spiel und da solltest du besser anwesend sein....Du hättest es dir eigentlich schon nicht leisten können gestern zu fehlen.“, sagte er und schaute mich dabei mit einen etwas ernsteren und finsteren Blick an, worauf ich jedoch nichts erwiderte. Ich schaute einfach nur aus dem Fenster. Er sollte mal etwas lockerer bleiben. Klar wollte er gewinnen. Aber was hatte ich großartig damit zu tun. Schließlich war er derjenige, der spielte. Ich war nur die Managerin.
Ich hatte eine gemütliche Position eingenommen und schaute weiterhin aus dem Fenster und dachte nach. Auch wenn es so viele Sache gab, über die ich nachdenken konnte, dennoch musste ich an Akashi denken, welcher direkt neben mir saß. Es war irgendwie anders als früh als ich ihn kennen gelernt habe. Mein Herz begann schneller zu Schlagen und es kribbelte in meinem Bauch. Es war ein schönes Gefühl, jedoch  durfte er es nicht merken. Denn so wie ich ihn kannte, würde er es nicht ernst meinen, dass hatte er mir schon ziemlich häufig klar gemacht. Jedoch gab es auch Anzeichen, die das Gegenteil bewiesen. Es war schwer und man wusste nicht, was genau man machen sollte. Sollte man ihm sagen was man empfand oder nicht. Doch ich hatte mich dazu entschieden nichts zu sagen. Ich wollte es für mich behalten, auch wenn es mich unglücklich machen würde, doch ich wollte nichts riskieren.
Lieber hatte ich ihn in meiner Nähe, ohne dass er wusste, dass ich ihn liebte, als dass er mich verließ und wusste, dass ich ihn liebe.
Schließlich wurde ich aus meine Gedanken gerissen, als der Lehrer den Klassenraum betrat und mit den Unterricht begann und was hatte ich. Genau Mathe und am liebsten würde ich jetzt wieder den Klassenraum verlassen und mich irgendwo auf den Schulhof setzten und etwas entspannen. Doch wie ich schon sagte, dass Schicksal mochte mich nicht und meinte es nicht gut mit mir, dass konnte ja wieder ein Tag werden.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast