Ruhe vor dem Sturm

von Nairalin
DrabbleDrama / P12
12.02.2015
12.02.2015
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Huhu,

hier ist mein Wichtelgeschenk für allosaurus zum Wichteln Trailer und Soundtrack Drabbles von AuctrixMundi.

Ich hoffe, es gefällt dir!

Vorgabe: Protectors of the Earth von Two Steps from Hell, frei Drabble- und Ratingwahl.

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Aicanáro stand auf dem Felsen und starrte hinab ins Tal und die Ebene. Viel Zeit blieb nicht mehr und seine Männer wurden unruhig. Doch nicht nur sie waren nervös. Er selbst spürte tiefe Unrast in sich und wünschte sich nichts mehr, als dass die Schlacht endlich beginnen würde. Doch sie waren gezwungen die Position zu halten. Vorstürmen würde nichts bringen. Ard-galen lag still und scheinbar leer vor ihnen, nur ein dunkler Dunst zog von Angband und Thangorodrim herüber.

Angaráto stand in einiger Entfernung und hielt ein Fernglas an sein Auge in der Hoffnung etwas zu erkennen. Es war unnatürlich ruhig. Er wusste, dass Findecános Männer sich in den Hängen der von ihnen westlich gelegenen Ered Wethrin versteckten und ebenso wie sie selbst warteten.

Nach einiger Zeit kam sein älterer Bruder zu ihm und seufzte frustriert.

"Nichts, Angamaitë?", fragte er und starrte weiterhin gen Norden.

"Nein."

"Mir wären Orks lieber als dieses Warten", grummelte Aicanáro und verschränkte die Arme. Ein zustimmendes Brummen erklang. Selbst die Vögel schienen heute zu schweigen und das beunruhigte ihn noch mehr. Etwas war im Kommen und er wusste nicht, was es sein konnte.

Seine Gedanken wanderten für einen Moment zu dunklem Haar und klaren Augen, die ihn voller Liebe ansahen. Sein Herz zog sich zusammen und er presste die Lippen aufeinander. Vielleicht sollte er nach dieser Schlacht nochmals seine Entscheidung überdenken. Selbst Findecáno hatte sich nicht an die Regeln gehalten und nicht nur geheiratet, sondern auch noch drei Kinder gezeugt.

Doch das war jetzt nebensächlich. Er musste sich konzentrieren und in der Gegenwart sein.

Die dunklen Schwaden hatten nun Dorthonion erreicht und zogen die Berghänge hoch. Sein Herz begann, schneller zu schlagen und er griff nach seinem Schwert. Angaráto neben ihm hatte seines längst in der Hand, die Knöchel traten weiß hervor.

Sie würden Stand halten, egal was kommen würde. Moringotto würde schon Feuer schicken müssen, um sie zu schlagen.

Ein unheimliches Knacken erfüllte die Luft und es stellte ihm die Haare auf.

Und dann hatte der schwarze Nebel sie erreicht.
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