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Einkehr

DrabbleFamilie / P6 / Gen
12.02.2015
12.02.2015
1
508
 
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Dieses Kapitel
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12.02.2015 508
 
Autor: Ganondorf Dragmiere
Genre: Familie
Rating: P6
Charaktere:
/
Legende:
/


Anmerkung zu dieser Geschichte:
Diese Geschichte gehört dem von Nairalin erstelltes [Wichteln] Winter-Drabbles [Fanfiction, Freie Arbeiten - Gestartet] Wichtelprojekt an.

Meine Vorgaben zu diesem Wichtelprojekt stammen von xXLeaXx:

Drabbleform: wie's passt
Max. erwünschtes Rating: ebenso
Fandom: Tolkien, Reckless, Harry Potter (Buchverse), Tintenwelt, Das Lied von Eis und Feuer, Die Chroniken von Askir, Stargate SG1/Atlantis, Fluch der Karibik,
Sonstiges: Ich hätte gern das Thema Heimkehr und Geborgenheit, als Inspiration (egal wie interpretiert) kann, muss aber nicht, dieses Bild dienen:
(Link zwecks Regeln entfernt)


An xXLeaXx:
Es handelt sich hierbei um ein 300-Wort Drabble.
Als Inspiration diente mir das verlinkte Bild, was den Einstieg und die Idee sichtlich erleichterte. Aber ehrlich gesagt, so hatte ich meine Probleme damit Heimkehr und Geborgenheit miteinander zu kombinieren. Denn es sollte nicht kitschig wirken. Mehr neutral, mehr lebendig.

Wer weiß. Vielleicht kommt es trotzdem an und was wären Vorgaben ohne Herausforderung? Sie sorgen dafür, dass man sich an Dinge heranwagt die man wohl selbst nie schreiben würde oder sich eventuell nicht traut zu schreiben. Ich bin jedenfalls froh, wenn ich Vorgaben bekomme die mich - im positiven Sinne - die Zähen knirschen lassen. Auf dass es dir gefallen möge.


Ganondorf Dragmiere





Tradition. Das war es immer gewesen.
In der Kindheit.
Als Teenager.
Als junger heranwachsender.
Selbst noch auf dem College – obwohl die Zeit knapper wurde. Seltener.
Man kann sagen sie war gestorben – die alte Zeit. Das Miteinander in der Wildnis. Dem erforschen der Natur, mit ihr in Einklang kommen. Die Abende am Lagerfeuer und das backen von Stockbrot. Im Winter hatten sie es sich vor dem Kamin gemütlich gemacht und Marshmallows gegrillt.

Bis zur Hütte war es nicht mehr Weit. Ihr Licht glimmte hell durch die Schneebedeckten Tannen, die sich endlos gen Himmel erstreckten.
Fünfzig, sechzig, vielleicht auch siebzig Schritte. Durch den hohen Schnee war das schwer abzuschätzen. Und doch spürte der Körper schon jetzt die Wärme der er bald ausgesetzt sein würde. Er nahm den würzigen Geruch von Eintopf wahr, der über dem Kamin köchelte und ein Aroma verströmte, die ganze Hütte damit ausfüllte, der so einzigartig war wie die alten Zeiten.

Hoch oben in den Bäumen erklang der Ruf einer Eule. Weit in der Ferne das heulen zweier Wölfe.

Die fünf Treppenstufen waren Schneefrei, glänzten jedoch gefährlich. Vorsichtig wurde ein Fuß aufgesetzt.
Im Sommer hatten sie auf der Veranda selbstgemachte Limonade getrunken. Aus Holz kleine Tiere geschnitzt. Ein letztes Mal wurde die eisige Nachtluft eingeatmet.
Sie stellte kein Vergleich zu der molligen Wärme dar.

Die Holzscheite wurden ans Feuer herangetragen. Neben dem Kamin abgelegt und zwei der dicken mit leichtem Frost bezogenen Hölzer ins Feuer gelegt. Sofort entbrannte eine knisternde Geräuschkulisse und der Eintopf wurde noch ein paar Mal umgerührt.
Das ablegen der Kleidung konnte gar nicht schnell genug erfolgen. Die zuvor bereitgestellte Schüssel wurde bis fast zum Rand gefüllt.
Auf dem alten olivgrünen Sofa wurde sich sogleich in die kuschelige Decke gewickelt.

Endlich daheim.

Nirgendwo konnte sie besser entspannen als hier.
Geborgenheit finden.

Wie einst. Mit ihrem Dad.
 
 
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