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The red-haired Devil [times two]

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 Slash
Akashi Seijūro Hayama Kotarō Kagami Taiga
12.02.2015
23.12.2016
50
95.147
43
Alle Kapitel
125 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
15.02.2015 1.799
 
Hallo meine lieben Leser.
Eigentlich wollte ich eine Woche warten, bis ich das nächste Kapi hoch lade, habe mich jedoch entschieden jetzt schon das nächste hoch zu stellen.
Ich hoffe, dass es euch gefällt und würde mich sehr über eure Kommis freuen.
Außerdem muss ich euch sagen, dass ihr einfach unglaublich seit. Fünf Reviews, 190 Aufrufe und 27 Favoreinträge und dass in gerade einmal drei Tagen. Danke dafür.

Viel Spaß beim Lesen.
GGLG Neko :DD

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Der Unterricht war endlich zu Ende. Ich stopfte meine Sachen in meine Schultasche, setzte meine Kopfhörer auf und machte mich auf dem Weg nach Hause.  Zuvor warf ich noch einmal einen Blick auf den Rothaarigen. Wieder einmal schien er es zu bemerken und blickte mich wieder einmal mit einen kühlen Gesichtsausdruck an.
Erst dann verließ ich das Klassenzimmer und wollte mich auf den weg nach Hause machen.
Doch plötzlich wurde ich von einer Person auf gehalten.
„Akisa-chan!?“, rief die Person, worauf ich mich umdrehte und Kotaro erblickte.
Fragend blickte ich den Blondschopf an, der sofort zu mir herüber gerannt kam.
„Was willst du.?“ Ich war ein bisschen genervt, auch wenn es mein bester Freund war, ging er mir heute gewaltig auf die Nerven. Ich wollte einfach nur schlafen, war das denn zu viel verlangt.
Mit einen lächeln, dass fast sein ganzes Gesicht einnahm. „Ach komm schon Akisa-chan, du weißt doch genau, was ich von dir möchte.“, sagte er.
„Nein Kotaro weiß ich nicht.“, erwiderte ich. Mittlerweile hatte ich meine Arme vor der Brust verschränkt und sah ihn etwas genervt an.
„Kommst du mit zum Basketball Training?“ Er blickte mich erwartungsvoll an.
„Nein. Ich komme nicht mit.“ Ich verstand nicht, wieso er mich fragte, merkte er nicht, dass ich genervt war.
„Ach komm schon Akisa-chan. Bitte.“ Er sah mich mit einer Art Hundeblick an, auf den man eigentlich kein Nein sagen konnte. Doch bei mir zog es nicht.
Ich legte meinen Kopf etwas schief und sah ihn nun mit einen ausdruckslosen Blick an.
„Ach komm schon. Bitte Akisa-chan.“, fragte er erneut.
„Nein.“
„Bitte.“
„Nein.“
„Bitte.“
„Okay, ich komme mit. Aber hör mich bitte auf zu nerven.“, gab ich nun endlich nach. Ich wusste genau, dass er mich so lange nerven würde, bis ich ja sagen würde und bevor ich hier noch eine halbe Ewigkeit stehen. Gehe ich lieber mit.
Wieder einmal strahlte er über beide Augen, während ich einen kaum hörbaren Seufzer ausstieß.
Gerade als ich mich mit den Blondhaarigen auf den weg machen wollte, spürte ich plötzlich ein Augenpaar in meinen Nacken, dass mich zu beobachten schien.
Sofort wendete ich meinen Blick von den Blondhaarigen ab und wendete mich meinen 'Beobachter' zu. „Ist es so interessant mich zu beobachten?“ Wie ich es mir gedacht habe, war es Akashi-kun, der mit Emotionslos anblickte. „Eine gute Intuition scheinst du auch zu besitzen. Interessant.“ Das letzte Wort sagte er jedoch so leise, dass ich es so gut wie gar nicht hören konnte.
Meine Mundwinkel zucken für einen kurzen Moment nach oben, setzte kurz darauf aber wieder meinen Emotionslosen Blick auf, der nichts über meine jetzige Stimmung verriet
Der Rothaarige kam auf uns zu und sofort wurde Kotaro eine Spur erster als zuvor. Er warf meinen Kindheitsfreund nur einen kurzen Blick zu, bevor er an uns vorbei ging.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal erleben würde. Das du mal vor einem Menschen ernst bist. Das grenzt schon fast an ein Wunder.“, bemerkte ich.
Er lächelte mich drauf nur an. Dann machten wir uns zusammen auf dem weg zur Turnhalle.

Ich hatte mich auf der Bank niedergelassen und stütze meinen Kopf auf meinen Armen ab.
/Er versucht auch immer und immer wieder mich von diesen Sport zu überzeugen. Dafür könnte ich ihn manchmal echt zum Mond schießen. Aber was tut man den nicht alles für seinen besten Freund./
Wieder einmal musste ich Seufzen und lehnte mich ein Stück nach hinten, so dass ich an die Hallendecke starrte. Es kam mir so, als ob sie unerreichbar sein.
Jedoch wurde ich bald schon wieder aus meinen Gedanken gerissen, als sich Kotaro zu mir setzte.
„Ist es jetzt so schlimm, das du hier bist?“, fragte er und strahlte mich wie immer an.
„Ja. Ich wollte eigentlich schlafen.“, erwiderte ich knapp und sah ihn ein bisschen finster an.
Niemand stellte sich zwischen mir und meinen Schlaf und wenn doch, würde ich mich dafür rächen und das werde ich auch noch.
Der Blondhaarige ließ sich jedoch von meinem Blick nicht stören. Er kannte mich nur zu gut und wusste genau, dass ich ihn nie lange böse sein konnte.
„Kotaro!“, erklang plötzlich eine Stimme, worauf er aufsprang und zu der Person lief, die ihn gerufen hatte.
Sie schienen irgendetwas zu besprechen oder besser gesagt einer Sprach und die anderen hörten zu.
Es war nicht gerade überraschend, dass Akashi die 'Anweisungen' gab und die anderen ihn nicht wagten zu widersprechen. Ich konnte das nicht nachvollziehen. Schließlich war er der kleinste und der jüngste.
Ich konnte nicht hören, was er sagte, wollte es aber auch um ehrlich zu sein nicht verstehen. Basketball interessierte mich nicht und viel würde ich wahrscheinlich auch nicht verstehen.
Kurz darauf begannen sie auch schon mit den Training.
Ich langweilte mich schon nach wenigen Minuten zu Tode, weshalb ich es mir auf der Bank gemütlich machte.
Jedoch beobachtete ich das Team weiterhin. Ich fand es eigentlich nur erstaunlich, dass sie alle so verschieden waren, aber dennoch wie ein eingespieltes Team wirkten, in dem jeder seine stärken und schwächen hatte.
Nach und nach merkte ich, wie sich mein Körper zu entspannen begann. Meine Augenlider wurden immer schwerer, bis ich schließlich nichts mehr gegen die Müdigkeit machen konnte und einschlief.

Ich spürte wie die Bank unter mir nach gab. Langsam öffnete ich meine Augen, musste sie jedoch gleich wieder zu kneifen, da mich das grelle Licht, dass in der Halle von den Decken viel mich blendete. Um sie nur kurze Zeit später zu öffnen.
„War das Training für dich so langweilig?“ Ich blickte auf und sah wieder einmal in zwei verschiedene Augenpaare.
„Leide du mal unter einen Jetlag, dann sprechen wir uns wieder.“ Ich richtete mich wieder auf. Ein klein wenig Müdigkeit lag in meinem Blick, jedoch zeigte er wie immer keine weitere Emotion.
Seine Augen schienen mich wieder einmal zu mustern, als ob er nach irgendeiner Emotion suchte, die er aber nicht finden wird.
„Starr mich nicht so an.“ Seine Blicke fingen mich an zu nerven. Ich war gerade erst wach geworden und schon wurde ich praktisch beobachtet.
Der Rest des Teams schien wohl bemerkt zu haben, was ich gesagt hatte. Sie sahen mich etwas erschrocken an, so als ob mein Nebenan jeden Moment ein Messer oder einen anderen Gegenstand zücken würde, um mir die Kehle durch zu schneiden.
Er kam ein Stück näher, seine Augen blickte geradewegs in meine, doch ich hielt den Blickkontakt aufrecht. Wenn er denkt, dass ich vor ihm Angst habe, hat er sich geschnitten.
Für mich ist er einfach nur ein einfacher Mitschüler, der in meine Klasse geht, neben mir sitzt und Kapitän des Basketballteams ist.
„Hm. Du gefällst mir.“, flüsterte er praktisch, so das nur ich es verstehen konnte.
Ich sagte nichts darauf. Mein Blick verriet alles.
Er löste seinen Blick wieder von meinen. Mein Blick fiel nun auf das Team, die mich erstaunt anblickten. Es interessierte mich aber nicht. Ich schnappte mir wieder meine Tasche und ging zu meinen besten Freund, der mich strahlend anblickte. „Ich gehe. Wir sehen uns morgen.“ Ich wartete nicht auf eine Antwort sondern drehte mich um, hob noch einmal meine Hand und machte mich dann auf den Weg, um endlich meinen verdienten Schlaf nach zu holen.

Ich stand an der Bushaltestelle, wo auch schon einige Minuten später mein Bus kam. Ich stieg ein und setzte mich auf einen freien Platz am Fenster.
Ich hatte meine Kopfhörer aufgesetzt und schaute aus dem Fenster.
/Wenn ich so darüber nachdenke, war es ein ziemlich interessanter erster Tag gewesen./ ein leichtes lächeln umspielte meine Lippen, was recht selten war.
Gedankenversunken sah ich aus dem Fenster. Es war Anfang Winter. Die Bäume hatten bereits ihre Blätter verloren, die in den verschiedensten Farben den Boden schmückte. Die Menschen, die draußen unterwegs waren, trugen dicke Jacken, Schals, Handschuhe und Mützen. Besonders warm war es auch nicht. Der Himmel, der normalerweise in einen wunderschönen blau erstrahlte, hatte nun einen leichten Grauton angenommen, der von einigen weißen- und grauen Wolken bedeckt war. Wahrscheinlich würde es bald zu regnen beginnen.

Wieder einmal wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ich die Stimme eines Mädchens und mehreren Jungen vernahm, die sie anscheinend bedrängten. Ich sah mich in den Bus um, der ungefähr bis zur Hälfte gefüllt war. Keiner tat etwas um ihr zu helfen. Alle sahen einfach nur weg oder taten so, als ob sie nichts hören würden.
Genervt über den Egoismus der anderen Fahrgäste schob ich meine Kopfhörer von meinen Kopf, so dass sie nun um meinen Hals hingen. Dann stand ich auf und ging zu ihnen herüber. Wie immer mit einen Gefühlskalten Blick.
„Hey ihr da.“, die drei Kerle drehten sich zu mir um. Sie sahen mich wütend an, wahrscheinlich störte es sich, dass ich sie gestört hatte.
„Was willst du den von uns?“ Ein Braunhaariger Junge sah mich provokant an.
„Lasst sie in Ruhe, sie hat es doch schon mehrmals gesagt oder seit ihr taub.“, erwiderte ich.
„Na und. Was willst du kleine Schlampe den gegen uns machen.“ Er begann zu lächeln, worauf ich mir blitzschnell seinen Arm schnappte und ihn auf seinen Rücken verdrehte. „Ich sag es dir noch einmal, lasst sie in Ruhe. Oder ihr könnte eure Kniescheiben im Krankenhaus wieder richten lassen.“ In meiner Stimme lag etwas bedrohliches.
Blitzschnell wurde aus dem lachen des Jungen ein ängstlicher Gesichtsausdruck.
„Okay. Okay, wir lassen sie in Ruhe. Nur bitte tu uns nichts.“, wimmerte er schon fast, worauf ich ihn wieder los ließ.
/Feiglinge./
Sofort verschwanden die drei nach hinten. Ich wendete mich nun zu den Mädchen. Sie hatte pinke Haare und Augen.
„Alles wieder okay?“ Sie tat mir ein bisschen leid. Keiner wünscht sich von solchen Kerlen belästigt zu werden.
„Ähm ja. Danke.“, erwiderte sie.
Ich nickte nur und wollte mich wieder auf meinen Platz setzten, als sie mich plötzlich festhielt. „Kannst du bitte hier bleiben?“, sie schien noch ein bisschen Angst zu haben, was ich verstehen konnte.
Ohne nach zu fragen setzte ich mich neben sie und setzte wieder einmal meine Kopfhörer auf.

Sie stieg an der übernächsten Haltestelle aus. Noch einmal bedankte sie sich, bevor sie verschwand.
Ich hingegen lehnte mich zurück und wartete, bis ich endlich ausstiegen konnte.

Als ich nun endlich zu Hause angekommen war, schmiss ich meine Tasche in irgendeine Ecke meines Zimmers und ließ mich erschöpft auf mein Bett fallen.
Ich war so müde. Dass ich nach kurzer Zeit einschlief.
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